Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...
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Ostseekreuz
Bewertung am 28.04.2022
Bewertungsnummer: 1703579
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich habe schon einige Hör-/Bücher von Eva Almstedt gelesen oder gehört, mir gefällt der Schreibstil. Man kann die Ostseekrimis um Pia Korittki auch unabhängig voneinander lesen, wichtige Informationen aus Vorgängerbänden werden im Laufe der Geschichte erwähnt.
Das Titelbild ist wie gewohnt düster und geheimnisvoll.
Nach den dramatischen und belastenden Geschehnissen ihres letzten Falles
hat Pia sich für einen Aufenthalt im Kloster entschieden, um auszuspannen, abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen, während Marten, der mir übrigens auch sehr sympathisch ist, weiterhin auf der Suche nach Lohse ist.
Das Buch beginnt ruhig und harmlos, nach etwa einem Viertel nimmt die Geschichte an Fahrt auf und natürlich gibt es auch wieder Tote. Pia sollte sich aus den Ermittlungen raushalten, damit ihre Tarnung nicht auffliegt, aber sie wäre nicht Pia, wenn sie sich an die Vorgaben halten würde. Zudem stellt sie fest, dass Nichtstun absolut nichts für sie ist.
Marten und Pia neigen beide zu Alleingängen, die sie jeweils in Gefahr bringen.
Man bekommt einen kleinen Einblick in das Klosterleben der Mönche, die hier nach den Regeln des (fiktiven) Cyprianer-Ordens leben, aber doch auch nur Menschen sind. Gemischt mit Todesfällen, Intrigen und Gezanke unter den zahlenden Gästen, dazu kaltes, meist unfreundliches Novemberwetter, ist ein spannender Krimi entstanden, der sich leicht und flüssig lesen lässt.
Ohne etwas zu verraten, kann ich sagen, über einen Part am Ende des Buches habe ich mich sehr gefreut…
Von mir bekommt „Ostseekreuz“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Ein komplexer Krimi
Gertie G. aus Wien am 24.04.2022
Bewertungsnummer: 1700880
Bewertet: eBook (ePUB)
Dieser Krimi ist der 17. (!) rund um KHK Pia Korittki. Ich habe noch nicht alle gelesen, doch das stört nicht wirklich, denn es gibt immer wieder punktuelle Hinweise auf die Vorgänger, sodass ich mich trotzdem gut zurechtfinde.
Worum geht’s diesmal?
Pia Korittki leidet seit ihrer Entführung an einer PTBS, was sie sich zum Leidwesen ihrer Umgebung nicht wirklich eingestehen will/kann. Als geringstes Übel erachtet sie eine zweiwöchige Auszeit in einem Kloster. Sie checkt inkognito ein. Doch aus der beschaulichen Klosterruhe wird nichts, denn es werden ein Klosterbruder und ein Gast ermordet.
Um ihren wahren Beruf, von dem nur der Abt weiß, zu bewahren, vertraut sie sich dem ermittelnden Beamten an und erhält den inoffiziellen Auftrag, als verdeckte Ermittlerin die Augen und Ohren offen zu halten.
Gleichzeitig spitzt sich Lage außerhalb des Klosters zu, denn Pias Entführer, der aus der Justizanstalt geflohen ist und nach wie vor sie und ihre Familie bedroht, wird in Frankreich gesichtet. Pias Freund, der BKA-Ermittler Marten, nimmt an der Cote d’Azur die Verfolgung auf und begibt sich in große Gefahr.
Meine Meinung:
In diesem Krimi wird Pia Korittki ein wenig persönliche Ruhe gegönnt, was aber den Krimi nicht minder spannend macht. Der zweite Handlungsstrang, die Jagd auf den entflohenen Entführer, ist rasant und hält die Leser in Atem.
Sehr geschickt gemacht von Autorin Eva Almstädt! Der Spannungsbogen ist extrem hoch und beschert beiden Handlungssträngen einen passenden Showdown.
Pias verdeckte Ermittlungen, die ohne die sonst üblichen technischen Hilfsmittel auskommen müssen, fördern nicht nur einen, sondern gleich mehrere Verdächtige mit unterschiedlichen Motiven zutage. So, lieber Leser, nun musst du dich entscheiden: Wer ist der Mörder?
Interessant ist der Unterschied zwischen den beiden Handlungssträngen: Während die Verfolgungsjagd ziemlich klar ist: Der Verbrecher muss zur Strecke gebracht werden - tot oder lebendig, Punkt und aus, gibt es im Kloster zahlreiche Personen, die vorgestellt werden müssen, damit der Leser selbst herausfinden kann, wer der Täter ist. Wir erfahren einiges über das Klosterleben, das hier auch nicht immer alles Liebe-Wonne-Waschtrog ist, sondern, dass auch hier Eitelkeiten und Missgunst herrschen. Daneben lernen wir einige Gäste des Klosters kennen. Genervt hat mich das Frauen-Duo Christine und Julia.
Die psychischen Belastungen, denen Pia ausgesetzt war und ist, sind für die Leser deutlich spürbar. Zusätzlich ist auch Pias Privatleben ein wenig turbulent. Doch das scheint nun zu einem guten (?) Ende gekommen zu sein.
Fazit:
Ein Krimi, der durch seinen komplexen Aufbau und den hohen Spannungsbogen besticht. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Meinung aus der Buchhandlung
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Während Marten, der Lebensgefährte der toughen Kommissarin Pia Korittki der Lübecker Bucht, alles daran setzt, den perfide agierenden Täter dingfest zu machen, sucht die Kommissarin Schutz in einem Kloster an der Ostseeküste. Doch sie scheint das Verbrechen quasi magisch anzuziehen. So geschehen hinter den Klostermauern mysteriöse Dinge. Natürlich schafft es die ambitionierte Kommissarin nicht, sich aus laufenden Ermittlungen herauszuholen. Der Krimi nimmt langsam Fahrt auf und steuert dann rasant auf ein fulminanten Ende hin. Genau richtig zum Mitraten. Selbst bin ich ein großer Fan dieser Reihe und freue mich jedes Frühjahr auf einen neuen spannenden Fall.
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Eigentlich soll Pia sich im Kloster erholen und abtauchen, während Marten Unruh Jagd auf Loohse macht. Aber natürlich kommen ihr wieder Leichen dazwischen. Obwohl nicht sehr glaubwürdig ist es ein wirklich interessanter und spannender Fall.
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