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Orlando. Eine Biografie. Roman

»›Orlando‹ ist der heiterste, unbeschwerteste und eben deshalb lesenswerteste Roman Virginia Woolfs.« Denis Scheck

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

38074

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2022

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

38074

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.02.2022

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/13/2,9 cm

Gewicht

344 g

Übersetzt von

Marion Herbert

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1112-8

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ein Klassiker der Weltliteratur, der mich leider nicht erreicht hat

Bewertung aus Oberursel am 23.05.2023

Bewertungsnummer: 1947493

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Klassiker der Weltliteratur. Ich kopiere hier kurz die Inhaltsangabe vom Verlag hier ein: „Ewige Jugend und Schönheit gibt es nur im Roman und in wohl keinem so viel wie in diesem: Über drei Jahrhunderte lebt Orlando in diversen Rollen und an den verschiedensten Orten. Der junge Adlige am Hof Königin Elisabeths I. wird Diplomat in Konstantinopel. Dann wandelt sich Orlando zur Frau, lebt bei einer Zigeunertruppe, bis sie nach England zurückkehrt und schließlich im 20. Jahrhundert als Schriftstellerin berühmt wird. Eine verrückte Idee? Ein faszinierendes Buch! Virginia Woolfs »Orlando« (1928) bricht energisch auf in die literarische Moderne und feiert die Liebe und das Leben.“ Ich habe in den 90ern zu Zeiten meines Anglistikstudiums einiges von Mrs Woolf gelesen, und vor allem ihr Essay „A Room of Own‘s Own“ gefeiert. Orlando ging irgendwie an mir vorbei, und als nun mein Instagram-Lesekreis, die @mädelsdielesen, dieses Buch zur Mai-Lektüre erkoren haben, dachte ich mir, ich hole diese literarische Wissenslücke nach. Freundlicherweise habe ich das Buch vom Anacondaverlag und dem Bloggerportal des Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen, also dachte ich, los geht’s. Das hier soll der leichteste, amüsanteste Roman von Mrs Woolf sein, kann also nix schiefgehen, oder? Puh, weit gefehlt. Es fängt schon auf den ersten paar Seiten an: der junge Orlando spielt auf dem Dachboden des elterlichen Anwesens Baseball mit dem Schrumpfkopf eines indigenen Verblichenen. Echt jetzt? Genau mein Humor. Nicht. Irgendwie war recht schnell klar, Orlando und ich werden keine Freunde. Aber Buchklub ist Buchklub, und um mitreden zu können, hilft es nichts: weiterlesen ist die Parole. Ich kürze jetzt mal ab: ich habe etwa ein Drittel des Romans gelesen, dann ächzend aufgegeben, und die Story als Hörspiel weitergehört (nebenbei beim Autofahren war das okay. Es gibt in der ARD Audiothek eine kostenfreie Hörspielversion zum Download, wen es interessiert, ist auch ganz nett mit Musik untermalt und gekürzt). Okay, abgesehen davon, dass Orlando mich überhaupt nicht als Person interessiert hat (wieso wird der / die eigentlich so gefeiert? Es ist mir schleierhaft….), hatte ich auch so meine Probleme mit der Sprache. Der Stil war anstrengend zu lesen. Und jetzt wird es ganzinteressant, denn damals zu Studienzeitenhabe ich Virginia Woolf im Original gelesen und fand es okay. Also nicht wirklich altertümlich-verschachtelt, sondern okay. So lange ist 1928 auch noch nicht her, also wir reden jetzt hier nicht von unglaublich mittelalterlichen Satzungetümen und Redewendungen. Und gerade der Anacondaverlag ist bekannt dafür, recht moderne Übersetzungen von Klassikern herauszugeben, also wieso fühlte ich mich so geplagt? Ja, die Sätze sind länger als normal, und ja, etwas verschachtelter. Aber auch nicht unfassbar verschachtelt. Ich glaube echt, in den letzten Dekaden sind wir gesamtgesellschaftlich-linguistisch etwas geschrumpft. Überall heißt es nur noch „leichte Sprache / einfache Sprache / keep it simple“, und dann fühlt man sich bei literarischen Klassikern gleich überfordert. Ich anscheinend Auch; Asche auf mein Haupt. Und noch was: wir haben hier nicht so wahnsinnig viel Dialoge, hier ist vieles altherkömmlich deskriptiv. Ein Ratgeber für Autoren sagt ja immer, man soll die Handlung durch lebendige Dialoge vorantreiben – tja, und das fehlt hier. Mir fehlte das, ich fand es sehr zäh, mich hier durch die Seiten zu kämpfen. Da ich ja jetzt nicht das Buch komplett gelesen habe, tue ich mich mit einer abschließenden Bewertung auch sehr schwer. Es ist ein Stück Weltliteratur, aber für mich war es nix. Ich mochte die Protagonisten allesamt nicht, ich tat mich schwer mit der Sprache, und das Thema mit diesen Metamorphosen hat mich auch nicht wirklich angemacht. Ich hatte mir hier echt was Witziges vorgestellt, ich dachte eher in Richtung Komödie….aber hey, Virginia Woolf war zeitlebens depressiv, da schreibt man wohl per se nicht komödiantisch. Um diese Besprechung hochladen zu können, muss ich mich auf eine Sternebewertung festlegen, ich verteile 2,5 von 5 Sternen, wahrscheinlich tue ich der Autorin Unrecht, aber sorry, es war nicht meins.
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ein Klassiker der Weltliteratur, der mich leider nicht erreicht hat

