Produktbild: Ein Garten über der Elbe

Ein Garten über der Elbe Roman

11

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28183

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,9 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10401-9

Beschreibung

Rezension

»Geschickt mischt die Autorin Fakten und Fiktion, und so erfährt man viel bei der Lektüre dieses Romans.« ("NDR Kultur")
»Ein wunderbar leicht zu lesender, süffig geschriebener Sommeroman für alle, die Blankenese, die Elbe, seine Parks und Gartenpracht lieben und Freude an historischen Details haben. « ("blankenese.de")
»Marion Lagoda erzählt die wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Frau lebendig, mit faszinierenden Pflanzenbeschreibungen.« ("hygge")
»Geschickt verbindet Marion Lagoda Historisches und Fiktives und schafft damit einen Roman, der vor allem Gartenliebhaber begeistern dürfte.« ("belletristik-couch.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

28183

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.03.2022

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,9 cm

Gewicht

516 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10401-9

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Gartenliebhaber,...

    Nicht nur für Gartenliebhaber, Hamburg /Elbe Fans, Geschichtsinteressierte! Eine gelungene Mischung aus Realität und Fiktion. Hedda ist die erste Obergärtnerin in Deutschland, als sie bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg 1913 anfängt. Eine grandiose, bewegende Erzählung.

  • Bewertung

    5/5

    10.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer war diese Frau, die den berühmten...

    Wer war diese Frau, die den berühmten Garten in Hamburg entwarf? Sofort bin ich in die Welt der Elsa Hoffa, im Buch heißt sie Hedda, abgetaucht. Vor meinem Augen konnte ich den Garten beim wachsen zusehen und die Blumen riechen. Leider waren die Zeiten hart und der Krieg kam..

  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine starke Frau und ein wunderbares Kleinod über der Elbe

