Die Aufnahme nicht-invasiver pränataler Diagnostik in die Regelversorgung Schwangerer Chancen und Risiken einer Aufnahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.04.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
74 (Printausgabe)
Dateigröße
2426 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346393685
Dabei wird insbesondere auf das Ersttrimesterscreening und die nicht-invasiven Pränataltests eingegangen.
Jedes Jahr finanzieren die Krankenkassen die ärztliche Betreuung von circa 785.000 Schwangerschaften. Den Schwangeren wird zur Abklärung eines auffälligen Ultraschallbefundes eine invasive Amniozentese angeboten. Diese geht mit einem erhöhten Fehlgeburtenrisiko einher.
Die Forschungsfrage lautet: "Sollte nicht-invasive Pränataldiagnostik in Form des Ersttrimesterscreenings sowie der nicht-invasive Pränataltest für alle Schwangeren gezahlt werden?". Sie wird mittels einer Literaturrecherche nach dem Schneeballprinzip beantwortet. Dazu werden zunächst die aktuellen Regelungen erläutert, innerhalb Europas verglichen und anschließend eine Untersuchung der Aufnahme des Ersttrimesterscreenings und der nicht-invasiven Pränataltests mittels verschiedener Szenarien vorgenommen.
Auf dieser Grundlage sollten sowohl das Ersttrimesterscreening als auch die nichtinvasiven Pränataltests in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zur Regelversorgung Schwangerer aufgenommen werden. Die Schwangeren profitieren von einer verbesserten Detektionsrate von Fehlbildungen und einem niedrigeren Fehlgeburtenrisiko. Gleichzeitig kann eine gleichberechtigte reproduktive Autonomie hergestellt werden. Die Krankenkassen profitieren von einer maßgeblichen Kostensenkung und einer besseren Versorgung der Schwangeren. Neugeborene mit einer Fehlbildung können zudem von verbesserten Geburtsbedingungen profitieren.
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