Das Museum der Welt

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Beschreibung


Ein indischer Waisenjunge auf der Reise seines Lebens

Bartholomäus ist ein Waisenjunge aus Bombay, mindestens zwölf Jahre alt und er spricht fast ebenso viele Sprachen. Daher engagieren ihn die deutschen Brüder Schlagintweit, die 1854 mit Unterstützung Humboldts zur größten Forschungsexpedition ihrer Zeit aufbrechen, als Übersetzer für ihre Reise durch Indien und den Himalaya. Bartholomäus folgt ihnen fasziniert, aber misstrauisch: Warum vermessen ausgerechnet drei Deutsche das Land, sammeln unzählige Objekte, wagen sich ins unbekannte Hochgebirge, riskieren ihr Leben? Es ist doch seine Heimat – und er will der Mann werden, der das erste Museum Indiens gründet.

'Das Museum der Welt' von Christopher Kloeble ist ein schillernder Abenteuerroman. Thomas Neubacher-Riens Frankfurter Neue Presse 20201019

Christopher Kloeble ist ein vielfach ausgezeichneter Autor von Romanen, Erzählungen und Drehbüchern. Als Gastprofessor lehrte er u.a. in Cambridge (GB) und den USA. Kloeble lebt in Berlin und Delhi.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,9/11,2/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2021

Verlag

dtv

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

18,9/11,2/3,2 cm

Gewicht

350 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14805-4

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Klientel: Das Museum der Welt

Bewertung aus St. Gallen am 03.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein höchst interessantes vielseitiges Buch, das Historie, Forschung, Phantasie, menschliche Empathie und das Gegenteil in einer unglaublichen Sprachgewandtheit darzustellen weiss.

Klientel: Das Museum der Welt

Bewertung aus St. Gallen am 03.08.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein höchst interessantes vielseitiges Buch, das Historie, Forschung, Phantasie, menschliche Empathie und das Gegenteil in einer unglaublichen Sprachgewandtheit darzustellen weiss.

Die Brüder Schlagintweit und Indien

Kaffeeelse am 03.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bartholomäus, ein indischer Waisen-Junge blickt auf Indien, auf ein koloniales Indien und auf sich selbst und reist mit den Brüdern Schlagintweit durch das riesig große Indien. Also ist dieses Buch ein Coming of age Roman und ebenso ein historischer Abenteuerroman. Eine absolut interessante und sehr spannende Mischung, definitiv! Die Erzählstimme ist dieser Junge, gerade deshalb berührt mich dieses Buch nicht vollkommen, manchmal hat dieser Junge auch ein gewisses Nervpotenzial, aber Bartholomäus wächst auch, wandelt sich, dennoch erreichen mich Bücher mit dieser Erzählweise meistens nicht vollkommen. Und dieser Fakt kostet dem Buch wahrscheinlich auch den letzten Stern. Denn das Erzählte ist informativ, spannend und sehr interessant für mich. Der Roman beinhaltet kritische Fragen des Miteinanders in der indischen Gesellschaft, genauso wie es auch auf die europäischen Eroberer zentral stellt und ihr zerstörerisches Wirken in den Kolonien, in diesem Fall in Indien kritisiert. Dadurch, dass dieses Buch beides bewertet und dadurch nicht einseitig ist, bekommt es schon einen hohen Stellenwert. Die Betrachtungen der Vielfältigkeit auf dem indischen Subkontinent und ihr gegeneinander Wirken ist ebenso ein zentrales Thema, denn nur eine Einigkeit macht stark, sicher auch ein Fakt, der den Eroberern geholfen hat. Ebenso ist ein Aufbegehren der diversen Einwohner Indiens gegen die Eroberer ein Thema. Und auch die Stellung der Frau in Indien wird beleuchtet. Und ebenso werden Fragen der Zugehörigkeit besprochen, für einen Waisen-Jungen ja durchaus zentrale Fragen. Und ebenso wird das Wirken der Forscher Schlagintweit thematisiert, wunderbar thematisiert. Dadurch wird dieses Buch auch geographisch interessant. Beschreibt dieses Buch doch auch die Reisen der Brüder Schlagintweit auf dem indischen Subkontinent. Dadurch erinnert es auch irgendwie an die alten Reisebeschreibungen des späten 19. Jahrhunderts und des frühen 20. Jahrhunderts. Ein unglaublich vielschichtiges Werk hat Christopher Kloeble hier geschaffen. Wenn es eine andere Erzählstimme gehabt hätte, wäre es für mich ein 5 Sterne Kandidat gewesen. Aber zu diesen 5 Punkten fehlt wirklich nur wenig! Schade! Denn "Das Museum der Welt" ist ein wunderbares Buch!

