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Sechzehn Pferde

Roman - »So etwas wie ›Sechzehn Pferde‹ haben Sie noch nicht gelesen. Ein zutiefst beunruhigender Ritt.« Val McDermid

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Beschreibung


»So etwas wie ›Sechzehn Pferde› haben Sie noch nicht gelesen. Ein zutiefst beunruhigender Ritt.« Val McDermid

Sechzehn Pferdeköpfe werden auf einer Farm des sterbenden englischen Küstenorts Ilmarsh entdeckt. Kreisförmig eingegraben in den Ackerboden, nur ein einziges Auge blickt in die rote Wintersonne. Die Veterinärforensikerin Dr. Cooper Allen wird zum Tatort gerufen. Früher wollten sie Tierleben retten, heute diagnostiziert sie ihren Tod. Dann entspinnt sich eine unvorhergesehene Kette weiterer Verbrechen. Durch die Kadaver in der Erde verbreitet sich eine Infektion, die Gemeinde wird unter Quarantäne gestellt. Die Außenseiterin soll mit dem örtlichen Polizisten Alec Nichols die schockierenden Fälle aufdecken. Doch was, wenn das Böse nicht nur im Boden lauert, sondern in den Menschen selbst? Etwas Böses, das Allen selbst immer tiefer in einen Strudel aus Schuld und Vergeltung hinabzieht?

»Buchanan balanciert eindrucksvoll zwischen Horror und Empathie, zeigt das echte Böse und erforscht die menschlichen Kosten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs.« Sara Sligar



Greg Buchanan [...] legt mit seinem Debüt ›Sechzehn Pferde‹ einen atemberaubenden Roman vor. ("Hohenloher Tagblatt")
Der Roman ›Sechzehn Pferde‹ des Schotten Greg Buchanan verstört zutiefst, aber das brillant. ("Sächsische Zeitung")
[ein] Roman von einerseits erzählerischer Finesse und formaler Komplexität, andererseits von verstörender Wucht und unfassbaren Details. ("Neue Württembergische Zeitung")
Ein dunkler, aber absolut lesenswerter Erstling! ("medienprofile")
Greg Buchanan, bisher vor allem als Videospielautor tätig, legt mit seinem Debütroman einen äußerst packenden Krimi vor, der vor allem mit dichter Atmosphäre glänzt. ("Buchkultur")
Ein tiefschwarzer, bedrohlicher Thriller […]. ("Kronen Zeitung")
Hartgesottene bekommen hier [...] einen stilistisch auf hohem Niveau angesiedelten, ultrafinsteren und packenden Thriller geboten, der sich wohltuend von traditionellen Killer-Thrillern abhebt. ("VIRUS")
[...] eine Studie in Dunkelgrau [...]. Bleibt lang im Kopf. ("Welt am Sonntag")
Buchanan hat ein vielschichtiges Porträt eines im Sterben befindlichen Dorfes und seiner Bewohner geschrieben. ("Die Presse")
[...] eines der großartigsten Bücher des Jahres [...]. ("Deutschlandfunk Kultur")

Greg Buchanan wurde 1989 geboren und lebt in den Scottish Borders, Großbritannien. Er studierte Englisch an der University of Cambridge und promovierte am King's College London über Identifikation und Ethik. Er ist Absolvent des Creative Writing der University of East Anglia und hat sich in der Gaming-Community einen Namen als Drehbuchautor für Videospiele gemacht. »Sechzehn Pferde« ist sein erster Roman..
Henning Ahrens lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte diverse Lyrikbände sowie die Romane »Lauf Jäger lauf«, »Langsamer Walzer«, »Tiertage« und »Glantz und Gloria«. Für S. Fischer übersetzte er Romane von Richard Powers, Kevin Powers, Khaled Hosseini. Zuletzt erschien sein Roman »Mitgift«.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,8/4,4 cm

Gewicht

641 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,8/4,4 cm

Gewicht

641 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sixteen Horses

Übersetzer

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397488-1

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Verwirrende Abgründe einer Seele

mesu am 12.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist merkwürdig, verwirrend aber es fasziniert irgendwie. Eine mysteriöse Bluttat auf einem öden Acker. Sechzehn eingegrabene Pferdeköpfe und Schweife. Dr. Cooper die Veterinärforensikerin hat bei diesem Fall keine leichte Aufgabe. Der Acker ist verseucht und einige Bewohner der kleinen Stadt werden sogar infiziert. Mit Hilfe des ansässigen Polizisten Alec Nichols soll sie diese brutale Tat klären. Doch es offenbaren sich menschliche Abgründe und zunehmend bedrohliche Situationen, die auch Alec und seine Familie betreffen. Verstörende, aber gut die Spannung haltende Geschichte über vergangene Schuld und das Böse, das in jedem stecken kann. Finde ich gelungen und ist mal ein etwas anderes Buch. Lesenswert!

