Produktbild: Die Residenz in den Highlands
Band 56

Die Residenz in den Highlands Ein Roman in Episoden

Aus der Reihe AdR - Außer der Reihe
2

24,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Illustriert von

Gerd Scherm

Herausgeber

Marianne Labisch + weitere

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

1,5/21,5/21,6 cm

Gewicht

540 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95765-257-7

Beschreibung

Portrait

Marianne Labisch wurde 1959 in München geboren. Aufgewachsen ist sie in NRW. Seit 2002 lebst sie in Süddeutschland. In ihrer Freizeit schreibt sie Kurzgeschichten und Romane und malt Bilder und Illustrationen.Gerd Scherm, 1950 in Fürth geboren, lebt in einem alten Fachwerkgehöft auf der Frankenhöhe. Er ist als Schriftsteller und bildender Künstler tätig. Als Autor hat er eine Vielzahl von Dramen, Lyrik, Erzählungen und Romanen veröffentlicht, außerdem ist er als Herausgeber aktiv. Bekannt wurde er auch durch seinen ironischen Roman "Der Nomadengott" und seine Satiren. Außerdem schreibt er Texte für Musik, die von mehreren Komponisten vertont wurden - Songs, Chansons, Liederzyklen bis zu Oper und Oratorium. Gerd Scherm wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, dem Deutschen Phantastik Preis und zuletzt 2020 mit dem Gregor Calendar Award of Excellence für "Traditionelle Druckkunst". Seine Grafiken und Illustrationen wurden in Ausstellungen in 33 Ländern gezeigt - von Europa bis Neuseeland, von Kanada bis Japan.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.09.2021

Illustriert von

Gerd Scherm

Herausgeber

Verlag

P.machinery

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

1,5/21,5/21,6 cm

Gewicht

540 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95765-257-7

Herstelleradresse

p.machinery Michael Haitel
Norderweg 31|25887|Winnert|DE
michael@haitel.de

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Wer hier leben will muss Mut mitbringen

kingofmusic aus Bielefeld am 09.03.2022

Bewertungsnummer: 1671965

Bewertet: eBook (ePUB)

Hach ja – langsam aber sicher kommt man in ein Alter, in der die Senioren-Residenz näherliegt als die Zeit im Kindergarten ha ha ha. Da passt es sich gut, dass Marianne Labisch und ein paar ihrer Kolleg:innen einen Episodenroman namens „Die Residenz in den Highlands“ geschrieben haben. Es ist also kein klassisch durchgängiger Roman, sondern eine Aneinanderreihung von Geschichten, die in dieser Residenz spielen. Manche Figuren wie etwa die Leiterin der Residenz, Lady Banshee de Lily oder Doktor Lazarus und auch der Manager Angus Mackay haben regelmäßige Auftritte in den ansonsten „freien“ Geschichten von Sascha Dinse, Ansgar Sadeghi, Vincent Voss, Andreas Flögel, Gerd Scherm, Regina Schleheck, Anja Bagus, Thomas Heidemann, Enzo Asui, Rainer Schorm, Christian Künne, Verena Jung, Hans Jürgen Kugler, Michael Schmidt, Karin Reddemann und Eska Anders. Einige dieser Autor:innen kenne ich schon aus anderen Anthologien aus dem p.machinery-Verlag, bei dem auch „Die Residenz in den Highlands“ erschienen ist. Mittlerweile weiß man(n), auf welche „Pappenheimer“ man sich verlassen kann – sprich: man erwartet Qualitätsware und erhält Qualitätsware. Wer das ist, verrate ich hier nicht – ich will keinen übervorteilen oder ausschließen. Denn jeder, der das vorliegende Buch liest, wird eh andere Favoriten haben als ich zum Beispiel. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenz sind ein bunter Haufen kurioser, aber durchaus mitunter liebenswerter Lebewesen. Wir treffen den zunächst griesgrämigen Butzemann, einen Mortadella fressenden Kater, Meerjungfrauen und Kraken, Vampire und selbst der Tod bewirbt sich in der Residenz; ob er angenommen wird – nun, das solltet ihr selbst lesen. Wie beim p.machinery-Verlag üblich wird jede Geschichte von zumeist gelungenen Illustrationen von Gerd Scherm begleitet – auch hier gilt: jede:r wird seine Favoriten haben. Es bringt in jedem Fall immer eine nette Abwechslung rein! Wer sich von Lady Banshee de Lily´s erstem Satz „Eigentlich sollte ich Sie bitten, das Buch zuzuschlagen, es auf die Seite zu legen und nie wieder einen Blick hineinzuwerfen, aber da Sie nun schon einmal Geld dafür ausgegeben haben, wird meine Bitte aller Wahrscheinlichkeit nach ungehört verklingen.“ (S. 4) nicht abhalten lässt, der Residenz einen literarischen Besuch abzustatten, wird für ein paar Stunden nach Schottland versetzt – inklusive Whiskey (ein leckerer Single Malt z. B. bei der Lektüre sollte möglich sein *g*) und dürfte zum Gedanken beitragen, mal wieder persönlich nach Schottland zu fahren – obwohl: auch da hat die Lady eine Warnung an die Leserinnen und Leser: „Eins noch: Kommen Sie bloß nicht nach Shegra, um meine Gäste, Doktor Lazarus oder mich kennenzulernen! Wir leben hier unbehelligt von der Öffentlichkeit und möchten das beibehalten. Die Dorfbewohner sind auf unserer Seite und werden Ihnen niemals den Weg zur Residenz weisen.“ (S. 183) 4* und eine klare Leseempfehlung! ©kingofmusic

