Produktbild: Und am Ende werden wir frei sein

Und am Ende werden wir frei sein Roman

9

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.12.2021

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/5,7 cm

Gewicht

544 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

Lilac Girls

Übersetzt von

Karin Dufner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-1073-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.12.2021

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

688

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/5,7 cm

Gewicht

544 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Originaltitel

Lilac Girls

Übersetzt von

Karin Dufner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-1073-3

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    grandios

    Eine auf Tatsachen beruhende Geschichte erzählt die Autorin stimmig, ergreifend und von der ersten bis zur letzten Seite hoch spannend. Das Schicksal der beschriebenen Frauen und wie sie damit umgegangen sind hat mich noch Monate später beschäftigt.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die „Kaninchen von Ravensbrück“ – welch schöner Name für abscheuliche Verbrechen!

    Dieses Buch „Und am Ende werden wir frei sein“ von Martha Hall Kelly habe ich von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen. Und obwohl es genau zu meinen immer wieder gern gelesenen Themen gehört, hatte ich das Buch tatsächlich noch nicht. Nachdem ich das Buch durchgelesen habe, habe ich mich allerdings gefragt, wie es durch mein Raster gerutscht sein konnte? Vielleicht waren es der Anfang des Klappentextes und dass die Autorin Amerikanerin ist. Ich hatte wohl das Gefühl, dass die Autorin den Stoff zu einer Liebesgeschichte gemacht hätte, mit einem kleinen geschichtlichen Hintergrund. Aber das passt überhaupt nicht zu der Geschichte, die Martha Hall Kelly geschrieben hat. Und A C H T U N G: Fallen Sie nicht auf das Cover herein, welches der Blanvalet Verlag für die Taschenbuch-Ausgabe ausgewählt hat. Damit kommt das Buch so harmlos daher, aber dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Zuallererst einmal muss ich Sie vor der Lektüre des Romans warnen – manche Passagen sind so grausam, dass es auch hartgesottenen Roman und Biografie-Leser*innen schwerfallen wird, weiterzulesen! Damit will ich Sie aber nicht davon abhalten, diesen Roman zu lesen. Im Gegenteil – ich finde, dass Sie ihn unbedingt lesen sollten, denn er vermittelt ein Thema des 3. Reichs, welches mir z.B. wieder einmal noch unbekannt war. Dabei lese ich viel zum Thema 3. Reich und Konzentrationslager. Aber ich hatte noch nie von den „Kaninchen von Ravensbrück“ gehört. Und ich war entsetzt, zu welcher perfiden Grausamkeit Menschen fähig sind. Wissen Sie jetzt schon, worum es in diesem Roman geht? Und zweitens möchte ich Sie noch vor der Lektüre darauf hinweisen, dass zwei der drei weiblichen Hauptpersonen wirklich gelebt haben! Die Autorin hat viele Quellen herangezogen, um diese Geschichte möglichst genau und historisch richtig zu erzählen, damit sie den Menschen gerecht wird. Aber sie erzählt sie auch so, dass der Roman auch ein breiteres Publikum interessieren könnte. Gut gemacht, aber nicht ungefährlich. Der Roman beginnt 1939 in den USA. Caroline Ferriday geht zu einer Gala des französischen Konsulats in New York. Es sollen Spenden für die Bürger Frankreichs gesammelt werden, die Hilfe brauchen. Caroline arbeitet auch tagsüber als Ehrenamtliche für das französische Konsulat und schickt Spendenpakete an französische Kinderheime. An diesem Abend lernt sie den französischen Schauspieler Paul kennen und