• Produktbild: Signorina Vivaldi
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Signorina Vivaldi Das Waisenmädchen aus Venedig. Historischer Roman | Romanbiografie um eine faszinierende Violin-Virtuosin im 18. Jahrhundert

15

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

18,6/12/4 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50509-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.12.2021

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

456

Maße (L/B/H)

18,6/12/4 cm

Gewicht

422 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-50509-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Hyperventilea

    5/5

    18.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vivaldis liebste Geigenschülerin und ihre Geschichte

    „Du bist mit deinem Klang in die Tiefe meiner Seele vorgedrungen. Das wird auch bei deinen Kolleginnen so sein. Du wirst sie begeistern, Anna Maria.“ Als Säugling wird Anna Maria in dem venezianischen Waisenhaus Ospedale della Pieta gefunden. Das Mädchen wächst unter dem strengen Regime der Nonnen in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie wünscht sich an Weihnachten 1702 nichts mehr als eine Familie. Ihr Wunsch geht im nächsten Jahr auf eine andere Art in Erfüllung. Der Priester Don Antonio Vivaldi arbeitet im Waisenhaus als Musiklehrer und erkennt sofort Anna Marias außergewöhnliches musikalisches Talent. Bald verzaubert das Mädchen auf der Geige all ihre Zuhörer. Vivaldi unterrichtet und fördert seine Schülerin und schreibt Kompositionen für sie. Doch immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Vivaldi und der Mutter Oberin, die die besondere Beziehung zwischen Anna Maria und dem Komponisten mit Argusaugen beobachtet. Schließlich wird Vivaldi entlassen. Wie geht es für Anna Maria weiter? Verena Maatmann schreibt angenehm, klar, flüssig und unkompliziert. Ihre Wortwahl ist sicherlich eher modern als zeitgemäß, aber die Geschichte ist dafür umso verständlicher und eingängiger zu lesen. Die Hauptfigur Anna Maria kann einem nur leid tun. Sie erlebt Tragisches. Als Waise weiß sie nicht, woher sie kommt. Sie hat nie die Liebe einer Familie erfahren. Zwar gibt es auch im Heim Nonnen, die den Kindern Zuneigung entgegenbringen, doch fehlt es natürlich grundsätzlich an Geborgenheit. Anna Maria braucht dringend eine Person an ihrer Seite, die sie versteht, die ihr zuhört und die sie stärkt. Für die Musik empfindet Anna Maria eine besondere Liebe, in ihr Geigenspiel legt sie all ihre Gefühle. Sie ist ausgesprochen ehrgeizig, möchte durch ihre Musik überzeugen. Antonio Vivaldi drückt es so aus: „Aber du hast die Gabe mit deinem Spiel die Herzen der Menschen zu berühren, in ihnen Gefühle zu wecken, von denen viele vielleicht gar nicht ahnen, dass sie in ihnen schlummern.“ Einige Mitschülerinnen wie Faustina und Delia entwickeln sich zu engen Vertrauten für Anna Maria. Auch sie erleben traurige Schicksalsschläge. Antonio Vivaldi ist ein echter Lichtblick, er kümmert sich innerhalb seiner Möglichkeiten um Anna Maria, nennt sie stets „Engelchen“. Anna Maria ist seine Muse, er behandelt sie wie eine Tochter. Mitunter wirkt der Komponist auch etwas abwesend, wie der Welt entrückt, was seine Charakterisierung für mich umso glaubwürdiger macht. Auch wenn sicher viele Handlungsstränge fiktiv und historisch nicht ganz korrekt sind - wie die Autorin im Nachwort ausführlich erläutert - hat es die beiden Hauptfiguren Anna Maria und Antonio Vivaldi natürlich gegeben. Vivaldi „schwebt“ leise durch den Roman. Es war interessant, den Komponisten auf eine neue Art, als Förderer und zurückhaltende Vaterfigur kennenzulernen. Das Buch regt an, sich näher mit seiner wunderschönen Musik zu beschäftigen. Auch Anna Maria Dal Violin ist eine sehr faszinierende Figur. Ihre teils tragische Geschichte hat mich gepackt, mitgerissen und bis zum Schluss gefesselt. Ich habe durchgehend mit ihr gelitten. Ebenso war ich sehr angetan vom Schauplatz des historischen Venedigs. „Signorina Vivaldi“ kann ich allen, die historische Romane, klassische Musik und interessante Charaktere mögen, nur ans Herz legen. Nach „Frau Beethoven“ ein weiteres lesenswertes Buch der Autorin.

