Gran Paradiso

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Eine italienische Familiensaga

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Beschreibung

Italien 1944: Im Kampf um die Freiheit ist nichts so gefährlich wie die Liebe ...
Bildgewaltig, kenntnisreich und hoch dramatisch erzählt »Gran Paradiso« eine große historische Familiensaga, die sich vom Zweiten Weltkrieg bis in die 80er Jahre entspinnt.
Ihr Leben lang hat die junge Turiner Journalistin Gianna mit ihrer übermächtigen Mutter gehadert: Maria Lanteri wurde als Partisanin in der Resistenza berühmt, ihr Kriegstagebuch ist in Italien bis heute Schullektüre.
Doch als Gianna nach Marias Tod ins kleine Sant'Amato an der Riviera heimkehrt, um den Nachlass zu regeln, findet sie im Haus ihrer Tante eine ganz andere Version von Marias Tagebuch. Während sie mit zunehmender Bestürzung liest, was 1944 in jenem hart umkämpften Tal am Fuße des Gran Paradiso wirklich geschehen ist, stößt Gianna auf ein Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellt.
In ihrer historischen Familiensaga zeigt Grit Landau das Sehnsuchtsland Italien aus einer ganz besonderen, ebenso kundigen wie liebevollen Perspektive.   Entdecken Sie auch die anderen Italien-Romane von Grit Landau: ·        

- Sardische Hochzeit (Sardinien, frühe 20er Jahre) ·        
- Marina, Marina (italienische Riviera, 60er Jahre)    

Details

Verkaufsrang

21611

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Beschreibung

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Verkaufsrang

21611

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Verlag

Droemer Knaur Verlag

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

4194 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426462812

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Was für ein toller Roman!

Monika Schulte aus Hagen am 16.06.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Was für eine toller Roman! Es ist die Geschichte der Journalistin Gianna, die den Nachlass ihrer Mutter Maria sichtet, dieser scheinbar übermächtigen Frau, in dessen Schatten sie immer leben musste. Maria, die Partisanin in der Resistenza, die einst ein Tagebuch geschrieben hat, dass jedes italienische Kind zu kennen scheint. Giannas Tante überreicht ihr einen Koffer mit alten Papieren. Darin auch ein Tagebuch ihrer Mutter über ein Leben, dass so ganz anders war, als Gianna bisher gedacht hatte und das ihr eigenes Leben ganz schön auf den Kopf stellen wird. Grit Landau entführt uns Leser wieder einmal in das kleine Sant'Amato am Fuße des Gran Paradiso. Man fühlt mit Gianna mit, wenn sie das Tagebuch liest und in das Leben ihrer verstorbenen Mutter eintaucht. Diese Geschichte über Mut und Gewissen, Liebe und Überleben im Dritten Reich. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, aufwändig recherchiert von der Autorin. "Gran Paradiso" ist eine mitreißende Geschichte mit spannender Handlung und großen Gefühlen. Dabei ist dieser Roman aufschlussreich und tief bewegend. Absolute Lese-Empfehlung!

Was für ein toller Roman!

Monika Schulte aus Hagen am 16.06.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Was für eine toller Roman! Es ist die Geschichte der Journalistin Gianna, die den Nachlass ihrer Mutter Maria sichtet, dieser scheinbar übermächtigen Frau, in dessen Schatten sie immer leben musste. Maria, die Partisanin in der Resistenza, die einst ein Tagebuch geschrieben hat, dass jedes italienische Kind zu kennen scheint. Giannas Tante überreicht ihr einen Koffer mit alten Papieren. Darin auch ein Tagebuch ihrer Mutter über ein Leben, dass so ganz anders war, als Gianna bisher gedacht hatte und das ihr eigenes Leben ganz schön auf den Kopf stellen wird. Grit Landau entführt uns Leser wieder einmal in das kleine Sant'Amato am Fuße des Gran Paradiso. Man fühlt mit Gianna mit, wenn sie das Tagebuch liest und in das Leben ihrer verstorbenen Mutter eintaucht. Diese Geschichte über Mut und Gewissen, Liebe und Überleben im Dritten Reich. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, aufwändig recherchiert von der Autorin. "Gran Paradiso" ist eine mitreißende Geschichte mit spannender Handlung und großen Gefühlen. Dabei ist dieser Roman aufschlussreich und tief bewegend. Absolute Lese-Empfehlung!