verliebt sich in ihn. Durch sein Schicksal wird sie mehr in das Geschehen in Europa hineingezogen, als sie es ursprünglich wollte. Die zweite Hauptperson Kasia und ihre Familie lernen wir im zweiten Kapitel kennen. Kasia ist eine junge Polin, die mit ihrer älteren Schwester Zuzanna, einer Ärztin, Matka, ihrer Mutter, die Künstlerin und Krankenschwester ist und ihrem Vater, der das Postamt in Lubin leitet, in einem kleinen Haus wohnt. Ihre Freizeit verbringt sie am Liebsten mit ihrer besten Freundin Nadia, einer jungen Jüdin, und Pietrick, in den sie verliebt ist. Als die Deutschen in Lubin einmarschieren, versucht Kasia dem polnischen Widerstand zu helfen. Eines Tages werden sie, Zuzanna, Matka, Nadia und Frau Mikelsky, die Lieblingslehrerin von Kasia und Nadia, verhaftet und in einen Zug verfrachtet. Das Ziel, das sie noch nicht kennen, ist Ravensbrück. Und dann gibt es noch die dritte Hauptperson – Herta Oberheuser. Sie kommt gebürtig aus Köln und möchte im Deutschen Reich Ärztin, am liebsten Chirurgin werden. Aber das ist im 3. Reich nicht vorgesehen. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen, hat sie auf eine Stellenausschreibung geantwortet, in der ein Arzt für ein Umerziehungslager unweit des Kurorts Fürstenberg gesucht wurde. Als sie die Stellung antritt, kommen ihr kurz Zweifel, aber der Wunsch, Karriere zu machen, überwiegt. Dies ist das Grundgerüst des Romans. Erzählt wird die Geschichte wechselnd zwischen den drei Frauen aus der Ich-Perspektive heraus. Die Geschichte endet nicht, wie man vielleicht erwarten könnte, mit der Befreiung des KZs Ravensbrück, sondern geht weiter bis 1959. Anfangs habe ich mich etwas gewundert, was die Geschichte der US-Amerikanerin Caroline Ferriday in diesem Roman zu suchen hat. Sie ist so eine typische Vertreterin der W.A.S.P. (White Anglo-Saxon Protestant), der amerikanischen Oberklasse. Aber im Laufe der Geschichte wird sie mir immer sympathischer, so dass ich am Ende gerne eine ausführliche Biografie über diese bemerkenswerte Frau gelesen hätte. Dieser Roman ist für mich einzigartig. Ich kenne diverse Romanbiografien, aber dieser Roman ist anders. Teilweise erinnern mich die Schilderungen im KZ an Autobiografien Überlebender. Besonders gut finde ich, dass Martha Hall Kelly den Roman auch nach dem Ende des 2. Weltkriegs weiterführt. Denn für viele Überlebende aus dem Ostblock ist das Leid noch lange nicht vorbei, wenn sie in ihre Heimat zurückkehren. Das ist etwas, was ich zwar schon wusste, mich aber immer wieder erschüttert. Hierzu kann ich Ihnen besonders auch dieses Buch „Irenas Liste oder das Geheimnis des Apfelbaums“ von Tilar J. Mazzeo empfehlen. Martha Hall Kelly hat zwei weitere Romane um die Familie von Caroline Ferriday geschrieben. Diese gehen allerdings weiter in die Vergangenheit zurück und beschäftigen sich mit der Carolines Mutter Eliza („Lost Roses“) und ihrer Großmutter Georgeanna Woolsey („Sunflower Sisters“). Beide Romane gibt es bisher nicht in Deutsch. „Und am Ende werden wir frei sein“ ist ein wirklich imponierender und wichtiger Roman über ein Thema, über das ich wenig weiterführende Literatur entdeckt habe. Ein Roman über das KZ Ravensbrück, über die unfassbaren Grausamkeiten der Lagerärzte, über den relativ saloppen Umgang mit Tätern nach der Befreiung und über die Kraft der Wohltätigkeit. Immer wieder erstaunt mich, wie solidarisch die Insassinnen und Insassen vielfach in den KZs waren. Ich dachte, dass in solch einer Situation jeder nur an sich selbst denken würde. Hierzu kann ich Ihnen z.B. noch dieses Buch „Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte“ von Jeremy Dronfield empfehlen.