  • Glüxklaus

    aus Franken

    5/5

    18.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vivaldis liebste Geigenschüler…

    Vivaldis liebste Geigenschülerin und ihre Geschichte „Du bist mit deinem Klang in die Tiefe meiner Seele vorgedrungen. Das wird auch bei deinen Kolleginnen so sein. Du wirst sie begeistern, Anna Maria.“ Als Säugling wird Anna Maria in dem venezianischen Waisenhaus Ospedale della Pieta gefunden. Das Mädchen wächst unter dem strengen Regime der Nonnen in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie wünscht sich an Weihnachten 1702 nichts mehr als eine Familie. Ihr Wunsch geht im nächsten Jahr auf eine andere Art in Erfüllung. Der Priester Don Antonio Vivaldi arbeitet im Waisenhaus als Musiklehrer und erkennt sofort Anna Marias außergewöhnliches musikalisches Talent. Bald verzaubert das Mädchen auf der Geige all ihre Zuhörer. Vivaldi unterrichtet und fördert seine Schülerin und schreibt Kompositionen für sie. Doch immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Vivaldi und der Mutter Oberin, die die besondere Beziehung zwischen Anna Maria und dem Komponisten mit Argusaugen beobachtet. Schließlich wird Vivaldi entlassen. Wie geht es für Anna Maria weiter? Verena Maatmann schreibt angenehm, klar, flüssig und unkompliziert. Ihre Wortwahl ist sicherlich eher modern als zeitgemäß, aber die Geschichte ist dafür umso verständlicher und eingängiger zu lesen. Die Hauptfigur Anna Maria kann einem nur leid tun. Sie erlebt Tragisches. Als Waise weiß sie nicht, woher sie kommt. Sie hat nie die Liebe einer Familie erfahren. Zwar gibt es auch im Heim Nonnen, die den Kindern Zuneigung entgegenbringen, doch fehlt es natürlich grundsätzlich an Geborgenheit. Anna Maria braucht dringend eine Person an ihrer Seite, die sie versteht, die ihr zuhört und die sie stärkt. Für die Musik empfindet Anna Maria eine besondere Liebe, in ihr Geigenspiel legt sie all ihre Gefühle. Sie ist ausgesprochen ehrgeizig, möchte durch ihre Musik überzeugen. Antonio Vivaldi drückt es so aus: „Aber du hast die Gabe mit deinem Spiel die Herzen der Menschen zu berühren, in ihnen Gefühle zu wecken, von denen viele vielleicht gar nicht ahnen, dass sie in ihnen schlummern.“ Einige Mitschülerinnen wie Faustina und Delia entwickeln sich zu engen Vertrauten für Anna Maria. Auch sie erleben traurige Schicksalsschläge. Antonio Vivaldi ist ein echter Lichtblick, er kümmert sich innerhalb seiner Möglichkeiten um Anna Maria, nennt sie stets „Engelchen“. Anna Maria ist seine Muse, er behandelt sie wie eine Tochter. Mitunter wirkt der Komponist auch etwas abwesend, wie der Welt entrückt, was seine Charakterisierung für mich umso glaubwürdiger macht. Auch wenn sicher viele Handlungsstränge fiktiv und historisch nicht ganz korrekt sind - wie die Autorin im Nachwort ausführlich erläutert - hat es die beiden Hauptfiguren Anna Maria und Antonio Vivaldi natürlich gegeben. Vivaldi „schwebt“ leise durch den Roman. Es war interessant, den Komponisten auf eine neue Art, als Förderer und zurückhaltende Vaterfigur kennenzulernen. Das Buch regt an, sich näher mit seiner wunderschönen Musik zu beschäftigen. Auch Anna Maria Dal Violin ist eine sehr faszinierende Figur. Ihre teils tragische Geschichte hat mich gepackt, mitgerissen und bis zum Schluss gefesselt. Ich habe durchgehend mit ihr gelitten. Ebenso war ich sehr angetan vom Schauplatz des historischen Venedigs. „Signorina Vivaldi“ kann ich allen, die historische Romane, klassische Musik und interessante Charaktere mögen, nur ans Herz legen. Nach „Frau Beethoven“ ein weiteres lesenswertes Buch der Autorin.