Wer hier leben will muss Mut mitbringen

kingofmusic aus Bielefeld am 09.03.2022
Bewertungsnummer: 1671965
Bewertet: eBook (ePUB)

Hach ja – langsam aber sicher kommt man in ein Alter, in der die Senioren-Residenz näherliegt als die Zeit im Kindergarten ha ha ha. Da passt es sich gut, dass Marianne Labisch und ein paar ihrer Kolleg:innen einen Episodenroman namens „Die Residenz in den Highlands“ geschrieben haben. Es ist also kein klassisch durchgängiger Roman, sondern eine Aneinanderreihung von Geschichten, die in dieser Residenz spielen. Manche Figuren wie etwa die Leiterin der Residenz, Lady Banshee de Lily oder Doktor Lazarus und auch der Manager Angus Mackay haben regelmäßige Auftritte in den ansonsten „freien“ Geschichten von Sascha Dinse, Ansgar Sadeghi, Vincent Voss, Andreas Flögel, Gerd Scherm, Regina Schleheck, Anja Bagus, Thomas Heidemann, Enzo Asui, Rainer Schorm, Christian Künne, Verena Jung, Hans Jürgen Kugler, Michael Schmidt, Karin Reddemann und Eska Anders. Einige dieser Autor:innen kenne ich schon aus anderen Anthologien aus dem p.machinery-Verlag, bei dem auch „Die Residenz in den Highlands“ erschienen ist. Mittlerweile weiß man(n), auf welche „Pappenheimer“ man sich verlassen kann – sprich: man erwartet Qualitätsware und erhält Qualitätsware. Wer das ist, verrate ich hier nicht – ich will keinen übervorteilen oder ausschließen. Denn jeder, der das vorliegende Buch liest, wird eh andere Favoriten haben als ich zum Beispiel. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Residenz sind ein bunter Haufen kurioser, aber durchaus mitunter liebenswerter Lebewesen. Wir treffen den zunächst griesgrämigen Butzemann, einen Mortadella fressenden Kater, Meerjungfrauen und Kraken, Vampire und selbst der Tod bewirbt sich in der Residenz; ob er angenommen wird – nun, das solltet ihr selbst lesen. Wie beim p.machinery-Verlag üblich wird jede Geschichte von zumeist gelungenen Illustrationen von Gerd Scherm begleitet – auch hier gilt: jede:r wird seine Favoriten haben. Es bringt in jedem Fall immer eine nette Abwechslung rein! Wer sich von Lady Banshee de Lily´s erstem Satz „Eigentlich sollte ich Sie bitten, das Buch zuzuschlagen, es auf die Seite zu legen und nie wieder einen Blick hineinzuwerfen, aber da Sie nun schon einmal Geld dafür ausgegeben haben, wird meine Bitte aller Wahrscheinlichkeit nach ungehört verklingen.“ (S. 4) nicht abhalten lässt, der Residenz einen literarischen Besuch abzustatten, wird für ein paar Stunden nach Schottland versetzt – inklusive Whiskey (ein leckerer Single Malt z. B. bei der Lektüre sollte möglich sein *g*) und dürfte zum Gedanken beitragen, mal wieder persönlich nach Schottland zu fahren – obwohl: auch da hat die Lady eine Warnung an die Leserinnen und Leser: „Eins noch: Kommen Sie bloß nicht nach Shegra, um meine Gäste, Doktor Lazarus oder mich kennenzulernen! Wir leben hier unbehelligt von der Öffentlichkeit und möchten das beibehalten. Die Dorfbewohner sind auf unserer Seite und werden Ihnen niemals den Weg zur Residenz weisen.“ (S. 183) 4* und eine klare Leseempfehlung! ©kingofmusic

