Fremde Söhne

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Sie kamen als Flüchtlinge und wurden Familie

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Beschreibung

Familie Schneider sieht ihr idyllisches Dorfleben jäh zerstört, als 22 syrische Männer in das Nachbarhaus einziehen. Nur der erwachsene Sohn bleibt gelassen. Trotz eigener Vorurteile lernen sie die Flüchtlinge besser kennen. Damit beginnt eine Welle von Ereignissen, die ihr Leben drastisch verändert - allerdings ganz anders als erwartet ...
Nur wenige Menschen lernen Asylanten kennen, aber viele stellen immer die gleichen Fragen: Wie sind die eigentlich so? Wieso kommen die zu uns? Wieso fast nur junge Männer? Was haben die auf der Flucht erlebt? Wie leben die hier? Arbeiten die überhaupt? Was machen Moslems anders als wir? Wie behandeln die Frauen? Wollen die sich überhaupt integrieren?
Die Autorin beantwortet mit ergreifenden, lustigen, teilweise auch traumatischen Erlebnissen diese Fragen mitreißend und authentisch. Nicht recherchiert, nicht nacherzählt, nicht politisch gefärbt - sondern einfach erlebt!

... wurde 1966 im Hunsrück geboren, lebt aber schon viele Jahre mit ihrem Mann und zwei Katzen in Baden-Württemberg. Nach einer klassischen kaufmännischen Ausbildung, mehreren beruflichen Stationen und der Erziehung des mittlerweile erwachsenen Sohnes arbeitet sie heute Vollzeit als Büroleiterin. Ihre kreative Seite lebt sie als Kunsthandwerkerin aus und ist mit ihren handgefertigten Schmuckunikaten seit Jahren fester Bestandteil auf regionalen Märkten.
Ihr Leben ändert sich drastisch durch den Einzug von zweiundzwanzig männlichen Kriegsflüchtlingen in ihr Nachbarhaus. Die anfängliche Angst erweist sich jedoch rasch als völlig unbegründet. Die Autorin überwindet eigene Vorurteile, engagiert sich schnell ehrenamtlich und erlebt an der Seite der Flüchtlinge selbst Diskriminierung und Fremdenhass. Aus der Diskrepanz zwischen ihren positiven Erfahrungen und den erschreckend zunehmenden fremdenfeindlichen Strömungen entsteht der dringende Wunsch, ihre wahre Geschichte zu erzählen. Sie schildert authentisch und sehr persönlich ihre eigene Entwicklung – von angstvoller Ablehnung bis hin zu mütterlicher Fürsorge, den zwei der Männer gehören mittlerweile zu ihrer Familie. Der Wunsch, den positiven Geist ihrer Erlebnisse zu erzählen, ist der Ansporn für ihr erstes Buch.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

19/12/1,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

308

Maße (L/B/H)

19/12/1,8 cm

Gewicht

330 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-11950-5

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Wenn Fremde zu Freunden werden

