Fritz und seine Mutter bekommen eine neue Haushaltshilfe – wie immer, wenn Fritz’ Mutter durch ihre Krankheit für längere Zeit außer Gefecht gesetzt ist. Doch diesmal steht keine gummihandschuhbewaffnete Dame vor der Tür, sondern ein junger Mann, der kaum Ahnung von Hausarbeit hat: Pepa. Und mit Pepa hält nicht nur eine verletzte Taube, sondern auch das Glück Einzug. Plötzlich geschehen Dinge, von denen Fritz höchstens zu träumen gewagt hat. Sein viel beschäftigter Vater hat auf einmal am Wochenende Zeit, und dann gewinnt Fritz auch noch Tickets für den Freizeitpark. Die Freude währt allerdings nur kurz: Hinter der vermeintlichen Glückssträhne steckt niemand anderes als Pepa! Fritz ist sauer, denn er mag es gar nicht, beschwindelt und getäuscht zu werden. Doch Pepa macht ihm einen Vorschlag: Wie wäre es, wenn Fritz ihm ab sofort beim geheimen Wunscherfüllen hilft? Aber ein Wunschagent zu sein, ist schwieriger als gedacht …
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Dieses Kinderbuch - ab 9 - des @woowbooks_verlag geschrieben von @danielvoelzow_autor und illustriert von @meiketoepperwien, ist ein Buch über Pech und Glück im Alltag.
Im Buch geht es um Fritz und seine Mama, die aufgrund ihrer Erkrankung eine neue Haushaltshilfe bekamen. Peter, kurz Pepa, sollte im liebevollen Chaos der Familie helfen.
Beim Einkaufen entdeckte Fritz ein Gewinnspiel für den Rollercoaster-Park, zu dem er und seine Mutter schon lange gehen wollten. Dafür musste er nur schreiben, warum er den Almglück-Käse so sehr mochte. So machte er sich zu Hause direkt dran einen guten Spruch dafür zu finden.
Als zwei Tage später die Mama einen wichtigen Arzttermin hatte, war Papa bereits da als Fritz von der Schule nach Hause kam.
Da das Essen, welches Pepa kochte, wie eingeschlafene Füße schmeckte, kamen beide in ein heiteres und angenehmes Gespräch, lernten sich ein wenig kennen und fanden heraus, dass die Chemie zwischen ihnen stimmte.
In Folge eines Einkaufs nahmen Pepa und Fritz eine verletzte Taube mit nach Hause. Später schlug Fritz etwas über Tauben im Biobuch nach und fand seine lang verschollen geglaubte Glurack-Pokémon Karte.
Dies war der Anfang von etwas Wunderbaren, denn das ersehnte Glück sollte wieder bei Fritz einziehen.
Was sind eigentlich Pechpilze und wie geht es mit der Taube auf dem Balkon weiter?
Eigener Eindruck:
Es ist ein wunderschönes Buch über das schwere Leben einer kleinen Familie die scheinbar lange Zeit vom Pech verfolgt wird. Die Leser können sich durch den brillanten Schreibstil direkt in das Buch und somit auch in die Lage von Fritz hineinversetzen. Wenige aber der Situation angepasste und minimalistisch Illustrationen sorgen dafür, dass sich die Leser auf den Inhalt fokussieren können. Im Buch wird deutlich, dass nicht nur äußere Umstände dafür da sind dass das Glück wiederkehrt oder man glücklich ist, sondern man selbst kann dieses durchaus durch sein Verhalten beeinflussen. Die Leser merken, dass es eine wunderschöne Geste sein kann, jemanden in „geheimer Mission“ eine Freunde zu machen. Sollte es wieder einmal schlechte Zeiten geben, sollte man nicht zu lang in ihnen verweilen, sondern selbst versuchen, dass auch wieder gute Zeiten folgen. „Wenn dir das Leben in die Suppe spuckt, dann genieß eben das Brot, das es als Beilage gibt.“
Bewertung:
Geht auf eine Reise und die Welt von Fritz und erlebt wie sich das Leben durch Pepa schlagartig verändern wird.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen.
Fernweh_nach_Zamonien
aus Buchhaim
5/5
16.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Herzerwärmend, einfühlsam und gleichzeitig ein unglaublich unterhaltsames Abenteuer voller Überraschungen.