    Als dieses Buch Ende März 2022 erschienen ist, ist es ursprünglich völlig an mir vorbeigegangen, obwohl es ein Hamburg-Roman ist. Ich habe weder bewusst Werbung vom Verlag noch Besprechungen im Feuilleton mitbekommen, sondern bin erst durch eine Kundin auf das Buch gestoßen. Aber auch dann hat es noch gut ein halbes Jahr gedauert, bis es mich endlich verlockt hat, dieses Buch zu lesen. Und das ist sehr schade, denn dadurch kann ich erst so spät auf diesen wirklich schönen Roman von Marion Lagoda aufmerksam machen. Eigentlich brauche ich Ihnen zu diesem Buch gar nicht mehr viel zu erzählen, denn die Inhaltsangabe und die Angaben zur Autorin sind dieses Mal wirklich sehr stimmig. Deshalb werde ich auch gleich mit meinen Eindrücken zu diesem Roman beginnen. Mir hat es gut gefallen, wie Marion Lagoda ihre Geschichte aufgebaut hat. Sie beginnt mit einem Prolog, in dem sich Hedda an ihre 25 Jahre bei der Familie Clarenburg und an „ihren“ Garten über der Elbe zurückerinnert. Inzwischen lebt sie schon eine lange Zeit in England. Nur einmal ist sie nach dem 2. Weltkrieg noch zu „ihrem“ Garten zurückgekehrt. Dann springt das Buch in das Jahr 1913. In diesem Jahr tritt Hedda ihre Stelle als 1. Obergärtnerin bei der jüdischen Bankiersfamilie Clarenburg in Hamburg Blankenese an. Ludwig Clarenburg erzählt ihr, was seine Frau und er sich für ihren Garten vorstellen. Und danach hat sie ein großes Budget zur Verfügung und weitestgehend freie Hand. Den Abschluss des Buches bildet ein Epilog, der 2017 spielt. Zu dieser Zeit war Hedda/Else schon 53 Jahre tot. Hedda Herzog ist eine faszinierende und für ihre Zeit eine außergewöhnliche Frau. Sie geht ihren Weg weitestgehend genau so, wie sie es sich für sich vorgestellt hat. Schon als Kind hat sie ihre Liebe zu Pflanzen und dem Gartenbau entdeckt. Ihr Vater hatte in Würzburg, woher sie stammt, eine eigene Gärtnerei. Leider konnte sie diese nach dem Tode ihres Vaters nicht übernehmen, da es sich seiner Meinung nach für eine Frau nicht geziemt, diesen Beruf auszuüben. Aber sie hatte Geld geerbt. Und dieses Geld hat sie für ihre Ausbildung genutzt. Seitdem stehen für sie ihre Gärten immer an 1. Stelle. Ehe und Familie hatte sie für sich nie geplant. Bei der Familie Clarenburg hatte sie das Glück, dass sie im Garten ein eigenes Häuschen beziehen konnte. Somit hat sie sich nie mit den anderen Gärtnern und Dienstboten zusammentun müssen, sondern hatte ihre Privatsphäre für sich. Sie konnte im Prinzip tun und lassen, was sie wollte. Und das hat sie auch getan. Ich fand es großartig, wie sie in dieser Zeit ihren Weg gegangen ist. Sie war sich nie zu schade auch körperlich mit anzupacken, was ihr den Respekt der ihr untergebenen Gärtner sicherte. Sie hatte klare Vorstellungen, war aber auch bereit von anderen Vorschläge anzuhören und diese umzusetzen, wenn sie ihr sinnvoller als ihre eigenen erschienen. Sie hat sich nicht an Konventionen gehalten. Dies bezieht sich auf ihre Kleidung ebenso wie auf ihr Liebesleben. Hedda hat sich nie um Politik geschert. Und dies ist ihr in den 30er Jahren fast zum Verhängnis geworden. Dadurch dass ihre Mutter Jüdin war, galt sie für die Nationalsozialisten ebenfalls als Jüdin. Zum Glück haben wohlmeinende Freunde sie letztendlich doch noch davon zu überzeugen vermocht, dass sie Deutschland verlässt. Aber das Thema „3. Reich“ wird in diesem Buch nicht in den Vordergrund gestellt. Es war für Hedda kaum ein Thema. Und dementsprechend hat es Marion Lagoda auch nicht zu einem Thema werden lassen. Dies mag manchem merkwürdig oder falsch erscheinen, aber für ich machte es Sinn. Erstaunt war ich über den sehr offenen Briefwechsel Heddas mit ihrer Freundin aus Kinderzeiten, Elisabeth. Elisabeth ist in jungen Jahren als Gouvernante nach England gegangen und hat dort geheiratet. Mit ihr hat sie sich sehr offen über ihre Liebesbeziehungen ausgetauscht. Und Elisabeth war anscheinend die Einzige, die Hedda offen sagen durfte, wenn sie aus Elisabeths Sicht etwas falsch machte. Diese Freundschaft, die sie auch während des 1. Weltkriegs aufrecht erhalten konnten, hat Hedda über sehr schwierige Zeiten geholfen. Leider wird am Ende des Romans nicht darauf hingewiesen, ob es diese Freundschaft und diesen Briefwechsel wirklich gegeben hat. Dieser Roman ist ein Roman, dem eine wahre Geschichte zugrunde liegt. Wie Sie bei der Inhaltsangabe bereits lesen konnten, beruht die Figur der Hedda auf Else Hoffa und die der Familie Clarenburg auf der Familie Max M. Warburg. Leider gibt es über Else Hoffa keinerlei Bücher, in denen man mehr über ihr ungewöhnliches Leben lesen kann. Aber zwei Bücher hat die Autorin selbst empfohlen: - Gabriele Hoffmann „Max Warburg“, Ellert & Richter, 978-3-8319-0326-9 - Oliver Breitfeld „Campagna am Elbhang“, Ellert & Richter, 978-38319-0269-9 Bei Gelegenheit hoffe ich, dass ich dazu kommen werde, diese beiden Bücher auch zu lesen. Und im nächsten Frühjahr werde ich mir den sogenannten „Römischen Garten“, bzw. was davon noch übriggeblieben ist, einmal angucken. Wirklich schade, dass er nicht in dem damaligen Zustand wieder aufgebaut wurde.

  • Bewertung

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Autorin ist es gelungen, einen...

    Der Autorin ist es gelungen, einen spannenden Roman zu schreiben und gleichzeitig einen Garten und seine Pflanzen so zu beschreiben, dass man beim Lesen tatsächlich ein Bild vor seinem inneren Auge erhält. Mich hat die Hauptperson fasziniert. Eine Frau, die ihren Weg gegangen ist

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    4/5

    11.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gärtnern und Frauen, das passt!!

