»Solltest du je versuchen, nach Hause zurückzukehren, wird es dein Tod sein ... Wie eine giftige Schlange kroch der Satz durch meinen Kopf.«
Ala hat seit vierzehn Jahren keinen Fuß mehr in ihre Heimatstadt Realtaris gesetzt und das aus gutem Grund - bis sie an den abgehalfterten Dexter gerät, der sie genau dorthin verschleppt. Mit ihrer Hilfe hofft er, die Frau, die er liebt, zu retten. Nach anfänglichem Widerstand sichert Ala ihm ihre Unterstützung zu. Dadurch erregt sie die Aufmerksamkeit des fanatischen Ordens, der in der "Stadt ohne Nacht" die Fäden zieht. Denn Ala ist kein gewöhnlicher Mensch und schon bald in großer Gefahr.
Düsteres und packendes Fantasy-Abenteuer, in dem eine junge Frau mit ganz besonderen Fähigkeiten einem fanatischen Orden die Stirn bietet. Eine Geschichte über Mut, Freundschaft und Akzeptanz.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mystisch, bedrohlich und herrlich lebendig geschrieben
Auf der Flucht vor ihrem zudringlichen Boss trifft die junge Ala auf den heruntergekommenen Dexter, der sie an den Ort bringt, den sie nie wieder betreten wollte. Realtaris ist ihre Heimat und doch muss sie sich verbergen. In der „Stadt ohne Nacht“ herrscht der Orden der Faaraah und er hat ein Auge auf Ala geworfen – denn sie ist kein gewöhnlicher Mensch.
Ich begleite die gutherzige Ala und den zynischen Dexter abwechselnd aus ihrer Ich-Perspektive und einem herrlich lebendigen Schreibstil. Je mehr Einblicke ich gewinne, umso deutlicher spüre ich die Last der Vergangenheit auf ihren Schultern. Zu meiner hellen Freude kappeln sich die zwei wortgewandt und Dexter nimmt auch sonst kein Blatt vor den Mund. Unter dem Licht des Ordens, das wie ein ständiges Mahnmal über der Stadt strahlt, lüfte ich den Vorhang und mit ihm ein Geheimnis nach dem anderen. Die Hochspannung lässt mich nur so durch die Seiten blättern und die fantasievoll gezeichneten Figuren und Orte habe ich direkt vor mir. Freut euch auf die aufgeweckte Tielma oder die biestige Istrelda, mehr wird nicht verraten.
Ich habe es sehr genossen und folge der Autorin gerne in weitere mystisch bedrohliche und dennoch himmlich witzig erzählte Geschichten.
Buchträumerin
aus Schwalbach am Taunus
5/5
24.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Mystisch, bedrohlich und…
Mystisch, bedrohlich und herrlich lebendig geschrieben Auf der Flucht vor ihrem zudringlichen Boss trifft die junge Ala auf den heruntergekommenen Dexter, der sie an den Ort bringt, den sie nie wieder betreten wollte. Realtaris ist ihre Heimat und doch muss sie sich verbergen. In der „Stadt ohne Nacht“ herrscht der Orden der Faaraah und er hat ein Auge auf Ala geworfen – denn sie ist kein gewöhnlicher Mensch. Ich begleite die gutherzige Ala und den zynischen Dexter abwechselnd aus ihrer Ich-Perspektive und einem herrlich lebendigen Schreibstil. Je mehr Einblicke ich gewinne, umso deutlicher spüre ich die Last der Vergangenheit auf ihren Schultern. Zu meiner hellen Freude kappeln sich die zwei wortgewandt und Dexter nimmt auch sonst kein Blatt vor den Mund. Unter dem Licht des Ordens, das wie ein ständiges Mahnmal über der Stadt strahlt, lüfte ich den Vorhang und mit ihm ein Geheimnis nach dem anderen. Die Hochspannung lässt mich nur so durch die Seiten blättern und die fantasievoll gezeichneten Figuren und Orte habe ich direkt vor mir. Freut euch auf die aufgeweckte Tielma oder die biestige Istrelda, mehr wird nicht verraten. Ich habe es sehr genossen und folge der Autorin gerne in weitere mystisch bedrohliche und dennoch himmlich witzig erzählte Geschichten.
phantastische_fluchten
aus Walzbachtal
5/5
12.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Tolle ambivalente Charaktere und eine Geschichte, die berührt
Ala und Stennis sind seit ihrer Kindheit die engsten Freunde. Seit das kleine Mädchen im Waisenhaus ankam, kümmerte sich der Junge um sie, beschützte sie und machte ihr Mut.
Als sie das Waisenhaus verlassen mussten, gingen sie zu den Illendrea Minen, wo Stennis eine Arbeit im Bergwerk annahm und Ala in der Küche arbeitete.