Rabena am 28.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin Susanne Schneider lebt mit ihrer Familie in einem beschaulichen Dorf in Baden-Württemberg. Im Sommer 2015 wird im Gemeindeblatt bekannt gegeben, dass Flüchtlinge zugeteilt werden und ins Nachbarhaus der Schneiders einziehen sollen! Die Familie sieht sich erst einmal ihrer idyllischen Wohnlage beraubt und macht sich, nicht ganz frei von Vorurteilen, alle möglichen Gedanken. Wird das Miteinander klappen? Sind nicht alle Flüchtlinge gewalttätig, laut und lassen überall ihren Dreck liegen? Und sind das wohlmöglich Moslems? Warum gerade bei uns? Im Frühjahr 2016 steht dann fest, dass bis zu 24 syrische Männer, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen sind, ins benachbarte ehemalige katholische Pfarrhaus einziehen sollen. Als die Schneiders jedoch die Möglichkeit einer Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft bekommen, macht sich doch eine große Betroffenheit breit. Sechs kleine Zimmer für 22 Männer!? Keine Vorhänge an den Fenstern, Stockbetten, Blechspinde...Als das Ehepaar Schneider aus ihrem wenig erholsamen Urlaub zurück kommt, sind die Flüchtlinge bereits in ihre "Behausung" eingezogen. Susanne Schneider überzeugt ihren Mann, den ersten Schritt zu wagen, auf die Syrer zuzugehen und sich ihnen bei einem Besuch vorzustellen. Auf diese erste zaghafte Annäherung folgte in den nächsten Jahren eine Freundschaft und für einige der syrischen Männer sind die Schneiders zur Familie geworden. Meine Meinung/Fazit: Ein offen und ehrlich geschriebenes Buch über ganz persönliche Erfahrungen mit syrischen Kriegsflüchtlingen. Subjektive Berichte über Probleme mit Behörden, dem Bürokratismus und sprachliche Barrieren. Über den Glauben. Augenzeugenberichte über den Krieg in Syrien, die Angst der Männer um ihre Familien im Kriegsgebiet und die großen Schwierigkeiten und Hindernisse des sogenannten Familiennachzugs. Auch über den Versuch, die gängigen Vorurteile zu entkräften wird geschrieben. Es gibt aber auch Ereignisse zum Schmunzeln in diesem Buch. Leider aber auch tieftraurige, ganz persönliche Einschnitte im Leben der Syrer und ihren Familien. Ich hatte beim Lesen sehr oft den Eindruck, ich wäre dabei gewesen! Einziger kleiner Kritikpunkt: Mir war es ein bisschen zu ausführlich über Behörden und Paragraphen berichtet. Alles in allem ein sehr lesenswertes und empfehlenswertes Buch, welches ohne Schnickschnack die Dinge auf den Punkt bringt. Vielen Dank, Susanne Schneider!!

Wenn Fremde zu Freunden werden

Rabena am 28.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin Susanne Schneider lebt mit ihrer Familie in einem beschaulichen Dorf in Baden-Württemberg. Im Sommer 2015 wird im Gemeindeblatt bekannt gegeben, dass Flüchtlinge zugeteilt werden und ins Nachbarhaus der Schneiders einziehen sollen! Die Familie sieht sich erst einmal ihrer idyllischen Wohnlage beraubt und macht sich, nicht ganz frei von Vorurteilen, alle möglichen Gedanken. Wird das Miteinander klappen? Sind nicht alle Flüchtlinge gewalttätig, laut und lassen überall ihren Dreck liegen? Und sind das wohlmöglich Moslems? Warum gerade bei uns? Im Frühjahr 2016 steht dann fest, dass bis zu 24 syrische Männer, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen sind, ins benachbarte ehemalige katholische Pfarrhaus einziehen sollen. Als die Schneiders jedoch die Möglichkeit einer Besichtigung der Flüchtlingsunterkunft bekommen, macht sich doch eine große Betroffenheit breit. Sechs kleine Zimmer für 22 Männer!? Keine Vorhänge an den Fenstern, Stockbetten, Blechspinde...Als das Ehepaar Schneider aus ihrem wenig erholsamen Urlaub zurück kommt, sind die Flüchtlinge bereits in ihre "Behausung" eingezogen. Susanne Schneider überzeugt ihren Mann, den ersten Schritt zu wagen, auf die Syrer zuzugehen und sich ihnen bei einem Besuch vorzustellen. Auf diese erste zaghafte Annäherung folgte in den nächsten Jahren eine Freundschaft und für einige der syrischen Männer sind die Schneiders zur Familie geworden. Meine Meinung/Fazit: Ein offen und ehrlich geschriebenes Buch über ganz persönliche Erfahrungen mit syrischen Kriegsflüchtlingen. Subjektive Berichte über Probleme mit Behörden, dem Bürokratismus und sprachliche Barrieren. Über den Glauben. Augenzeugenberichte über den Krieg in Syrien, die Angst der Männer um ihre Familien im Kriegsgebiet und die großen Schwierigkeiten und Hindernisse des sogenannten Familiennachzugs. Auch über den Versuch, die gängigen Vorurteile zu entkräften wird geschrieben. Es gibt aber auch Ereignisse zum Schmunzeln in diesem Buch. Leider aber auch tieftraurige, ganz persönliche Einschnitte im Leben der Syrer und ihren Familien. Ich hatte beim Lesen sehr oft den Eindruck, ich wäre dabei gewesen! Einziger kleiner Kritikpunkt: Mir war es ein bisschen zu ausführlich über Behörden und Paragraphen berichtet. Alles in allem ein sehr lesenswertes und empfehlenswertes Buch, welches ohne Schnickschnack die Dinge auf den Punkt bringt. Vielen Dank, Susanne Schneider!!