Die Brüder Schlagintweit und Indien

Kaffeeelse am 03.08.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bartholomäus, ein indischer Waisen-Junge blickt auf Indien, auf ein koloniales Indien und auf sich selbst und reist mit den Brüdern Schlagintweit durch das riesig große Indien. Also ist dieses Buch ein Coming of age Roman und ebenso ein historischer Abenteuerroman. Eine absolut interessante und sehr spannende Mischung, definitiv! Die Erzählstimme ist dieser Junge, gerade deshalb berührt mich dieses Buch nicht vollkommen, manchmal hat dieser Junge auch ein gewisses Nervpotenzial, aber Bartholomäus wächst auch, wandelt sich, dennoch erreichen mich Bücher mit dieser Erzählweise meistens nicht vollkommen. Und dieser Fakt kostet dem Buch wahrscheinlich auch den letzten Stern. Denn das Erzählte ist informativ, spannend und sehr interessant für mich. Der Roman beinhaltet kritische Fragen des Miteinanders in der indischen Gesellschaft, genauso wie es auch auf die europäischen Eroberer zentral stellt und ihr zerstörerisches Wirken in den Kolonien, in diesem Fall in Indien kritisiert. Dadurch, dass dieses Buch beides bewertet und dadurch nicht einseitig ist, bekommt es schon einen hohen Stellenwert. Die Betrachtungen der Vielfältigkeit auf dem indischen Subkontinent und ihr gegeneinander Wirken ist ebenso ein zentrales Thema, denn nur eine Einigkeit macht stark, sicher auch ein Fakt, der den Eroberern geholfen hat. Ebenso ist ein Aufbegehren der diversen Einwohner Indiens gegen die Eroberer ein Thema. Und auch die Stellung der Frau in Indien wird beleuchtet. Und ebenso werden Fragen der Zugehörigkeit besprochen, für einen Waisen-Jungen ja durchaus zentrale Fragen. Und ebenso wird das Wirken der Forscher Schlagintweit thematisiert, wunderbar thematisiert. Dadurch wird dieses Buch auch geographisch interessant. Beschreibt dieses Buch doch auch die Reisen der Brüder Schlagintweit auf dem indischen Subkontinent. Dadurch erinnert es auch irgendwie an die alten Reisebeschreibungen des späten 19. Jahrhunderts und des frühen 20. Jahrhunderts. Ein unglaublich vielschichtiges Werk hat Christopher Kloeble hier geschaffen. Wenn es eine andere Erzählstimme gehabt hätte, wäre es für mich ein 5 Sterne Kandidat gewesen. Aber zu diesen 5 Punkten fehlt wirklich nur wenig! Schade! Denn "Das Museum der Welt" ist ein wunderbares Buch!

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Ein historischer Entdeckerroman, aber auch ein sehr berührendes Buch...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiger Roman über die historische Weltentdeckerreise der deutschen Brüder Schlagintweit durch Indien, zum Himalaya und nach Tibet (1854-1857). Der Erzähler ist Bartholomäus, ein 12-jähriger indischer Waisenjunge aus Bombay. Er begleitet die drei Brüder als Übersetzer und nimmt so den Leser mit auf diese Forschungsreise. Alles, was sie während der Expedition erleben, schreibt er in sein Notizbuch auf, alle seine Beobachtungen und Gedanken, sogar seine Träume, Gefühle und Sehnsüchte notiert er. Dieses Büchlein, welches im Laufe der Handlung zu einem starken Buch anwächst, ist sein „Museum der Welt“, damit möchte er das 1.Museum Indiens gründen. Der kleine Junge berührt das Herz des Lesers. Alle Strapazen, Entbehrungen und Gefahren nimmt er auf sich, damit die Brüder ihn nicht zurücklassen. Er ringt um Anerkennung und Herzenswärme. Die Zerrissenheit Indiens, die unterschiedlichen Kulturen, sowie der Kolonialismus werden dem Leser in diesem Werk deutlich aufgezeigt. Sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert.
5/5

