Produktbild: Das wahre Motiv
Band 2

Das wahre Motiv Kriminalroman | Der zweite Band der historischen Krimireihe | »Mit vielen kuriosen Details und furiosem Finale.« BR24, Kultur

Aus der Reihe Gryszinski-Reihe
15

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48367

Erscheinungsdatum

24.05.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1284 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749903740

Beschreibung

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

48367

Erscheinungsdatum

24.05.2022

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

1284 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783749903740

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  • Bewertung

    aus Altdorf UR

    5/5

    15.08.2025

    eBook (ePUB)

    Historisch und spannend

    Es gelingt der Autorin die Leserschaft in die Jahre um 1900 zu entführen. Der Krimi ist spannend und unterhaltsam. Interessant sind die dargestellten Unterschiede in der Gesellschaft Preussens und in München. Das Viertel Schwabing und die Feste bilden ein weiteres interessantes Detail ab.

  • SimoneF

    5/5

    23.04.2023

    eBook (ePUB)

    Hervorragend geschriebener Krimi mit historischem Flair

    "Das wahre Motiv" von Uta Seeberg ist der zweite Band um Major Gryszinski, den königlich-bayerischer Sonderermittler der Münchner Kriminalpolizei. Er spielt zur Faschingszeit im Jahr 1895 und beginnt mit dem bizarren Mord an einem jungen Mann, der nebenbei in Malerateliers Modell gestanden hatte. Die Ermittlungen führen Gryszinski in die schillernde Künstlerwelt Schwabings und auf ausschweifende Faschingsfestivitäten. Noch während er auf der Suche nach einer heißen Spur ist, geschieht ein weiterer Mord... Nachdem ich kürzlich eher zufällig auf den dritten Band der Reihe als Hörbuch gestoßen bin und mir dieser sehr gut gefallen hat, wollte ich nun auch die beiden Vorgängerbände kennenlernen. Ich liebe die Atmosphäre, die Uta Seeburg in ihren Büchern erzeugt und die diese Krimis von vielen anderen abhebt. Mit großer Liebe zum Detail beschreibt sie die Charaktere, das Stadtbild Münchens, die Cafes, Wohnungen,  gesellschaftlichen Konventionen und die Lebensumstände der damaligen Zeit, so dass ich alles genau vor Augen habe und direkt im Lebensgefühl der Jahrhundertwende versinken kann. Die wiederkehrenden Charaktere wie Major Gryszinski, seine Frau Sophie und der kleine Fritzi, sowie die resolute oberbayerische Haushälterin Frau Brunner habe ich schon richtig liebgewonnen, ebenso die schillernde Franziska Wurmbrand und Gryszinskis Kollegen, den Schwaben Eberle, das Münchner Original "Spatzl" Voglmair und den Gerichtsarzt Dr. Meyering. Auch in diesem Band begeistert mich wieder der Schreibstil von Uta Seeburg und ihr Gefühl für Sprache. Ihre Wortgewandheit und der herrlich trockene Humor, der immer wieder aufblitzt, machen ihre Bücher für mich zu einem echten Lesevergnügen. Die Handlung ist bis zum Schluß hochspannend  und ich tappte bei der Tätersuche lange im Dunkeln. Einen winzigen Kritikpunkt hatte ich gegen Ende, da mir eine Schlüsselszene doch sehr konstruiert und schwer realisierbar erschien (Stichwort Karaffe). Um nicht zu spoilern, möchte ich hierauf nicht näher eingehen. Als Bayerin freue ich mich besonders, ganz nebenbei auch etwas über München um 1900 und die damalige Kunst- und Kulturszene zu erfahren. Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin in einem Nachwort etwas auf ihre Recherchen eingeht und erläutert, wo sie sich an historische Fakten gehalten hat oder sich bewusst literarische Freiheiten genommen hat. Fazit: Ein spannender, sprachlich hervorragend geschriebener historischer Krimi mit viel Jahrhundertwendeflair, den ich rundum empfehlen kann!

