• Produktbild: Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert
  • Produktbild: Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert

Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert Die Folgen der Identitätspolitik

9

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/2,5 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Goldfarben / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60610-4

Beschreibung

Rezension

»Fundiert, differienziert und wohltuend unpolemisch.« Hörzu

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/2,5 cm

Gewicht

305 g

Farbe

Goldfarben / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60610-4

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Freising

    5/5

    20.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach mal nachdenken

    Wow, beim Infotext zum Buch hat es mir gleich alle Haare aufgestellt. Trifft es doch genau die Diskussion und den Gedankenaustausch, der derzeit in vielen Bereichen meines privaten und beruflichen Lebens stattfindet. Wie unterscheidlich wird über Gendersprache oder die Bemühung um nicht-diskriminierende Sprache debattiert. Es ist wichtig die Diskussion um sexistische, rassistische und andere Stereotype in der Gegenwartssprache zu führen. Petra Gerster und Christian Nürnberger ermöglichen mit vielen praktischen Beispielen sich selbst genauer mit der Thematik auseinander zu setzen. Einfach mal nachdenken darüber, wie sich Sprache und der Sprachgebrauch in der eigenen Wahrnehmung und Haltung bisher verinnerlicht hat. Für mich sehr spannend und informativ.

  • Bewertung

    aus Steyr

    5/5

    16.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Topaktuelle Themen zum Nachdenken

    In "Vermintes Gelände" bringen die Autor*innen Petra Gerster und Christian Nürnberger topaktuelle sprachliche Herausforderungen der multikulturellen und multiethischen Gesellschaft zur Diskussion. Der "Krieg um Wörter" wird gesellschaftskritisch beleuchtet und mit alltäglichen und auch nicht so alltäglichen Beispielen untermauert. Der Diskurs beleuchtet verschiedene Standpunkte, die einerseits den exzessiven Gebrauch des Genderns in der Sprache kritisieren und andererseits genau diesen Gebrauch für unabdingbar für das Fortbestehen der Menschheit bzw. der Gesellschaft sehen. Hier wird aber nicht nur bei "Gender" Halt gemacht, sondern es werden unterschiedliche identitätsformende Themengebiete angeschnitten - wie beispielsweise Rassismus und Sexualität. Genau diese Vielfalt macht dieses Buch so besonders und transportiert die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung der Identitätspolitik. Ohne dieser Betrachtung über den Tellerrand hinaus wäre die Abhandlung nicht mal halb so empfehlenswert. Des Sprachstil der Autor*innen ist genauso vielversprechend und vielfältig wie das Themengebiet selbst. Der regelmäßige Wechsel zu verständlichen Beispielen und Erklärungen von Fachbegriffen macht das Lesen sehr abwechslungsreich. Den Leser*innen wird eine qualitätsvolle Diskussion geboten, die jedoch auch einiges an Konzentration beim Lesen selbst erfordert. Für die belanglose Lektüre vor dem Einschlafen ist dieses Buch daher nicht zu empfehlen. Dieses Buch ist nicht für Leser*innen, die sich klare Antworten auf die diskutierten Fragen erhoffen - vielmehr ist es für jene geschrieben, die sich neue Denkanstöße für sich selbst wünschen und für die tägliche gesellschaftspolitischen Diskussionen mit Bekannten, Familie und im beruflichen Umfeld weitere Argumente überlegen möchten. Außerdem kann ich das Buch auch empfehlen, wenn man seinen eigenen Horizont erweitern möchte und sich in andere Identitäten und in die Vielfalt an Lebensrealitäten hineinversetzen möchte. Das gelingt besonders gut mit den erwähnten Beispielen und dargestellten Situationen. PS: Und ein besonders wertvolles Aha-Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde, hatte ich zu Beginn des Kapitels 22 :.).

  • Bewertung

    aus Ravensburg

    5/5

    07.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hochaktuelles Buch zur Genderdiskussion

    Sehr kurzweilig ist dieses Werk zum aktuellen Sprachgebrauch hinsichtlich der Diskussion des richtigen Genderns gelungen. Auch die korrekte Einbeziehung von Personen anderer Hautfarben, Religionen und queren Menschen findet Beachtung. Dieses Buch ist absolut lesenswert und horizonterweitern.