  • Bewertung

    aus Haan

    5/5

    27.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich berührender historischer Roman

    Anna Maria lebt Anfang des 18. Jahrhunderts in einem Waisenhaus in Venedig. Sie sehnt sich nach der Liebe und Geborgenheit einer Familie, doch die Nonnen sind streng und unbarmherzig. Ihr Geigenlehrer Don Antonio Vivaldi wird zu einem Ersatzvater für sie, was von den Nonnen allerdings nicht gern gesehen wird. Unter seiner musikalischen Führung wird sie zur Stargeigerin. Doch als sie sich verliebt, muss sie sich zwischen der Liebe und der Musik entscheiden (da verheiratete Frauen keine Konzerte mehr geben können). "Signorina Vivaldi" ist ein unglaublich berührender Roman. Nur aus der Perspektive von Anna Maria geschrieben, taucht der Leser voll in die Figur ein und fühlt mit ihr mit: Mit welchen Ängsten, Sorgen und Lebensumständen sind Waisenkinder der damaligen Zeit konfrontiert. Verena Maatman beschreibt malerisch das Venedig des 18. Jahrhunderts und lässt uns gleichzeitig die Musik miterleben. Auch für unmusikalische Menschen (wie mich) wird die Musik lebendig. Man spürt, dass die Autorin selbst Geige spielt. Genaue Beschreibungen unterstreichen die Authentizität der Geschichte und werden immer mit viel Gefühl verbunden. Auch wenn ich den Schluss ein paar Seiten vorher geahnt habe, kam er doch überraschend und hat mich zu Tränen gerührt. Es kommen viele historische Persönlichkeiten in dem Roman vor, allen voran das Waisenkind Anna Maria und natürlich der berühmte Vivaldi. Im Nachwort erfahren wir, was historisch recherchiert und was frei erfunden wurde. Dennoch kann man den Roman nicht als Biografie bezeichnen. Insgesamt eine absolute Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen!

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    13.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Waisenmädchen zur Stargeigerin

