Produktbild: Kriminologie

Kriminologie Eine Grundlegung

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27,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

46 SW-Abb.

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,1/15,2/3,5 cm

Gewicht

766 g

Farbe

Rot

Auflage

8. vollst. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5643-2

Beschreibung

Rezension

Aus: lehrerbibliothek – Oliver Neumann – 01.08.2022



[…] Diese bereits 8., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2021 bietet eine umfassend überarbeitete Fassung des seit 1994 bewährten Lehrbuches. Daten, Literatur und Text wurden vollständig aktualisiert und die Darstellung durchgehend auf den aktuellen Stand der Forschung gebracht. Mehrere Kapitel wurden im Zuge dessen um neue Abschnitte erweitert, etwa zu neueren Theorien, Kriminalität im Kontext staatlicher Macht, Migration und Digitalisierung.


Aus: TOA-Magazin 01/2017 – CW



[…] [Es geht] den Autoren nicht um die Vermittlung von möglichst einfach und komprimiert dargestellten Erkenntnissen der Mainstream-Kriminologie. Sie gewähren der Leserschaft stattdessen einen umfassenden Einblick in sämtliche Facetten des kriminologischen Diskurses und laden zum Selbstdenken ein. Wer diese Einladung annimmt, erhält einen anderen, neuen Blick auf Kriminalität, Kriminalpolitik und Gesellschaft. […] Dies macht dieses Buch im Vergleich zu anderen deutschsprachigen „Kriminologie“-Lehrbüchern so einzigartig. Besonders bereichernd ist die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesamtwerk, wobei es sich auch als Nachschlagewerk eignet. Eine Pflichtlektüre für alle, die in Studium und Beruf dem vielseitigen Themenkomplex ‚Kriminalität‘ begegnen.


Aus: plädoyer – 2/2017



Es will Grundlagen vermitteln, zum Nachdenken anregen und gleichzeitig Quelle für Wissenschaft und Rechtspraxis sein – diesen hohen Anspruch löst es vollständig ein. Mit diesem Ansatz unterscheidet sich das Buch wohltuend von üblichen juristischen Lehrbüchern. […] Ein Muss für kritische Strafrechtler.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2021

Abbildungen

46 SW-Abb.

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

21,1/15,2/3,5 cm

Gewicht

766 g

Farbe

Rot

Auflage

8. vollst. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-5643-2

EU-Ansprechpartner

UTB GmbH (für Haupt Verlag AG)
Industriestr. 2
70565 Stuttgart
DE
hallo-utb@utb.de

Herstelleradresse

Haupt Verlag AG
Falkenplatz 14
3012 Bern
CH
verlag@haupt.ch

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  • Enya

    aus Hamburg

    4/5

    20.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    lohnt sich zu kaufen

    Ich finde das Buch recht interessant es ist jetzt nicht spektakulär aber es würde sich definitiv lohnen. Es gibt manchmal ein paar schwere Begriffe oder Abkürzungen aber die werden in den ersten Seiten auch erklärt ansonsten gibt es recht gute Bilder die nochmal etwas genauer darstellen können also hauptsächlich Tabellen und Prozentangaben nur kleine Illustrationen zum besseren verstehen und vorstellen also alles in allem sehr gut und interessant

