Produktbild: Die Wahrheit ist

Die Wahrheit ist Roman

4

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,5 cm

Gewicht

344 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ha-Re’ayon ha-acharon

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14803-0

Beschreibung

Rezension

Es ist ganz sicher ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen. ("WDR 5")
Der israelische Autor Eshkol Nevo macht in seinem autofiktionalen Roman ›Die Wahrheit ist‹ die Macht des Narrativen zum Thema. ("Spiegel Online")
Ein gelungenes Verwirrspiel. ("Freie Presse")
Sein hintergründiger Humor, seine Fähigkeit, sich selbst gelegentlich zum Besten zu haben, vermögen auf hohem Niveau zu amüsieren. ("Freie Presse")
Eshkol Nevo ist ein Meister der Erzählungen, was er schon in früheren Veröffentlichungen bewiesen hat. ("Radio Schalom")
Er spielt dabei auf fast schon poetische Weise mit der Frage nach Wahrheit und Fiktion und hinterlässt am Ende beim Leser das Gefühl, ein wirklich wundervolles Buch gelesen zu haben. ("booksection.de")
Ein wunderbares Buch, das Eshkol Nevo vorgelegt hat. ("hagalil.com")
Nevo spielt mit dem eigenen Leben: Was ist hier wahr, was Fake? ("Der Freitag")
Aber nicht nur die Geschichten faszinieren.Wie er sie erzählt – von Markus Lemke in treffendes Deutsch übersetzt – kann süchtig machen, obwohl die Wahrheit nicht immer leicht zu ertragen ist. ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
Ungewöhnliches Werk über Selbstfindung, das mit jeder Frage der fiktiven Leser tiefer in seinen Bann zieht. ("Bücher Magazin")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,5 cm

Gewicht

344 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ha-Re’ayon ha-acharon

Übersetzt von

Markus Lemke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14803-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Edith Berger

    5/5

    29.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr großes Lesevergnügen

    Er ist Schriftsteller. Er ist 40 Jahre alt. Und er steckt in einer veritablen Ehekrise. Auch zu seiner Tochter hat er eine wenig erfreuliche Beziehung. Die Themen für seine Bücher findet er ungefragt in seinem engsten Familien und Freundeskreis. Das und auch weniger schmeichelhafte Angelegenheiten erzählt er freimütig in einem Interview.

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wahrheit oder doch Fiktion?

    Nevo, einer der populärsten zeitgenössischen Autoren Israels, erschafft in seinem neuen Buch ein Verwirrspiel zwischen Wahrheit und Fiktion. Zwar beruft sich der Titel auf den Wahrheitsgehalt des Textes, doch bis zuletzt wird nicht klar, wieviel davon tatsächlich autobiografisch ist und wieviel der reinen oder auch provokativen Freude am Fabulieren entspringt. Nevos Erzähler, Alter Ego des Autors und gleichen Namens, antwortet auf Leserfragen und tut dies auf sehr berührende Weise, mit der er sich den großen Themen des Lebens stellt. Wie ich finde, ist dieser Roman ein würdiger Nachfolger des Bestsellers "Wir haben noch das ganze Leben" (ich habe es mehrfach gelesen!), und Nevos Protagonist und Erzählweise machen den Wahrheitsgehalt für mich letztendlich völlig unwichtig. Bislang definitiv mein Lieblingsbuch des Jahres 2020!

  • Ingrid

    aus Erkelenz

    4/5

    27.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Wahrheit zu finden ist schwierig, aber faszinierend

