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Die Topeka Schule Roman

45

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

395

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/3,1 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Topeka School

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47181-4

Beschreibung

Rezension

»Klug und witzig führt Ben Lerner das akademische Milieu vor – und holt dabei die sprachlose Wut der USA ans Licht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ben Lerners Topeka Schule ist eine kluge Erzählung über weiße Privilegien. Sie endet bei Trump.« ("der Freitag")
» Die Topeka Schule ist Ben Lerners dritter Roman, er ist außerdem sein politischster und sein bisher bester ...« ("DIE WELT")
»Lerner siedelt die Geschichte des Analytikersohns und Debattiertalents Adam in den Neunzigerjahren an, erzählt aber tatsächlich von den Anfängen der Ära Trump. Es geht um den Anfang unserer Infokriege und die große Krise der Männlichkeit. Brillant!« ("WELT AM SONNTAG")
»Ein literarischer Text, der mir Amerika aufgeschlüsselt hat wie kaum ein anderer Roman der letzten Zeit.« ("3sat Buchzeit")
»Ben Lerner, der viel aus seiner eigenen Biografie schöpft, hat mit [ Die Topeka Schule ] einen Roman geschrieben, der sich nicht nur mit Leichtigkeit durch seine verwobenen Erzählebenen und Figuren-Perspektiven bewegt, sondern auch detailgenau von der immensen sozialen und kulturellen Spaltung in den USA erzählt.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Sprache wird im Buch zum doppelten Vehikel: Einerseits ist sie eine Waffe, ein verletzendes Machtinstrument, das in der entmenschlichenden Sprache der Trump-Ära mündet. Andererseits ist sie Werkzeug des Wunders der Kommunikation.« ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

395

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/3,1 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Topeka School

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47181-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • efka

    aus München

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Um das aktuelle Amerika zu…

    Um das aktuelle Amerika zu verstehen, muss man den Blick auf die Zeit kurz vor der Jahrtausendwende richten. Ein paar Jahre vor Columbine und noch lange vor Trump versucht Ben Lerner uns seine Idee zu vermitteln. Die Perspektive des jugendlichen Adam, seiner Eltern, beide Psychologen, sowie Darren, ein Schulkamerad von Adam, bilden die Hauptachsen diese multiperspektivischen Werks von Ben Lerner. Ein Blick auf Lerners Lebenslauf legt nahe, dass es sich in diesem Buch um Autofiktion handelt. Geboren in Topeka, debattierte Lerner in seiner Schulzeit selbst und seine Eltern arbeiten als Familientherapeuten. Jedem dieser Protagonisten werden, in nicht chronologischer Reihenfolge, einzelne Kapitel gewidmet. Diese Unterscheiden sich durch die Perspektive und in der verwendeten Sprache und tragen zu einer spannenden Abwechslung beim Lesen bei. Die einzelnen Handlungsstränge wirken zunächst wahllos. Doch die großen Momente des Romans sind jene, an denen diese aneinander knüpfen und sich Kreise schließen. Dies geschieht auf eine fast beiläufige Art und der Autor weiß sich gekonnt zurückzuhalten, um dem Leser Raum für seine eigene Wahrnehmung zu lassen. „Die Topeka Schule“ handelt vom Erwachsen werden, „toxischer“ Männlichkeit, von Anfeindungen und Konflikten. Ausgrenzung wird in schmerzhaften Facetten dargestellt und Sprache spielt eine entscheidende Rolle. Adam ist ein talentierter Debattierer und nimmt regelmäßig an Wettkämpfen teil. Den Gipfel des Debattierens stellt dabei das sogenannte „schnellsen“ dar. Der Redner versucht dabei in einem wahnwitzigen Tempo seinen Kontrahenten mit Argumenten und Thesen zu konfrontieren, auf die er nahezu unmöglich komplett eingehen kann. Durch diese Überforderung soll ein Vorteil im Wettkampf bezweckt werden, der die Entfremdung der Sprache einer politischen Debatte und der resultierenden Beschränkung des Zugriffs für den Laien darstellt: „Das Letzte, was man mit diesen Tausenden von Wörtern anfangen sollte, war, sie zu verstehen. Derartige Offenlegungen waren zur Verschleierung gedacht.“ Lerner ist ein anspruchsvolles und vielschichtiges Werk gelungen, welches zur wiederholten Lektüre einlädt. Dabei versteht der Lyriker Ben Lerner meisterhaft mit Sprache umzugehen und beweist enormes Sprachgefühl.