  • Lexa

    aus Ulm

    5/5

    17.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend

    Ich weiß bei diesem Buch tatsächlich nicht wo ich mit meiner Rezension anfangen soll. Es geht um das Schicksal dreier Frauen, deren Lebenswege in im KZ Ravensbrück zusammenlaufen. Zunächst einmal lässt sich die Geschichte sehr gut weg lesen, da der Schreibstil flüssig ist und die Story einen schlichtweg an die Seiten fesselnd. Anders kann ich es einfach nicht sagen. Das es kein einfaches Buch wird, war mir von Anfang an klar. Die Umstände die, die Autorin sehr realistisch und erschreckend ehrlich darstellt, haben mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt. Es hat mich fassungslos zurückgelassen und absolut nicht mehr losgelassen. Ich hatte Tränen in den Augen und wusste nichts mit mir anzufangen. Das die deutsche Vergangenheit so manche Leichen im Keller hat, war mir durchaus bewusst und ich habe schon einige Bücher dazu gelesen. Aber keines war von solch grausamer Ehrlichkeit wie dieses. Man bekommt ihr nicht nur die Perspektive der Leidtragenden zu lesen, sondern auch derer die Grausamkeiten ausgeführt haben. Dadurch ist das Buch noch um einiges vielschichtiger geworden und hat mich als Leser eine umfassende Sicht der Dinge gegeben. Mehr als das mich dieses Buch zutiefst beeindruckt hat und auch als Roman sehr gelungen ist, vermag ich gar nicht zu sagen. Es ist wichtig, dass es weiterhin solche Bücher gibt und ich werde auch weiterhin solche Bücher lesen. Nach Beenden des Buches habe ich selbst noch ein wenig auf eigene Faust recherchiert, weil mich die Thematik nicht losgelassen hat. Es hat mich wütend und traurig gemacht und auch einige Zeit später immer noch nicht losgelassen. Womöglich mag es zu übertrieben klingen, was ich in den letzten Zeilen geschrieben habe. Aber das ist meine ehrliche Meinung zum Buch und deswegen hat es auch nicht weniger als 5 von 5 Sternen verdient.

  • Gabriele

    4/5

    08.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein emotional berührendes, wichtiges Buch. 3 Frauen in Zeiten des 2. Weltkrieges und eine Neuorientierung danach.

    Ein emotional berührendes, wichtiges Buch. 3 Frauen in Zeiten des 2. Weltkrieges und eine Neuorientierung danach. Und am Ende werden wir frei sein von Martha Hall Kelly Wie soll ich dieses Buch beschreiben um ihm gerecht zu werden ? Die bewegende Geschichte dreier Frauen stehen im Mittelpunkt des Romans. Caroline lebt in New York und engagiert sich beim französischen Konsulat, bemüht sich um Kontakte, Zusammenführungen, Nachrichten aus der Heimat an Franzosen in New York weiterzuleiten. Kasia ist die die zweite Frau im Buch und sie ist eine starke Persönlichkeit die mit ihrer Geschichte beeindruckt. Sie lebt in Lublin, Polen und wird nach einem kurzen Intermezzo in der Widerstandsbewegungen festgenommen. Die dritte ist Herta, eine Ärztin aus Düsseldorf, die sich vergeblich bemüht als Ärztin unter Ärzten Anerkennung zu finden. Was in lockerem Erzählstil beginnt entwickelt sich schon bald zu einem mitreißenden Bericht über die Geschehnisse der Nazizeit. Es war beinah unerträglich mehr über die medizinischen Experimente im Frauenlager Ravensbrück zu erfahren und die Hoffnung nicht zu verlieren, es möge doch irgendwie gut ausgehen. Bitte liebe LeserIn lassen sie sich nicht abhalten das Buch zu lesen, auch wenn es Passagen gibt, in denen ich tief Luft holen, Pausen einlegen und durchatmen musste. Keine Angst vor zu viel Grausamkeit, es sind einige Passagen, nicht durchgängig. Es ist ein emotionales Buch, dass ich trotz allem nicht aus der Hand legen konnte. Es greift die weibliche Perspektive in einer dunklen Zeit auf. Angst, Verzweiflung, Verfolgung, Ravensbrück, Überleben, Verluste. Ich habe schon vieles über diese Zeit, über die Unmenschlichkeit und Kaltblütigkeit gelesen, aber die Geschichte um Kasia, Zuzanna, Nadia, Halina und all die anderen die ihr Schicksal teilten, ging mir sehr nah. Die unglaubliche Kraft, die jede Einzelne an jedem Tag aufbringen musste um zu überleben. Die Kaltschnäuzigkeit der Nazis, die in Menschen ‚Kaninchen‘ sahen, unwertes Leben, dass es zu erschweren galt. Am Ende bleiben Fragen zurück: wie war das alles möglich ? Wie konnten die Verantwortlichen ihr Leben nach dem Krieg wieder aufnehmen während die Opfer lebenslang damit konfrontiert waren ? Ärzte die nach Verbüßung ihrer Haftstrafen ihre Praxis wieder eröffnen konnten, weil kein Entzug der Approbation erfolgte – das habe ich nicht glauben können. Es blieb aber auch die Gewissheit zurück, dass es immer Menschen gibt, die sich für das Recht stark machen, die sich für andere einsetzen und die helfen, wenn Hilfe gebraucht wird. Es war ein gutes und wichtiges Buch, welches sich überwiegend an wahren Personen orientierte. Eine absolute Leseempfehlung, besser am Tage, als vor dem Schlafengehen.