Bewertung aus Oberursel am 23.05.2023
Bewertungsnummer: 1947493
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Klassiker der Weltliteratur. Ich kopiere hier kurz die Inhaltsangabe vom Verlag hier ein: „Ewige Jugend und Schönheit gibt es nur im Roman und in wohl keinem so viel wie in diesem: Über drei Jahrhunderte lebt Orlando in diversen Rollen und an den verschiedensten Orten. Der junge Adlige am Hof Königin Elisabeths I. wird Diplomat in Konstantinopel. Dann wandelt sich Orlando zur Frau, lebt bei einer Zigeunertruppe, bis sie nach England zurückkehrt und schließlich im 20. Jahrhundert als Schriftstellerin berühmt wird. Eine verrückte Idee? Ein faszinierendes Buch! Virginia Woolfs »Orlando« (1928) bricht energisch auf in die literarische Moderne und feiert die Liebe und das Leben.“ Ich habe in den 90ern zu Zeiten meines Anglistikstudiums einiges von Mrs Woolf gelesen, und vor allem ihr Essay „A Room of Own‘s Own“ gefeiert. Orlando ging irgendwie an mir vorbei, und als nun mein Instagram-Lesekreis, die @mädelsdielesen, dieses Buch zur Mai-Lektüre erkoren haben, dachte ich mir, ich hole diese literarische Wissenslücke nach. Freundlicherweise habe ich das Buch vom Anacondaverlag und dem Bloggerportal des Randomhouse zur Verfügung gestellt bekommen, also dachte ich, los geht’s. Das hier soll der leichteste, amüsanteste Roman von Mrs Woolf sein, kann also nix schiefgehen, oder? Puh, weit gefehlt. Es fängt schon auf den ersten paar Seiten an: der junge Orlando spielt auf dem Dachboden des elterlichen Anwesens Baseball mit dem Schrumpfkopf eines indigenen Verblichenen. Echt jetzt? Genau mein Humor. Nicht. Irgendwie war recht schnell klar, Orlando und ich werden keine Freunde. Aber Buchklub ist Buchklub, und um mitreden zu können, hilft es nichts: weiterlesen ist die Parole. Ich kürze jetzt mal ab: ich habe etwa ein Drittel des Romans gelesen, dann ächzend aufgegeben, und die Story als Hörspiel weitergehört (nebenbei beim Autofahren war das okay. Es gibt in der ARD Audiothek eine kostenfreie Hörspielversion zum Download, wen es interessiert, ist auch ganz nett mit Musik untermalt und gekürzt). Okay, abgesehen davon, dass Orlando mich überhaupt nicht als Person interessiert hat (wieso wird der / die eigentlich so gefeiert? Es ist mir schleierhaft….), hatte ich auch so meine Probleme mit der Sprache. Der Stil war anstrengend zu lesen. Und jetzt wird es ganzinteressant, denn damals zu Studienzeitenhabe ich Virginia Woolf im Original gelesen und fand es okay. Also nicht wirklich altertümlich-verschachtelt, sondern okay. So lange ist 1928 auch noch nicht her, also wir reden jetzt hier nicht von unglaublich mittelalterlichen Satzungetümen und Redewendungen. Und gerade der Anacondaverlag ist bekannt dafür, recht moderne Übersetzungen von Klassikern herauszugeben, also wieso fühlte ich mich so geplagt? Ja, die Sätze sind länger als normal, und ja, etwas verschachtelter. Aber auch nicht unfassbar verschachtelt. Ich glaube echt, in den letzten Dekaden sind wir gesamtgesellschaftlich-linguistisch etwas geschrumpft. Überall heißt es nur noch „leichte Sprache / einfache Sprache / keep it simple“, und dann fühlt man sich bei literarischen Klassikern gleich überfordert. Ich anscheinend Auch; Asche auf mein Haupt. Und noch was: wir haben hier nicht so wahnsinnig viel Dialoge, hier ist vieles altherkömmlich deskriptiv. Ein Ratgeber für Autoren sagt ja immer, man soll die Handlung durch lebendige Dialoge vorantreiben – tja, und das fehlt hier. Mir fehlte das, ich fand es sehr zäh, mich hier durch die Seiten zu kämpfen. Da ich ja jetzt nicht das Buch komplett gelesen habe, tue ich mich mit einer abschließenden Bewertung auch sehr schwer. Es ist ein Stück Weltliteratur, aber für mich war es nix. Ich mochte die Protagonisten allesamt nicht, ich tat mich schwer mit der Sprache, und das Thema mit diesen Metamorphosen hat mich auch nicht wirklich angemacht. Ich hatte mir hier echt was Witziges vorgestellt, ich dachte eher in Richtung Komödie….aber hey, Virginia Woolf war zeitlebens depressiv, da schreibt man wohl per se nicht komödiantisch. Um diese Besprechung hochladen zu können, muss ich mich auf eine Sternebewertung festlegen, ich verteile 2,5 von 5 Sternen, wahrscheinlich tue ich der Autorin Unrecht, aber sorry, es war nicht meins.

