Produktbild: Chopinhof-Blues

Chopinhof-Blues Roman

49

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Picus

Seitenzahl

246

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2117-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Picus

Seitenzahl

246

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2117-4

EU-Ansprechpartner

Alexander Potyka
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
info@picus.at

Herstelleradresse

Picus Verlag
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
 info@picus.at

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  • jentis

    5/5

    24.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Chopinhof-Blues“ ist ein…

    „Chopinhof-Blues“ ist ein sehr gutes Debüt von Anna Silber, das durchaus auch in einem größeren Verlag hätte erscheinen können. Ich hoffe, dass es weite Kreise zieht. Die Sprache ist sehr ausgefeilt und hat zugleich einen ganz eigenen Ton. Anna Silber lässt uns für eine Weile am Leben von Katja (und ihrem Bruder), Ádám (und seiner Frau und seinem besten Freund), Esra (und ihrer Mitbewohnerin) teilhaben. Die Figuren sind lebendig, wir lernen ihre Ängste kennen, ihre Sorgen und ihre Träume. Wir verstehen, warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, uns wünschen ihnen so sehr, dass sie für sich gute Entscheidungen treffen. Als am Ende alle einander im Chopinhof bei einem Kindergeburtstag begegnen, gleichen die Szenen einem Theaterstück. Wir sehen die Figuren nun auch aus den Augen der anderen Figuren und erkennen darin so unzweifelhaft eben jene, dass es zugleich unangenehm und höchst amüsant ist. Wirklich großes Kino - tolles Debüt!

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    28.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesehighlight

    Katja lebt in Berlin und arbeitet im Bereich Recruiting in einer Bank. Sie ist immer gestresst und hat kaum Zeit für sich. Immer wieder fährt sie aber zu ihrem Bruder nach Wien, um ihn nach den vielen Trennungen von verheirateten Frauen zu trösten. Ihre schwierige Kindheit schweißt sie zusammen. Adam ist vor einigen Jahren mit seiner Frau Aniko von Budapest nach Wien gezogen und ist nun Maler. Er wünscht sich, mit Aniko eine Familie zu gründen, während sie noch nicht sicher ist. Seine Freizeit verbringt Adam mit seinem besten Freund Daniel und dessen kleinem Sohn, um den sich Adam gerne kümmert. Esra kehrt verletzt und traumatisiert von ihrer Recherche für eine Reportage aus San Pedro Sula in Honduras zurück nach Wien. Dort trifft sie auf ihre Untermieterin Magda und versucht, sich von den Albträumen, Sorgen und kreisenden Gedanken abzulenken. Anna Silber gelingt es auf ruhige Art und Weise die Geschichten, Wünsche und Verletzungen der Protagonist:innen lebendig werden zu lassen. Sie schreibt mit einer ungewöhnlichen Intensität, die ich gar nicht richtig beschreiben kann. Ihre Schreibweise hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mir die Charaktere sehr gut vorstellen und ihr Denken, Fühlen und Handeln nachvollziehen. Außerdem schafft es die Autorin, die Protagonist:innen langsam aufeinander zu zuführen, sodass die Zusammenhänge und Verquickungen der drei Erzählstränge mit der Zeit klarer werden. Besonders die Geschichten der beiden jungen Frauen Katja und Esra habe ich verschlungen. Die zwischen den Protagonist:innen wechselnden Kapitel haben die Spannung weiter erhöht. Der Roman „Chopinhof-Blues“ von Anna Silber hat mich überrascht und in jeder Hinsicht sehr überzeugt. Ich werde mir den Namen der Autorin auf jeden Fall merken. Den Roman kann ich allen empfehlen, die sich auf eine ruhige, beschreibende Geschichte mit interessanten Charakteren einlassen mögen.

  • meggie3

    5/5

    28.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesehighlight Katja lebt in…

    Lesehighlight Katja lebt in Berlin und arbeitet im Bereich Recruiting in einer Bank. Sie ist immer gestresst und hat kaum Zeit für sich. Immer wieder fährt sie aber zu ihrem Bruder nach Wien, um ihn nach den vielen Trennungen von verheirateten Frauen zu trösten. Ihre schwierige Kindheit schweißt sie zusammen. Adam ist vor einigen Jahren mit seiner Frau Aniko von Budapest nach Wien gezogen und ist nun Maler. Er wünscht sich, mit Aniko eine Familie zu gründen, während sie noch nicht sicher ist. Seine Freizeit verbringt Adam mit seinem besten Freund Daniel und dessen kleinem Sohn, um den sich Adam gerne kümmert. Esra kehrt verletzt und traumatisiert von ihrer Recherche für eine Reportage aus San Pedro Sula in Honduras zurück nach Wien. Dort trifft sie auf ihre Untermieterin Magda und versucht, sich von den Albträumen, Sorgen und kreisenden Gedanken abzulenken. Anna Silber gelingt es auf ruhige Art und Weise die Geschichten, Wünsche und Verletzungen der Protagonist:innen lebendig werden zu lassen. Sie schreibt mit einer ungewöhnlichen Intensität, die ich gar nicht richtig beschreiben kann. Ihre Schreibweise hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mir die Charaktere sehr gut vorstellen und ihr Denken, Fühlen und Handeln nachvollziehen. Außerdem schafft es die Autorin, die Protagonist:innen langsam aufeinander zu zuführen, sodass die Zusammenhänge und Verquickungen der drei Erzählstränge mit der Zeit klarer werden. Besonders die Geschichten der beiden jungen Frauen Katja und Esra habe ich verschlungen. Die zwischen den Protagonist:innen wechselnden Kapitel haben die Spannung weiter erhöht. Der Roman „Chopinhof-Blues“ von Anna Silber hat mich überrascht und in jeder Hinsicht sehr überzeugt. Ich werde mir den Namen der Autorin auf jeden Fall merken. Den Roman kann ich allen empfehlen, die sich auf eine ruhige, beschreibende Geschichte mit interessanten Charakteren einlassen mögen.