    Seinen Roman „Die Wahrheit ist“ hat der israelische Autor Eshkol Nevo auf eine besondere Weise gestaltet. Er setzt sich zusammen aus den Antworten, die ein Alter Ego des Schriftstellers als fiktiver Ich-Erzähler auf über hundert Fragen gibt, die ein Onlineredakteur aus einer Reihe von Fragen der User ausgewählt hat. Der Ich-Erzähler vermutet, dass es sein letztes Interview sein wird, denn er rechnet mit einem Herzinfarkt in den nächsten zwei Jahren, wobei seine Befürchtung auf seinen familiären Erfahrungen beruht. Momentan schreibt er an keinem neuen Roman, weil es noch kein Jahr her ist, dass sein letztes Buch erschienen ist und er in der Zeit nach der Veröffentlichung immer besonders offen dafür ist, sich neu zu verlieben. Bereits nach dieser Aussage auf einer der ersten Seiten, stellte ich in Frage, ob der Erzähler sich tatsächlich an sein Versprechen dem Leser gegenüber hält, die Antworten der Wahrheit entsprechend zu geben, so wie es auch der Buchtitel andeutet, doch dazu weiter unten mehr. Im Cover drückt sich aus, dass sich Teile eines Ganzen, wie hier zum Beispiel die Wahrheit, in Ihrer Gestaltung verschieben lassen und dadurch ein neuer Eindruck entsteht. Der Roman hat keine durchgehende Handlung und setzt sich aus vielen kurzen Geschichten als jeweilige Erwiderung zusammen. Lediglich zwei bis drei Fragen beantwortet der Protagonist täglich, so dass der Handlungsspielraum sich über einen längeren Zeitraum zieht. Aus den Antworten ergibt sich immer mehr das Bild eines Schriftstellers, der sich seine Wahrheiten zurechtbiegt entsprechend seiner Wünsche und Vorstellungen vom Leben. Die Schilderungen sind teils wie Vexierbilder doppeldeutig. Den Wahrheitsgehalt zu finden ist schwierig. Beispielsweise gibt er sich gerne als Liebhaber, obwohl er seit vielen Jahren verheiratet ist. Später nimmt er seine Aussagen zurück, auch weil seine Ehe darunter leidet. Problematisch ist ebenfalls, dass er eigene Erfahrungen in seine Romanhandlungen einfließen lässt. Seine älteste Tochter hat dafür kein Verständnis und ihre Konsequenzen daraus gezogen. Auch in anderer Hinsicht hat er Sorgen, denn aufgrund eines lukrativen Auftrags hat er sich zur Unterstützung einer Meinung entschlossen, die nicht seine ist. Als er weitere Tätigkeiten dieser Art ablehnt, wird er vom Auftraggeber unter Druck gesetzt. Es wird deutlich, dass er auf ein positives Bild von sich in der Öffentlichkeit bedacht ist. Die vorgenannten Gründe haben sicher auch dazu beigetragen, dass er unter einer ständigen Missstimmung leidet und vermutlich auch zu seiner momentanen Schreibblockade führten. Die Interviewfragen sind meist typisch für solche, die Schriftstellern gestellt werden und beziehen sich auf alles rund ums Schreiben, selten kommt es vor, dass Fragen zum familiären Hintergrund gestellt werden. Sie stehen in keiner Reihenfolge und führen zu Antworten, in die eine permanente zeitliche gegenwärtige Entwicklung einfließt, jedoch gehen die Gedanken des Ich-Erzählers häufig zurück zu Erinnerungen, die nicht immer positiver Art sind. Die örtlichen und zeitlichen Wechsel störten immer wieder meinen Lesefluss. In seinem Roman „Die Wahrheit ist“ schreibt Eshkol Nevo über einen Autor, dem er seinen eigenen Namen gibt. Unweigerlich habe ich beim Lesen begonnen nach Parallelen zwischen Verfasser und fiktivem Schriftsteller zu suchen. Ähnlichkeiten zu sehen ist jedoch müßig, weil der Ich-Erzähler nach eigener Aussage die Schilderungen seinen Erwartungen an ein schönes Leben anpasst. Es ist unmöglich, die Wahrheit herauszufiltern, was den Roman überaus faszinierend macht. Gerne vergebe ich hierzu eine Leseempfehlung.

