Nerds

Inhaltsverzeichnis



ONLINE GEHEN


Prolog



Teil 1

JEDER MENSCH IST EIN NERD



Einführung



DIE SOZIALFIGUR «NERD»


Wie Anschauungen verkörpert werden




DER BÜRGERLICHE SPIESSER



Wie der Nerd aus dem Square hervorging




KEIN COOLHUNTER



Die Anfänge des Nerds im Teen Movie




FOUR EYES UND PIZZA FACE



«Wir nennen uns nicht so, andere machen das!»




DIE UNBELIEBTHEIT DES VERSTANDS



Der Nerd als Motiv des Anti-Intellektualismus




DIE RACHE DES NERDS



Vom Außenseiter zum Überflieger



DER COMPUTER-NERD


Das mechanische Genie




EIN COMPUTER IST AUCH NUR EIN MENSCH



Nerds, Hacker und Gamer zwischen Maschinenkritik und Technikoptimismus




Teil 2

NERDS UND POPKULTUR



Eine besondere Gelehrtheit


DER SILICON-VALLEY-NERD


Harmloser Weltverbesserer oder hartherziger Neoliberaler?


DER PRIVILEGIERTE NERD


Männlich, weiß, heterosexuell



«BLERDS» UND «BLACK GIRL NERDS»


Aneigung oder Anpassung?


«IT’S THE COMPUTER AGE, NERDS ARE ‹IN›!


Vom Überflieger zum Massenphänomen



DER PENSIONIERTE NERD


Ein Alter Weißer Mann?

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Nerds

Eine Popkulturgeschichte

Buch (Taschenbuch)

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Nerds

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eBook

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ab 12,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,2 cm

Gewicht

334 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-77446-1

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Der Nerd im Wandel der Zeit

Anne Kaffeekanne am 02.05.2022

Bewertungsnummer: 1705486

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annekathrin Kohut nimmmt sich die Figur des Nerds vor, sieht sich an, wie sich der Begriff/die Figur entwickelt hat, in Filmen aufgegriffen wurde und denkt darüber nach, wie seine Zukunft aussieht. Das ist auf jeden Fall spannend, denn die Figur des Nerds ist stark mit der Entwicklung von Computertechnologie verknüpft. Nerds sind meist begabte oder fleißige, aber sozial und körperlich schwache Streber- oder Außenseitertypen. Später kommt dann die Aussicht hinzu, dass sich im Berufsleben das Blatt wendet und die ehemaligen Loser nun erfolgreich werden. Besonders in den 80er Jahren folgt die Entwicklung des Nerds vom systemkonformen Streber zum Computerpionier, als aus Jugendlichen, die in ihrer Garage an Computern schraubten und Programme schrieben, Milliardäre wurden. Die Autorin zeigt auch, dass hinter dem manchmal als rebellisch und unangepasst verstandenen Verhalten der Filmfigur Nerd oft die Sehnsucht nach Reichtum, Erfolg bei Frauen und Statussympolen steckt. Viele gerade ältere Filme sagen mir nichts, das machte es etwas schwer den Ausführungen zu folgen. Ich kenne die Nerdfigur vor allem aus späteren Serien wie "The Big Bang Theory" und hätte auch andere Serien/Filme noch wichtig gefunden, wie beispielsweise "Mr. Robot". Ich würde bei "How to sell drugs (fast) online" auch nicht Gerda als Nerd etikettieren, sondern Kira. Vermutlich bezieht sich die Autorin nur auf die erste Staffel. Im Grunde genommen verändert sich also das Studienobjekt der Autorin noch während sie darüber schreibt und macht eine genaue Definition und gerade einen Blick auf die Jetztzeit schwierig. Die Abgerenzung zwischen Nerd, Geek, Streber und Hacker ist meiner Meinung nach auch kaum zu machen und dann noch Youtube und Instagram und die Figur des alten weißen Mannes reinzunehmen, überfrachtet es. Das wird dann vor allem am Ende etwas knirschig, wenn Kohout versucht einen Zukunftsausblick zu wagen und die Kritik an Misygonie und Rassismus im It-Mileu und seiner Darstelllung aufgreift. Das war mir dann teilweise zu viel Meinung für ein wissenschaftlich gemeintes Buch. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass hier einfach Diskussionspotential ist. Ich sehe durchaus, dass "The Big Bang Theory" von ziemlich problematischen Witzen lebt, die man heute vielleicht in den USA nicht mehr so schreiben würde. Auf jeden Fall eine interessante Lektüre für an Kulturwissenschaft (vor allem Filmen) Interessierte.
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Der Nerd im Wandel der Zeit