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Woolf at her best

Bewertung aus Wien am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798607

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Orlando" von Virginia Woolf ist eine fantastische Biografie über den*die titelgebende Held*in. Orlando wird als Junge ins Elisabethanische Zeitalter hineingeboren und lebt mindestens bis ins Jahr 1928 hinein - bemerkenswert dabei ist aber nicht nur die scheinbare Unsterblichkeit Orlandos, sondern auch, dass er zu einer Frau wird. Das macht dieses Buch zu einem Klassiker der sogenannten "Frauenliteratur", auch wenn diese Kategorisierung dämlich ist. Abgesehen von der faszinierenden Geschichte, die nicht nur eine der Geschlechter ist, sondern obendrein eine Satire auf die englische Literaturgeschichte seit Shakespeare und eine Liebeserklärung an Woolfs Liebhaberin Vita Sackville-West, ist an diesem Roman auch noch, wie immer bei Woolf, der Stil hervorzuheben: Woolfs Sprache ist poetisch, ihre Sätze sind verschachtelt und fließen dahin, kreuz und quer durch Gedanken, Landschaftsbeschreibungen und Handlung, wie mäandernde Flüsse. Und, schlussendlich und obendrein, ist dieses Buch lustig, und zwar zum laut Auflachen lustig. Was will man mehr?
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Woolf at her best

Bewertung aus Wien am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798607
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Orlando" von Virginia Woolf ist eine fantastische Biografie über den*die titelgebende Held*in. Orlando wird als Junge ins Elisabethanische Zeitalter hineingeboren und lebt mindestens bis ins Jahr 1928 hinein - bemerkenswert dabei ist aber nicht nur die scheinbare Unsterblichkeit Orlandos, sondern auch, dass er zu einer Frau wird. Das macht dieses Buch zu einem Klassiker der sogenannten "Frauenliteratur", auch wenn diese Kategorisierung dämlich ist. Abgesehen von der faszinierenden Geschichte, die nicht nur eine der Geschlechter ist, sondern obendrein eine Satire auf die englische Literaturgeschichte seit Shakespeare und eine Liebeserklärung an Woolfs Liebhaberin Vita Sackville-West, ist an diesem Roman auch noch, wie immer bei Woolf, der Stil hervorzuheben: Woolfs Sprache ist poetisch, ihre Sätze sind verschachtelt und fließen dahin, kreuz und quer durch Gedanken, Landschaftsbeschreibungen und Handlung, wie mäandernde Flüsse. Und, schlussendlich und obendrein, ist dieses Buch lustig, und zwar zum laut Auflachen lustig. Was will man mehr?

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