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Die Wahrheit und andere Erinnerungen

11

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Herausgeber

Andrea OBrien

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,5 cm

Gewicht

544 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Spill

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2803-2

Beschreibung

Rezension

»Eine packende Familiengeschichte.« Lisa Goldmann, Madame ("Madame")
»Ein Debüt, das unter die Haut geht.« Alexandra Pasi, MYSELF ("Zitatgeber*in")
»Mit ihrem Debütroman ‚Die Wahrheit und andere Erinnerungen‘ ist der Australierin Imbi Neeme etwas Unerhörtes geglückt: Ein Buch, das zeigt, wie Menschen sich an denen vergehen, die sie doch eigentlich lieben. Ihren Figuren dabei zuzusehen, wie sie scheinbar alles dran setzen, diesem Widerspruch zu entfliehen, ist beklemmend. Die Art und Weise aber wie Imbi Neeme dies literarisch auszugestalten vermag, ist schlichtweg grandios.« Peter Henning, Deutschlandfunk ‚Büchermarkt‘ ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein intelligent konstruiertes Debüt.« Münchener Merkur ("Münchner Merkur")
»Eine packende Familiengeschichte.« Lisa Goldmann, Madame

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Herausgeber

Andrea OBrien

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/3,5 cm

Gewicht

544 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Spill

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-2803-2

Herstelleradresse

Arche Literatur Verlag
Franklinstr. 23
8050 Zürich
Schweiz
Email: arche@w1-media.de
Url: www.arche-verlag.com

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  • Bewertung

    5/5

    03.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitte mehr von der Autorin

    Was ein Roman. Großes Thema hier: Alkoholismus. Beide Schwestern waren beim Unfall anwesend. Beide haben ihre eigene Wahrheit über das Geschehen. Jahre später, bei der Beerdigung der Mutter, treffen sie aufeinander und müssen wohl oder übel über die damaligen Ereignisse reden. Nach und nach werden Szenen der Kindheit, aber auch des Erwachsenenlebens der beiden beleuchtet - sowohl aus der einen, als auch aus der anderen Sicht. Schnell wird ersichtlich, dass ein und das selbe Ereignis unterschiedlich aufgenommen wurden. Ein Buch, bei dem man die Protagonisten nur wütend anschreien möcht: Warum redet ihr nicht miteinander?! Unfassbar nahbar und spannend bis zur letzten Seite. Große Empfhelung meinerseits!

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    01.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch handelt von den…

    Dieses Buch handelt von den Schwestern Nicole und Samantha, die in jungen Jahren mit ihrer Mutter in einen Autounfall verwickelt waren, der zwar glimpflich ausging, aber dem Leben aller Beteiligten eine neue Richtung gab. Denn danach trennten sich die Eltern Tina und Craig und die Töchter wuchsen jeweils bei einem Elternteil auf. Ein Roman in Rückblenden, geschildert aus den Perspektiven beider Schwestern, doch auch andere Sichtweisen werden eingeblendet: die von den Partnern der Schwestern, der Eltern und der beiden anderen Frauen des Vaters. Ich war sicher, dass dies ein trauriger Roman ist, doch das ist nicht der Fall. Stellenweise natürlich, doch ist es auch ein Buch, das neue Welten im Leben ganz normaler Menschen entdeckt, vieles aufdeckt, das man nie für möglich gehalten hätte. Ein Buch über Wahrheiten und Lügen - und darüber, wie man sich selbst am meisten belügen kann. Die australische Autorin Imbi Neeme ist eine kraftvolle Stimme, die für Frauen aller Kontinente spricht. So sehe ich das jedenfalls!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnere dich

    Nicole ist elf Jahre alt, als ihre Mutter Tina einen Unfall baut, bei dem Nicole und ihre zwei Jahre jüngere Schwester mit im Auto sitzen, aber kaum verletzt werden. Darüber, ob Tina an dem Tag betrunken war, streitet sich die Familie noch Jahrzehnte später, denn Tina hat ein Alkoholproblem. Kurz danach trennen sich die Eltern, Nicole bleibt bei Tina, die jüngere Samantha zieht ein wenig später zu ihrem Vater Craig und dessen neuer Frau. Nun ist Tina gestorben und alte Wunden brechen auf, Geständnisse folgen und Erinnerungen kommen ans Licht. Was ist damals passiert am Unfalltag und war vielleicht doch alles ganz anders? Die Gegenwart, sechsunddreißig Jahre später, wird unterbrochen durch Rückblenden, die zeigen, wie unterschiedlich Nicole und Samantha sich erinnern. Beide wurden geprägt durch das Erlebte, zueinander finden sie dadurch aber nicht. Die Beziehung der beiden Schwestern zueinander ist reines Gift, keine der beiden ist ehrlich zur anderen; wie denn auch, die beiden schaffen es ja kaum, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Verlustängste bestimmen das Leben der beiden Frauen, was sich auf die Beziehung mit anderen, besonders aber auf die der Schwestern untereinander auswirkt. Das empfand ich als besonders tragisch, denn tief innen dachten beide anders darüber, aber keine von ihnen war bereit, über ihren Schatten zu springen, geschweige denn, den ersten Schritt in die Richtung ihrer Schwester zu tun. Zwei Frauen, Produkte ihrer Kindheit und der Erlebnisse in ihrer Jugend, gefangen in sich selbst, nicht fähig, Liebe zu geben oder zu empfangen. Ich wusste gar nicht mehr, was ich wollte oder brauchte, so lange hatte ich anderen geholfen, das zu erreichen, was sie wollten oder brauchten. Seite 270 Anfangs hat mich das Buch kalt gelassen, der Schreibstil seltsam hölzern und ungelenk. Mit jeder gelesenen Seite war es aber so, als ob die Autorin sich frei schreiben würde, als ob die Story sie fände und nicht umgekehrt. Plötzlich war sie da, die Geschichte, mit ganzer Wucht, Kraft und Macht. Ganz tief bin ich eingetaucht, habe miterlebt, gefühlt, verstanden. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist dieses Buch und ich hoffe, es folgen von dieser Autorin noch viele mehr. Volle Punktzahl von mir, wie könnte es anders sein. Lest es.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    13.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicole ist elf Jahre alt, als…