Inhalt:
Fritz ist ein waschechter Pechpilz wie er im Lehrbuch steht. Das Glück scheint den Jungen und seine kranke Mutter regelrecht zu meiden.
Als jedoch Pepa, die neue Haushaltshilfe, in ihr Leben schneit, kommt unerwartet auch das Glück zu ihnen.
Dass der junge Mann kein großes Putz- und Kochtalent hat, ist irgendwann Nebensache, denn er schafft es mühelos, Fritz aufzumuntern.
Ob diese Glückssträhne Zufall ist? Oder steckt etwa mehr dahinter?
Altersempfehlung:
ab 9 Jahre
Illustrationen:
Zauberhafte, teilweise sogar ganzseitige Illustrationen ergänzen das Abenteuer.
Man hat nicht nur die Charaktere sogleich vor Augen, sondern entdeckt in den Zeichnungen viele liebevolle Details.
Meine Meinung:
Die Geschichte erzählt Fritz selbst auf eine ganz natürliche und humorvolle Art, so dass Leser:innen von Beginn an Teil seiner Gedanken- und Gefühlswelt werden. Oftmals fragt man sich, wie viel Wahrheit in diesem Buch steckt, so sehr fängt einen die berührende Handlung ein. Das Nachwort des Autors ist hier sehr hilfreich.
Fritz ist ein liebenswerter, aufgeweckter Junge, den man sofort ins Herz schließt.
Das Leben ist für den 12-jährigen oftmals nicht leicht: seine Eltern sind getrennt, der Vater hat nie Zeit und versetzt seinen Sohn immer wieder, die Mutter ist chronisch krank und aufgrund ihrer Erschöpfung nicht mehr in der Lage, sich alleine um den Haushalt zu kümmern, weswegen die Haushaltshilfen bei der kleinen Familie ein- und ausgehen. Und dann sind da natürlich noch die ganz normalen Sorgen und Ängste rund um Freundschaft, Schule und Klassenrüpel.
Die Beziehung zwischen Fritz und seiner Mutter ist eine ganz besondere und obwohl sich die beiden selbst als Pechspilze bezeichnen, ist immer ein Fünkchen Hoffnung da.
„Wenn dir das Leben in die Suppe spuckt, dann genieß eben das Brot, das es als Beilage gibt.“ (Mutter, vgl. S. 189)
Pepa kommt gerade zur richtigen Zeit in die Familie und wirbelt alles auf gute Weise gehörig durcheinander. Wie eine moderne Version von Mary Poppins verhilft der empathische junge Mann Fritz zu neuem Mut und mehr Selbstvertrauen. Die beiden hecken ganz wunderbare Pläne aus, um heimlich anderer Leute Wünsche zu erfüllen. Schnell merkt der Junge, dass es glücklich macht, wenn man anderen eine Freude bereitet.
Sein Glück hat man ein Stück weit selbst in der Hand und es ist gar nicht so schwer, dieses Glück durch kleine Aufmerksamkeiten weiterzugeben, beispielsweise der alten Nachbarin die Einkäufe in den vierten Stock tragen.
Eine einfühlsame und warmherzige Geschichte, bei der Humor und Abenteuer nicht auf der Strecke bleiben, und die aufgrund von Themen wie Mobbing, Krankheit, Hilfsbereitschaft und wahrer Freundschaft auch als Schullektüre (etwa ab Klasse 5) sehr zu empfehlen ist.
Fazit:
Ein wundervolles und warmherziges Abenteuer, welches mit viel Humor und Spannung über das Glück und wahre Freundschaft erzählt.
Mit liebenswerten und authentischen Figuren und modernen schwarz-weiß Illustrationen!
...