  • Bewertung

    aus Freiburg

    5/5

    06.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Gendern will gelernt sein

    In dem gesellschaftskritischen Buch „Vermintes Gelände“ von Petra Gerster und Christian Nürnberger werden Gendern, Rassismus und ähnliche Themengebiete beleuchtet. Zum Auftakt des Buches legt die ehemalige Nachrichtensprecherin Petra Gerster eindrücklich dar, welcher Gegenwind ihr in Form von Hassbriefen und elektronischen Beschwerden entgegenschlug, weil sie bei der ZDF „heute“-Sendung die „Zuschauer*innen“ begrüßte. Als Gender-Terroristin wird sie beschimpft. Doch sie hält weiter an ihrem Kurs der Aufklärung fest. Nun erklärt sie in diesem Buch ihren Leser*innen warum es so wichtig ist, dass auch andere auf diesen Zug aufspringen. Das „harmlose Sternchen“ beim Gendern soll nicht, wie Gegner*innen behaupten reiner Terror gegen die Deutsche Sprachkultur sein, sondern ist „ein Ausdruck der Solidarität und der Höflichkeit“. Mit vielen aktuellen Beispielen von prominenten Fußballern und Berühmtheiten zeigen die Autoren auf, welcher Wandel bereits jetzt in der Gesellschaft voranschreitet (insbesondere bei der jüngeren Generation). Aber auch welche „schweren Geschütze“ die Gegner*innen auffahren, um diesem Wandel entgegen zu setzen. Das Buch enthält aber auch Lösungsvorschläge und Tipps, was jeder selbst dazu beitragen kann, damit Hass und Rassismus in die Geschichtsbücher verbannt wird. Der Sprachstil ist an manchen Stellen nicht so leicht bekömmlich, enthält er doch viele Fremdwörter und Fachbegriffe. Glücklicherweise werden diese meist im nächsten Satz verständlich erklärt. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an Leser*innen, die Interesse an dem Begriff Identitätspolitik zeigen und mehr darüber erfahren möchten. An alle, die sich fragen, warum das Wort „Indianerhäuptling“ ein Tabu ist und der „Mohrenkopf“ diskriminierend. Eben an alle, die unbeschadet durch das Minenfeld der deutschen Sprache kommen wollen. Mich persönlich hat dieses Buch auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und mir eine neue Sicht auf diese Themen gegeben. Ich hoffe, dass dieses Buch weitere Leser*innen ermutigen kann, sich bei dem Aufbruch und der Aufklärung zu beteiligen oder zumindest die eigene Sichtweise zu überdenken.

  • Jennifer

    5/5

    14.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was darf man heute noch sagen?

    Die deutsche Sprache befindet sich ständig im Wandel. Dabei bleibt es nicht aus, dass Neuerungen erst einmal kritisch gesehen werden. So verhält es sich derzeit auch mit dem sog. Gendern. Die ehemalige Nachrichtenmoderatorin Petra Gerster wurde im Netz für ihre gegenderten Redebeiträge vielfach gescholten und bedroht. Ihr Mann, der Journalist Christian Nürnberger, wollte das nicht länger tatenlos hinnehmen und hat seine Frau zum Schreiben dieses gemeinsamen Buchs überredet. Denn beim "Krieg der Wörter" geht es nicht nur um richtiges bzw. geschliffenes Deutsch, sondern auch um politische Korrektheit. Kurzum, was darf man heute im 21. Jahrhundert überhaupt noch sagen, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. Bekannte Politiker, Fernsehmoderatoren und Sportler sind bereits über das Z- bzw. N-Wort gestolpert und wurden dafür öffentlich gerügt oder gar ihrer Funktion enthoben. Können englische Abkürzungen, wie PoC oder LGBT, die Problematik lösen? Ich bin diesbezüglich eher skeptisch und finde es gegenwärtig immer schwieriger, den richtigen Ton zu treffen, weil zu viel Identitätspolitik mit in die Thematik reinspielt. Das Journalistenpaar hat mit seinem Buch die richtige Diskussionsform getroffen. Denn darin nähern sich Gerster und Nürnberger faktenbasiert und unterfüttert mit bekannten Stimmen (Schauspieler, Moderatoren, Germanisten und DUDEN-Redaktionsleitung) der hochbrisanten Sprachproblematik und lassen auch ihre eigene Einstellung nicht außen vor. Verpackt in kleinen Essays, die sich sehr spannend lesen, werden die derzeitigen sprachlichen Entwicklungen umfangreich durchleuchtet. Auf diese Weise kann sich jeder Leser leicht seine eigene Meinung bilden und am umkämpften Diskurs teilhaben. Letztendlich haben wir es in der Hand, ob unsere Sprache zum "verminten Gelände" (s. Titel) wird oder wir Ausnahmen/Neuerungen zulassen, um unserer vielfältigen Gesellschaft auch sprachlich gerecht zu werden. Dafür muss man m.E. nicht vollkommen aufs generische Maskulinum verzichten oder alte Straßen (wie z. B. Mohrenstraße) umbenennen. Ich halte hier einen Mittelweg für die beste Lösung.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

1

3

1

2

0

1

1

Bewertungen (9)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert
  • Produktbild: Vermintes Gelände – Wie der Krieg um Wörter unsere Gesellschaft verändert