    Nicole ist elf Jahre alt, als ihre Mutter Tina einen Unfall baut, bei dem Nicole und ihre zwei Jahre jüngere Schwester mit im Auto sitzen, aber kaum verletzt werden. Darüber, ob Tina an dem Tag betrunken war, streitet sich die Familie noch Jahrzehnte später, denn Tina hat ein Alkoholproblem. Kurz danach trennen sich die Eltern, Nicole bleibt bei Tina, die jüngere Samantha zieht ein wenig später zu ihrem Vater Craig und dessen neuer Frau. Nun ist Tina gestorben und alte Wunden brechen auf, Geständnisse folgen und Erinnerungen kommen ans Licht. Was ist damals passiert am Unfalltag und war vielleicht doch alles ganz anders? Die Gegenwart, sechsunddreißig Jahre später, wird unterbrochen durch Rückblenden, die zeigen, wie unterschiedlich Nicole und Samantha sich erinnern. Beide wurden geprägt durch das Erlebte, zueinander finden sie dadurch aber nicht. Die Beziehung der beiden Schwestern zueinander ist reines Gift, keine der beiden ist ehrlich zur anderen; wie denn auch, die beiden schaffen es ja kaum, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Verlustängste bestimmen das Leben der beiden Frauen, was sich auf die Beziehung mit anderen, besonders aber auf die der Schwestern untereinander auswirkt. Das empfand ich als besonders tragisch, denn tief innen dachten beide anders darüber, aber keine von ihnen war bereit, über ihren Schatten zu springen, geschweige denn, den ersten Schritt in die Richtung ihrer Schwester zu tun. Zwei Frauen, Produkte ihrer Kindheit und der Erlebnisse in ihrer Jugend, gefangen in sich selbst, nicht fähig, Liebe zu geben oder zu empfangen. Ich wusste gar nicht mehr, was ich wollte oder brauchte, so lange hatte ich anderen geholfen, das zu erreichen, was sie wollten oder brauchten. Seite 270 Anfangs hat mich das Buch kalt gelassen, der Schreibstil seltsam hölzern und ungelenk. Mit jeder gelesenen Seite war es aber so, als ob die Autorin sich frei schreiben würde, als ob die Story sie fände und nicht umgekehrt. Plötzlich war sie da, die Geschichte, mit ganzer Wucht, Kraft und Macht. Ganz tief bin ich eingetaucht, habe miterlebt, gefühlt, verstanden. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist dieses Buch und ich hoffe, es folgen von dieser Autorin noch viele mehr. Volle Punktzahl von mir, wie könnte es anders sein. Lest es.

  • Lisa

    5/5

    08.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternde wie auch ergreifende Familiengeschichte

    Mit ihrem Debüt „Die Wahrheit und andere Erinnerungen“ konnte mich Autorin Imbi Neeme auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl der Roman inhaltlich keine leichte Kost ist, sondern durchaus schwierige Themen mitbringt, gefiel mir die Umsetzung ausgezeichnet. Der Schreibstil las sich soweit angenehm, war stellenweise zwar etwas dialoglastig, aber dennoch konnte ich mir das jeweilige Setting gut vorstellen. Australien war dabei ein ansprechender wie auch authentischer Handlungsort. Sehr geschickt spielt die Autorin von Beginn an mit unterschiedlichen Perspektiven und Zeitsträngen. Dabei geht sie nach keiner erkennbaren Ordnung vor, sondern erzählt scheinbar chaotisch, von unterschiedlichen Lebensabschnitten der Schwestern Nicole und Samantha. Obwohl ich eine chronologische Erzählung durchaus zu schätzen weiß, gefiel mir in diesem Fall der chaotische Stil der Autorin sehr gut. Auch weil ihr Plan im Gesamten schlussendlich aufgeht, denn am Ende ergab sich für mich ein schlüssiges und rundes Bild der Geschichte. Dadurch, dass gleiche Szenen aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurden, entstand eine sehr vielschichtige und faszinierende Handlung. Im Mittelpunkt der dramatischen Familiengeschichte steht dabei das Thema Alkoholsucht, welches die verschiedenen Familienmitglieder alle auf unterschiedliche Weise betrifft. Manche der dargestellten Szenen waren heftig beschrieben und so entfaltete die Geschichte auch durch manchen irritierenden Moment, eine ganz eigenen Wucht. Mich konnte das Buch auch damit schnell in seinen Bann ziehen, so dass ich einfach immer weiterlesen wollte. Und auch wenn nicht alle Figuren immer sympathisch daherkamen, erreichte mich die Geschichte dennoch auf emotionaler Ebene. Deswegen vergebe ich auch volle 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle,die vom Thema „Sucht“ nicht getriggert werden.

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