  • Ingrid von buchsichten.de

    aus Erkelenz

    4/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seinen Roman „Die Wahrheit…

    Seinen Roman „Die Wahrheit ist“ hat der israelische Autor Eshkol Nevo auf eine besondere Weise gestaltet. Er setzt sich zusammen aus den Antworten, die ein Alter Ego des Schriftstellers als fiktiver Ich-Erzähler auf über hundert Fragen gibt, die ein Onlineredakteur aus einer Reihe von Fragen der User ausgewählt hat. Der Ich-Erzähler vermutet, dass es sein letztes Interview sein wird, denn er rechnet mit einem Herzinfarkt in den nächsten zwei Jahren, wobei seine Befürchtung auf seinen familiären Erfahrungen beruht. Momentan schreibt er an keinem neuen Roman, weil es noch kein Jahr her ist, dass sein letztes Buch erschienen ist und er in der Zeit nach der Veröffentlichung immer besonders offen dafür ist, sich neu zu verlieben. Bereits nach dieser Aussage auf einer der ersten Seiten, stellte ich in Frage, ob der Erzähler sich tatsächlich an sein Versprechen dem Leser gegenüber hält, die Antworten der Wahrheit entsprechend zu geben, so wie es auch der Buchtitel andeutet, doch dazu weiter unten mehr. Im Cover drückt sich aus, dass sich Teile eines Ganzen, wie hier zum Beispiel die Wahrheit, in Ihrer Gestaltung verschieben lassen und dadurch ein neuer Eindruck entsteht. Der Roman hat keine durchgehende Handlung und setzt sich aus vielen kurzen Geschichten als jeweilige Erwiderung zusammen. Lediglich zwei bis drei Fragen beantwortet der Protagonist täglich, so dass der Handlungsspielraum sich über einen längeren Zeitraum zieht. Aus den Antworten ergibt sich immer mehr das Bild eines Schriftstellers, der sich seine Wahrheiten zurechtbiegt entsprechend seiner Wünsche und Vorstellungen vom Leben. Die Schilderungen sind teils wie Vexierbilder doppeldeutig. Den Wahrheitsgehalt zu finden ist schwierig. Beispielsweise gibt er sich gerne als Liebhaber, obwohl er seit vielen Jahren verheiratet ist. Später nimmt er seine Aussagen zurück, auch weil seine Ehe darunter leidet. Problematisch ist ebenfalls, dass er eigene Erfahrungen in seine Romanhandlungen einfließen lässt. Seine älteste Tochter hat dafür kein Verständnis und ihre Konsequenzen daraus gezogen. Auch in anderer Hinsicht hat er Sorgen, denn aufgrund eines lukrativen Auftrags hat er sich zur Unterstützung einer Meinung entschlossen, die nicht seine ist. Als er weitere Tätigkeiten dieser Art ablehnt, wird er vom Auftraggeber unter Druck gesetzt. Es wird deutlich, dass er auf ein positives Bild von sich in der Öffentlichkeit bedacht ist. Die vorgenannten Gründe haben sicher auch dazu beigetragen, dass er unter einer ständigen Missstimmung leidet und vermutlich auch zu seiner momentanen Schreibblockade führten. Die Interviewfragen sind meist typisch für solche, die Schriftstellern gestellt werden und beziehen sich auf alles rund ums Schreiben, selten kommt es vor, dass Fragen zum familiären Hintergrund gestellt werden. Sie stehen in keiner Reihenfolge und führen zu Antworten, in die eine permanente zeitliche gegenwärtige Entwicklung einfließt, jedoch gehen die Gedanken des Ich-Erzählers häufig zurück zu Erinnerungen, die nicht immer positiver Art sind. Die örtlichen und zeitlichen Wechsel störten immer wieder meinen Lesefluss. In seinem Roman „Die Wahrheit ist“ schreibt Eshkol Nevo über einen Autor, dem er seinen eigenen Namen gibt. Unweigerlich habe ich beim Lesen begonnen nach Parallelen zwischen Verfasser und fiktivem Schriftsteller zu suchen. Ähnlichkeiten zu sehen ist jedoch müßig, weil der Ich-Erzähler nach eigener Aussage die Schilderungen seinen Erwartungen an ein schönes Leben anpasst. Es ist unmöglich, die Wahrheit herauszufiltern, was den Roman überaus faszinierend macht. Gerne vergebe ich hierzu eine Leseempfehlung.

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    R. Braun

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    5/5

    25.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eshkol Nevo schreibt über einen...

    Eshkol Nevo schreibt über einen Autor, dem er seinen eigenen Namen gibt. Der Roman befasst sich mit dessen Schicksal und Lebensgeschichte. Eine denkbar einfache Geschichte, dabei aber hintergründig und sehr komplex. Sehr lesenswert!

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