Macht des Mätressentums im 18. Jahrhundert. Madame de Pompadour als Fadenzieherin oder nur schöne Nebenfigur am Hof Louis XV.? Machtinszenierung der Madame de Pompadour im Porträt des Künstlers François Boucher
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.07.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
1217 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346450609
"Le roi se livre aux conseils faux et contradicticres de cette femme."
René-Louis de Voyer de Paulmy, Marquis d'Argenson (1694-1757)
Bereits dieses Zitat des wahrscheinlich größten Antagonisten Jean-Antoinette Poissons, später bekannt unter dem Namen der Madame de Pompadour, verweist auf die großen Kontroversen, die sich um das Thema des Einflusses der Mätressen im 18. Jahrhundert ranken. Besonders sie stand durch ihre außergewöhnliche Stellung im Versailles Louis XV. im Rampenlicht jener Mythen um die Macht der Gespielinnen.
Bereits noch zu Lebzeiten der Mätresse war ihre Persönlichkeit in aller Munde. Es entstanden die sogenannten Poissonaden, Spottlieder über die Favoritin.
Nach ihrem Tod sammelten sich dann eine Anzahl an Biographien, Memoiren und gefälschte Briefe, welche vom Leben der Marquise und deren Einfluss berichten. Ihre Porträts gerieten dabei zunächst in den Hintergrund, obwohl die Selbstinszenierung im höfischen Kosmos Louis XV. eine tragende Rolle spielte.
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