Monster auf dem Abstellgleis

Bewertung aus Eisenach am 09.02.2022

Bewertungsnummer: 1654111

Bewertet: eBook (ePUB)

Enthaltene Geschichten: Sascha Dinse – Acheron Ansgar Sadeghi – Der griesgrämige Herr Butzemann Vincent Voss – Halber Mensch Andreas Flögel – Pixy, Krähe, Mortadella Gerd Scherm – Der Bewerber Regina Schleheck – What Shall We Do With The Drunken Fisher? Anja Bagus – Hunger Thomas Heidemann – Art brut Enzo Asui – Das Original Rainer Schorm – Der Schnee des Uranus Gerd Scherm – Happy Birthday! Christian Künne – Unter dem Donner hoher Meeresflut Verena Jung – Der letzte Tag Hans Jürgen Kugler – Neid heilt keine Wunden Michael Schmidt – Über die Grenzen des Todes Karin Reddemann – Der Weltretter Eska Anders – Abschied Was machen all die Fantasy-Wesen, die wir aus diversen Büchern und Filmen ken­nen, wenn sie alt und schwach wer­den? Sie gehen natür­lich ins Alters­heim. Doch wel­ches Alters­heim nimmt schon gerne Wer­wölfe, Vam­pire oder gar Geis­ter auf? Nur gut, dass Lady Ban­shee de Lily in einem klei­nen schot­tischen Küsten­ort ein Alters­heim spe­ziell für die­sen Kun­den­kreis betreibt. Sogar der Tod persön­lich will sich hier alters­bedingt zur Ruhe setzen! Aller­dings kann das Zusam­men­tref­fen so unter­schied­licher Bewoh­ner auch zu Pro­ble­men füh­ren. Woher soll die Küche schließ­lich wissen, ob Mäuse oder Morta­della bes­ser schmecken? Anthologie oder Episodenroman? Egal wie man es nennt, alle in diesem Buch zusam­men­gestell­ten Geschich­ten spie­len im bereits erwähn­ten Alters­heim in Schott­land. Jeder der betei­ligten Autoren beleuch­tet einen ande­ren Bewoh­ner – oder jeman­den, der das hätte wer­den kön­nen bezie­hungs­weise wol­len. Im Gegen­satz zum Ein­druck, den der Klap­pen­text erweckt, woh­nen dort aber auch ganz nor­male Men­schen. Wie man es bei Antho­logien gewohnt ist, differ­ieren die einzel­nen Bei­träge in der Quali­tät (oder doch eher dem persön­lichen Gefal­len?) erheb­lich. Die Heran­gehens­weise der Autoren an das Thema unter­schei­det sich stark. Dem Kon­zept ist es geschul­det, dass es außer dem Per­sonal der Resi­denz kaum wieder­kehrende Charak­tere gibt. Jede Story betrach­tet das persön­liche Schick­sal eines Wesens. Lei­der fällt trotz der für sich genom­men über­wie­gend guten Geschich­ten auf, dass die Charakter­züge der wieder­kehren­den Resi­denz-Mit­arbei­ter im Vor­feld anschein­end nicht ein­deu­tig defi­niert wur­den. So haben bei­spiels­weise der Chef­arzt oder auch die Betrei­berin in den unter­schied­lichen Bei­trä­gen teil­weise erheb­lich abwei­chende Per­sön­lich­keits­züge. Wäre das berück­sich­tigt wor­den, könnte der Gesamt­ein­druck sogar noch bes­ser, weil run­der wir­ken. Fazit: Auch Feen, Nymphen und Vampire werden alt. Hier kann man end­lich mal erfah­ren, wie es sich in einem Mons­ter-Alters­heim so lebt.