Ein historischer Entdeckerroman, aber auch ein sehr berührendes Buch...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein großartiger Roman über die historische Weltentdeckerreise der deutschen Brüder Schlagintweit durch Indien, zum Himalaya und nach Tibet (1854-1857). Der Erzähler ist Bartholomäus, ein 12-jähriger indischer Waisenjunge aus Bombay. Er begleitet die drei Brüder als Übersetzer und nimmt so den Leser mit auf diese Forschungsreise. Alles, was sie während der Expedition erleben, schreibt er in sein Notizbuch auf, alle seine Beobachtungen und Gedanken, sogar seine Träume, Gefühle und Sehnsüchte notiert er. Dieses Büchlein, welches im Laufe der Handlung zu einem starken Buch anwächst, ist sein „Museum der Welt“, damit möchte er das 1.Museum Indiens gründen. Der kleine Junge berührt das Herz des Lesers. Alle Strapazen, Entbehrungen und Gefahren nimmt er auf sich, damit die Brüder ihn nicht zurücklassen. Er ringt um Anerkennung und Herzenswärme. Die Zerrissenheit Indiens, die unterschiedlichen Kulturen, sowie der Kolonialismus werden dem Leser in diesem Werk deutlich aufgezeigt. Sehr interessant und auf jeden Fall lesenswert.

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3/5

Indien mit kindlichen Wissenschaftleraugen gesehen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1854 Indien - Kolonialismus, Hunger, Monsun und eine Vielzahl an Glaubensrichtungen prägen das Land. Es ist die Zeit Humboldts und seiner wissenschaftlichen Erfolge, aber auch die dreier Brüder aus Bayern. Ihr Ziel, Indien auf jede wissenschaftliche Art zu erfassen. Und, um das zu erreichen, brauchen sie die Hilfe eines 12jährigen Waisenjungen aus Bombay. Die Geschichte erstreckt sich über 3 Jahre und wird uns aus Sicht des Jungen nah gebracht. Die Begeisterung für Geschichte und Naturwissenschaft des Autors wird beim Lesen spürbar. Die Kritik und Schattensein des Kolonialismus gehen etwas unter. Ab und zu wusste der Autor vermutlich selber nicht, wo die Reise hingeht. Aber die Gespräche zwischen all den unterschiedlichen Personen (hinsichtlich Religion, Lebensweisheiten, Erkenntnissen, Fachsimpeleien, ...) wiegen das auf. "Das Museum der Welt" ist eine Leseempfehlung für alle, die "Shantaram", "Drachenläufer" und "Das achte Leben" verschlungen haben.
3/5

Indien mit kindlichen Wissenschaftleraugen gesehen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1854 Indien - Kolonialismus, Hunger, Monsun und eine Vielzahl an Glaubensrichtungen prägen das Land. Es ist die Zeit Humboldts und seiner wissenschaftlichen Erfolge, aber auch die dreier Brüder aus Bayern. Ihr Ziel, Indien auf jede wissenschaftliche Art zu erfassen. Und, um das zu erreichen, brauchen sie die Hilfe eines 12jährigen Waisenjungen aus Bombay. Die Geschichte erstreckt sich über 3 Jahre und wird uns aus Sicht des Jungen nah gebracht. Die Begeisterung für Geschichte und Naturwissenschaft des Autors wird beim Lesen spürbar. Die Kritik und Schattensein des Kolonialismus gehen etwas unter. Ab und zu wusste der Autor vermutlich selber nicht, wo die Reise hingeht. Aber die Gespräche zwischen all den unterschiedlichen Personen (hinsichtlich Religion, Lebensweisheiten, Erkenntnissen, Fachsimpeleien, ...) wiegen das auf. "Das Museum der Welt" ist eine Leseempfehlung für alle, die "Shantaram", "Drachenläufer" und "Das achte Leben" verschlungen haben.

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