    „...Wann ihr eigener Geburtstag war, wusste Anna Maria nicht. Sie war irgendwann vor sechs Jahren in der Säuglingsklappe des Ospedale della Pieta abgelegt worden...“ Wir schreiben das Jahr 1702. Anna Maria verweilt allein vor der Weihnachtskrippe. Sie wünscht sich Eltern. Die Autorin hat einen fesselnden historischen Roman geschrieben. Im Mittelpunkt steht Anna Maria, die als Waisenmädchen aufgewachsen und zu einer gefeierten Geigerin gereift ist. Wesentlich Anteil daran hatte Antonio Vivaldi, ihr Lehrer und, um es mal so auszudrücken, väterlicher Freund. Sie ist ihm 1702 an der Krippe das erste Mal egegnet. Der Schriftstil ist sehr ausgereift. Immer wieder wird die Musik in die Beschreibung einbezogen. So liest sich ein Vergleich, den Anna Maria zwischen der Musik und Vivaldi sieht so: „...Die gebundenen Viertel mussten so weich und geschwungen sein wie seine Augenbrauen; die kürzeren Achtel jedoch so gewitzt wie sein schelmischer Blick...“ Schnell stellt sich heraus, dass Anna Maria musikalisch sehr begabt ist. Vivaldi ist Lehrer im Waisenhaus und unterrichtet sie. Mit den Konzerten verdienen die Kinder das Geld, mit dem das Waisenhaus erhalten werden kann. Außerdem werden damit Spenden ermöglicht. Wer nicht musikalisch ist, wird für Handarbeiten und Hauswirtschaft herangezogen. Damit ergibt sich im Waisenhaus schon eine Art Abstufung, die zu Neid und Reibereien führt. Der Privatunterricht von Anna Maria bei Vivaldi und ihr schneller Aufstieg zur Sologeigerin kommen nicht bei allen gut an. Das betrifft neben den Kindern auch die Nonnen, die das Waisenhaus leiten. Vor allem die Mutter Oberin mag Bevorzugungen gar nicht. Schwester Filomina, mit der Anna Maria sehr gut auskommt, mahnt sie: „...Aber es ist wichtig, dass du trotzdem immer demütig bleibst und Mädchen wie Clarissa nicht vor den Kopf stößt, denn deine Begabung werden dir viele neiden...“ Immer wieder klingt an, dass sich das Kind fragt, warum sie im Waisenhaus ist. Haben sie ihre Eltern nicht gewollt? Die Musik gibt ihr Halt und Selbstbewusssein. Als Faustina, ihre beste Freundin, nach einem Unfall den Konzertbereich verlassen muss und in die zweite Abteilung versetzt wird, kommt Delia ins Waisenhaus. Ihre Stiefmutter hat darauf bestanden. Delia stammt aus reichem Haus. Anna Maria lernt von ihr, dass auch bei Begüterten nicht alles Gold ist, was glänzt. Was nützt aller Reichtum, wenn Herzenskälte regiert? Mit der Zeit schreibt Vivaldi zunehmend Stücke für seine Sologeigerin. „...Die Komposition glich einer ausgefallenen Stickerei, in der sich die Farben ineinander verwebten und schließlich das gesamte Werk zum Schillern brachten...“ Als Antonio Vivaldi wegen Unstimmigkeiten mit der Oberin entlassen wird, beginnt für Anna Maria eine harte Zeit. Filomina aber ermöglicht ihr, in Ruhe weiter zu üben. Um das Niveau der Aufführungen zu halten und neue Stücke anbieten zu können, wird Vivaldi zurück geholt. Mittlerweile ist aus Anna Maria eine junge Frau geworden. Wird sie ihr Leben der Musik widmen oder kann ein junger Maler ihr Herz erobern? Die Regel besagen, dass sie nach einer Hochzeit nicht mehr im Orchester spielen darf. Im Nachwort trennt die Autorin Realität von Fiktion. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie hart das Leben für die Kinder im Waisenhaus war. Trotzdem zählten die Zöglinge der Ospedale della Pieta noch zu den Bevorteilten, weil sie durch ihre Ausbildung die Chance hatten, sich ein eigenständiges Leben aufzubauen. Anna Maria ist eine Person der Zeitgeschichte.

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    06.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das zutiefst berührt

    Venedig um 1700: Anna Maria wird als Säugling in der Babyklappe des Ospedale della Pietà, einem der vier Waisenhäuser Venedigs, abgelegt. Im Alter von 6 Jahren steht sie am heiligen Abend vor der Weihnachtskrippe der angrenzenden Kirche Santa Maria della Pietà und wünscht sich vom Christkind Eltern. Als kurz darauf Antonio Vivaldi im Waisenhaus seine Arbeit als Maestro di Violino beginnt, erkennt er sofort Anna Marias außergewöhnliche Begabung für das Violinenspiel und nimmt sie unter seine Fittiche. Anna Maria sieht in ihm einen Vaterersatz. Dieses auf historischen Ereignissen beruhende Buch erzählt den Werdegang von Anna Maria dal Violine vom Waisenkind zur berühmten Starviolistin. Plastisch wird ihre Kindheit und Jugend im Ospedale della Pietà beschrieben. Ihre Begeisterung für die Musik, die tiefe Verbundenheit zu Vivaldi und ihr Werdegang im Orchester sind glaubhaft dargestellt. Sehr gut hat die Autorin realistische und fiktive Personen in diesen historischen Roman eingeflochten. Glaubhaft werden die Charaktere, vor allem die Selbstzweifel und auch die innere Zerissenheit von Anna Maria, auf den Leser herüber gebracht. Mit einem flüssigen und leichten Schreibstil führt Verena Maatman durch die sehr interessante Handlung. Das Cover passt ausgezeichnet zu dem Inhalt des Buches. Mein Fazit: Ein historischer Roman, der historisches und fiktives wunderbar verbindet und für spannende Lesestunden sorgt. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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