Produktbild: Das Leben eines Anderen

Das Leben eines Anderen Roman | Eine sagenhafte Lektüre über den Reiz des Identitätstauschs

93

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

76974

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333 (Printausgabe)

Dateigröße

1804 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772294

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

76974

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

333 (Printausgabe)

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1804 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

EAN

9783518772294

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  • Bewertung

    aus Groitzsch

    2/5

    14.01.2023

    eBook (ePUB)

    Konnte mich nicht erreichen

    Die Inhaltsangabe des Buches hat mich sofort interessiert und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Fragen zur Identität und dazu die unaufgeregte Schreibweise, die man von japanischen Autoren kennt, hat mich angesprochen und ich freute mich auf ein paar angenehme Lesestunden mit Spannung und Tiefgang. Als ich das erste Mal zu lesen begann und einfach nicht in die Geschichte reinkam, dachte ich noch, OK falscher Zeitpunkt, ich versuch es in einer Woche noch einmal, aber auch dann , es kam einfach überhaupt keine Verbindung zum Buch in mir auf. Auch zu einem späteren dritten Zeitpunkt, keine Chance und so gab ich auf. Ich habe inzwischen weiter sehr viele gute bis begeisterte Stimmen zum Buch gehört und so ist meine Bewertung natürlich mit Vorsicht zu betrachten, aber für mich war es, wahrscheinlich aufgrund der Schreibweise, nichts.

  • lucieliest

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wäre wenn ...

    Akira Kido ist Scheidungsanwalt und beschäftigt sich mit kaputten Ehen. Doch auch seine eigenen Gewissheiten – seine Ehe, seine Familie – scheinen ihm brüchig. Durch einen neuen Fall gerät er in eine Parallelwelt, in der Männer mit bedenklichen Vergangenheiten Identitäten tauschen und ganze Familien mit Lügen leben. Kido kann sich dem fatalen Verlangen immer weniger entziehen: Was, wenn auch er das Leben eines Anderen führen würde? Zuerst muss ich sagen, dass ich von dem Schreibstil total fasziniert bin. Es hat etwas gedauert, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Der Schreibstil hat eine strukturierte Erzählweise mit wenig Emotion und viel Schilderungen. Aber dann konne ich nicht mehr aufhören zu lesen. Man könnte sagen, es ist eine art Krimi. Der Protagonist ist ein Anwalt, der ein Auftrag bekommt, mehr über eine Person herauszufinden, der „X“, wie er ihn nennt, da er seinen richtigen Namen nicht kennt. Wärend er die Recherche führt, kommen ihm die Gedanken über seine eigene Identität und sein eigenes Leben. Ich fand das Buch interessant. Allerdings gewönungsbedürftig sind die japanische Namen, auch die Gewohnheiten und Beweggründe unterscheiden sich doch sehr von unseren, auch manche Einsichten fand ich sehr fremdartig. Dennoch, oder gerade deswegen sehr interessant. Für mich ist es ein sehr philosophischer Roman über eigene Identität. Das Buch lässt mich sehr nachdenklich zurück.

  • Klara

    5/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen können das Leben eines Anderen leben

    Rechtsanwalt Akira Kido, Ende 30, ist unzufrieden mit seinem Leben und nicht glücklich in seiner Ehe. Eines Tages sucht ihn eine Klientin auf, die er acht Jahre zuvor bei ihrer Scheidung von ihrem ersten Ehemann vertreten hatte. Rie hat ihren zweiten Mann Daisuke Taniguchi nach nicht einmal vier Jahren glücklicher Ehe durch einen Arbeitsunfall bei einer Baumfällung verloren. Ihr Mann hatte ihr viel von seinem früheren Leben erzählt, ihr aber ausdrücklich untersagt, Kontakt zu seinem Bruder aufzunehmen. Ein Jahr nach seinem Tod trifft sie den unsympathischen Kyoichi und erfährt, dass ihr Mann nicht der war, für den er sich ausgegeben hat. Rie beauftragt den Anwalt mit den Ermittlungen. Dieser sucht nun mit großem persönlichen Einsatz nach der wahren Identität des Verstorbenen und nach dem echten Daisuke. Dabei entdeckt er, dass es Menschen gibt, die Identitätstausch zu einem Geschäftsmodell gemacht haben und viele Kunden, die davon Gebrauch machen, einige sogar mehrfach. Manche wünschen einfach den radikalen Bruch mit ihrer Familie, andere wollen nicht Sohn oder Tochter eines bekannten Mörders sein. Auch Kido findet die Idee, das Leben eines anderen zu führen, nicht unattraktiv, eröffnet sie doch die Möglichkeit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und eventuell eine neue Beziehung einzugehen, zumal seine Ehe in einer schweren Krise steckt: „Menschen können das Leben eines Anderen leben“ (S. 88). Auch der Leser wird sich bei der Lektüre vielleicht fragen, was ihn zu dem macht, der er ist und möglicherweise die eigene Existenz in Frage zu stellen. Kido ist insofern in einer besonderen Situation, als er als Japaner mit koreanischen Wurzeln bei zunehmendem Rechtsextremismus in der japanischen Gesellschaft immer noch Anfeindungen befürchten muss, obwohl er voll integriert ist und seit seiner Schulzeit einen japanischen Pass besitzt. Ihn stört es empfindlich, wenn Menschen in typischem Schubladendenken nicht in ihrer Gesamtheit gesehen, sondern auf einzelne Merkmale reduziert werden: Koreaner, Rechtsanwalt. Der Roman ist kein Thriller, aber er liest sich hervorragend, zumal er noch eine Reihe weiterer Themen behandelt: die Todesstrafe, durch die sich der Staat von jeder Verantwortung für die Taten eines Individuums freispricht, Erdbeben und Tsunami-Flutwellen inklusive Schäden an Atomkraftwerken, insbesondere die Katastrophe von 2011, durch die Tausende von Menschen starben, das Massaker an Koreanern von 1923, die Erfassung und Sicherung aller persönlichen Daten durch den Staat. Hiranos Roman gewährt Einblick in die japanische Kultur und Lebensart und ist sehr empfehlenswert.

