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Band 1

Dem Blitz zu nah Eine Erzählung der Ereignisse aus dem Jahr 2454

Aus der Reihe Terra Ignota (deutsch)
14

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Panini

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/5,9 cm

Gewicht

901 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

Too Like the Lightning

Übersetzt von

Claudia Kern

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8332-4097-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Panini

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/5,9 cm

Gewicht

901 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

Too Like the Lightning

Übersetzt von

Claudia Kern

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8332-4097-3

Herstelleradresse

Panini Verlags GmbH
Schloßstraße 76
70176 Stuttgart
DE

Email: gpsr@panini.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Bei aller Zukunft ein perfektes Buch für unsere Zeit.

    Mit der "Terra Ignota"-Reihe hat Ada Palmer eine wahnsinnig detaillierte und expansive Welt geschaffen. Der Begriff "Science Fiction" trifft nur am Rande auf die Technik zu, dafür vor allem auf Politik und Gesellschaft. Eingebettet in einen brisanten Kriminalfall geht die Geschichte tief in Psychologie und Philosophie, in Zukunft wie in Vergangenheit. Dabei vermag das Buch die Lesenden immer zu überrumpeln und hat mich selbt mehrfach wirklich geschockt - und zwar nicht immer unbedingt auf positive Art. Bei aller Zukunft ein Buch, das perfekt für unsere Zeit geschaffen ist. Kleiner Tipp: Der Einstig ist schwer, danach wartet aber eine Welt, in der ich gerne viel Zeit verbracht habe.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    30.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    ein ungewöhnlicher Sciencefictionroman

    Das Buch "Dem Blitz zu nah" von Ada Palmer ist ein Fantasybuch was 600 Jahre in der Zukunft spielt. Es gibt dort nur noch eine Geschlechtsbezeichnung (also nicht mehr Mann und Frau) sondern neutral Menschnin . Das fand ich beim lesen unheimlich irritierend und verstörend. Der Roman ist eh sehr ungewöhnlich geschrieben und es bedarf etwas Mühe um richtig einzutauchen in die Welt der Autorin. Es ist defenitiv kein Buch was man mal so eben liest, dazu ist es zu komplex.

  • Blake

    5/5

    14.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht orthodox, weil es keinen Standard gibt von dem es abweichen kann.

    Dem Blitz zu nah lässt Genres, Phiilosophien, Ideen und Erzählweisen ineinander verschwimmen, dass es beinahe unmöglich ist es in eine Kategorie einzuordnen. Der Einfluss der Autorin als Historikern kommt stark zur geltung. Historik, Philosophie und Theologie sind Fundamentale Säulen der Geschichte um die Welt von Terra Ignota, die Autorin weiß es sehr geschickt einen fast schon zu zwingen sich mit diesen Themen zu befassen. Viele Charaktere denken und handeln grundverschieden, haben stark abweichende Philosophische Meinungen und doch werden alle sehr gleichwertig behandelt: Die Leser müssen sich selbst eine Meinung bilden wer richtig und wer falsch liegt. Wenn es so wirkt als ob ich nichts zur Handlung selbst sagen würde, das ist beabsichtigt. Die Handlung wird sehr kryptisch wiedergegeben, wir ehalten Informationen nur sehr zerstückelt und auch nur dann wenn die Autorin es für richtig hält, nicht wann wir es erfahren wollen. Entsprechend kann ich nichts zur Handlung selbst sagen ohne zu spoilern. Beinahe so wichtig wie die Handlung ist die Welt und diese lebt! Ethnien sind so vermischt wie Mensch es vermuten würde in einer Welt ohne Nationalstaaten, Konzepte wie Religion und Sprache sind stark anders als in unserer Welt, aber da die Geschichte im Jahre 2454 stattfindet macht das Sinn. Es werden Erignisse und Personen beiläufig erwähnt, weil sie für die Welt wichtig ist, nicht für diese Geschichte. Mein größter Kritikpunkt bei vielen Fantasy/Sci-Fi Geschichten ist, dass die Welt wie für den Plot konzipiert wirkt, hier bekommt Mensch ganz stark das Gefühl die Protagonisten leben in dieser Welt und nicht anders herum. Alles in allem ist Dem Blitz zu nah eine sehr schwerwiegende Geschichte; kryptisch erzählt, die Welt inklusive der Sprache und gesellschaftliche Beziehung zu Geschlecht ist für viele fremd, lange philosophierende Gespräche bei denen es wichtig ist genau zu lesen um wichtige Details nicht zu übersehen und verschiedene Handlungsstränge die im Genre irgendwo zwischen Thriller, Politthriller, Horror, Sci-Fi, Fantasy, Literatur und Erotik schwanken bzw. oftmals alles in einem ist. Falls das alles zu seltsam und kompliziert wirkt würde ich empfehlen weitere Rezensionen zu lesen und im allgemeinen über das Buch. Ich glaube wenn einem das ganze gar nicht zusagt sollte Mensch wenigstens der Leseprobe eine chance geben, aber Dem Blitz zu nah ist wirklich nichts für jeden. Wem die eigenheiten dieses Romans anspricht kann ich nur eine absolute Leseempfehlung geben - es lohnt sich!

  • Bewertung

    5/5

    04.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinns Buch! Aber nichts für Zwischendurch!

