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Als wir verschwanden

8

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

580

Maße (L/B/H)

19/12,5/4 cm

Gewicht

635 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-36691-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

580

Maße (L/B/H)

19/12,5/4 cm

Gewicht

635 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-36691-6

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Ein echter Roadtrip und noch viel mehr

Bewertung aus Frankfurt am 10.12.2021

Bewertungsnummer: 1621027

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir begegnen der Protagonistin Anna, die allein auf dem Boot ihres Bruders zu sich kommt und keine Ahnung hat, wohin die drei anderen verschwunden sind. So beginnt Annas Trip, der in der nahen Zukunft spielt und sich auf knapp 600 Buchseiten und in sechs Kapiteln jedes Mal fast vollständig wandelt. Bunt und unvorhersehbar wie die Bilder eines Kaleidoskops. Zuerst ein beängstigendes Segelabenteuer, dann Land, dann Begegnungen und noch VIEL MEHR, aber das wären Spoiler. Wie eine Game-Map, die unbeleuchtet und schwarz im Nebel liegt, muss der Weg erst gegangen werden, um alles zu sehen und zu verstehen. Schritt für Schritt erhellt sich alles, was passiert ist und warum und wie. Deshalb ist es wirklich ein „Roadtrip“ im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwo im zweiten Kapitel steht: „Fast wie Urlaub. Nur eben Weltuntergang.“ Und das trifft es im Grunde recht gut, denn der Text ist spürbar nicht auf Action und Schnelligkeit geschrieben, sondern auf den Prozess des Entdeckens. Und auch des Miteinanders in jeder Hinsicht. Aber es ist eben auch die Schilderung einer globalen Apokalypse. Ein Text mit einer direkten, glaubwürdigen Sprache, vielen intertextuellen Anspielungen, die für Kenner sicherlich unterhaltsam sind, und last but not least einer Menge topaktueller Debatten – die bestimmt nicht jedem gefallen werden. „Fast wie Urlaub. Nur eben Weltuntergang“, bedeutet hier, dass im genauen Blick Lustiges und Trauriges zu finden ist. Grausamkeit und Güte. Auch Zukunft und Vergangenheit sind ineinander verwoben – denn es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie wird nur in Rückblicken erzählt, was dieser „ungewöhnlichen“ Liebesgeschichte nichts anhaben kann, die überraschend sensibel geschildert wird. Die größte Überraschung ist dann der sechste und letzte Teil, in dem verändern sich nicht nur Schriftbild und Perspektive. Im Grunde hätte dieses letzte Kapitel noch ewig weitergehen können; jede umgeschlagene Seite brachte mit Bedauern den Buchdeckel und damit das Ende näher. Aber eigentlich bleibt nichts offen und es wird klar, dass man den Weg mit Anna gemeinsam gehen musste, um genau da anzukommen. FAZIT: Ein unterhaltsamer Trip, intelligent beobachtet und eingehend geschildert, der am Ende den Kreis schließt und in vielem von den Entwicklungen der Gegenwart eingeholt wird – und das alles verpackt in einem wirklich schönen Buch, das sichtlich mit Liebe zum Detail gestaltet wurde. Nachdrückliche Kauf- und Leseempfehlung!

