Produktbild: Winter Counts

Winter Counts

3

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/4,3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

4

Übersetzt von

Harriet Fricke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948392-46-8

Beschreibung

Rezension

„Weiden verbindet lustige, komplexe und unvergessliche Charaktere mit starker, poetischer
Prosa . . . Das ist Krimi vom Feinsten.“
Publishers Weekly
„Winter Counts ist ein Thriller, der einmalig in seiner Generation ist, ein unvergessliches Debüt,
das in und um das Rosebud Indian Reservation von South Dakota spielt und voller komplexer
Charaktere, glaubwürdiger Kon ikte und einer dringenden Botschaft über die Kultur der Ureinwohner,
Ungerechtigkeiten und Stra ustiz steckt . . . Antreibend.“
Paula Woods, Los Angeles Times
„Der Verrat der amerikanischen Ureinwohner und die Frage nach der Identität der Ureinwohner
sind das Rückgrat dieser leidenschaftlich erzählten Geschichte, die den idealen Punkt zwischen
Kriminalroman und Sozialroman tri t . . .
Carol Memmott, Washington Post
„Winter Counts ist sowohl ein treibender Kriminalroman als auch ein wunderbar informatives Buch.
David Heska Wanbli Weiden hat das erste einer ho entlich großen Buchreihe über das Leben
im Rosebud-Reservat geschrieben. Virgil Wounded Horse, sein Ne e Nathan und Marie Short
Bear sind mehr als nur Charaktere; sie strotzen vor Intrigen und authentischem Leben.“
Louise Erdrich, Autorin von „Der Nachtwächter“

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

17,8/11,2/4,3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

4

Übersetzt von

Harriet Fricke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948392-46-8

Herstelleradresse

Polar Verlag e.K.
Rippoldsauer Straße 2
70372 Stuttgart
DE

Email: kontakt@polar-verlag.de

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  • Karin Braun

    aus Kiel

    5/5

    22.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Gesellschaftsroman mit Krimiplot

    Da die amerikanischen Behörden nicht unbedingt dafür bekannt sind, dass sie Gewaltverbrecher verfolgen, gibt es im Rosebud Reservat in South Dakota, Virgil Wounded Horse. Zu ihm kommen die, die Gerechtigkeit für ihre sexuell missbrauchten Kinder und vergewaltigten Frauen wollen. Er macht sich denn auf und bestraft den Täter zur Strecke. Virgil Wounded Horse ist ein ungewöhnlicher Held. Er hat nicht viel von einem edlen Retter, sondern ist selbst tief verwundet und oft genug ist Rache, die er für andere übt, auch Rache für die eigenen Verletzungen. Denn Virgil ist ein Halblut, der während seiner Schulzeit schwer unter dem Alltagsrassismus seiner Mitschüler zu leiden hatten. Außerdem zieht Virgil seinen Naffen Nathan groß, den Sohn seiner Schwester, die bei einem Autounfall ums Leben kam. Alkohl, Dope und Pillen sind die gängigen Drogen, über die sich im Reservat niemand besonders aufregt, als aber Nathan in Kontakt mit Heroin bekommt und fast stirbt, macht sich Virgil auf die Dealer zu finden. Eine Latino Gang, die dabei ist die Reservate mit Heroin zu schwemmen. Virgil ist einer, der mit vielen Dämonen kämpft. Er ist trockener Alkoholiker und es fällt ihm nicht leicht trocken zu bleiben. Er sieht was der Alkohol im Reservat anrichtet, sieht die Hoffnungslosigkeit, die Armut, die hohe Selbstmordrate und die Gewalt und fühlt sich doch unfähig etwas zu tun, auch glaubt er nicht, dass eine Wiederbelebung der alten Traditionen etwas bringt, jedenfalls anfangs. Seine Freundin Marie entgegen, versucht was sie kann, um die Lebensverhältnisse um Reservat zu verändern. Doch es gibt im Reservat auch die, die ihre eigenen Leute betrügen. David Heska Wanbli Weiden, eingeschriebener Bürger der Sicangu Lakota Nation, ist weit davon entfernt eine Geschichte vom edlen Wilden und weißem Mörder zu zeigen und genau das gibt der Geschichte, neben dem spannenden Krimiplot, ihre Tiefe. Erklärungen zum Rechtssystem in den Reservaten gibt es in den Nachbemerkungen von James Andersen.

  • David Möckel

    5/5

    30.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Tour de Force im Reservat

    „Winter Counts" ist nicht ganz so brutal, wie der Klappentext vermuten lässt. Stattdessen hat David Heska Wanbli Weiden, ein waschechter Lakota, hier einen vielschichtigen Gesellschaftskrimi zwischen die Buchdeckel gepresst, welcher einem zwischendurch die Luft zum Atmen raubt. Vielschichtig, emotional bindend und spannend bis zum Schluss begleiten wir Virgil Wounded Horse bei seinem Kampf für Gerechtigkeit. Für mich ein Highlight und hoffentlich der Auftakt zu einer guten Reihe, zumindest klingt es im Nachwort so ;o)

  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    02.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    "Life is a bucket of shit with a barbed wire handle.” | Jim Thompson

    "In meinem Kofferraum lagen ein Baseballschläger und Schlagringe, doch würden sie wahrscheinlich gar nicht zum Einsatz kommen. Guv war ein fettes Stück Scheiße mit einer Fry-Bread-Wampe so riesig wie der Arsch eines Büffels. Der Vater eines Mädchens aus der Schule hatte mich angeheuert, damit ich Guv krankenhausreif schlug. Guv hatte sich auf der Toilette an die Tochter herangeschlichen, sie zu Boden geworfen und vergewaltigt...". Virgil Wounded Horse ist der örtliche Vollstrecker im Rosebud-Indianerreservat in South Dakota. Wenn das amerikanische Rechtssystem oder der Stammesrat die Gerechtigkeit verweigern, kommt Virgil zum Zuge und wird beauftragt, dem Recht Genüge zu tun und seine eigene Strafe zu verhängen... . "Winter Counts" ist ein facettenreicher und authentischer Einblick ins Leben der Native Americans, erzählt als spannende Detektivgeschichte mit rustikalem Helden, der mir im Zuge der Geschichte immer sympathischer geworden ist... . Insgesamt ein überaus gelungenes Storytelling, dass nach Fortsetzung ruft und neben Virgil mit weiteren interessanten Charakteren aufwartet. Noir im wahrsten Sinne des Wortes, dem Polar-Verlag sei Dank! Absolute Leseempfehlung!

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