    Diese Buch hat auf meiner Leseliste gestanden und nun ist es im März ´24 als Taschenbuch erschienen. Endlich, denn es ist sehr lesenswert! Hintergrund dieses Romans ist die Lebensgeschichte Else Hoffas, der ersten Obergärtnerin Deutschlands. Von 1913 bis 1938 arbeitete sie für die Familie Warburg in Blankenese bevor alle, da sie Juden waren, vor den Nazis emigrieren mussten. Die Handlung, die in diesen Jahren spielt, ist frei erfunden und sehr gelungen. Es ist ein Roman über eine für ihre Zeit sehr unabhängige Frau, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat und zur Künstlerin ihres Faches wurde. Ein Buch über die Zeit als Blankenese noch Urlaubsort für die reichen Hamburger war, die Zeit der Kriege, Familie, Freunde aber auch Liebe. Eine Frau, die beeindruckt und ans Herz wächst.. Vor allem geht es aber um die Liebe zur Natur, zum Gärtnern und Landschaften anlegen und den Blick auch auf die Schönheit im Kleinen. Ein wunderschön geschriebener, niveauvoller und kurzweiliger Roman, gerade richtig für die ersten Sonnenstrahlen im Frühling... Und ein tolles Geschenk für gärtnernde Mütter!

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Antje Winneke

    Antje Winneke

    Thalia Pinneberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderschöner Roman, um die...

    Ein wunderschöner Roman, um die erste Hauptgärtnerin Deutschlands, die Anfang des 20. Jhds. in Hamburg den römischen Garten in Blankenese angelegt hat. Ein tolles Frauenportrait, eine sehr spannende Geschichte und ein schönes Portrait der Zeit kurz vor dem 2. Weltkrieg
  • Zum Bewerterprofil von Bettina Wittmeyer

    Bettina Wittmeyer

    Thalia Geretsried

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte über ein starke Frau

    1913 tritt Hedda ihre Stelle als erste Obergärtnerin Deutschlands in Blankenese bei einer jüdischen Bankiersfamilie an. In dem riesigen Garten (sicher eher als Park zu bezeichnen) setzt sie ihre eigenen landschaftsplanerischen Ideen um und erlebt, wie die Welt von außen immer weiter in „ihren“ Garten eindringt. Gleichzeitig ist sie eine unabhängige und starke Frauenpersönlichkeit, die das in ihrer Zeit nicht immer selbstverständlich leben kann und immer wieder um Freiheiten kämpfen muss. Aus jeder Zeile des Buchs spricht hier auch das gärtnerische Wissen und die Begeisterung für Pflanzen und Gärten von Marion Lagoda, was die vielen Schilderungen wunderbar lebendig werden lässt.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Köln

    Sonja Köln

    Thalia Cloppenburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.01.2026

    eBook (ePUB)

    Intensiv und der Natur ein Denkmal gesetzt

    ...lässt dieser Roman in Welt des 20 Jh. in den römischen Garten von Hamburg Blankenese blicken, aber auch in das mutige Herz der Protagonistin Hedda, die sich nicht unterkriegen lässt, als erste Frau und Gärtnerin so ein großes Projekt einer Parkanlage zu bewerkstelligen, bis hin die Vorboten einer verhängnisvollen Zeit in den 30ern sich ankündigen... Für alle, die das Gärtnern und die Vielfalt der Natur lieben, ist dieses Buch eine tolle Geschenkidee.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Theile

    Kerstin Theile

    Thalia Wilhelmshaven

    Buchhändler*in

    5/5

    30.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein leiser,aber intensiver Roman

    Die Autorin versteht es, die Natur als Spiegel der Gefühlswelt ihrer Protagonistinnen zu nutzen. Die Beschreibung des Gartens, der Elbe und der umgebenden Landschaft sind detailliert und lebendig. Durch diese Naturbilder wird der Leser nicht nur in die äußere, sondern auch in die innere Welt der Figuren gezogen, was den emotionalen Kern der Geschichte noch intensiver macht.

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