Anne Kaffeekanne am 02.05.2022
Bewertungsnummer: 1705486
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Annekathrin Kohut nimmmt sich die Figur des Nerds vor, sieht sich an, wie sich der Begriff/die Figur entwickelt hat, in Filmen aufgegriffen wurde und denkt darüber nach, wie seine Zukunft aussieht. Das ist auf jeden Fall spannend, denn die Figur des Nerds ist stark mit der Entwicklung von Computertechnologie verknüpft. Nerds sind meist begabte oder fleißige, aber sozial und körperlich schwache Streber- oder Außenseitertypen. Später kommt dann die Aussicht hinzu, dass sich im Berufsleben das Blatt wendet und die ehemaligen Loser nun erfolgreich werden. Besonders in den 80er Jahren folgt die Entwicklung des Nerds vom systemkonformen Streber zum Computerpionier, als aus Jugendlichen, die in ihrer Garage an Computern schraubten und Programme schrieben, Milliardäre wurden. Die Autorin zeigt auch, dass hinter dem manchmal als rebellisch und unangepasst verstandenen Verhalten der Filmfigur Nerd oft die Sehnsucht nach Reichtum, Erfolg bei Frauen und Statussympolen steckt. Viele gerade ältere Filme sagen mir nichts, das machte es etwas schwer den Ausführungen zu folgen. Ich kenne die Nerdfigur vor allem aus späteren Serien wie "The Big Bang Theory" und hätte auch andere Serien/Filme noch wichtig gefunden, wie beispielsweise "Mr. Robot". Ich würde bei "How to sell drugs (fast) online" auch nicht Gerda als Nerd etikettieren, sondern Kira. Vermutlich bezieht sich die Autorin nur auf die erste Staffel. Im Grunde genommen verändert sich also das Studienobjekt der Autorin noch während sie darüber schreibt und macht eine genaue Definition und gerade einen Blick auf die Jetztzeit schwierig. Die Abgerenzung zwischen Nerd, Geek, Streber und Hacker ist meiner Meinung nach auch kaum zu machen und dann noch Youtube und Instagram und die Figur des alten weißen Mannes reinzunehmen, überfrachtet es. Das wird dann vor allem am Ende etwas knirschig, wenn Kohout versucht einen Zukunftsausblick zu wagen und die Kritik an Misygonie und Rassismus im It-Mileu und seiner Darstelllung aufgreift. Das war mir dann teilweise zu viel Meinung für ein wissenschaftlich gemeintes Buch. Andererseits kann ich mir gut vorstellen, dass hier einfach Diskussionspotential ist. Ich sehe durchaus, dass "The Big Bang Theory" von ziemlich problematischen Witzen lebt, die man heute vielleicht in den USA nicht mehr so schreiben würde. Auf jeden Fall eine interessante Lektüre für an Kulturwissenschaft (vor allem Filmen) Interessierte.

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von Annekathrin Kohout

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    JEDER MENSCH IST EIN NERD



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    Wie Anschauungen verkörpert werden




    DER BÜRGERLICHE SPIESSER



    Wie der Nerd aus dem Square hervorging




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    Das mechanische Genie




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    NERDS UND POPKULTUR



    Eine besondere Gelehrtheit


    DER SILICON-VALLEY-NERD


    Harmloser Weltverbesserer oder hartherziger Neoliberaler?


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