Rezensiertes Buch: "Wie ich Pepa fand und mein Pech verlor" aus dem Jahr 2021
Fernweh_nach_Zamonien
aus Buchhaim
5/5
16.02.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Herzerwärmend, einfühlsam und…
Herzerwärmend, einfühlsam und gleichzeitig ein unglaublich unterhaltsames Abenteuer voller Überraschungen. Inhalt: Fritz ist ein waschechter Pechpilz wie er im Lehrbuch steht. Das Glück scheint den Jungen und seine kranke Mutter regelrecht zu meiden. Als jedoch Pepa, die neue Haushaltshilfe, in ihr Leben schneit, kommt unerwartet auch das Glück zu ihnen. Dass der junge Mann kein großes Putz- und Kochtalent hat, ist irgendwann Nebensache, denn er schafft es mühelos, Fritz aufzumuntern. Ob diese Glückssträhne Zufall ist? Oder steckt etwa mehr dahinter? Altersempfehlung: ab 9 Jahre Illustrationen: Zauberhafte, teilweise sogar ganzseitige Illustrationen ergänzen das Abenteuer. Man hat nicht nur die Charaktere sogleich vor Augen, sondern entdeckt in den Zeichnungen viele liebevolle Details. Meine Meinung: Die Geschichte erzählt Fritz selbst auf eine ganz natürliche und humorvolle Art, so dass Leser:innen von Beginn an Teil seiner Gedanken- und Gefühlswelt werden. Oftmals fragt man sich, wie viel Wahrheit in diesem Buch steckt, so sehr fängt einen die berührende Handlung ein. Das Nachwort des Autors ist hier sehr hilfreich. Fritz ist ein liebenswerter, aufgeweckter Junge, den man sofort ins Herz schließt. Das Leben ist für den 12-jährigen oftmals nicht leicht: seine Eltern sind getrennt, der Vater hat nie Zeit und versetzt seinen Sohn immer wieder, die Mutter ist chronisch krank und aufgrund ihrer Erschöpfung nicht mehr in der Lage, sich alleine um den Haushalt zu kümmern, weswegen die Haushaltshilfen bei der kleinen Familie ein- und ausgehen. Und dann sind da natürlich noch die ganz normalen Sorgen und Ängste rund um Freundschaft, Schule und Klassenrüpel. Die Beziehung zwischen Fritz und seiner Mutter ist eine ganz besondere und obwohl sich die beiden selbst als Pechspilze bezeichnen, ist immer ein Fünkchen Hoffnung da. „Wenn dir das Leben in die Suppe spuckt, dann genieß eben das Brot, das es als Beilage gibt.“ (Mutter, vgl. S. 189) Pepa kommt gerade zur richtigen Zeit in die Familie und wirbelt alles auf gute Weise gehörig durcheinander. Wie eine moderne Version von Mary Poppins verhilft der empathische junge Mann Fritz zu neuem Mut und mehr Selbstvertrauen. Die beiden hecken ganz wunderbare Pläne aus, um heimlich anderer Leute Wünsche zu erfüllen. Schnell merkt der Junge, dass es glücklich macht, wenn man anderen eine Freude bereitet. Sein Glück hat man ein Stück weit selbst in der Hand und es ist gar nicht so schwer, dieses Glück durch kleine Aufmerksamkeiten weiterzugeben, beispielsweise der alten Nachbarin die Einkäufe in den vierten Stock tragen. Eine einfühlsame und warmherzige Geschichte, bei der Humor und Abenteuer nicht auf der Strecke bleiben, und die aufgrund von Themen wie Mobbing, Krankheit, Hilfsbereitschaft und wahrer Freundschaft auch als Schullektüre (etwa ab Klasse 5) sehr zu empfehlen ist. Fazit: Ein wundervolles und warmherziges Abenteuer, welches mit viel Humor und Spannung über das Glück und wahre Freundschaft erzählt. Mit liebenswerten und authentischen Figuren und modernen schwarz-weiß Illustrationen! ... Rezensiertes Buch: "Wie ich Pepa fand und mein Pech verlor" aus dem Jahr 2021
Bewertung
aus Hagenbach
5/5
04.11.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Jahreshighlight
Ja, was soll ich sagen? Eigentlich könnte ich euch so viel über diese Geschichte erzählen und doch fehlen mir irgendwie die richtigen Worte, die dem Buch gerecht werden würden. Daniel Völzow hat sich nämlich geradewegs in mein Herz geschrieben. Wäre es eigentlich seltsam, wenn ich an Weihnachten alle Erwachsenen damit beschenke? (Ich meine natürlich: es dem Weihnachtsmann in Auftrag gebe) Ehrlich, ich bin so sehr verliebt und möchte das Buch am liebsten einfach jedem in die Hand drücken!