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  • Produktbild: Kriminologie
  • Abkürzungsverzeichnis 151. KAPITEL Was ist und was will die Kriminologie?§ 1 Annäherung an Aufgabe und Gegenstand 20I. Kriminologie 20II. Kriminalität 27III. Der Verbrechensbegriff 30IV. Strafe und Gesellschaft 32§ 2 Der Forschungsgegenstand und seine Erschließung: Kriminalität erklären oder verstehen? 35I. Der Forschungsgegenstand 35II. Das Modell des Erklärens 37III. Das Verstehensmodell 39IV. Schlussfolgerungen 44§ 3 Das Problem kriminologischer Unbefangenheit 46§ 4 Geschichte der Kriminologie 53I. Anfänge und Wegbereiter kriminologischen Denkens 53II. Die Klassische Schule des 18. Jahrhunderts 55III. Die Herausbildung der modernen Kriminologie im 19. Jahrhundert 57IV. Der Ausbau der Kriminologie in den USA 64§ 5 Kriminologische Forschungsmethoden 66I. Grundlagen 67II. Einzelne Methoden der Datenerhebung 68III. Ablauf eines Forschungsprojekts 712. KAPITEL Kriminalitäts- und Kriminalisierungstheorien§ 6 Notwendigkeit und Begrenztheit von theoretischen Vorstellungen 76I. Entwicklung kriminologischer Theorien 77II. Zur Überprüfbarkeit kriminologischer Theorien 79III. Reichweite und Synthese der Theorien 82IV. Einteilung kriminologischer Theorien 85§ 7 Entwicklungen der Biokriminologie 88I. Zwillings- und Adoptionsforschung 90II. Genetische Annahmen 91III. Hirnforschung 93IV. Gemeinsame Probleme und Defizite 96§ 8 Psychologische und psychiatrische Persönlichkeitskonzepte 100I. Psychologische Perspektiven 101II. Die psychoanalytische Perspektive 104III. Psychiatrische Perspektiven 1061. Klassifikationssysteme 1062. Diagnose in der Praxis 109§ 9 Sozialstrukturelle Konzepte 116I. Anomietheorien 1171. Modernisierung und Anomie (Durkheim) 1172. Anomie und der „amerikanische Traum“ (Merton) 1193. Institutional Anomie Theory 122II. Differentielle Gelegenheiten 124III. Allgemeine Belastungstheorie 125IV. Konflikttheoretische Ansätze . 127V. Feministische und intersektionale Perspektiven 129VI. Urbane Strukturen und soziale Desorganisation 135§ 10 Sozialisation im sozialen Nahbereich 138I. Soziales Lernen 140II. Differentielle Assoziationen 142III. Subkultur und Neutralisationstechniken 144IV. Ein multifaktorieller Ansatz: Täter:innen in ihren sozialen Bezügen 147V. Entwicklungsbezogene Kriminologie (developmental criminology) 152VI. Gemeinsame Probleme und Defizite 157§ 11 Kontrolltheorien 159I. Bindungstheorien 160II. Theorie der reintegrativen Beschämung 162III. Theorie der Kontrollbalance 166§ 12 Kriminalität als individuelles, situationsbezogenes Verhalten 168I. Gesellschaftlicher Wandel in der Spätmoderne 168II. Die ökonomische Kriminalitätstheorie des rationalen Wahlhandelns 1721. Das ökonomische Paradigma in der Kriminologie 1732. Rational Choice als Kriminalitätstheorie 1763. Reichweite und Bedeutung 181III. Modell der Frame-Selektion (MFS) 183IV. Die allgemeine Kriminalitätstheorie von Gottfredson und Hirschi 1851. Ausgangspunkte 1852. Niedrige Selbstkontrolle 1863. Kriminalpolitische Schlussfolgerungen 1904. Bewertung 191V. Die Situational Action Theory 194§ 13 Kriminalität und soziale Interaktion 199I. Das interpretative Paradigma 199II. Labeling Approach 2021. Kriminalisierung als Zuschreibung 2022. Reichweite und Bewertung 209III. Neuere interpretative Ansätze 2111. Cultural und Narrative Criminology 2122. Theorie der Kriminalität als kulturelle Praxis 2133. Ansätze der Diskursanalyse 215IV. Gouvernementalität 217§ 14 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 219I. Theoriemodelle des Erklärens kriminellen Verhaltens und integrative Ansätze 221II. Theoriemodell des Verstehens des Strafrechts und der von ihm Kriminalisierten 227III. Ein metatheoretischer Ordnungsversuch 2303. KAPITEL Die Kriminalität (in) der Gesellschaft§ 15 Registrierung, Hellfeld und Dunkelfeld 236I. Kriminalität als soziales Geschehen und zählbares Vorkommnis 236II. Verlauf der Registrierung als Weg in das Hellfeld 239§ 16 Kriminalstatistiken und ihre Befunde zum Hellfeld 242I. Inhalt und Bedeutung von Kriminalstatistiken 2421. Arten von Kriminalstatistiken. 