Intertextualität. Vom Zitat bis zur Anspielung in Texten der deutschen Sprache vom 8. bis zum 19. Jahrhundert Akten zur internationalen Fachtagung an der Technischen Universität Dresden vom 13. bis 15. Juni 2019
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- Deutsch ausgewählt
70,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
20.04.2021
Abbildungen
37
Herausgeber
Rainer HüneckeVerlag
Weidler Buchverlag BerlinSeitenzahl
464
Maße (L/B/H)
21/14,8/2,9 cm
Gewicht
668 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89693-758-2
Mit dem Kongress in Dresden wurde das Ziel verfolgt, aus dezidiert sprachhistorischer Perspektive Modelle und Forschungsergebnisse der literaturwissenschaftlichen und mediävistischen Intertextualiätsforschung sowie der gegenwartssprachlichen textlinguistischen Forschung hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf einzelne Textexemplare, Textsorten und Diskurse zu prüfen und auf textuelle Überlieferungen anzuwenden.
Auf der Grundlage eines breiten Textsortenspektrums sowie eines weiten historischen Raumes wurden Phänomene der Intertextualität aufgedeckt und interpretiert. Neben Arbeiten zum Althoch-deutschen und zur älteren deutschen Sprachgeschichte sowie zu epochenübergreifenden Ausführungen lag der Schwerpunkt dieses Kongresses auf Arbeiten zum Frühneuhochdeutschen und der jüngeren Sprachgeschichte.
Für die althochdeutsche Zeit wurden neben autochthonen Texte christlicher Thematik die deutschsprachige Überlieferung der Benediktinerregel untersucht. Das untersuchte Textsortenspektrum aus der frühen Neuzeit umfasste neben der Bibelübersetzung, die ersten Sprachbücher, medizinische Texte, die Theatrum-Literatur, literarische Texte und Streitschriften.
Aus dem Zeitraum der jüngeren Sprachgeschichte wurden die frühen Zeitungen des 17. Jahrhunderts und Nachrichten aus dem 18. und beginnenden 19. Jahrhundert sowie Texte der Verwaltungsliteratur untersucht. Intertextualität in Texten des 18. Jahrhunderts wurde am Beispiel von Goethes Diskurs mit Newtons ‚Opticksʻ herausgearbeitet sowie in Traktaten, in den deutschsprachigen Apodemiken, in Wirtschaftslehrwerken sowie in den ersten Benimmbüchern.
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