Monster auf dem Abstellgleis

Bewertung aus Eisenach am 09.02.2022
Bewertungsnummer: 1654111
Bewertet: eBook (ePUB)

Enthaltene Geschichten: Sascha Dinse – Acheron Ansgar Sadeghi – Der griesgrämige Herr Butzemann Vincent Voss – Halber Mensch Andreas Flögel – Pixy, Krähe, Mortadella Gerd Scherm – Der Bewerber Regina Schleheck – What Shall We Do With The Drunken Fisher? Anja Bagus – Hunger Thomas Heidemann – Art brut Enzo Asui – Das Original Rainer Schorm – Der Schnee des Uranus Gerd Scherm – Happy Birthday! Christian Künne – Unter dem Donner hoher Meeresflut Verena Jung – Der letzte Tag Hans Jürgen Kugler – Neid heilt keine Wunden Michael Schmidt – Über die Grenzen des Todes Karin Reddemann – Der Weltretter Eska Anders – Abschied Was machen all die Fantasy-Wesen, die wir aus diversen Büchern und Filmen ken­nen, wenn sie alt und schwach wer­den? Sie gehen natür­lich ins Alters­heim. Doch wel­ches Alters­heim nimmt schon gerne Wer­wölfe, Vam­pire oder gar Geis­ter auf? Nur gut, dass Lady Ban­shee de Lily in einem klei­nen schot­tischen Küsten­ort ein Alters­heim spe­ziell für die­sen Kun­den­kreis betreibt. Sogar der Tod persön­lich will sich hier alters­bedingt zur Ruhe setzen! Aller­dings kann das Zusam­men­tref­fen so unter­schied­licher Bewoh­ner auch zu Pro­ble­men füh­ren. Woher soll die Küche schließ­lich wissen, ob Mäuse oder Morta­della bes­ser schmecken? Anthologie oder Episodenroman? Egal wie man es nennt, alle in diesem Buch zusam­men­gestell­ten Geschich­ten spie­len im bereits erwähn­ten Alters­heim in Schott­land. Jeder der betei­ligten Autoren beleuch­tet einen ande­ren Bewoh­ner – oder jeman­den, der das hätte wer­den kön­nen bezie­hungs­weise wol­len. Im Gegen­satz zum Ein­druck, den der Klap­pen­text erweckt, woh­nen dort aber auch ganz nor­male Men­schen. Wie man es bei Antho­logien gewohnt ist, differ­ieren die einzel­nen Bei­träge in der Quali­tät (oder doch eher dem persön­lichen Gefal­len?) erheb­lich. Die Heran­gehens­weise der Autoren an das Thema unter­schei­det sich stark. Dem Kon­zept ist es geschul­det, dass es außer dem Per­sonal der Resi­denz kaum wieder­kehrende Charak­tere gibt. Jede Story betrach­tet das persön­liche Schick­sal eines Wesens. Lei­der fällt trotz der für sich genom­men über­wie­gend guten Geschich­ten auf, dass die Charakter­züge der wieder­kehren­den Resi­denz-Mit­arbei­ter im Vor­feld anschein­end nicht ein­deu­tig defi­niert wur­den. So haben bei­spiels­weise der Chef­arzt oder auch die Betrei­berin in den unter­schied­lichen Bei­trä­gen teil­weise erheb­lich abwei­chende Per­sön­lich­keits­züge. Wäre das berück­sich­tigt wor­den, könnte der Gesamt­ein­druck sogar noch bes­ser, weil run­der wir­ken. Fazit: Auch Feen, Nymphen und Vampire werden alt. Hier kann man end­lich mal erfah­ren, wie es sich in einem Mons­ter-Alters­heim so lebt.

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