Als Stennis bei einem Grubenunglück ums Leben kommt, steht die junge Frau plötzlich alleine da. Das möchte der Minenvorsteher Gunder Hrain zu seinem Vorteil nutzen. Als er versucht, die junge Frau zu vergewaltigen, bricht sie ihm die Nase und flüchtet in die Wüste. Sie weiß, dass diese Flucht ihren Tod bedeutet. Ohne Wasser und Nahrung, ohne Kleidung und warmen Decken und ohne Kenntnis über die raren Wasserstellen gibt es kaum Hoffnung auf überleben.
Dexter Fhrynn vegetiert in der Stadt Realtaris vor sich hin. Er verdient sein Geld mit Schaukämpfen, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Als Laufbursche des obersten Hohepriesters des »Ordens der Faaraah« wird er zu den Minen geschickt, um eine Ladung eines kostbaren Metalls abzuholen. Der Hohepriester befürchtet, dass Gunder Hrain nach dem Minenunglück die Preise erhöhen möchte. Dexter soll ihn davon überzeugen, dies zu unterlassen.
Nach dem Einsatz einiger schlagkräftiger Argumente, die auch die schon gebrochene Nase weiter in Mitleidenschaft ziehen, macht sich Dexter auf den Rückweg in die Stadt. Und es kommt, wie es kommen muss, Ala und Dexter begegnen sich. Ala rettet Dexter das Leben, in dem sie ihre heilenden Kräfte einsetzt, eine seltene Gabe in dieser Welt. Dexter versucht, Ala dazu überreden, dass sie ihn in die Stadt begleitet, um seiner großen Liebe Gilla zu helfen, die durch Folter den Verstand verloren hat. Als Ala sich weigert, entführt er sie kurzerhand und ab da beginnt eine rasante Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat.
Kommentar:
Wie kann man ein Buch den Leser*Innen näher bringen, dass einen so überzeugt hat, dass man es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Viele Leser*Innen scheuen sich, nach einem Selfpublisher Buch zu greifen oder eine Autorin zu lesen, die noch gänzlich unbekannt ist. Und verpassen dadurch eine wirklich überzeugende Geschichte. Hier stimmt einfach alles. Das erste Buch von Silke K. Weiler ließ schon ahnen, was in ihr steckt. Zwar war es streckenweise etwas zu lang aber im letzten Drittel kam man nicht mehr zum Luft holen, so hatte sie an Tempo zugelegt.
Hier beginnt sie schon rasant und von Seite zu Seite wird es spannender. Dabei spielt der Hauptteil der Handlung nur in der Stadt Realtaris. Früher herrschte dort das Fürstenhaus »de Realta« Als die Bewohner mit dem dekadenten Lebensstil des Adels und ihrer Verschwendungssucht nicht mehr einverstanden waren, unterstützen sie die den Orden, der einen Umsturz plante. Aber es war lediglich ein Tausch Pest gegen Cholera und seit Sijj Bolten den Orden leitet ist es schlimmer denn je. Menschen mit besonderen Begabung oder andersartiger Gestalt werden von der Kirche verfolgt, gefoltert und letztendlich im reinigenden Feuer verbrannt. Dabei ist es egal, ob das Opfer wirklich über Fähigkeiten verfügt oder einfach nur von Neidern denunziert wird. Als Ala nach Realtaris zurückkehrt, weiß sie, dass sie durch ihre Fähigkeiten, sollte diese entdeckt werden, in großer Gefahr schwebt . Aber natürlich kann sie sich gegen das Leid der Bewohner nicht wehren und beginnt, die Menschen zu heilen.
Hier haben wir zwei sehr gegensätzliche Charaktere. Auf der einen Seite eine junge Frau, die an das Gute in den Menschen glaubt und versucht, ihnen zu helfen. Sie fungiert als Vermittlerin zwischen Dexter und anderen Personen, die in ihm lediglich einen Handlanger des Ordens sehen. Wie schon in der »Legende vom steinernen Buch« wird hier die Frage aufgeworfen: Was ist ein Mensch bereit zu verzeihen, was kann er verzeihen? Wie viel Gutes muss ein Mensch tun, um die Fehler der Vergangenheit auszugleichen? Ala, die Dexter erst seit kurzem kennt, weiß nichts über seine Vergangenheit. Andere allerdings sehen in ihm einen Schlächter und Mörder und somit hat die junge Frau die schwere Aufgabe, die anderen »Missbegabten« davon zu überzeugen, dass Dexter auf ihrer Seite steht.
Dexter ist ein Zyniker durch und durch, der nicht mehr an die Menschheit glaubt. Sein einziges Ziel ist es, seine große Liebe Gilla zu retten und sie durch Ala heilen zu lassen. Dabei geht er sprichwörtlich über Leichen. Die Naivität der jungen Ala raubt ihm den letzten Nerv aber er ist auf sie angewiesen und fügt sich daher oft ihren Marotten. Und so rutscht er eher unfreiwillig in den Kampf gegen den Orden hinein.