Inhalt:
Fritz’ Mutter leidet an einer Krankheit und muss eine Zeit lang therapiert werden. Ständig ist sie müde und ausgelaugt. Deshalb bekommen sie mal wieder eine neue Haushaltshilfe namens Pepa – ein junger Mann, der auf den ersten Blick nicht wirklich Talent für Hausarbeiten zu haben scheint. Doch seitdem Pepa da ist, geschehen ganz merkwürdige Dinge. Fritz findet seine verschollene Pokémon Sammelkarte, er gewinnt zwei Tickets für den Rollercoaster-Park und sein vielbeschäftigter Vater holt ihn ganz unverhofft über das Wochenende zu sich. Doch bald findet Pechspilz Fritz heraus, was hinter seiner ungewohnten Glückssträhne steckt und zunächst macht ihn das ganz schön wütend. Doch dann unterbreitet Pepa ihm einen Vorschlag und plötzlich ist es Fritz, der zum Glücks-Wunschagenten wird.
"Wie ich Pepa fand und mein Pech verlor" von Daniel Völzow, illustriert von Meike Töpperwien ist eines dieser Bücher, bei denen man einfach nie aufhören möchte, zu lesen. Die Geschichte ist warmherzig, einfühlsam, mutig und so unvernünftig vernünftig. Ich liebe sie! Jede Seite, jede Zeile. Der Hintergrund ist ernst; hier nimmt die Krankheit der Mutter einen bedeutenden Teil ein, wie es eben im echten Leben manchmal ist, aber die Geschichte ist alles andere als traurig. Ganz im Gegenteil: Sie schenkt so viele positive Gedanken und eine wichtige Botschaft. Welche das ist? Na, das müsst ihr unbedingt selbst herausfinden.
Das wunderschöne Cover und die Illustrationen sind von Meike Töpperwien. Mit ihren tollen Bildern hat sie dem Buch noch einmal optisch das gewisse Etwas verliehen.
Bewertung
aus Birkenfeld
5/5
02.09.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Agenten im geheimen Auftrag der Wünsche
Das Buch "Wie ich Pepa fand und mein Pech verlor" stammt aus der Feder von Autor Daniel Völzow. Mit der fröhlichen, farbenfrohen Coveraufmachung macht es gleich auf sich aufmerksam und lässt deutlich erkennen, dass es sich an die Zielgruppe von Kindern ab 9 Jahren richtet.
Im Mittelpunkt der humorvollen, spannenden Geschichte steht der 12-Jährige Junge Fritz, der zusammen mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung lebt. Auf Grund ihrer Erkrankung bekommen die Beiden eine Haushaltshilfe an die Seite gestellt: Wider Erwartens keine gummihandschuhbewaffnete Dame, sondern in junger Mann, der kaum Ahnung von Putzen und Kochen hat. Sein Name ist Pepa und mit ihm hält bei Fritz das Glück Einzug, denn plötzlich geschehen Dinge, die er sich bisher nur zu träumen gewagt hat! Ist das alles bloßer Zufall oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?
Auf einfühlsame Art und Weise schildert Autor Daniel Völzow nicht nur wie Fritz und Pepa gemeinsam Abenteuer erleben sondern auch wie sich das Leben des 12-Jährigen wandelt. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen; die Kapitellänge entsprechend der Zielgruppe ausgelegt. Immer wieder finden sich lustige, einfache Illustrationen, welche die einzelnen Seiten auflockern und die Geschichte perfekt untermalen.
Von Beginn an wirken die einzelnen Charaktere sympathisch, so dass man gerne der Handlung folgt. Protagonist Fritz ist ein netter Junge, welcher das Herz am rechten Fleck hat. Er selbst bezeichnet sich zu Beginn als 'Pechspilz', hat er doch in seinem bisherigen Leben nicht wirklich viel Glück erfahren. Dieses findet er erst zusammen mit seinem neuen Freund Pepa. Auch dessen Figur ist dem Autor wirklich sehr gut gelungen. So ist Pepa mit seinem Charakter und seiner Art eine ungewöhnliche Haushaltshilfe, die durchaus den Leser zu Spekulationen über seine Figur, Herkunft etc. anregt. Dies trägt deutlich zur Spannung und Leseunterhaltung bei.
Auch thematisch ist das Kinderbuch sehr vielseitig. So handelt es nicht nur von Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Das Thema Krankheit wird einfühlsam vom Autor behandelt und mit einem kurzen Nachwort nochmals etwas Zentraler in den Mittelpunkt gestellt.
Insgesamt ein toller, kurzweiliger Lesespaß, welchen ich gerne mit fünf Sternen weiterempfehle! Hier wird nicht nur die Zielgruppe von Kindern ab 9 Jahren eine gute Unterhaltung finden!
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