Verwirrende Abgründe einer Seele

mesu am 12.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist merkwürdig, verwirrend aber es fasziniert irgendwie. Eine mysteriöse Bluttat auf einem öden Acker. Sechzehn eingegrabene Pferdeköpfe und Schweife. Dr. Cooper die Veterinärforensikerin hat bei diesem Fall keine leichte Aufgabe. Der Acker ist verseucht und einige Bewohner der kleinen Stadt werden sogar infiziert. Mit Hilfe des ansässigen Polizisten Alec Nichols soll sie diese brutale Tat klären. Doch es offenbaren sich menschliche Abgründe und zunehmend bedrohliche Situationen, die auch Alec und seine Familie betreffen. Verstörende, aber gut die Spannung haltende Geschichte über vergangene Schuld und das Böse, das in jedem stecken kann. Finde ich gelungen und ist mal ein etwas anderes Buch. Lesenswert!

ungewöhnlich

Bewertung aus München am 10.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sechzehn Pferdeköpfe werden an einem kleinen Ort der englischen Küste gefunden. Eine hinzugezogene Tierforensikerin soll bei der Klärung der mysteriösen Tat behilflich sein. Schnell wird durch einen menschlichen Toten ein brisanter Kriminalfall daraus. Greg Buchanan spielt mit Sprache und Genres. Ganz bewusst entzieht er sich einer Einordnung und ist auch nicht vordergründig an der Krimihandlung interessiert. Vielmehr will er Stimmungen erzeugen, Ängste und Unsicherheiten beschreiben und den Niedergang einer Gegend, wie es sie viele auf der Welt gibt. Die Einwohner des Dorfes und ihr Versuch zu überleben sind es, die eigentlich im Mittelpunkt stehen. Es ist also kein Who-done-it-Roman und für mich auch kein wirklicher Krimi oder Thriller. Der Grundton der Geschichte ist düster und beklemmend und mir hat gefallen, wie der Autor die Landschaft und das Innenleben seiner Akteure gleichermaßen beleuchtet. Ein gemächliches Buch welches man konzentriert genießen muss.

ungewöhnlich

Bewertung aus München am 10.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sechzehn Pferdeköpfe werden an einem kleinen Ort der englischen Küste gefunden. Eine hinzugezogene Tierforensikerin soll bei der Klärung der mysteriösen Tat behilflich sein. Schnell wird durch einen menschlichen Toten ein brisanter Kriminalfall daraus. Greg Buchanan spielt mit Sprache und Genres. Ganz bewusst entzieht er sich einer Einordnung und ist auch nicht vordergründig an der Krimihandlung interessiert. Vielmehr will er Stimmungen erzeugen, Ängste und Unsicherheiten beschreiben und den Niedergang einer Gegend, wie es sie viele auf der Welt gibt. Die Einwohner des Dorfes und ihr Versuch zu überleben sind es, die eigentlich im Mittelpunkt stehen. Es ist also kein Who-done-it-Roman und für mich auch kein wirklicher Krimi oder Thriller. Der Grundton der Geschichte ist düster und beklemmend und mir hat gefallen, wie der Autor die Landschaft und das Innenleben seiner Akteure gleichermaßen beleuchtet. Ein gemächliches Buch welches man konzentriert genießen muss.

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2/5

Enthält mehr Stilmittel als Plot?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen? Jedenfalls kann ich mich den ganzen super überschwänglichen Rezensionen nicht unbedingt anschließen. Das Buch wurde mit den Werken von Tana French verglichen, das fand ich so gar nicht. Mir fehlte die Raffinesse mit der Tana French ihre Fälle auflöst. Statt unerwarteter Plottwists, war die Auflösung enttäuschend banal. Dafür wirkte der Text für mich in Stilmitteln ertränkt. Diese kurzen Kapitel, das Spiel mit verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitebenen, die die Lesenden künstlich verwirren sollen - hier wurde der literarische Aspekt über die Handlung gestellt, was so gar nicht mein Fall ist. Ich mag auch schöne Sprache und erzählerische Kniffe. Aber überzeugen muss letztendlich die Geschichte und die war mir zu wenig.
2/5

