Produktbild: JAB

JAB

14

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/1,9 cm

Gewicht

238 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kyong-Hae Flügel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-246-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

206

Maße (L/B/H)

18,8/11,9/1,9 cm

Gewicht

238 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kyong-Hae Flügel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-246-6

Herstelleradresse

Europa Verlage GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
Deutschland
Email: info@europa-verlag.com
Url: www.europa-verlag.com
Telephone: +49 89 18947330
Fax: +49 89 189473316

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben: Einfach Barcode scannen, Versandetikett ausdrucken, Bücher verschicken und Thalia Geschenkkarte erhalten.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • pw

    5/5

    25.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Keine Helden, kaum sympathische Figuren, aber dennoch Geschichten, die neugierig machen

    In diesem Buch sind acht Kurzgeschichten. Sie sind sehr unterschiedlich und dennoch haben sie eines gemeinsam: Hoffnungslosigkeit. Alle spielen in mehr oder weniger hoffnungslosen Situationen. Aber trotzdem sind sie nicht „schwärzer als schwarz“, sondern haben ein gewisses Etwas, über das ich manchmal sogar lachen oder zumindest schmunzeln konnte. Da ist zum Beispiel ein Verbrechertrio, das einen überaus lohnenden Einbruch in einen Tresorraum schafft, nur sich dummerweise dann selbst darin einsperrt. Klasse fand ich auch die Geschichte mit einem eher durchschnittlichen Typen, der entführt und dermaßen unter Druck gesetzt wird, sich ein Geständnis für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, auszudenken, dass er das Ganze sogar als effektive Schreibwerkstatt empfindet. So grotesk diese Geschichten auch sind, so gelungen sind sie meiner Meinung nach. Die Hauptfiguren sind weder Helden noch besonders sympathisch. Die meisten mochte ich nicht einmal. Nur einen fand ich nett und ein paar taten mir leid. Neugierig gemacht haben sie mich dennoch. Dem Autor ist es gelungen, mit wenigen Worten jeweils die passende Atmosphäre zu erschaffen. So fühlte ich mich auch noch in eine fremde Kultur versetzt. Dabei war ich mittendrin, denn alle bis auf eine Geschichte sind in der Ich-Perspektive geschrieben. Äußerst wirkungsvoll! Die Kurzgeschichten in diesem Buch sind etwas Besonderes. Sie sind nicht nach üblichem und bewährtem Schema aufgebaut. Sie vermitteln lebendige Bilder von verschiedenen Charakteren. Zu jeder Geschichte kann man sich selbst überlegen, wie sie weitergehen könnte. Der Autor gibt meistens kein wirkliches Ende vor. Trotzdem hört er meiner Meinung nach immer an passender Stelle zu erzählen auf. Trotz der Hoffnungslosigkeit, die immer mitschwingt, reichen die Stimmungen der Geschichten über eine große Spanne, von sehr feinsinnig bis zu derb grotesk. Ich habe diese Lektüre als sehr abwechslungsreich und unterhaltsam empfunden. In die Geschichten kann man sicher eine Menge hineininterpretieren, aber das muss man nicht. Ich habe sie einfach genossen und sehr gern gelesen. Ich denke, für aufgeschlossene Querbeet-Leser ist dieses Buch genau richtig.

  • pw

    5/5

    25.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Keine Helden, kaum sympathisch…

