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Die Tschechow-Leserin

9

19,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Herausgeber

Irene Pacini

Verlag

Nonsolo Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/1,6 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La lettrice di Čechov

Übersetzt von

Ruth Mader-Koltay

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947767-07-6

Beschreibung

Rezension

"Die Tschechow-Leserin, das großartige Erstlingswerk der aus den Marken stammenden Autorin Giulia Corsalini, ist ein spannender und raffinierter Roman."
(Albero Riva, Il Venerdì/La Repubblica)
"La lettrice di Čechov ist eine klarsichtige und überzeugende Hymne an das Leben – mit gedämpfter Stimme gesungen.”
(Gino Ruozzi, Il Sole 24 Ore)
“Auch dieses Schweben im Unausgedrückten ist ein Aspekt, der La lettrice di Čechov zu einem so ungewöhnlichen und mutigen Buch werden lässt. Es gelingt Giulia Corsalini meisterhaft, das Spiel mit den Zeitebenen für sich zu nutzen, indem sie unbemerkt von der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück gleitet.”
(Paolo Di Stefano, LaLettura/Il Corriere della Sera)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2021

Herausgeber

Irene Pacini

Verlag

Nonsolo Verlag

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/1,6 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

La lettrice di Čechov

Übersetzt von

Ruth Mader-Koltay

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947767-07-6

Herstelleradresse

nonsolo Verlag UG
Hildastraße 5
79102 Freiburg
DE

Email: info@nonsoloverlag.de

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Sehr atmosphärisch und tief

Bewertung aus Kiel am 16.01.2022

Bewertungsnummer: 1639838

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die russischsprachige Ukrainerin Nina muss ihren kranken Mann und ihre Tochter in der Heimat zurücklassen, um eine Arbeit in Italien anzutreten. In der Universitätsstadt Macerata verbringt sie viele Stunden in der Bibliothek. Dort liest sie Tschechow und lernt den Russischprofessor Giulio De Felice kennen, zu dem sie eine enge Verbindung aufbaut. Die Literatur gibt ihr Kraft und Hoffnung. Er verschafft ihr eine Dozentenstelle an der Universität. Nach einem Jahr kehrt sie aufgrund der raschen Verschlechterung des Gesundheitszustands ihres Mannes zurück nach Kiew, schafft es aber nicht vor seinem Tod dort zu sein, was ihre Tochter Nina vorwirft. Acht Jahre später arbeitet Nina am Institut für russische Sprache und Kultur in Kiew. Für eine Konferenz über Tschechow reist sie zurück in die kleine italienische Stadt Macerata. „Die Tschechow-Leserin“ kommt eher still daher, aber gerade das ist die Stärke des Buches. Sehr feinfühlig zeichnet die Autorin ein psychologisch komplexes Porträt einer Mutter, die für ihre Familie sorgen muss und dafür in einem fremden Land eine Tätigkeit außerhalb ihres akademischen Rahmens annimmt. Ganz im Sinne Tschechows schwingt eine Melancholie in der Erzählung, der Erzählstil ist sehr atmosphärisch und anmutig. Chapeau an dieser Stelle auch an die gelungene Übersetzung, die sicherlich sehr anspruchsvoll war. Dieses Buch ist sehr besonders, intensiv und besticht durch seine Sprache. Gerade die Unaufgeregtheit und die eher bedrückte Grundstimmung hat mich durch das Buch getragen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Sehr atmosphärisch und tief

Bewertung aus Kiel am 16.01.2022
Bewertungsnummer: 1639838
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die russischsprachige Ukrainerin Nina muss ihren kranken Mann und ihre Tochter in der Heimat zurücklassen, um eine Arbeit in Italien anzutreten. In der Universitätsstadt Macerata verbringt sie viele Stunden in der Bibliothek. Dort liest sie Tschechow und lernt den Russischprofessor Giulio De Felice kennen, zu dem sie eine enge Verbindung aufbaut. Die Literatur gibt ihr Kraft und Hoffnung. Er verschafft ihr eine Dozentenstelle an der Universität. Nach einem Jahr kehrt sie aufgrund der raschen Verschlechterung des Gesundheitszustands ihres Mannes zurück nach Kiew, schafft es aber nicht vor seinem Tod dort zu sein, was ihre Tochter Nina vorwirft. Acht Jahre später arbeitet Nina am Institut für russische Sprache und Kultur in Kiew. Für eine Konferenz über Tschechow reist sie zurück in die kleine italienische Stadt Macerata. „Die Tschechow-Leserin“ kommt eher still daher, aber gerade das ist die Stärke des Buches. Sehr feinfühlig zeichnet die Autorin ein psychologisch komplexes Porträt einer Mutter, die für ihre Familie sorgen muss und dafür in einem fremden Land eine Tätigkeit außerhalb ihres akademischen Rahmens annimmt. Ganz im Sinne Tschechows schwingt eine Melancholie in der Erzählung, der Erzählstil ist sehr atmosphärisch und anmutig. Chapeau an dieser Stelle auch an die gelungene Übersetzung, die sicherlich sehr anspruchsvoll war. Dieses Buch ist sehr besonders, intensiv und besticht durch seine Sprache. Gerade die Unaufgeregtheit und die eher bedrückte Grundstimmung hat mich durch das Buch getragen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Sehr atmosphärisch und tief…