  • Klara

    5/5

    08.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen können das Leben…

    Menschen können das Leben eines Anderen leben Rechtsanwalt Akira Kido, Ende 30, ist unzufrieden mit seinem Leben und nicht glücklich in seiner Ehe. Eines Tages sucht ihn eine Klientin auf, die er acht Jahre zuvor bei ihrer Scheidung von ihrem ersten Ehemann vertreten hatte. Rie hat ihren zweiten Mann Daisuke Taniguchi nach nicht einmal vier Jahren glücklicher Ehe durch einen Arbeitsunfall bei einer Baumfällung verloren. Ihr Mann hatte ihr viel von seinem früheren Leben erzählt, ihr aber ausdrücklich untersagt, Kontakt zu seinem Bruder aufzunehmen. Ein Jahr nach seinem Tod trifft sie den unsympathischen Kyoichi und erfährt, dass ihr Mann nicht der war, für den er sich ausgegeben hat. Rie beauftragt den Anwalt mit den Ermittlungen. Dieser sucht nun mit großem persönlichen Einsatz nach der wahren Identität des Verstorbenen und nach dem echten Daisuke. Dabei entdeckt er, dass es Menschen gibt, die Identitätstausch zu einem Geschäftsmodell gemacht haben und viele Kunden, die davon Gebrauch machen, einige sogar mehrfach. Manche wünschen einfach den radikalen Bruch mit ihrer Familie, andere wollen nicht Sohn oder Tochter eines bekannten Mörders sein. Auch Kido findet die Idee, das Leben eines anderen zu führen, nicht unattraktiv, eröffnet sie doch die Möglichkeit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und eventuell eine neue Beziehung einzugehen, zumal seine Ehe in einer schweren Krise steckt: „Menschen können das Leben eines Anderen leben“ (S. 88). Auch der Leser wird sich bei der Lektüre vielleicht fragen, was ihn zu dem macht, der er ist und möglicherweise die eigene Existenz in Frage zu stellen. Kido ist insofern in einer besonderen Situation, als er als Japaner mit koreanischen Wurzeln bei zunehmendem Rechtsextremismus in der japanischen Gesellschaft immer noch Anfeindungen befürchten muss, obwohl er voll integriert ist und seit seiner Schulzeit einen japanischen Pass besitzt. Ihn stört es empfindlich, wenn Menschen in typischem Schubladendenken nicht in ihrer Gesamtheit gesehen, sondern auf einzelne Merkmale reduziert werden: Koreaner, Rechtsanwalt. Der Roman ist kein Thriller, aber er liest sich hervorragend, zumal er noch eine Reihe weiterer Themen behandelt: die Todesstrafe, durch die sich der Staat von jeder Verantwortung für die Taten eines Individuums freispricht, Erdbeben und Tsunami-Flutwellen inklusive Schäden an Atomkraftwerken, insbesondere die Katastrophe von 2011, durch die Tausende von Menschen starben, das Massaker an Koreanern von 1923, die Erfassung und Sicherung aller persönlichen Daten durch den Staat. Hiranos Roman gewährt Einblick in die japanische Kultur und Lebensart und ist sehr empfehlenswert.

  • Lena

    5/5

    10.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über tragische Vergangenheiten…

    Über tragische Vergangenheiten Dies war der erste japanische Roman den ich je gelesen habe und ich bin begeistert. Wir werden mitgenommen auf eine spannende Suche nach der wahren Identität von Taniguchi Daisuke. Dabei verliert sich unser Hauptprotagonist Kido Akira selbst fast in dem Traum, irgendwo völlig neu anzufangen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und toll zu lesen. Ich liebe diese nüchterne Beschreibung der Personen und wie die Reise zur Wahrheit beschrieben wird. Dabei wird es trotz der einfachen Schreibweise nie langweilig. Auch die ganzen Nebenstories sind schlüssig und passen sehr gut in die komplette Erzählung. Ich bekam richtig Mitleid mit allen Beteiligten und kann definitiv verstehen, warum einige von ihnen ein neues Leben beginnen wollten. Zusätzlich erhält man noch ein bisschen japanischen Geschichtsunterricht und lernt noch etwas dazu. Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter!

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