Müll als Motiv in zeitgenössischen literarischen Texten indigener Autor*innen Nordamerikas
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
99 (Printausgabe)
Dateigröße
5050 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346372338
Fast ebenso problematisch wie die Bezeichnung indigener Literaturen und Autor*innen als postkolonial ist ihre Einordnung in die Kategorie Native American bzw. First Nation Literatur. Während Choctaw-Cherokee Autor und Wissenschaftler Louis Owens davon ausgeht, dass es eine Native American Literatur gebe, die sich unter anderem durch die zu einem hohen Grad übereinstimmende Weltsicht, die sich in den Romanen indigener Autor*innen zeige, auszeichne, sind andere indigene Schriftsteller*innen mit einer solchen Kategorisierung ihrer Werke unzufrieden. Leslie Marmon Silko erklärte beispielsweise im Jahr 1998 in einem Interview, es sei an der Zeit, solche Bezeichnungen abzuschaffen. Zum einen kritisiert sie die dadurch erfolgende Abgrenzung von der Literatur euroamerikanischer Autor*innen, zum anderen seien Vielfalt und Unterschiede zwischen den einzelnen indigenen Schriftsteller*innen so groß, dass es kontrovers sei, sie zu einer Gruppe zusammenzufassen. Um diese Diversität der indigenen Kulturen und der von ihnen hervorgebrachten Arten von Literatur zu unterstreichen, nutzen einige Wissenschaftler*innen wie Suzanne Evertsen Lundquist und Jace Weaver die Pluralform ,Native American Literatures'. Entsprechend wird in dieser Arbeit die Bezeichnung ,indigene Literaturen' verwendet.
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