    Keine Helden, kaum sympathische Figuren, aber dennoch Geschichten, die neugierig machen In diesem Buch sind acht Kurzgeschichten. Sie sind sehr unterschiedlich und dennoch haben sie eines gemeinsam: Hoffnungslosigkeit. Alle spielen in mehr oder weniger hoffnungslosen Situationen. Aber trotzdem sind sie nicht „schwärzer als schwarz“, sondern haben ein gewisses Etwas, über das ich manchmal sogar lachen oder zumindest schmunzeln konnte. Da ist zum Beispiel ein Verbrechertrio, das einen überaus lohnenden Einbruch in einen Tresorraum schafft, nur sich dummerweise dann selbst darin einsperrt. Klasse fand ich auch die Geschichte mit einem eher durchschnittlichen Typen, der entführt und dermaßen unter Druck gesetzt wird, sich ein Geständnis für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, auszudenken, dass er das Ganze sogar als effektive Schreibwerkstatt empfindet. So grotesk diese Geschichten auch sind, so gelungen sind sie meiner Meinung nach. Die Hauptfiguren sind weder Helden noch besonders sympathisch. Die meisten mochte ich nicht einmal. Nur einen fand ich nett und ein paar taten mir leid. Neugierig gemacht haben sie mich dennoch. Dem Autor ist es gelungen, mit wenigen Worten jeweils die passende Atmosphäre zu erschaffen. So fühlte ich mich auch noch in eine fremde Kultur versetzt. Dabei war ich mittendrin, denn alle bis auf eine Geschichte sind in der Ich-Perspektive geschrieben. Äußerst wirkungsvoll! Die Kurzgeschichten in diesem Buch sind etwas Besonderes. Sie sind nicht nach üblichem und bewährtem Schema aufgebaut. Sie vermitteln lebendige Bilder von verschiedenen Charakteren. Zu jeder Geschichte kann man sich selbst überlegen, wie sie weitergehen könnte. Der Autor gibt meistens kein wirkliches Ende vor. Trotzdem hört er meiner Meinung nach immer an passender Stelle zu erzählen auf. Trotz der Hoffnungslosigkeit, die immer mitschwingt, reichen die Stimmungen der Geschichten über eine große Spanne, von sehr feinsinnig bis zu derb grotesk. Ich habe diese Lektüre als sehr abwechslungsreich und unterhaltsam empfunden. In die Geschichten kann man sicher eine Menge hineininterpretieren, aber das muss man nicht. Ich habe sie einfach genossen und sehr gern gelesen. Ich denke, für aufgeschlossene Querbeet-Leser ist dieses Buch genau richtig.

  • ElliP

    aus Hessen

    5/5

    25.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Un-Su Kims Sammlung von…

    Un-Su Kims Sammlung von Kurzgeschichten „JAB“ hat es in sich – Momentaufnahmen des Lebens, Ausschnitte, ein Kaleidoskop voller Möglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen häufig Verlierer, Ganoven, Verzagte und Regelbrecher, die sich immer wieder um sich selbst drehen, ihre Wünsche vor Augen haben, aber dann ihren Weg nicht gerade gehen können. Scheitern als zentrales Motiv, die Sehnsucht nach einem kleinen bisschen Glück, der Versuch, der eingeschränkten Welt zu entkommen und einen Neubeginn zu wagen. Lakonisch erzählt Kim von den sozialen Verhältnissen, dem Wunsch nach Nähe, der Suche nach einer Geliebten, dem sexuellen Bedürfnis und der unüberwindbaren Kluft, die zwischen den Charakteren besteht. Viele der Figuren erwecken Verständnis, einige mein Mitgefühl und andere nur Abscheu: So ist der Mensch! Im Brechtschen Sinne lassen die Verhältnisse den Menschen zu dem werden, was er ist. Wer kann sich unter diesen schwierigen Verhältnissen genug Moral oder Anstand leisten, um großzügig oder großherzig zu handeln? Die Geschichten sind reizvoll, oft mit überraschendem Plot, einige eher handlungsarm, dafür aber psychologisch interessant, sympathische Verlierer, attraktive, unerreichbare Frauen, verlotterte Tunichtgut und ambivalente Antihelden – eine wunderbare Mischung aus skurrilen Figuren und tragikomischen Situationen, die bestens unterhält, einen zum Nachdenken anregt und gelungen in die koreanische Literatur einführt.

  • SueWid

    aus Bochum

    5/5

    22.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Acht harte Kurzgeschichten, mit einem gewissen Punch!

