Die Täter-Opfer-Wippe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Sabine Trautmann-Voigt & Bernd Voigt

1 Die »Täter-Opfer-Wippe«
Eine dynamische Perspektive auf Gewalt und Trauma
Sabine Trautmann-Voigt & Bernd Voigt

2 »Wenn die Wippe kippt«
Werteorientierte Psychotherapie in der Täter-Opfer-Dynamik
Jochen Kehr

3 Mobilität und Sesshaftigkeit, wie freiwillig ist das?
Psychosomatische und psychische Aspekte
eines Wertewandels in der Gesellschaft
Beatrix Vill

4 Zur Rolle des Zuschauers in der Täter-Opfer-Dynamik
Die Mentalisierung des Abjekten
Marie-Luise Althoff

5 Rituelle Gewalt
Ausprägungen und Folgen für die Betroffenen
Angelika Eibach-Bialas

6 Die Täter-Opfer-Helfer-Dynamik aus Sicht der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Jennifer Mioc

7 Täter, Opfer und Helfer im Spiegel des Uppgivenhetssyndroms
Rebecca Kitzmann & Mathias Becker

8 Trauma und Destruktivität
Zur Entwicklungspsychopathologie von Täterschaft und Opfersein
Franz Resch

9 Täter-Opfer-Dynamiken in der stationären traumaorientierten Psychotherapie
Wiebke Pape

10 Täterübertragungen, Täterintrojekte und
Täterbindungen in der neuen Begrifflichkeit
des SPIM-30-Behandlungsmodells
Neue Wege in der Traumatherapie: Ein integratives Konzept
Ralf Vogt

11 Rache als destruktive Wiedergutmachung
Ulrich Sachsse

12 Balancieren zwischen Opfer-Täter*innen-Dynamiken in Behandlungen von Essstörungen
Bärbel Heise

13 Mosaiksteinchen meiner Kindheit – oder: Perspektiven eines »Opfers«
Beate Schneider

Die Täter-Opfer-Wippe

Psychosoziale und therapeutische Perspektiven auf Gewalt und Trauma

Buch (Taschenbuch)

34,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Täter-Opfer-Wippe

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eBook

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Beschreibung

Opfer können selbst zu Täter*innen werden, da sie ihre eigenen Grenzen oft nicht mehr angemessen wahrnehmen, schützen oder verteidigen können. Dies betrifft nicht nur sexuelle Übergriffe, sondern auch Diskriminierungen, Stigmatisierungen oder die Anwendung struktureller Gewalt gegen Einzelne. Hilflosigkeit entsteht, die zu Ohnmacht, Wut oder dem Drang nach Zerstörung von Objekten oder Personen führen kann.

Die Beiträger*innen untersuchen die Beziehungen von Opfern und Täter*innen aus ökosozialen und therapeutischen Perspektiven. Auch die Betroffenensicht wird durch den Bericht einer Patientin, die selbst Opfer war, integriert. Es wird dazu angeregt, über den eigenen Status als »Opfer« oder »Täter*in« nachzudenken, die Auseinandersetzung mit dem Thema Trauma und Gesellschaft zu vertiefen sowie eine neue Wertekultur in der Psychotherapie zu entwerfen.

Mit Beiträgen von Marie-Luise Althoff, Mathias Becker, Angelika Eibach-Bialas, Bärbel Heise, Jochen Kehr, Rebecca Kitzmann, Jennifer Mioc, Wiebke Pape, Franz Resch, Ulrich Sachsse, Beate Schneider, Sabine Trautmann-Voigt, Beatrix Vill, Ralf Vogt und Bernd Voigt

»Global können wir momentan die Gefahr erleben, wenn sich viele als Opfer fühlen, ohne dabei reflektieren zu können, dass sie auch - zuweilen überaus aggressive und gefährliche Täter sind. Beispiel sei nur Donald Trump, der sich als Opfer eines Wahlbetruges inszeniert(e). Daher kommt dieses Buch zum genau richtigen Zeitpunkt. [...] Insgesamt ein wichtiges und sehr spannendes Buch, das allerdings keine leichte Kost ist.« Joachim Weimer, Deutsches Ärzteblatt PP Heft 5, Mai 2022 »Eine sehr gelungene Textsammlung, die Einblicke in die Dynamik von Täter- und Opferanteilen und deren spezifische Dynamik bietet. Die vielfältigen Fallbeispiele in den Einzelbeiträgen, die unterschiedlichen Störungsbilder und Arbeitsfelder, vor allem aber auch die Integration der Betroffenensichtweise weisen das Werk als Praxisreader auf, der wichtige Impulse für die Arbeit mit traumatisierten Personen in Therapie und Beratung geben kann.« Gernot Hahn, Socialnet.de, 28. April 2022 »Die Thesen des Buches, vor allem die Werteorientierten Psychotherapie, werden sicherlich kontrovers diskutiert werden. Vor allem für die eigene Selbstreflexion und Verarbeitungsprozesse. Die Kapitel über Trauma und transgenerationale Aspekte oder über Rache sind spannend zu lesen, während der Beitrag über Mobilität versus Sesshaftigkeit wenig aussagekräftig ist. Mehr Berichte von Betroffenen wären wünschenswert gewesen und hätten die Authentizität des interessanten Buches weiter erhöht.« Michael Lausberg, Scharf Links. Die 'neue' linke online Zeitung, 13. März 2022

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Herausgeber

Sabine Trautmann-Voigt + weitere

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

283

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2021

Herausgeber

Verlag

Psychosozial

Seitenzahl

283

Maße (L/B/H)

21,1/14,9/2,2 cm

Gewicht

426 g

Reihe

Therapie & Beratung

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8379-3033-7

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    eines Wertewandels in der Gesellschaft
    Beatrix Vill

    4 Zur Rolle des Zuschauers in der Täter-Opfer-Dynamik
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    Marie-Luise Althoff

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    Franz Resch

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    Täterbindungen in der neuen Begrifflichkeit
    des SPIM-30-Behandlungsmodells
    Neue Wege in der Traumatherapie: Ein integratives Konzept
    Ralf Vogt

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    12 Balancieren zwischen Opfer-Täter*innen-Dynamiken in Behandlungen von Essstörungen
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