  • Falk Przewosnik

    aus Erfurt

    5/5

    21.10.2022

    eBook (ePUB)

    Mord, Kunst und Fasching in Schwabing

    Ein spannender, vergnüglicher und kurzweiliger Kriminalroman im München der Prinzregentenzeit. Der bizarre Mord an einem männlichen Künstlermodell führt den Sonderermittler der bayerischen Polizei Major von Gryzsinski im Winter des Jahres 1895 in das bei Einheimischen etwas verruchte Münchener Künstlerviertel Schwabing. Versehen mit reichlich Zeit- und Lokalkolorit schildert die Autorin schwungvoll und oft auch mit einem Augenzwinkern die Ermittlungen des Sonderermittlers ebenso wie dessen häusliche und familiäre Verhältnisse. Die Leser*innen können gemeinsam mit Gryzsinski München als ein Zentrum der Kunst kennenlernen. Mit ihm, allerdings zunächst eher ungewollt, Fasching feiern bis er endlich den Täter ermittelt hat. Dabei bleibt der Roman recht eng bei den historischen Fakten. Insgesamt eine Empfehlung für alle die historische Kriminalromane gerne lesen.

  • bookloving

    5/5

    04.06.2022

    eBook (ePUB)

    Sehr gelungene Fortsetzung

    Nach dem gelungenen Debüt »Der falsche Preuße« hat die deutsche Autorin Uta Seeburg mit dem historischen Kriminalroman »Das wahre Motiv« eine äußerst fesselnde Fortsetzung ihrer vielversprechenden neuen Krimi-Reihe vorgelegt. Im Mittelpunkt des zweiten Kriminalfalls steht erneut der interessante Major Freiherr Wilhelm von Gryszinski, der es als kriminalistischer Sonderermittler im Dienste der Königlich Bayerischen Polizeidirektion mit einem perfiden Mehrfachmörder im illustren Schwabinger Künstlermilieu zu tun hat. Dieser Band lässt sich problemlos auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängerbands lesen, da die Autorin für das Verständnis wichtige Informationen geschickt in die Handlung eingeflochten hat. Die Geschichte spielt im München des Jahres 1895. Die Autorin nimmt uns erneut mit in die Hauptstadt des Königreiches Bayern und zeichnet ein schillerndes, sehr stimmiges Bild dieser faszinierenden Zeit und der im Umbruch befindlichen Metropole. Im Zuge von Gryszinskis Ermittlungen tauchen wir diesmal ein in das illustre Leben im Künstlerdorf Schwabing, genießen das fesselnde Flair der Redouten, Atelierfeste und Faschingsvergnügungen und begegnen dort auch etlichen historischen Persönlichkeiten wie beispielsweise dem Malerfürsten Franz von Lenbach, Verleger Albert Lange, Schriftsteller Frank Wedekind oder dem volksnahen Prinzregent Luitpold. Mir hat es hervorragend gefallen, wie lebendig und anschaulich Seeburg Münchens facettenreiches Alltagsleben einfängt, uns am Leben der Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten teilhaben lässt und gekonnt immer wieder sorgsam recherchierte historische Fakten ins Geschehen einfließen lässt. Sehr gut zur damaligen Zeit passt der ansprechende, etwas antiquiert wirkende und bisweilen humorvolle Schreibstil, der uns sprachlich ins ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt, ebenso wie die jedem Kapitel vorangestellten zeitgenössischen Zitate. Äußerst spannend sind auch die authentischen und geschickt in die Handlung eingewobenen Einblicke in die damalige kriminalistische Ermittlungsarbeit bei der auch innovative Methoden bei der alltäglichen Aufklärung von Verbrechen Einzug hielten. So führt der Sonderermittler Gryszinski zu seinen Einsätzen stets seinen fortschrittlichen Tatortkoffer mit und unterstützt Gerichtsarzt Dr. Meyering in seinem Anthropometrischen Labor bei den Versuchen zur Systematisierung von Fußspuren. Der Krimi lebt neben den sehr anschaulich und lebendig geschilderten Schauplätzen vor allem von seinen vielschichtig angelegten Figuren, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet sind. Hervorragend gefallen haben mir wieder die sympathische Hauptfigur Wilhelm von Gryszinski, aber auch die Einblicke in sein Familienleben mit seiner eher unkonventionellen Ehefrau Sophie und seinem kleinen Sohn Fritz sind sehr interessant. Der von den preußischen Tugenden geprägte, eher nüchterne Gryszinski scheint sich in seine neue Wahlheimat eingelebt zu haben, der bayerischen Mentalität immer mehr abzugewinnen und regelrecht aufzutauen. So scheint ihn auch die neue Beschäftigung seiner cleveren Frau Sophie nur kurz aus der Fassung zu bringen und ihn bald mit großem Stolz zu erfüllen, erkennt er doch, dass auch die Rolle der Frau im Wandel ist. Ob nun beispielsweise Gryszinskis urigen Kollegen Voglmaier und Eberle oder die beiden adeligen Freunde des Hauses Otto von Grabow und die exaltierte Wienerin Franziska von Wurmtal, die regelmäßig zum gemeinsamen Dîner erscheinen - auch die vielen Nebenfiguren sind entsprechend ihrer Rolle in der Geschichte liebevoll und facettenreich ausgearbeitet und sorgen für Abwechslung und humorvolle Szenen. Die verzwickten Mordfälle, die wie Gemälde der klassischen Mythologie inszeniert wurden, bringen Gryszinski immer wieder an seine Grenzen, denn unter den Malern, Musen und Kunstschülern, die Kontakt zu den Opfern hatten, finden sich bald etliche Verdächtige. Die Ermittlungen, die Grysinski immer tiefer in die umtriebige Künstlerszene hineinführen, sind sehr abwechslungs- und lehrreich mit aufschlussreichen Blicken hinter die Kulissen der Schwabinger Bohème. So erfahren wir beispielsweise auch, dass neben dem allseits hofierten und vom Prinzregenten protegierten Franz von Lenbach, auch die Münchener Secessionisten gab, die sich aus Protest gegen die Bevormundung durch den staatlichen Kunstbetrieb von der Münchner Künstlergenossenschaft abgespalten hatten und neue Wege in der Kunst beschritten. Nach und nach entspinnt sich ein rasantes, mörderisches Wettrennen gegen die Zeit, bei dem schließlich auch seine kauzige, aber überaus patente Haushälterin Frau Brunner wieder von unschätzbarer Hilfe ist. Nach einigen unerwarteten Wendungen nimmt der unglaublich fesselnde und abwechslungsreiche Kriminalfall immer mehr an Fahrt auf und gipfelt in einem fulminanten Finale. Die Auflösung der Mordfälle ist schlüssig und das Motiv des Mörders sehr nachvollziehbar. Abgerundet wird dieser mitreißende und rundum stimmige historische Kriminalroman mit einem kurzen Nachwort, betitelt mit „Historische Notiz“. Hierin geht die Autorin auf einige literarische Freiheiten ein, die sie sich zugunsten des Handlungsverlaufs genommen hat, wie z.B. kleine Abweichungen von den historischen Begebenheiten bzw. einige komplett erfundene Fakten. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung dieser gelungenen historischen Krimi-Reihe mit einem neuen, packenden Fall und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Gryszinski und vielen liebgewonnenen Charakteren. FAZIT Eine gelungene Fortsetzung dieser tollen historischen Kriminalroman-Reihe - mit viel zeitgeschichtlichem Flair, faszinierenden Charakteren und einem spannenden neuen Fall, der uns in die Münchener Kunstszene des ausgehenden 19. Jahrhunderts abtauchen lässt.