    Der Autor Un-su Kim ist in seiner Heimat Südkorea bereits ein gefeierter Autor und lässt seit seinem erster Thriller die Herzen auch in Deutschland schneller schlagen. Mit „JAB“ legt er jetzt eine Kurzgeschichtensammlung nach, mit welcher er seine Wandelbarkeit und Beobachtungsgabe für das Leben von sehr unterschiedlicher Menschen zeigt. Damit beweist er, dass nicht nur gerade sehr angesagte Serien, viele Filme, Technik oder der berühmt berüchtigte Gangnam Style aus seiner Heimat beliebt sind, sondern auch der literarische Markt so einiges zu bieten hat. Mit seinem Geschichtenband gibt er uns einen sehr interessanten Einblick, jenseits von Glamour oder glitzernden Schein. Das verrät schon sein Titel „JAB“. Ein Jab ist beim Boxen eine abrupt geschlagene Gerade mit der Führhand, genau so hart sollen sich seine Geschichten auch anfühlen - rau, voller Wucht, ohne dabei die kleinen zwischen Töne zu vernachlässigen. Dabei sollte man diese Erzählungen nicht nur schnell durchlesen, da man sonst diese Ebene verpassen würde. Sondern bestenfalls in einen Austausch mit anderen über die einzelnen Storylines gehen. Das macht hier wirklich Sinn, denn so konnte ich für mich ganz andere Blickwinkel bzw. Interpretationsmöglichkeiten entdecken. Die acht kurzen Geschichten mit ihren handelnden Figuren sind sehr unterschiedlich, mal kommen sie einen wie ein Film Noir vor, mal wie eine absurde Komödie in der die Gewinner nicht so ganz klar sind. Dann wieder so rätselhaft, unheimlich und bedrohlich, dass man unweigerlich an Kafka denken muss. Es geht oft um Einsamkeit in verschiedenen Versionen, Selbstsabotage, um dysfunktionale Familien und Alkoholmissbrauch. Über alledem ist da immer wieder diese Härte, eine rohe, manchmal auch versteckte Gewalt, gegen sich selbst, gegen andere, aber immer mit einer starken Zerstörungskraft. Was mir bei dieser Ansammlung sehr gut gefallen hat, war, dass der Autor niemals ins Moralisieren oder Belehrende abdriftet. Alle seine Figuren gehen ihren persönlichen steinigen Weg. Als Lesende müssen wir selber entscheiden, ob oder viel mehr was wir aus diesen Geschichten für uns mitnehmen wollen. Der Schreibstil ist präzise, einfach und an einigen Stellen auch hart, was für mich gut dazu gepasst hat. Definitiv muss man nicht mit jeder Geschichte mitgehen um einen spannenden und abwechslungsreichen Lesetrip zu erhalten.

  • Blaxy87

    aus Hannover

    5/5

    15.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, hart, beschäftigend

    "Jab" - so wird eine Boxtechnik genannt. Ein Jab ist ein schneller, gerader Schlag nach vorn, der den Gegner überrascht und verwirren soll. Autor Un-Su Kim hat nicht nur seine Titelgeschichte so benannt, sondern auch seine Kurzgeschichtensammlung so treffend bezeichnet, denn jede dieser acht Geschichten ist ein kurzer, harter Schlag der den Leser etwas irritiert zurücklässt. Inhaltlich wird einem hier Vielfalt geboten: Egal ob Frust über die Ungewissheit der Zukunft, Gedanken und Verarbeitung um Suizid, kriminelles Handeln oder auch Alkoholismus - der Autor bedient sich ausgiebig an düsteren Themen und kitzelt Abscheu hervor, jedoch ohne dabei zu plump oder theatralisch zu werden. Ein feel-good Buch ist "Jab" somit nicht, oder vielleicht im weitesten Sinne, da man sich während des Lesens darauf besinnen kann, wie gut es einem selbst doch geht. Nicht alle der Geschichten wurden von mir gemocht, andere dafür umso mehr. Teils, weil ich mich darin wieder erkannte, weil ich mich verbunden fühlte oder weil ein Nerv getroffen wurde. Es sind nur rund 200 Seiten, die einem hier vorliegen, doch sind diese ausreichend um einen zu beschäftigen. Auch über das Lesen der Lektüre heraus. Der Anspruch der Stories tut sein übriges; mehr hätte "Jab" auch nicht umfassen dürfen. Jeder, der sich mal nicht mit der glitzernden, quietschbunten Variante Südkoreas auseinander setzen und über die dunkle Seite des Lebens sinnieren möchte, sollte hier einen Blick drauf werfen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

5

4

7

3

1

2

1

1

0

Bewertungen (14)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: JAB