  • Bewertung

    aus Waiblingen

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    langatmig, ausschweifend, teilweise konfus

    Der Klapoentext und auch die ersten paar Seiten des Buches hatten mein Interesse geweckt - eine wahnwitzige Situation wird beschrieben, in der ein Highschool Absolvent des nachtens in das vermeindliche Haus der Famile seiner Freundin schleicht und und vor ihrem Zimmer feststellt, dass er vor der Falschen Tür, in einem fremden aber baugleichen Haus steht. Was so beginnt, das kann nur gutwerden, dachte ich. Dann folgten aber lange, sehr zähe Durststrecken, in denen Dinge beschrieben, erklärt, verdeutlicht, beleuchtet (ja in etwa so!) wurden, die weder wesentlich für mich noch für die Geschichte waren. Um fair zu bleiben: Einige Passagen fand ich grandios, einige der erzählenden Personen (das Buch springt ständig zwischen den Protagonisten und auch Zeiten hin und her) waren sehr gelungen und unterhaltsam aufs Papier gebracht, doch leider überwogen für mich die Passagen, in denen sogar der beschriebene "Drogenrausch seines Lebens" so monoton und dröge beschrieben wird, dass man sich wünscht, lieber nicht dabei gewesen zu sein. Sehr schade!

  • Bewertung

    aus Randersacker

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesellschaftskritik verpackt in wunderbarer Prosa

    Ben Lerners „Die Topeka Schule“ ist eins dieser Bücher die einem nicht dazu einladen sie in einem Rutsch durchzulesen, auf jeden Fall nicht nach meinem empfinden. Solche Bücher nehmen den Leser eher mit auf eine langsame Reise. Bei mir begann die Reise mit ein paar Problemen. Die Leseprobe hatte mich sofort sehr angesprochen, besonders der Schreibstil hatte es mir von Anfang an angetan. Oft kritisiere ich in Büchern, die mir zu schlichte Sprache, hier pulsiert die Sprache nur so von Lebendigkeit und Kreativität. Eindeutig ein großer Pluspunkt für diesen Roman. Trotzdem waren die nächsten Seiten, sogar ganze Abschnitte für mich sehr schwierig. In fast der ersten Hälfte des Buches hatte ich Probleme die Zeitsprünge nachzuvollziehen, teilweise konnte ich nicht begreifen um welche Person es sich gerade drehte und die so wundervolle Sprache des Buches schweifte teilweise etwas zu weit ab, sodass ich nicht ganz hinterherkam. Ein paar Mal war ich fast davor aufzugeben und bin mittlerweile froh, dass ich durchgehalten habe. Denn so ab der zweiten Hälfte hatte mich das Buch wieder. Adam Gordons Lebensweg führt uns durch Debattiere Clubs, Physisch Krankheiten, Freundschaften, Ehe Dramen und auch Politik. Ben Lerner schafft es die Geschichte von Adam die eigentlich in den Neunziger Jahren spielt so zu erzählen, dass sie genau den Puls der Zeit trifft. Ära Trump ist hier das Stichwort. Wir haben hier also Gesellschaftskritik verpackt in wunderbarer Prosa. Etwas was sicherlich die wenigstens Romane so schaffen wie „Die Topeka Schule“. Schlussendlich ist dieser Roman sicherlich keine leichte Kost, vielleicht haben andere Leser weniger Einstiegs Schwierigkeiten als ich, doch dieses Buch ist es definitiv Wert gelesen zu werden. Für mich einer der wichtigsten und besten Romane diesen Jahres.

  • Bewertung

    aus Bad Mergentheim

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    mittlerer Westen

    Dieses Buch von dem Autor Ben Lerner ist nicht einfach mal schnell nebenbei durchgelesen. Es lädt ein zum gründlichen Nachdenken und fördert politisches Denken. Es spielt in Kansas, im mittleren Westen. In einer ländlich geprägten Gegend spielt es aber in deren Hauptstadt. Ben Lerner kennt anscheinend manches über das er schreibt selbst. Seine Romanfigur ist ein guter Debattierer wie er es selbst während der Schulzeit war. Mir gefällt sowohl das Cover, als auch der Titel. aber ganz besonders der Schreibstil des Autors. Er stellt seine Figuren interessant ins Licht und beschreibt sie einfühlsam und präzise. Besonders die Eltern der Hauptfigur, beides Therapeuten, werden aus einem interessanten Blickwinkel wahrgenommen. Sogar Barack Obama hat einen Kommentar zu diesem Buch abgegeben.

  • Bewertung

    aus Oberhausen

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lohnende, wenn auch nicht einfache, Lektüre

    Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Gordon und spielt im Mittleren Westen der USA in den späten 1990`er-Jahren. Sohn Adam ist ein beliebter Schüler und erfolgreicher Debattierer. Seine Eltern sind in einer psychiatrischen Einrichtung tätig. Dort ist auch der junge Darren in Behandlung, mit welchem sich Adam anfreundet. Die Situation eskaliert allerdings, als Adam den Jungen in seine Clique aufnimmt. Der Roman ist für mich so etwas wie ein Sittenbild der USA Ende der 90`er-Jahre. Als Leser gewinnt man den Eindruck, dass viele der heutigen Entwicklungen im Land damals ihren Ursprung hatten. Der sprachlich brillante Autor Ben Lerner erzählt die Geschichte mithilfe von Perspektivwechseln, wodurch man ein gutes Bild der Empfindungen und Gedanken seiner Protagonisten bekommt. Diese Perspektivwechsel, welche zudem nicht immer chronologisch erfolgen, machen eine konzentrierte Lektüre erforderlich. Wer sich dieser "Herausforderung" stellt, wird mit einem wundervollen und klugen Roman belohnt.

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