Berührende Familiengeschichte über eine italienische Partisanin

Tanni0106 aus Velbert am 21.05.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Als mir das Buch seitens der Autorin Grit Landau vorgestellt wurde, konnte ich mich gleich für das historisch anmutende Cover sowie den Inhalt begeistern. Auf der Homepage des Verlages gibt es hierzu auch ein sehr interessantes Präsentationsvideo der Autorin. Es ist das Jahr 1982 als die beruflich angeschlagene Turiner Radiojournalistin Gianna Perrin sich auf den Weg nach Sant´ Amato, einer Provinz Liguriens macht. Auf Bitte von Zia Mafalda, der deutlich älteren Cousine ihrer verstorbenen Mutter Maria Perrin, geb. Lanteri, kehrt diese zurück an den kleinen Ort an der Riviera, an dem sie teilweise ihre Kindheit verbrachte. Gianna soll sich den Inhalt eines aufgefundenen Koffers ihrer Mutter anschauen. Maria Perrin hat während des 2. Weltkriegs als Partisanin gekämpft und wird als Heldin verehrt. Das von ihr im Jahr 1955 veröffentlichte Tagebuch „Sommer der Freiheit“ ist inzwischen eine gängige Schullektüre. Gianna´s Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht sehr gut, auch ihre Berufswahl wurde von dieser nicht für gut befunden. Über ihre Zeit als Widerstandskämpferin hat Maria nie wirklich gesprochen, Details kennt Gianna nur aus dem veröffentlichten Tagebuch. Umso erstaunter ist sie, nun in dem Koffer handschriftliche Aufzeichnungen der Mutter zu finden, die deutlich von der bekannten Erzählung abweichen. Erst jetzt erfährt Gianna, wer ihre Mutter wirklich war. Die Autorin Grit Landau erzählt mit einer fesselnden und bildgewaltigen Schreibweise das Leben der Nationalheldin im Kampf gegen die Nazis. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Zeitebenen, wobei Gianna im Jahre 1982 mittels der Aufzeichnungen ihrer Mutter zurück ins Jahr 1944 reist und dem Leser die Zeit der Widerstandsbewegung mit all ihrem Schrecken näherbringt. Die Ausführungen der Autorin sind lebendig und emotional, ich hatte das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Doch Marias Leben wurde nicht nur von Gewalt geprägt, auch eine Liebe, von der niemand wusste, hat es gegeben. Besonders gefallen hat mir die Art und Weise, wie Gianna ihre Mutter völlig neu kennenlernt und im Verlauf des Buches eine enorme Entwicklung durchmacht. Anfangs eher entmutigt bekommt sie deutlich mehr Selbstvertrauen und stellt sich schließlich dem Leben. Mein Fazit: Eine historisch bestens recherchierte Geschichte über das Leben der legendären Maria Mortale. Fesselnd und gefühlvoll mit einem ausgewogenen Maß an Liebe und Schicksal. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und in ihrem Agieren authentisch und lebhaft. Neben Gianna und Maria hat auch Mafalda mit ihrer herzlichen Art gleich mein Herz erobert. Eine wunderbare Geschichte mit Tiefgang. Herzlichen Dank Grit Landau für ein unvergessenes Lesevergnügen, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Berührende Familiengeschichte über eine italienische Partisanin

