Das Opferedikt als Christenverfolgung. Eine gezielte oder reichspolitische Maßnahme?
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Sprache:Deutsch
15,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
15.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-34300-0
Hier wird besonders deutlich, dass die Tatsache, ob jemand Christ gewesen sei oder nicht, unbedeutend war, da hiernach nicht gefragt wurde. Bisher jedoch war diese Frage beispielsweise in Verfahren maßgeblich für die Verurteilung gewesen. Außerdem wurde die Maecenasrede bei Cassius Dio hinzugezogen, in der einige Jahrzehnte vor Decius das Denken des Senates, dem er angehörte und seine persönliche politischen Vorstellungen verdeutlicht wurden. So solle die Gottheit verehrt und diejenigen gehasst und bestraft werden, die von der richtigen Gottesverehrung abweichen. Auch sollen die anderen zur Verehrung gezwungen und ihnen gelehrt werden, die Götter zu fürchten. Des Weiteren dürften sie keine Gottlosen und Zauberer dulden. Unter Berücksichtigung dieser Quellen und das Hinzuziehen verschiedener Forschungspositionen werden dann Überlegungen zur Beantwortung der Fragestellung getroffen. Als Einstieg in die Ausarbeitung wird ein kleiner Einblick in die Verhältnisse des römischen Reiches und zur Person des Decius gegeben. Wie sich hierbei erkennen lässt, ist Decius mit zwei Jahren eine nur sehr kurze Zeit Imperator gewesen. Diese Regierungszeit war hierbei maßgeblich von dem erlassenen Edikt geprägt und sollte auch zu Auswirkungen auf die weitere Geschichte des römischen Reiches mit Christen geführt haben. Die Verhältnisse des römischen Reiches und die Vorkommnisse in der Zeit spielen eine große Rolle, um die Gründe des Decius für die Erlassung des Opferediktes nachvollziehen zu können.
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