Anna aus Berlin am 16.01.2022

Bewertungsnummer: 2758297

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr atmosphärisch und tief Die russischsprachige Ukrainerin Nina muss ihren kranken Mann und ihre Tochter in der Heimat zurücklassen, um eine Arbeit in Italien anzutreten. In der Universitätsstadt Macerata verbringt sie viele Stunden in der Bibliothek. Dort liest sie Tschechow und lernt den Russischprofessor Giulio De Felice kennen, zu dem sie eine enge Verbindung aufbaut. Die Literatur gibt ihr Kraft und Hoffnung. Er verschafft ihr eine Dozentenstelle an der Universität. Nach einem Jahr kehrt sie aufgrund der raschen Verschlechterung des Gesundheitszustands ihres Mannes zurück nach Kiew, schafft es aber nicht vor seinem Tod dort zu sein, was ihre Tochter Nina vorwirft. Acht Jahre später arbeitet Nina am Institut für russische Sprache und Kultur in Kiew. Für eine Konferenz über Tschechow reist sie zurück in die kleine italienische Stadt Macerata. „Die Tschechow-Leserin“ kommt eher still daher, aber gerade das ist die Stärke des Buches. Sehr feinfühlig zeichnet die Autorin ein psychologisch komplexes Porträt einer Mutter, die für ihre Familie sorgen muss und dafür in einem fremden Land eine Tätigkeit außerhalb ihres akademischen Rahmens annimmt. Ganz im Sinne Tschechows schwingt eine Melancholie in der Erzählung, der Erzählstil ist sehr atmosphärisch und anmutig. Chapeau an dieser Stelle auch an die gelungene Übersetzung, die sicherlich sehr anspruchsvoll war. Dieses Buch ist sehr besonders, intensiv und besticht durch seine Sprache. Gerade die Unaufgeregtheit und die eher bedrückte Grundstimmung hat mich durch das Buch getragen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Sehr atmosphärisch und tief…

Anna aus Berlin am 16.01.2022
Bewertungsnummer: 2758297
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr atmosphärisch und tief Die russischsprachige Ukrainerin Nina muss ihren kranken Mann und ihre Tochter in der Heimat zurücklassen, um eine Arbeit in Italien anzutreten. In der Universitätsstadt Macerata verbringt sie viele Stunden in der Bibliothek. Dort liest sie Tschechow und lernt den Russischprofessor Giulio De Felice kennen, zu dem sie eine enge Verbindung aufbaut. Die Literatur gibt ihr Kraft und Hoffnung. Er verschafft ihr eine Dozentenstelle an der Universität. Nach einem Jahr kehrt sie aufgrund der raschen Verschlechterung des Gesundheitszustands ihres Mannes zurück nach Kiew, schafft es aber nicht vor seinem Tod dort zu sein, was ihre Tochter Nina vorwirft. Acht Jahre später arbeitet Nina am Institut für russische Sprache und Kultur in Kiew. Für eine Konferenz über Tschechow reist sie zurück in die kleine italienische Stadt Macerata. „Die Tschechow-Leserin“ kommt eher still daher, aber gerade das ist die Stärke des Buches. Sehr feinfühlig zeichnet die Autorin ein psychologisch komplexes Porträt einer Mutter, die für ihre Familie sorgen muss und dafür in einem fremden Land eine Tätigkeit außerhalb ihres akademischen Rahmens annimmt. Ganz im Sinne Tschechows schwingt eine Melancholie in der Erzählung, der Erzählstil ist sehr atmosphärisch und anmutig. Chapeau an dieser Stelle auch an die gelungene Übersetzung, die sicherlich sehr anspruchsvoll war. Dieses Buch ist sehr besonders, intensiv und besticht durch seine Sprache. Gerade die Unaufgeregtheit und die eher bedrückte Grundstimmung hat mich durch das Buch getragen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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