Tanni0106 aus Velbert am 21.05.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Als mir das Buch seitens der Autorin Grit Landau vorgestellt wurde, konnte ich mich gleich für das historisch anmutende Cover sowie den Inhalt begeistern. Auf der Homepage des Verlages gibt es hierzu auch ein sehr interessantes Präsentationsvideo der Autorin. Es ist das Jahr 1982 als die beruflich angeschlagene Turiner Radiojournalistin Gianna Perrin sich auf den Weg nach Sant´ Amato, einer Provinz Liguriens macht. Auf Bitte von Zia Mafalda, der deutlich älteren Cousine ihrer verstorbenen Mutter Maria Perrin, geb. Lanteri, kehrt diese zurück an den kleinen Ort an der Riviera, an dem sie teilweise ihre Kindheit verbrachte. Gianna soll sich den Inhalt eines aufgefundenen Koffers ihrer Mutter anschauen. Maria Perrin hat während des 2. Weltkriegs als Partisanin gekämpft und wird als Heldin verehrt. Das von ihr im Jahr 1955 veröffentlichte Tagebuch „Sommer der Freiheit“ ist inzwischen eine gängige Schullektüre. Gianna´s Verhältnis zu ihrer Mutter war nicht sehr gut, auch ihre Berufswahl wurde von dieser nicht für gut befunden. Über ihre Zeit als Widerstandskämpferin hat Maria nie wirklich gesprochen, Details kennt Gianna nur aus dem veröffentlichten Tagebuch. Umso erstaunter ist sie, nun in dem Koffer handschriftliche Aufzeichnungen der Mutter zu finden, die deutlich von der bekannten Erzählung abweichen. Erst jetzt erfährt Gianna, wer ihre Mutter wirklich war. Die Autorin Grit Landau erzählt mit einer fesselnden und bildgewaltigen Schreibweise das Leben der Nationalheldin im Kampf gegen die Nazis. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Zeitebenen, wobei Gianna im Jahre 1982 mittels der Aufzeichnungen ihrer Mutter zurück ins Jahr 1944 reist und dem Leser die Zeit der Widerstandsbewegung mit all ihrem Schrecken näherbringt. Die Ausführungen der Autorin sind lebendig und emotional, ich hatte das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Doch Marias Leben wurde nicht nur von Gewalt geprägt, auch eine Liebe, von der niemand wusste, hat es gegeben. Besonders gefallen hat mir die Art und Weise, wie Gianna ihre Mutter völlig neu kennenlernt und im Verlauf des Buches eine enorme Entwicklung durchmacht. Anfangs eher entmutigt bekommt sie deutlich mehr Selbstvertrauen und stellt sich schließlich dem Leben. Mein Fazit: Eine historisch bestens recherchierte Geschichte über das Leben der legendären Maria Mortale. Fesselnd und gefühlvoll mit einem ausgewogenen Maß an Liebe und Schicksal. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und in ihrem Agieren authentisch und lebhaft. Neben Gianna und Maria hat auch Mafalda mit ihrer herzlichen Art gleich mein Herz erobert. Eine wunderbare Geschichte mit Tiefgang. Herzlichen Dank Grit Landau für ein unvergessenes Lesevergnügen, welches ich nur weiterempfehlen kann.