Enthält mehr Stilmittel als Plot?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch heran gegangen? Jedenfalls kann ich mich den ganzen super überschwänglichen Rezensionen nicht unbedingt anschließen. Das Buch wurde mit den Werken von Tana French verglichen, das fand ich so gar nicht. Mir fehlte die Raffinesse mit der Tana French ihre Fälle auflöst. Statt unerwarteter Plottwists, war die Auflösung enttäuschend banal. Dafür wirkte der Text für mich in Stilmitteln ertränkt. Diese kurzen Kapitel, das Spiel mit verschiedenen Erzählperspektiven und Zeitebenen, die die Lesenden künstlich verwirren sollen - hier wurde der literarische Aspekt über die Handlung gestellt, was so gar nicht mein Fall ist. Ich mag auch schöne Sprache und erzählerische Kniffe. Aber überzeugen muss letztendlich die Geschichte und die war mir zu wenig.

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"Ich habe getan, was ich getan habe, niemand wußte davon, bis ich es so wollte ... Nun erblühe ich!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe sie wie bei der Tanzpest hüpfen lassen!" Diesen, ein wenig rätselhaften Satz ergänzen Sie bitte, an Stelle der Pünktchen, in der Überschrift. Verwirrend? Unverständlich? Nur seltsam? Wenn Sie jetzt "Tanzpest" recherchieren, wissen Sie, dass es ein Synonym für den volksmundlichen "Veitstanz" ist. Jetzt erhellend, erklärend? Nicht? Beste Voraussetzungen, daß verstörendste Buch, mindestens, des Jahres zu lesen... Ich gebe zu, was Bücher betrifft, bin ich auch ein Augenmensch, soll heißen, man gewinnt mich relativ schnell als Interessenten, wenn mich der Umschlag, der Klappentext oder der Titel des Buches anspricht. Und dabei gewisse Vorlieben getriggert werden. Klappte in diesem Fall hervorragend: Eine karge Naturaufnahme, "16 Pferde" gemahnten an Cormac McCarthys "All die schönen Pferde", sein vielleicht größtes Buch, Greg Buchanan unbekannt, aber neue Autoren sind per se erst einmal willkommen, dazu ein Zitat der geschätzten Val McDermid, "Ein zutiefst beunruhigender Ritt", auf der Vorderseite, passt alles. Nichts Böses ahnend, fing ich an zu lesen... Glauben Sie mir, "beunruhigender Ritt" trifft es nicht annähernd. Höllenritt ist der passende Ausdruck für dieses Buch! 16 Pferdeköpfe, kreisförmig wie die Kerzen auf einer Torte angeordnet, fast vollständig eingegraben, nur jeweils ein totes Auge starrt gen Himmel. Keinerlei Spuren der Täter, keine Zeugen gar, wie auch? Ist das Ganze doch in der Guy-Fawkes-Nacht in dem kleinen Örtchen Ilmarsh, irgendwo an der britischen Meeresküste passiert, die prädestiniert ist für ausgelassene Trunkenheit und eine gewisse Zügellosigkeit. Die Polizei tappt im Dunkeln, DS Alec Nichols erhält Unterstützung durch die Veterinärforensikerin Cooper Allen. Beide sind sich einig, dass es sich hier um mehr als "nur" einen Fall von bestialischer Tierquälerei handelt, aber worum dann? Was nach diesem Einstieg folgt, lässt einen bis in den Schlaf nicht los: Der Niedergang, ja, der Exodus einer Stadt, einer ganzen Gegend, gespiegelt in einem gräßlichen Verbrechen, nichts ist, wie es scheint, nur eines ist gewiss: Die monströse Tat wird weiteres Unheil hervorbringen, an`s Licht zerren, die Vergangenheit ist nicht wirklich vorüber, alles rächt sich, wunderbar alt-testamentarisch, irgendwann, irgendwo, irgendwie! In gnadenlosen Sätzen verkündet Greg Buchanan diese Gewissheiten, hier gibt es keine liebenden Gottheiten, hier sind die Götter grausame Herrscher, die selbst dann strafen, wenn man sich keines Fehlers bewusst ist... In den letzten Jahren dachte ich immer, niemand kann einem wahnsinnigen Schreibtischtäter wie James Ellroy das Wasser reichen - Greg Buchanan schafft es locker, zumindest gleichzuziehen. Sprachlich perfekt, inszeniert er einen Roman, der mit kaum einem anderen zu vergleichen ist. Hier erwartet Sie eine Dystopie, die diesen Namen tatsächlich verdient, weniger in Worte verfasst, denn in Stein gemeisselt - gnadenlos verstörend, aber unendlich gut! Jahrelang suchte ich nach etwas Vergleichbaren zum "Red-Riding-Quartett" von David Peace, genau, die Bücher mit den einprägsamen Titeln 1974, 1977, 1980 und 1983, voila, hier ist es...
5/5

"Ich habe getan, was ich getan habe, niemand wußte davon, bis ich es so wollte ... Nun erblühe ich!"

