Produktbild: Eine Bohne rettet die Welt

Eine Bohne rettet die Welt Warum die Billigfleisch-Ära zu Ende geht und was Soja damit zu tun hat

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

3476 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711053367

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Verlag

Ecowing

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184 (Printausgabe)

Dateigröße

3476 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711053367

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    24.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unbedingte Leseempfehlung

    Autor Matthias Krön zeigt uns mit diesem Buch einen möglichen Ausweg aus der Klimakrise. Wie soll das geschehen? Wer sind die Profiteure, wer die Verlierer? Ein weiterer Aktivist mit Missionseifer? Nein, sachlich, aber dennoch mit Leidenschaft legt er dar, dass durch den europaweiten Anbau der Sojabohne, der ökologische Fußabdruck drastisch verkleinert werden kann. Wie das geschehen kann? Durch den Anbau der Sojabohne in Europa. Derzeit wird der Soja vorrangig in Südamerika angebaut, wofür Tausende Quadratkilometer an Regenwald gerodet werden. Anschließend wird das Soja rund um den Erdball transportiert, um in riesigen Mastbetrieben als Viehfutter zu dienen, damit die Konsumenten möglichst billiges Fleisch auf den Teller bekommen können. Der Wert der Sojabohne ist seit 3000 Jahren bekannt. In Asien als Nahrungsmittel für Menschen genutzt, wird die eiweißreiche Pflanze aus der Familie der Leguminosen derzeit eben als Viehfutter und zur Erzeugung von Öl, das dann dem Treibstoff beigemengt wird, angebaut. Welch Dimensionen der Soja-Anbau angenommen hat zeigt die Statistik. Im Jahr 1960 wurden rund 17 Millionen Tonnen Soja geerntet, 2017 bereits 335 Millionen Tonnen. Würde Soja in den fruchtbaren Gebieten Osteuropas (Bulgarien, Rumänien und der Ukraine etc.) angebaut, bliebe die Wertschöpfung in Europa, die Arbeitslosigkeit könnte gesenkt werden, die Bauern hätten ein ordentliches Auskommen und vor allem die CO2-Belastung würde dramatisch sinken. Und warum passiert das nicht? Weil die Tonne Europäisches Soja um rund 15 Euro teurer ist, als Importiertes aus Südamerika (oder den USA). Man müsste die Preise für Fleisch im Supermarkt anheben, was wiederum den Konsumenten (angeblich) nicht zuzumuten sei. Aber Millionen für sogenannte CO2-Zertitfikate auszugeben, ist der Bevölkerung schon zumutbar? Matthias Krön hält sich aber nicht mit theoretischem Geplänkel auf. Er hat gegen zahlreiche Widerstände der Agrarlobby den Verein „Donau Soja“ gegründet. Inzwischen ist Österreich mit rund 70.000 km² Anbaufläche der viertgrößte Soja-Produzent in Europa. Damit kehrt die Soja-Bohne wieder zu ihrem Ursprung zurück, denn bereits 1875 gab es erste Anbauversuche durch die Universität für Bodenkultur. Wenn man noch bedenkt, dass für die Herstellung von Düngemitteln für die Landwirtschaft Megatonnen von Erdgas benötigt werden, so ist es ein Gebot der Stunde, auf den Anbau der Sojabohne umzusteigen, die nahezu ohne Düngemittel auskommt, da sie in ihren Wurzeln durch ein spezifisches Bakterium den Dünger Stickstoff selbst produziert. Fazit: Wenn die wertvolle Eiweißquelle Soja Menschen statt Tiere ernährt, ist ein wichtiger Schritt zur Umkehr getan. Der Autor zeigt, wie das – mit Hilfe von Soja aus europäischem Anbau – gelingen kann. Ich gebe diesem Buch natürlich 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!

  • annlu

    4/5

    24.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was hat die Sojabohne mit der Wetrettung zu tun?

    Die Fleischproduktion im großen Stil frisst sehr viele Ressourcen. Für den Anbau von Sojabohnen als Futtermittel wird Regenwald zerstört und diese dann um den Globus verschifft. Wie aber kann die Sojabohne zum Umweltschutz beitragen? Der ehemalige Molkereidirektor Matthias Krän erklärt die Vorteile einer lokalen, umweltschützenden Sojaproduktion und stellt den Verein Donau Soja vor. Nach dem ursprünglichen Hype um Sojabohnen-Produkte hat die Pflanze einen negativen Ruf bekommen. Zu Recht, wenn man bestimmte Aspekte ihrer Produktion betrachtet. Wie kann man sie nun aber als Weltretterin vorstellen? Mit dieser Frage bin ich ans Lesen des Buches gegangen und habe einige Antworten bekommen. Das Buch beschäftigt sich mit Ernährung – und der nötigen Umstellung in unserem Fleischkonsum, mit Massentierhaltung, konventioneller Landwirtschaft und natürlich auch der Sojabohne an sich. Dazu wird ihre Geschichte betrachtet, die Pflanze und ihre Ansprüche aber auch, was auf dem internationalen Markt mit dem Sojaanbau alles schief läuft. Von Beginn an spielt der Umweltgedanke eine große Rolle. Der Titel als Weltretterin der Sojabohne wird nicht ganz so konsequent umgesetzt, wie ich befürchtet hatte. Das Buch ist kein Plädoyer dafür auf Fleisch total zu verzichten, es verdammt nicht alles an unserer Ernährung, sondern spricht wichtige Aspekte an, was in der Landwirtschaft weltweit geändert werden muss. Dafür nimmt es den Endverbraucher ebenso in die Verantwortung wie alle Zwischenglieder. Der Beginn des Buches – die Vorstellung der Sojapflanze an sich und ihre Stellung in der Welt, aber auch die Betrachtungen zur Ernährung – kamen mir etwas durcheinander vor. Es gibt einige Gedankensprünge und Wiederholungen. Erst als der Autor persönlicher wird, seinen Werdegang, die Auseinandersetzung mit Soja und biologischer Landwirtschaft aber auch dem Weltmarkt und die Gründung und Vorstellung des Vereins Donau Soja, beschreibt, zieht sich ein roter Faden durchs Buch und ich konnte mehr Informationen daraus gewinnen. Fazit: Das Thema fand ich interessant, die Herangehensweise sympathisch. Das Buch ist weniger radikal, als ich durch den Titel befürchtet hatte – dafür spricht es wichtige Themen an und zeigt mit dem regionalen Sojaanbau einen Aspekt, der zum Umdenken in der Ernährung und dem Umweltschutz beiträgt.

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