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Monika Fuchs

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Wer war Maria wirklich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist jetzt der dritte Roman der Autorin Grit Landau. Alle drei Romane spielen zum Teil in dem fiktiven Ort Sant’Amato an der italienischen Riviera. Sie gehören lose zusammen, da die Hauptdarsteller immer familiäre Bindungen zu diesem Ort haben. Allerdings spielen ihre Geschichten zu unterschiedlichen Zeit, greifen aber auch einmal ineinander über. Folgende Romane sind bisher von ihr erschienen: - „Marina, Marina“ (2019, inzwischen als Taschenbuch) Grit Landau erzählt die Geschichte von mehreren Bewohnern des fiktiven Örtchens Sant’Amato an der italienischen Riviera. Es sind einzelne Episoden in der Zeitspanne von 1960 bis 1968. Dann springt das Buch zurück in das Jahr 1944 und danach vor in das Jahr 1980, wo es endet. - „Die sardische Hochzeit“ (2020, inzwischen als Taschenbuch) Leo Lanteri reist von Sant’Amato nach Sardinien, wo er nach einer seltenen Olivensorte suchen soll. Er kommt 1922 auf eine Insel, die mit dem heutigen Sardinien wohl überhaupt keine Ähnlichkeiten mehr aufweist, und erlebt hautnah den Aufstieg der Schwarzhemden Mussolinis mit. - „Gran Paradiso“ (2022) Spielt auf zwei Zeitebenen im Jahr 1982 und in den Jahren 1944/1945 Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig wiedergegeben, auch wenn sie einen in die Irre leiten kann! Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen und fand es sehr spannend. Besonders natürlich den Teil, in dem es um Marias Geschichte geht. Mit Rahmenhandlungen stehe ich ja eigentlich immer auf Kriegsfuß, und so ging es mir auch dieses Mal, obwohl ich mich gefreut habe, Nino Lanteri und Zia Mafalda, die ich bereits aus den vorherigen Romanen kannte erneut zu begegnen. Grit Landau hat ein gutes Bild Norditaliens zu der Zeit des 2. Weltkriegs geschaffen, wobei dies natürlich dem Genre „Guter Unterhaltungsroman“ angepasst wurde. Die Grausamkeiten wurden mehr angedeutet als deutlich dargestellt. Und natürlich spielt eine Liebesgeschichte eine große Rolle. Trotzdem bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Partisanen und was es für die restliche Bevölkerung dieser Zeit bedeutete oder bedeuten konnte. Wer noch nichts über das Thema gewusst hat, erhält hier Grundinformationen. Die einzelnen Charaktere werden sehr lebendig beschrieben, und wer die Landschaft von Urlauben kennt, kann sie auf Grund der tollen Landschaftsbeschreibungen gut wiedererkennen. Mir hat besonders gut gefallen, dass eine Partisanin die Hauptrolle spielt, denn es hat tatsächlich einige Frauen bei den Partisanen gegeben, wie z.B. Marisa Musu und Ada Gobetti. Zumeist waren die Frauen allerdings weniger als Kämpferinnen tätig, sondern als Versorgerinnen und Botinnen. Grit Landau hat es auch dieses Mal wieder geschafft, einen sehr gut lesbaren Roman über Italien zu schreiben, in dem man einiges lernt, was vielen vielleicht noch nicht bekannt ist. Wer tiefer in das Thema der Partisanenkämpfe eintauchen möchte, sollte allerdings andere Bücher lesen. Die Autorin gibt im Anschluss einige Literaturhinweise. Außerdem gibt es in diesem Buch ein Glossar, denn die Autorin hat ihre Geschichte mit italienischen und valdostanischen Wörtern gewürzt. )Valdostanisch ist ein Dialekt des Valle D’Aosta, der Region, in der dieser Roman spielt. Darin mischt sich ein wenig die französische und die italienische Sprache.) Grit Landau hat wieder einen sehr lesenswerten Roman über Italien geschrieben. Nach „Marina, Marina“ und „Die sardische Hochzeit“ entführt sie uns in die Zeit von 1944/45, wo in Norditalien die Partisanen der Deutschen Wehrmacht das Leben zur Hölle machten. Mit der Hauptperson Maria setzt die Autorin den kämpfenden Partisaninnen ein Denkmal. In der Rahmenhandlung treffen wir einige Bekannte aus „Marina, Marina“ wieder.
5/5