  • Bewertung

    aus Bühne

    4/5

    23.11.2023

    eBook (ePUB)

    Spannende Zeitreise

    München 1895 - der zweite Fall für Major von Gryszinski führt ihn ins Schwabinger Künstlermilieu. Der historischer Hintergrund ist solide recherchiert und die Figuren schön ausgearbeitet. Der Kriminalfall, mit einigen Toten, macht Spaß zu lesen, denn man kann sich gut in die Umgebung und die Figuren einfühlen. Der Plot hat einige Wendungen und ich bin nicht gleich darauf gekommen, wohin mich die Autorin verweisen wollte. Es hat wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen und so empfehle ich es gerne weiter.

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marko Rose

    Marko Rose

    Thalia Bremerhaven

    Buchhändler*in

    5/5

    02.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder sehr gelungen! Gryszinski-Reihe-Band 2

    Ein weiterer Mordfall für Major Wilhelm Freiherr von Gryszinski im Dienste der Königlich Bayerischen Polizeidirektion. Ein junger Mann wird ermordet. Die ersten Ermittlungen führen von Gryszinski in das Künstlerviertel nach Schwabing. Dort findet er sich in einer Welt wieder, die nach und nach seine eigene Vorstellung von Kunst aus den Angeln hebt. Trotzdem muss er weiter bei seiner eigenen Strategie der Vorgehensweise bleiben, denn es werden weitere Leichen gefunden, die demselben Mörder zuzuordnen sind. Und wieder schafft es Uta Seeburg mit einer guten Mischung aus exakt recherchierten Fakten des ausgehenden 19. Jahrhunderts in München und einem tollen erzählerischen Stil, die Leser zu begeistern.

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