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich die ersten 100-200 Seiten nicht ganz sicher war, ob das eines der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe, oder ein echter Fehlkauf. Die Geschichte ist inhaltlich sehr Komplex und sprachlich fordernd. Geschlechterrollen und -sprache werden hier neu ausgelegt und frei genutzt, sodass mensch sich ersteinmal zurecht finden muss. Gelingt das gibt es aber kein halten mehr! Nach 300 Seiten war ich der Sprache und den Figuren komplett erlegen! Ich fiebere dem 2. Teil entgegen und ziehe meinen Hut vor der Autorin, die ein opulentes Meisterwerk voller politischer Ränken geschaffen hat; eingepackt in einem Zukunftsszenario, dass die Hirnzellen ganz schön zum blitzen bringt!

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ada Palmer schreibt aus der Zukunft,...

    Ada Palmer schreibt aus der Zukunft, und das mag polarisieren, es ist aber auch mutig und konsequent. Das Zukunftszenario dieses epochalen Werks nimmt zu Anfang John Lennon's Hymne "Imagine" beim Wort und entwirft eine religions- und staatenlose Weltgesellschaft. Herausfordernd.

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Bewertungen (14)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jan Eikenbusch

    Jan Eikenbusch

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was geschah im Jahr 2454?

    Ein im positiven Sinne komplexer Science-Fiction-Roman. Angefangen mit der Erzählsituation, der Sprache, bis zum Weltentwurf und der Handlung. Die Menschen haben sich in Hives organisiert, Megastädte, die in Frieden miteinander leben. Doch durch eine Intrige gerät die Machtbalance ins Wanken. Zugegeben, so ganz weiß ich am Ende des ersten Buches der Reihe, noch nicht wohin die Reise genau geht. Aber das macht nichts, denn es gibt so vieles zu entdecken! Im Kern blickt der Erzähler auf vergangene Ereignisse zurück, in denen er eine wichtige Rolle gespielt hat und welche die Weltgeschichte verändert haben. Mycroft Canner ist Spielball der Mächtigen und findet sich in einer großen Intrige wieder, welche den Frieden zwischen den Hives bedroht. Dadurch, dass der Erzähler über seine vergangenen Handlungen berichtet, entsteht eine spannende Erzählsituation, die immer wieder durch Kommentare oder Referenzen auf mögliche Leser:innen unterbrochen werden. Hinzu kommt, dass die Sprache der Zukunftssprache des 25. Jahrhunderts entspricht: Da sich Hive ein ideologisch den Freimaurern verbunden fühlt, gibt es Passagen auf Latein (keine Sorge, mit Übersetzung) und viele Wortneuschöpfungen die sich erst nach und nach beim Lesen erschließen. Hinzu kommt, dass die Zukunft keine Geschlechtsbezeichnungen mehr kennt und zu Beginn des Romans offen ist, welches Geschlecht die genannten Personen haben und so auch wie wir Leser:innen sie uns vorstellen können. Allein hieraus entspannen sich viele Kommentare auf Metaebene, in der die Erzählerfigur die Verwirrung der vermeintlichen Leser*innen kommentiert und entweder diese auflöst oder noch verstärkt. Ein Fest für alle, die sich in einem Buch verlieren und aufmerksam jedes Detail mitbekommen wollen! Und das gilt für das gesamte Buch, denn die Gesellschaft der Zukunft bildet ein Sammelsurium an Ideen aus der Philosophie und Kulturgeschichte unserer Vergangenheit ab. Die Kleidung wechselt zwischen Cyberpunk und Barock und die Dialoge sind teilweise kleine philosophische Debatten, welche ein komplexes Bild dieser Zukunftsgesellschaft zeichnen. So lädt dieses Buch Leser:innen dazu ein, diese Welt nach und nach aufmerksam zu erkunden und immer wieder überrascht oder auch verwirrt zu werden.
  • Zum Bewerterprofil von Gerold Mütherig

    Gerold Mütherig

    Thalia Stuttgart-Vaihingen – Schwabengalerie

    Buchhändler*in

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    3/5

    15.07.2022

    eBook (ePUB)

    Zukunft konsequent durchgedacht

    Äusserst ungewöhnlicher Zukunftsroman, der hauptsächlich darauf abzielt, uns eine völlig andere Denkweise im Jahr 2450 zu schildern, in der von Völkern, Religionen, herkömmlichen Gesellschaftsformen wie der traditionellen Familie oder Geschlechterrollen fast nichts geblieben ist. Wer allerdings so etwas wie einen Science-Fiction-Thriller erwartet ist hier völlig falsch. Handlung entsteht hier eher durch kurze dramatische Episoden, die die Hauptpersonen des Romans und das Geschehen in dieser komplexen Zukunftswelt von immer neuen und überraschenden Seiten beleuchtet. Absolut nichts bleibt, wie man es erwartet. Die durchgegenderte Sprache macht den Zugang allerdings nicht leicht, sicher keinin Buch für jedin Lesernin und für niemenschen leicht zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von M. Sperling

    M. Sperling

    Thalia Dessau – Rathaus-Center

    Buchhändler*in

    4/5

    22.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Interessanter Roman mit leichten Einstiegshürden

    Absolut gelungener Roman mit interessanter Prämisse und spannender Story. Nur der sprachliche Umgang mit dem Gendern bietet anfangs eine leichte Einstiegshürde, von der man sich jedoch nicht abhalten lassen sollte, diesen Roman zu lesen. Das im Deutschen umzusetzen ist immer schwer, doch beinflusst es den Lesegenuss kaum. Ähnlich wie bei Uhrwerk Orange gewöhnt man sich irgendwann an die sprachliche Auffälligkeit.

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