2422. Aussagekraft der Statistiken 2463. Kriminalstatistische Forschung 251II. Entwicklung der registrierten Fälle 2541. Entwicklung des Gesamtbereichs 2552. Entwicklung nach Deliktsgruppen 2613. Aufklärungsquote und Tatverdächtige 264§ 17 Dunkelfeldforschung und ihre Befunde 267I. Grenzen der Dunkelfeldforschung 268II. Methodische Probleme bei Täter:innen- und Opferbefragungen 274III. Eckdaten der Dunkelfeldforschung 278§ 18 Befunde zu einzelnen Bereichen 282I. Besondere Deliktsbereiche 2821. Jugenddelinquenz 2822. Gewaltkriminalität 2843. Wirtschaftskriminalität 2864. Kriminalität im Kontext staatlicher Macht 289II. Viktimologische Befunde 2911. Viktimisierungsrisiko und theoretische Ansätze 2922. Soziobiografische Parallelen zwischen Täter:innen und Opfern 2954. KAPITEL Kriminalisierung und andere Formen sozialer Kontrolle§ 19 Praxis strafrechtlicher Sozialkontrolle 300I. Kriminalisierung als Ausfilterungsprozess 300II. Gesetzgebung 304III. Strafverfolgung, Aburteilung und Verurteilung 3061. Anzeigeverhalten und polizeiliche Ermittlungstätigkeit 3072. Erledigungsstruktur bei den Staatsanwaltschaften 3123. Abgeurteilte und Verurteilte 3174. Bedeutung einzelner Sanktionsformen 3215. Schlussfolgerungen und Entwicklungen 329IV. Strafvollzug 3311. Entwicklung der Gefangenenzahlen 3322. Haftpraxis und Gefangenenpopulation 3373. Haftfolgen 341§ 20 Strafzwecke in Theorie und Praxis 342I. Die einzelnen Strafzwecke 342II. Generalprävention 3441. Theoretische Grundlagen 3442. Evaluierbarkeit und empirische Befunde 346III. Spezialprävention 3521. Evaluierbarkeit 3522. Empirische Befunde 3563. Freiheitsentzug im Besonderen 3614. Schlussfolgerungen 363IV. Sicherung und Vergeltung durch Freiheitsentzug 3651. Sicherung durch Freiheitsentzug (incapacitation) 3652. Bewertung und Folgen 3703. Tatgerechte Vergeltung, volle Strafverbüßung und automatische Strafverschärfung bei Wiederverurteilung 3734. Entwicklung im deutschsprachigen Raum 375§ 21 Instanzen und Funktionen strafrechtlicher Sozialkontrolle 377I. Instanzen und Akteur:innen 3771. Kriminalpolitik und Gesetzgebung 3772. Polizei 3803. Staatsanwaltschaft und Gericht 384II. Funktionen und Wirkungen 3861. Strafzwecke und andere Funktionen 3862. Symbolisches Strafrecht und gesellschaftliche Selbstvergewisserung 388§ 22 Nichtstrafrechtliche Formen sozialer Kontrolle 391I. Verwaltung des empirisch Normalen durch Risikomanagement 391II. Risikodetektion und Datenauswertung 394III. Risikobearbeitung durch Prävention 3981. Prävention im Wandel 3992. Kommunale Kriminalprävention als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe 4013. Situative Kriminalprävention 4034. Videoüberwachung im Besonderen 405IV. Ausschluss und Ausgrenzung 407V. Responsibilisierung der Einzelnen und käufliche Sicherheit 411VI. Ordnungsproduktion und „Null Toleranz“ 4155. KAPITEL Kriminalität, soziale Kontrolle und Gesellschaft§ 23 Kriminalität und Gesellschaft 420I. Normalität und Funktionalität von Kriminalität 420II. Gesellschaftliche Wahrnehmung von Kriminalität 4231. Wissen über Kriminalität 4242. Medien und Kriminalitätswahrnehmung 425III. Einstellungen zu Kriminalität und Strafe 4281. Kriminalitätseinstellungen, Kriminalitätsfurcht und Sicherheitsgefühl 4292. Entstehungsbedingungen von Kriminalitätseinstellungen 4323. Einstellungen zu Strafe und Sanktionen 4354. Punitivität als besonderes Strafbedürfnis 439IV. Digitalisierung und Kriminalität 4421. Formen, Mittel und Räume von Delinquenz 4422. Wahrnehmung von Kriminalität 4433. Kontrolle von Kriminalität 445V. Migration und Zuwanderungsgeschichte 4461. Delinquenz und Zuwanderungsgeschichte 4462. Viktimisierung und Kriminalitätsfurcht 450§ 24 Soziale Kontrolle und Gesellschaft 452I. Ausgangspunkte 452II. Wandel gesellschaftlicher Bedingungen 4541. Gesellschaftliche Bedingungen in der Spätmoderne 4542. Allgemeine Verunsicherung 4583. Das Kriminalitätsopfer in der „viktimären“ Gesellschaft 460III. Strafkulturen im Wandel 4641. Veränderungen und Divergenzen 4642. Entstehungsbedingungen 4663. Medien und Kriminalpolitik 469Literaturverzeichnis 471Index 514