Wahrheiten überwiegen Vorurteile

Bewertung aus Igensdorf am 16.09.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines vorweg: Ich habe selten so eine ehrliche, menschliche und glaubwürdige sowie immer auf den Punkt gebrachte Geschichte gelesen. Zum Inhalt: Wie ist es, wenn in die direkte dörfliche Nachbarschaft plötzlich und unverhofft 22 junge Syrer in ein leerstehendes Haus einquartiert werden? Klar - die Idylle ist gestört! Trotz aller Vorurteile versucht die Autorin mit ihrer Familie auf die neuen Nachbarn zuzugehen und sie kennenzulernen. Ob und wie das gelingt beschreibt Susanne Schneider in ihrer Autobiografie so authentisch, dass man manchmal das Gefühl hat selbst dabei zu sein. Es werden dramatische Erlebnisse, traurige Wahrheiten, kursierende Vorurteile, aber auch lustige Verwechslungen und Geschehnisse geschildert. 300 Seiten in einem flüssigen Schreibstil und in einer gradlinigen Ausdrucksweise, die oft über das Gelesene nachdenken lässt. Man stellt sich die Frage: Wie hätte ich gehandelt? Was hätte ich getan und vor allem, warum habe ich das nicht schon länger hinterfragt? Die Autorin hat mit diesem Buch eine vorgefertigte Meinung, die sich bei vielen eingenistet hat, durchbrochen und möchte, wie sie selbst sagt: Nicht bekehren, sondern informieren und dabei helfen, Vorurteile abzubauen. Ich finde, dies ist ihr gelungen! Deshalb von mir eine unbedinge Leseempfehlung. Besonders erwähnenswert ist noch das perfekt gewählte und dazu passende Cover mit dem Titelbild "La Porta" (Tor von Lampedusa).

Wahrheiten überwiegen Vorurteile

Bewertung aus Igensdorf am 16.09.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines vorweg: Ich habe selten so eine ehrliche, menschliche und glaubwürdige sowie immer auf den Punkt gebrachte Geschichte gelesen. Zum Inhalt: Wie ist es, wenn in die direkte dörfliche Nachbarschaft plötzlich und unverhofft 22 junge Syrer in ein leerstehendes Haus einquartiert werden? Klar - die Idylle ist gestört! Trotz aller Vorurteile versucht die Autorin mit ihrer Familie auf die neuen Nachbarn zuzugehen und sie kennenzulernen. Ob und wie das gelingt beschreibt Susanne Schneider in ihrer Autobiografie so authentisch, dass man manchmal das Gefühl hat selbst dabei zu sein. Es werden dramatische Erlebnisse, traurige Wahrheiten, kursierende Vorurteile, aber auch lustige Verwechslungen und Geschehnisse geschildert. 300 Seiten in einem flüssigen Schreibstil und in einer gradlinigen Ausdrucksweise, die oft über das Gelesene nachdenken lässt. Man stellt sich die Frage: Wie hätte ich gehandelt? Was hätte ich getan und vor allem, warum habe ich das nicht schon länger hinterfragt? Die Autorin hat mit diesem Buch eine vorgefertigte Meinung, die sich bei vielen eingenistet hat, durchbrochen und möchte, wie sie selbst sagt: Nicht bekehren, sondern informieren und dabei helfen, Vorurteile abzubauen. Ich finde, dies ist ihr gelungen! Deshalb von mir eine unbedinge Leseempfehlung. Besonders erwähnenswert ist noch das perfekt gewählte und dazu passende Cover mit dem Titelbild "La Porta" (Tor von Lampedusa).

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von Susanne Schneider

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