Auch die Nebenfiguren überzeugen auf ganzer Linie. Vor allem Kyren Iddrell, der die Ausrichtung der Käfigkämpfe organisiert, hat es mir angetan. Ein Charmeur und Schlitzohr, der noch aus allem Geld machen kann und der einzige Freund von Dexter ist. Und eine weitere Person »der Mann, den man stets vergisst«. Sogar die Autorin hat ihn im Personenregister vergessen, was er wirklich nicht verdient hat. Immerhin sorgt er für die wenigen heiteren Momente im Buch, wenn er plötzlich etwas sagt und alle zusammenzucken, weil sie ihn schon wieder vergessen hatten. So eine »Missbegabung« hat durchaus ihre Vorteile.
Die Autorin hat eine Karte der Umgebung so wie ein Personenregister beigefügt, meine Idee für später wäre es, statt einer Landkarte eine Stadtkarte zu zeichnen, da die Ereignisse ja hauptsächlich in Realtaris stattfinden. Die bedrückende und beklemmende Atmosphäre durch die Diktatur der Kirche und die Angst der Menschen vermittelt Silke K. Weiler sehr überzeugend.
Sprachlich gibt es an diesem Buch nichts auszusetzen, die Geschichte lässt sich flüssig lesen und fesselt ungemein. Das Buch ist mit 348 Seite nicht zu umfangreich. Es handelt sich um einen Einzelband, man kann also mutig zugreifen, ohne sich auf eine endlose neue Fantasyreihe einzulassen.
Fazit:
Für mich gehört dieser Roman jetzt schon zu den Highlights 2021.
Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung ist rein subjektiv und keine Werbung, Das Buch ist einfach so gut, lasst euch durch die Geschichte überzeigen.
Bewertung
aus Steffenberg
5/5
03.10.2022
Buch (Taschenbuch)
Super spannendes Leseerlebnis
Rezension
„Stadt ohne Nacht“
von Silke Katharina Weiler
Nachdem ich mich spätestens beim Lesen des ersten Bands von „Das Erbe Bereliens“ in den Schreibstil der Autorin verliebt hatte, nahm ich bei der Buchverlosung zur Leserunde von „Stadt ohne Nacht“ bei „lovelybooks“ teil. Ich habe das Buch als E-Book gewonnen, was mich sehr gefreut hat.
Zum Inhalt:
Die neunzehnjährige Ala lebt mit ihrem großen Bruder Stennis bei den Minenarbeitern in einem rauen Bergmassiv. Nachdem Stennis bei einem Minenunfall ums Leben kommt und der Vorarbeiter der Bergleute nun versucht, sie sich mit Gewalt gefügig zu machen, flieht die junge Frau Hals über Kopf hinein in die umgebende Wüste.
Zur gleichen Zeit holt der abgehalfterte Kämpfer Dexter eine Fuhre Erz aus derselben Mine ab. Auf dem Rückweg trifft er auf die halb verdurstete Ala, die ihm das Leben rettet, nachdem seine Schulter von einem wilden Wüstentier zerfleischt wurde. (Sie werden Järvale genannt. Vorgestellt habe ich mir übrigens Hyänen.)
Dabei heilt Ala ihn nicht auf konventionelle Weise, sondern innerhalb kürzester Zeit durch eine besondere Kraft, die ihr innewohnt. Nach seiner Heilung ist Dexter wie besessen von Alas Fähigkeiten, denn er hat eine schwerkranke Geliebte in der Stadt Realtaris. Obgleich Ala unter keinen Umständen dorthin will, verschleppt Dexter sie. In Realtaris schwebt Ala in Lebensgefahr. Eine Bruderschaft hat vor etlichen Jahren die Macht ergriffen und Menschen mit besonderen Begabungen, wie Ala es ist, werden verfolgt und grausam ermordet.
Während sich der Faden der Handlung durch die Geschichte spinnt, erfahren wir, wie Ala und Stennis überhaupt in die Mine gelangten, und warum Dexters Wunsch, seine Liebste, Gilla, zu heilen, unerfüllbar scheint.
Fazit:
Zunächst einmal möchte ich das Cover loben, da es super zum Inhalt passt und die Stimmung des Buches meines Erachtens sehr gut widerspiegelt.
Anders als bei „Das Erbe Bereliens“ sog mich die Geschichte nicht sofort im ersten Kapitel auf, doch gelang es im zweiten Kapitel mit Dexters Erscheinen. Danach entwickelte sich die Handlung des Buches recht rasant, und zwischen lebensgefährlichen Käfigkämpfen, panterhaften Kriegerinnen und fanatischen Mönchen mochte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Bewertung
5/5
31.07.2022
Buch (Taschenbuch)
wichtige Botschaft im klasse Fantasyroman
Stadt ohne Nacht ist ein Fantasyroman, welcher mich sofort abgeholt hat und mir viele schöne Lesestunden beschert hat. Das Zusammenspiel der Darsteller ist stimmig und gut nachvollziehbar, die Spannung ist logisch und abwechslungsreich. Die so wichtige und immer aktuelle Botschaft die mit dem Buch vermittelt wird hat dafür gesorgt, dass ich noch mehr Spaß daran hatte!
Ganz klare Leseempfehlung <3
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