Wer war Maria wirklich

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dies ist jetzt der dritte Roman der Autorin Grit Landau. Alle drei Romane spielen zum Teil in dem fiktiven Ort Sant’Amato an der italienischen Riviera. Sie gehören lose zusammen, da die Hauptdarsteller immer familiäre Bindungen zu diesem Ort haben. Allerdings spielen ihre Geschichten zu unterschiedlichen Zeit, greifen aber auch einmal ineinander über. Folgende Romane sind bisher von ihr erschienen: - „Marina, Marina“ (2019, inzwischen als Taschenbuch) Grit Landau erzählt die Geschichte von mehreren Bewohnern des fiktiven Örtchens Sant’Amato an der italienischen Riviera. Es sind einzelne Episoden in der Zeitspanne von 1960 bis 1968. Dann springt das Buch zurück in das Jahr 1944 und danach vor in das Jahr 1980, wo es endet. - „Die sardische Hochzeit“ (2020, inzwischen als Taschenbuch) Leo Lanteri reist von Sant’Amato nach Sardinien, wo er nach einer seltenen Olivensorte suchen soll. Er kommt 1922 auf eine Insel, die mit dem heutigen Sardinien wohl überhaupt keine Ähnlichkeiten mehr aufweist, und erlebt hautnah den Aufstieg der Schwarzhemden Mussolinis mit. - „Gran Paradiso“ (2022) Spielt auf zwei Zeitebenen im Jahr 1982 und in den Jahren 1944/1945 Die Inhaltsangabe ist dieses Mal stimmig wiedergegeben, auch wenn sie einen in die Irre leiten kann! Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen und fand es sehr spannend. Besonders natürlich den Teil, in dem es um Marias Geschichte geht. Mit Rahmenhandlungen stehe ich ja eigentlich immer auf Kriegsfuß, und so ging es mir auch dieses Mal, obwohl ich mich gefreut habe, Nino Lanteri und Zia Mafalda, die ich bereits aus den vorherigen Romanen kannte erneut zu begegnen. Grit Landau hat ein gutes Bild Norditaliens zu der Zeit des 2. Weltkriegs geschaffen, wobei dies natürlich dem Genre „Guter Unterhaltungsroman“ angepasst wurde. Die Grausamkeiten wurden mehr angedeutet als deutlich dargestellt. Und natürlich spielt eine Liebesgeschichte eine große Rolle. Trotzdem bekommt man einen guten Einblick in das Leben der Partisanen und was es für die restliche Bevölkerung dieser Zeit bedeutete oder bedeuten konnte. Wer noch nichts über das Thema gewusst hat, erhält hier Grundinformationen. Die einzelnen Charaktere werden sehr lebendig beschrieben, und wer die Landschaft von Urlauben kennt, kann sie auf Grund der tollen Landschaftsbeschreibungen gut wiedererkennen. Mir hat besonders gut gefallen, dass eine Partisanin die Hauptrolle spielt, denn es hat tatsächlich einige Frauen bei den Partisanen gegeben, wie z.B. Marisa Musu und Ada Gobetti. Zumeist waren die Frauen allerdings weniger als Kämpferinnen tätig, sondern als Versorgerinnen und Botinnen. Grit Landau hat es auch dieses Mal wieder geschafft, einen sehr gut lesbaren Roman über Italien zu schreiben, in dem man einiges lernt, was vielen vielleicht noch nicht bekannt ist. Wer tiefer in das Thema der Partisanenkämpfe eintauchen möchte, sollte allerdings andere Bücher lesen. Die Autorin gibt im Anschluss einige Literaturhinweise. Außerdem gibt es in diesem Buch ein Glossar, denn die Autorin hat ihre Geschichte mit italienischen und valdostanischen Wörtern gewürzt. )Valdostanisch ist ein Dialekt des Valle D’Aosta, der Region, in der dieser Roman spielt. Darin mischt sich ein wenig die französische und die italienische Sprache.) Grit Landau hat wieder einen sehr lesenswerten Roman über Italien geschrieben. Nach „Marina, Marina“ und „Die sardische Hochzeit“ entführt sie uns in die Zeit von 1944/45, wo in Norditalien die Partisanen der Deutschen Wehrmacht das Leben zur Hölle machten. Mit der Hauptperson Maria setzt die Autorin den kämpfenden Partisaninnen ein Denkmal. In der Rahmenhandlung treffen wir einige Bekannte aus „Marina, Marina“ wieder.

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