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Er-Wachsen

    Können Narben heilen? Frische und alte? Nicht die auf der Haut. Nein, die unsichtbaren. Unsichtbar in unseren Herzen verborgen. Bin ich erwachsen, wenn ich älter als 18 bin? Oder ist das erwachsen werden ein ständiger Prozess, ein Weg, der sich durch Beziehungen, Vergangenheit und das alltägliche Chaos im Kopf schlängelt? Diesen Weg gehen Katja, Thilo, Esra, Adám, Aniko, Daniel und Jacinta. Alle treffen in einer skurrilen wie normalen Situation aufeinander. Eigentlich geht es aber vielmehr um dir Vorgeschichte, die, was passiert ist, vor dem Aufeinandertreffen. Es geht um die einzelnen Charaktere und wie sie miteinander verbunden sind. Sie sind bildhaft gezeichnet. Ganz unbeschönigt und ehrlich beschreibt die Autor:in jede:n einzelne:n von ihnen. Ich habe mich ihnen nah gefühlt, von Anfang an, als würde ich sie lange kennen. Ebenso ist der Schreibstil ehrlich und schnörkellos und erhält zusammen mit seiner Feinheit und Empathie so viel Wucht, dass es mitten ins Herz trifft. “Wie, jetzt schon vorbei?”, habe ich mich gefragt, als ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Der Roman war kurzweilig und trotzdem auf faszinierende Art mitreißend. Ich hatte bereits nach einigen Kapiteln das Gefühl die Charaktere zu kennen, aber nur wie flüchtige Bekannte, von denen man nicht alles weiß. Gleichzeitig fühlte ich mich ihnen so verletzlich nahe, dass ich sie am liebsten in den Arm genommen hätte. Dieses Buch erzählt fabelhaft zart die Lebensausschnitte vieler Erwachsenen (oder im Fall von Felix, einem, der mal einer wird). Die Leser:innen steigen mittendrin ein und so auch wieder aus. Es geht um die Liebe in ihren vielen Formen, es geht um die ewige Suche nach dem “Was kommt danach?”. Ich empfehle den Roman allen Menschen, die in schwierige Lebensgeschichten eintauchen, sich mit ihren Charakteren anfreunden und sie ein Stück weit begleiten wollen. Uns erwartet hier keine spannenende Abenteuergeschichte im herkömmlichen Sinne, sondern um eine zarte, mitreißende Lebensabenteuererzählung, die im Kopf und noch viel wichtiger, auch im Herzen bleibt.

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    22.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charaktere, die ans Herz gehen

    Chopinhof-Blues verfolgt die Geschichte dreier Personen: Katja, Ádám und Esra. Katja lebt in Berlin, hat aber eine sehr innige Beziehung zu ihrem Bruder Tilo, der in Wien lebt. Ständiges Thema zwischen den Geschwistern ist die Beziehung zur vernachlässigenden Mutter und der schwierigen Kindheit, die die beiden ganz unterschiedlich verarbeitet haben. Ádám ist mit seiner Frau aus Ungarn nach Wien gezogen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Jedoch gibt es zwischen den beiden einige Probleme. Esra arbeitet als Krisenjournalistin und ist gerade aus Honduras nach Berlin zurückgekommen. Was dort geschehen ist, lässt sie jedoch nicht los. Anna Silber schafft es, dass man ab der ersten Seite direkt in die Geschichte eintauchen kann. Die Charaktere sind allesamt wahnsinnig tiefgründig. Obwohl Katja, Ádám und Esra kann’s unterschiedlich sind, kann man sich toll in sie hineinversetzen und schließt sie direkt ins Herz. Das offene Ende, bei dem die Charaktere aufeinander treffen, kann einen im ersten Moment etwas unbefriedigend vorkommen, allerdings kann ich mir für dieses Buch kein anderes Ende vorstellen!

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