Die Außenseiter-Etablierten-Beziehung nach Norbert Elias. Ethnischer Konflikt zwischen Paschtunen und Hazara in Afghanistan Eine Fallstudie
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
658 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346372987
Der Menschenwissenschaftler und Soziologe Norbert Elias hat einen neuen Blickwinkel auf die Beziehung zwischen Gesellschaft und dem Individuum eröffnet. Elias ist auf eine allgemein bedeutende Grundfiguration des Sozialen gestoßen. In einer Fallstudie analysierten er und John L. Scotson machtbasierende zwischenmenschliche Interdependenzen zwischen einer Personengruppe. Sie stellten fest, wie sich die Etablierten und Außenseiter-Konstellationen in einer englischen, fiktiven Ortschaft manifestieren und ausdrücken.
Die gewonnenen Erkenntnisse nutzte Elias, um ein Erklärungsmodell in der Analyse sozialer Ein- und Ausschlussprozesse herauszuarbeiten. Jedoch kann dieser Figurationsansatz heute als eurozentrisch kritisiert werden, weil sie außereuropäische Gesellschaften empirisch vernachlässigt und normative Kriterien der europäischen Kultur universalisiert. Um einer subjektivistischen Wissenschaftstheorie entgegenzuwirken und von einer eurozentralisierten Sichtweise zu befreien, nimmt diese Arbeit zwar Bezug auf das angeführte Beispiel von Elias, befasst sich aber mit einer außereuropäischen Problematik, dem ethnisch-gesellschaftlichen Verhältnis zwischen Paschtunen und Hazara in Afghanistan.
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