Waldaufbau auf standortgerechter Grundlage am Beispiel Bärenthoren und Hoher Fläming
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- Deutsch ausgewählt
33,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
26.06.2021
Abbildungen
83 farbige Fotos, 59 Tabellen
Verlag
CW Nordwest MediaSeitenzahl
368
Maße (L/B/H)
24,3/17,3/2,5 cm
Gewicht
1080 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-946324-46-1
Gesundung verspricht nur ein radikales Umdenken im Waldaufbau, den keine politischen Entscheidungen und marktwirtschaftlichen Grundsätze diktieren, sondern der Standort, der den gesunden Wald wachsen lässt.
Dieses Buch verkörpert ein Streben nach ganzheitlicher Landeskultur, die nur mit Standortskenntnissen, insbesondere Bodenkenntnissen, dauerhaft erfolgreich durchführbar ist. Deshalb beschreibt der Autor die Bodenformen und übersetzt die Standortskunde zum Zwecke des Waldaufbaus in eine praktische waldbauliche Behandlung.
Dabei geht er auch auf alte Umweltschäden ein, die eine landwirtschaftliche Nutzung in der Vergangenheit heutigen Waldböden zugefügt haben. Diese schwerwiegenden Schäden werden oft übersehen. Ihre Regeneration ist ein wichtiges Thema im Buch.
Der Autor wendet sich gegen eine politideologische Behandlung der Waldwirtschaft. Er verlangt eine waldökologische Betrachtungsweise, welche mit waldgesellschaftlichem Verständnis und nicht engstirnig mit Blick auf einzelne Baumarten denkt und handelt. Das betrifft besonders die einseitige Betrachtung von Nadelhölzern als Monokulturbildnern. Die Bedeutung der Waldkiefer als Pionier- und Vorwaldbaumart muss anders als gegenwärtig verstanden werden. Mit ihren Pioniereigenschaften regeneriert sie gestörte Böden, ist widerstandsfähig gegen Umweltprobleme und schafft als Vorwaldbaumart verbesserte Standortseigenschaften für nachfolgende Mischwälder. Bodenständige Provenienzen spielen dabei eine große Rolle.
Der Autor betrachtet den Hohen Fläming Sachsen-Anhalts naturräumlich. Dabei entsteht ein Einblick in die genetischen Zusammenhänge zwischen Standort und Waldbestockung. Die ganzheitlich-naturräumliche Betrachtung gilt auch für das ehemalige, sehr bekannte Dauerwaldrevier Bärenthoren und führt zu Professor Möller, dem Begründer der Dauerwaldbewegung. Aus dieser Dauerwaldbewegung entwickelte sich ein Fortschritt im Waldverständnis zum entwickelten heutigen Ökosystemdenken.
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