Ein echter Roadtrip und noch viel mehr

Bewertung aus Frankfurt am 10.12.2021
Bewertungsnummer: 1621027
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wir begegnen der Protagonistin Anna, die allein auf dem Boot ihres Bruders zu sich kommt und keine Ahnung hat, wohin die drei anderen verschwunden sind. So beginnt Annas Trip, der in der nahen Zukunft spielt und sich auf knapp 600 Buchseiten und in sechs Kapiteln jedes Mal fast vollständig wandelt. Bunt und unvorhersehbar wie die Bilder eines Kaleidoskops. Zuerst ein beängstigendes Segelabenteuer, dann Land, dann Begegnungen und noch VIEL MEHR, aber das wären Spoiler. Wie eine Game-Map, die unbeleuchtet und schwarz im Nebel liegt, muss der Weg erst gegangen werden, um alles zu sehen und zu verstehen. Schritt für Schritt erhellt sich alles, was passiert ist und warum und wie. Deshalb ist es wirklich ein „Roadtrip“ im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwo im zweiten Kapitel steht: „Fast wie Urlaub. Nur eben Weltuntergang.“ Und das trifft es im Grunde recht gut, denn der Text ist spürbar nicht auf Action und Schnelligkeit geschrieben, sondern auf den Prozess des Entdeckens. Und auch des Miteinanders in jeder Hinsicht. Aber es ist eben auch die Schilderung einer globalen Apokalypse. Ein Text mit einer direkten, glaubwürdigen Sprache, vielen intertextuellen Anspielungen, die für Kenner sicherlich unterhaltsam sind, und last but not least einer Menge topaktueller Debatten – die bestimmt nicht jedem gefallen werden. „Fast wie Urlaub. Nur eben Weltuntergang“, bedeutet hier, dass im genauen Blick Lustiges und Trauriges zu finden ist. Grausamkeit und Güte. Auch Zukunft und Vergangenheit sind ineinander verwoben – denn es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie wird nur in Rückblicken erzählt, was dieser „ungewöhnlichen“ Liebesgeschichte nichts anhaben kann, die überraschend sensibel geschildert wird. Die größte Überraschung ist dann der sechste und letzte Teil, in dem verändern sich nicht nur Schriftbild und Perspektive. Im Grunde hätte dieses letzte Kapitel noch ewig weitergehen können; jede umgeschlagene Seite brachte mit Bedauern den Buchdeckel und damit das Ende näher. Aber eigentlich bleibt nichts offen und es wird klar, dass man den Weg mit Anna gemeinsam gehen musste, um genau da anzukommen. FAZIT: Ein unterhaltsamer Trip, intelligent beobachtet und eingehend geschildert, der am Ende den Kreis schließt und in vielem von den Entwicklungen der Gegenwart eingeholt wird – und das alles verpackt in einem wirklich schönen Buch, das sichtlich mit Liebe zum Detail gestaltet wurde. Nachdrückliche Kauf- und Leseempfehlung!

eine dystopische Reise Was…

US aus Berlin am 17.04.2023

Bewertungsnummer: 2821829

Bewertet: eBook (ePUB 3)

eine dystopische Reise Was machst du, wenn du eben noch mit Bruder und Freunden auf einer Yacht unterwegs warst, plötzlich aufwachst ... und völlig allein bist? Nirgendwo eine Menschenseele? Was auf den ersten Seiten wie ein spannender Thriller anmutet, entwickelt sich bald zu einer aufregenden, dystopischen Reise. Anna ist völlig auf sich gestellt und muss eine Lösung finden. Ihr Weg zurück nach Hause führt sie nicht nur durch verlassene Orte, es ist auch ein Weg der Erkenntnis, des Entdeckens und Verstehens. Nichts kommt von alleine, alles hat einen Ursprung, einen Grund, ein Vorher. Die Autorin hat hier eine sehr umfangreiche, fast sechshundert Seiten lange, Geschichte geschrieben. Hier wird nichts schnell abgehandelt. Viele interessante Dialoge gehen den Dingen auf den Grund und werden ausführlich behandelt. Ich lese gerne Dystopien und bei vielen gibt Wesen, die durch die Apokalypse entstanden sind. Das ist spannend und macht auch Spaß zu lesen. Aber hier bedient sich die Autorin einfach nur der Menschen, die für dieses Unglück verantwortlich sind. Das ist sehr interessant und unterhaltsam. Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.

eine dystopische Reise Was…

US aus Berlin am 17.04.2023
Bewertungsnummer: 2821829
Bewertet: eBook (ePUB 3)

eine dystopische Reise Was machst du, wenn du eben noch mit Bruder und Freunden auf einer Yacht unterwegs warst, plötzlich aufwachst ... und völlig allein bist? Nirgendwo eine Menschenseele? Was auf den ersten Seiten wie ein spannender Thriller anmutet, entwickelt sich bald zu einer aufregenden, dystopischen Reise. Anna ist völlig auf sich gestellt und muss eine Lösung finden. Ihr Weg zurück nach Hause führt sie nicht nur durch verlassene Orte, es ist auch ein Weg der Erkenntnis, des Entdeckens und Verstehens. Nichts kommt von alleine, alles hat einen Ursprung, einen Grund, ein Vorher. Die Autorin hat hier eine sehr umfangreiche, fast sechshundert Seiten lange, Geschichte geschrieben. Hier wird nichts schnell abgehandelt. Viele interessante Dialoge gehen den Dingen auf den Grund und werden ausführlich behandelt. Ich lese gerne Dystopien und bei vielen gibt Wesen, die durch die Apokalypse entstanden sind. Das ist spannend und macht auch Spaß zu lesen. Aber hier bedient sich die Autorin einfach nur der Menschen, die für dieses Unglück verantwortlich sind. Das ist sehr interessant und unterhaltsam. Ein Roman, auf den man sich einlassen muss, um in den vollen Lesegenuss zu kommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.

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Als wir verschwanden

von Johanna Wolfmann

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