Friedrich Dürrenmatts tragische Komödie "Der Besuch der alten Dame". Zusammenschau mit Texten von René Girard und der Katholischen Soziallehre
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.06.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
48 (Printausgabe)
Dateigröße
734 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346418838
Eine abschließende Konklusion soll die Erkenntnisse aus dem theologischen Diskurs auf die literarische Auseinandersetzung mit dem Stück "Der Besuch der alten Dame" zusammenfassen. Dürrenmatt selbst meint über sein Werk "Der Besuch der alten Dame", es sei ein böses Stück. Er liefert darin ein Paradebeispiel für die scheinbar grenzenlose Macht des Geldes. Er entfacht "ein abgründiges Kammerspiel, in dem sich ein ganzes Dorf dreht und windet - und es sukzessive zu einer, so Dürrenmatt-Biograf Peter Rüedi, "Demokratisierung des Bösen" kommt."
Der Titel des Stückes "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt klingt zunächst harmlos und völlig unspektakulär. Wer jedoch das Stück auf der Bühne bzw. als Film- oder Musicalfassung erleben durfte oder es gelesen hat, wird dem widersprechen.
Eine Milliardärin verspricht den Bürger*innen eines verarmten Städtchens Wohlstand und fordert dafür einen Mord. Doch das ist noch nicht alles. Sie hat mit ihrem Geld das Städtchen und seine Fabriken gekauft, um es zu ruinieren. Doch davon wissen die Bürger*innen nichts. Sie hoffen auf die Wohltätigkeit der Dame und lehnen das Angebot der Dame ab. Doch diese Ablehnung hält nicht lange, die Verlockung auf einen neuen Wohlstand ist zu groß und die Güllener begehen den verlangten Mord.
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