Gesunde Ernährung für depressive Menschen. Ein systematischer Review und die Entwicklung von Empfehlungen für die richtige Ernährung bei einer Depress
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.04.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
1683 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346382641
Depressionen sind ein aktuelles Thema, welches zunehmend in den Fokus der Gesellschaft rückt. Laut aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts erkranken in Deutschland pro Jahr 9,2 % der Menschen an einer Depression. Besonders lange Ausfallzeiten im Job kennzeichnen die Diagnose der Erkrankung. Die Häufigkeit der Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Störungen war im Jahr 2018 mit 5,5 % zwar gering, dreimal so hoch waren jedoch die Ausfalltage mit 15,7 %, was den Schweregrad der Erkrankung deutlich macht. Neben den gesamtwirtschaftlichen Schäden, die diese Entwicklungen verursachen, haben Depressionen weitreichendere Folgen. Nicht nur das Erwerbsleben ist beeinträchtigt, auch das soziale Umfeld und der Körper werden bei einer Depressionsdiagnose in Mitleidenschaft gezogen.
Obwohl die Prävention von Depressionen ein weltweites Gesundheitsziel ist, erschweren Stigmatisierungen und Bagatellisierungen nicht nur die Prävention, sondern verhindern Früherkennungen der Krankheit. Der rasante Wandel verändert dabei nicht nur die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen, auch die Ernährungsweise der Menschen ändert sich. Aus dem Ernährungsreport "BMEL 2019" geht hervor, dass es der deutschen Bevölkerung neben dem Geschmack darauf ankommt, dass das Essen "gesund" ist. "Führe ein gesundes Leben und du wirst kaum Erkranken, es sei denn, durch einen Unfall oder eine Epidemie. Wirst du krank, so gewährt dir die richtige Diät die beste Möglichkeit, wieder gesund zu werden." Schon in der frühen griechischen Medizin ging man davon aus, dass eine gesunde Ernährung einen Einfluss auf den Körper hat. Gegenwärtig weiß man, dass sich heutige Zivilisationskrankheiten dadurch sogar verhindern lassen. Neben der Vermutung, dass Depression bis zum Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein soll, bleibt die Frage offen, ob sich psychische Erkrankungen durch eine gesunde Ernährung vorbeugen und sich der Krankheitsverlauf beeinflussen lässt.
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