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2022

    eBook (ePUB)

    Und am Ende werden wir frei sein

    Spannender und aufwühlender Erstling von Martha Hall Kelly über Frauenschicksale im 2. Weltkrieg, wobei zwei der drei Protagonistinnen tatsächlich gelebt haben und der ganze Roman ist ein eigentlicher Tatsachenbericht. Nichts für zarte Gemüter!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Susanne Schnaiter

    Susanne Schnaiter

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.11.2024

    eBook (ePUB)

    Eine Epoche, drei Perspektiven

    Die Zeit des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit wird aus drei unterschiedlichen, weiblichen Perspektiven erzählt und könnte nicht gegensätzlicher erlebt und dargestellt werden. Es ist schwer, die Handlung und die vielen Gefühle, die ich während des Lesens hatte, zu beschreiben. Auf jeden Fall ist „Und am Ende werden wir frei sein“ von Martha Hall Kelly ein Roman, welcher mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und über dessen Botschaft ich noch viel nachdenken werde. Eine unbeschreibliche Lektüre und genau deshalb eine ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses ganz besondere Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Reimann

    Andrea Reimann

    Thalia Winsen

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gegen das Vergessen

    Der Roman schildert beginnend in den 30er Jahren das Leben dreier Frauen in zunächst unterschiedlichen Ländern. Auf dramatische Weise kreuzen sich deren Wege während der immer wieder unfassbaren und grausamen Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges. Insbesondere über das Konzentrationslager Ravensbrück für Frauen und auch den weiteren Lebensweg einer dortigen jungen Ärztin. Emotional, auf wahren Biographien beruhend, sehr berührend und wichtig gegen das Vergessen!
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2020

    eBook (ePUB)

    Drei Frauen und der Krieg

    Caroline Ferriday ist eine engagierte Amerikanerin mit großer Liebe für Frankreich und Europa. Während und nach dem 2. Weltkrieg setzt sie sich ein, für Kinder in Frankreich und später für die " Kaninchen" meist polnische Frauen die in Ravensbrück für grausame medizinische Experimente misbraucht wurden. Kasia und ihre Schwester sind solche Frauen. Hertha, deren größter Wunsch ist als Ärtztin zu praktizieren bekommt eine Anstellung in dem Lager und ist daran beteiligt. Wir erleben unterschiedliche Frauen, allesamt starke Charaktere die uns aus weibliche Sicht die Grausamkeit des Krieges nahe bringen aber auch zeigen, dass man, auch als Frau, was bewegen kann. Eindringlich, großartig geschrieben, hervoragend recherchiert und sehr spannend. Eine Lektüre die sich lohnt auch wenn sie mich manchmal wütend gemacht hat. Habe ich verschlungen!

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