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"Ich habe sie wie bei der Tanzpest hüpfen lassen!" Diesen, ein wenig rätselhaften Satz ergänzen Sie bitte, an Stelle der Pünktchen, in der Überschrift. Verwirrend? Unverständlich? Nur seltsam? Wenn Sie jetzt "Tanzpest" recherchieren, wissen Sie, dass es ein Synonym für den volksmundlichen "Veitstanz" ist. Jetzt erhellend, erklärend? Nicht? Beste Voraussetzungen, daß verstörendste Buch, mindestens, des Jahres zu lesen... Ich gebe zu, was Bücher betrifft, bin ich auch ein Augenmensch, soll heißen, man gewinnt mich relativ schnell als Interessenten, wenn mich der Umschlag, der Klappentext oder der Titel des Buches anspricht. Und dabei gewisse Vorlieben getriggert werden. Klappte in diesem Fall hervorragend: Eine karge Naturaufnahme, "16 Pferde" gemahnten an Cormac McCarthys "All die schönen Pferde", sein vielleicht größtes Buch, Greg Buchanan unbekannt, aber neue Autoren sind per se erst einmal willkommen, dazu ein Zitat der geschätzten Val McDermid, "Ein zutiefst beunruhigender Ritt", auf der Vorderseite, passt alles. Nichts Böses ahnend, fing ich an zu lesen... Glauben Sie mir, "beunruhigender Ritt" trifft es nicht annähernd. Höllenritt ist der passende Ausdruck für dieses Buch! 16 Pferdeköpfe, kreisförmig wie die Kerzen auf einer Torte angeordnet, fast vollständig eingegraben, nur jeweils ein totes Auge starrt gen Himmel. Keinerlei Spuren der Täter, keine Zeugen gar, wie auch? Ist das Ganze doch in der Guy-Fawkes-Nacht in dem kleinen Örtchen Ilmarsh, irgendwo an der britischen Meeresküste passiert, die prädestiniert ist für ausgelassene Trunkenheit und eine gewisse Zügellosigkeit. Die Polizei tappt im Dunkeln, DS Alec Nichols erhält Unterstützung durch die Veterinärforensikerin Cooper Allen. Beide sind sich einig, dass es sich hier um mehr als "nur" einen Fall von bestialischer Tierquälerei handelt, aber worum dann? Was nach diesem Einstieg folgt, lässt einen bis in den Schlaf nicht los: Der Niedergang, ja, der Exodus einer Stadt, einer ganzen Gegend, gespiegelt in einem gräßlichen Verbrechen, nichts ist, wie es scheint, nur eines ist gewiss: Die monströse Tat wird weiteres Unheil hervorbringen, an`s Licht zerren, die Vergangenheit ist nicht wirklich vorüber, alles rächt sich, wunderbar alt-testamentarisch, irgendwann, irgendwo, irgendwie! In gnadenlosen Sätzen verkündet Greg Buchanan diese Gewissheiten, hier gibt es keine liebenden Gottheiten, hier sind die Götter grausame Herrscher, die selbst dann strafen, wenn man sich keines Fehlers bewusst ist... In den letzten Jahren dachte ich immer, niemand kann einem wahnsinnigen Schreibtischtäter wie James Ellroy das Wasser reichen - Greg Buchanan schafft es locker, zumindest gleichzuziehen. Sprachlich perfekt, inszeniert er einen Roman, der mit kaum einem anderen zu vergleichen ist. Hier erwartet Sie eine Dystopie, die diesen Namen tatsächlich verdient, weniger in Worte verfasst, denn in Stein gemeisselt - gnadenlos verstörend, aber unendlich gut! Jahrelang suchte ich nach etwas Vergleichbaren zum "Red-Riding-Quartett" von David Peace, genau, die Bücher mit den einprägsamen Titeln 1974, 1977, 1980 und 1983, voila, hier ist es...

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