Produktbild: Nie schweigen

Nie schweigen Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind. Esther Bejaranos letztes Interview: ihr Kampf gegen Intoleranz, Antisemiti

3

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2022

Herausgeber

Sascha Hellen

Verlag

Bonifatius Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,7/12,2/1,5 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89710-920-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.01.2022

Herausgeber

Sascha Hellen

Verlag

Bonifatius Verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19,7/12,2/1,5 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89710-920-9

Herstelleradresse

Bonifatius GmbH
Karl-Schurz-Straße 26
33100 Paderborn
DE

Email: GPSR Kontakt

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    01.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr emotional

    Mein Fazit: Zitat: "Ihr sollt die Stimme gegen das Vergessen sein, wenn wir nicht mehr da sind". E. Bejarano Mittlerweile kenne ich viele" starke Frauen " - Überlebende des Holocaust, die in Büchern und Erzählungen ihre Stimme erheben und über die Gräueltaten der Nazis sprechen. Zum Beispiel, die wohl berühmteste Jüdin Margot Friedländer, die 2025 im Alter von 103 Jahren verstorben ist. Sie bat Leon Goretzka, ( im Vorwort lesbar), dass die Verbrechen nicht in Vergessenheit geraten dürfen und er Botschafter für künftige Generationen sein sollte. Bücher wie die von Esther Bejarano sind von unschätzbarem Wert und sollten von Schülern im Geschichtsunterricht gelesen werden. Sie zeigen, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Der Völkermord an den Juden im Zweiten Weltkrieg ist beispiellos, grausam, unfassbar und es ist Zeit, um Vergebung zu bitten. Das Bewegende Interview mit Sascha Hellen im Buch ist sehr beeindruckend, sehr berührend, sehr emotional und sehr zu Herzen gehend. Was musste diese Frau im Konzentrationslager alles erleiden? Folter, Krankheiten, Hungersnot und sie überlebte nur, weil sie Akkordeon spielte und durch ihren unbändigen Lebenswillen . Zeit ihres Lebens hat sie Aufklärungsarbeit bei vorwiegend jungen Menschen geleistet, weil:" sie können nicht wissen, was passiert ist." Nach dem Krieg hat sich die Autorin unermüdlich gegen den Judenhass ausgesprochen, auf Missstände in jüdischen Kindergärten aufmerksam gemacht, teilweise müssen sie gegen Angriffe bewacht werden … Man kann diese Frau nur für ihren Mut und ihren unermüdlichen Einsatz bewundern. Diese einzigartige Frau ist am 15. Dezember 1924 in Saarlouis geboren und ihre Stimme erstarb am 10. Juli 2021. Ihr Kampf gegen den Antisemitismus und Rassismus soll nicht umsonst gewesen sein. Ich hoffe, ihr Buch findet viele Leser, damit diese einzigartige Frau mit ihrer besonderen Message nicht in Vergessenheit geraten wird. Ich hätte sie gerne persönlich getroffen, über ihr Lebenswerk gesprochen und Fragen gestellt. Dieses Buch lege ich euch ganz besonders ans Herz!

  • Bewertung

    5/5

    15.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Als wäre sie nie weg

    Dieses Buch ist eines der wenigen Dinge, welche uns von Esther Bejarano bleiben. Umso deutlicher vermittelt es die historische Verantwortung ihr und allen anderen Holocaustüberlebenden gegenüber. Das Buch so fantastisch geschrieben, dass ihr Wesen als Mensch perfekt wiedergegeben wird. Sollte verpflichtend in Schulen gelesen werden. Ruhe in Frieden Esther Bejarano.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein letztes Vermächtnis

    Am 09.02.2018 hatte ich das Glück, Esther Bejarano mit ihrem Sohn Joram Bejarano und Kutlu Yurtseven auf der Bühne zu erleben und Esther Bejarano aus ihren Erinnerungen lesen zu hören. Es war großartig, diese kleine Frau zwischen den beiden hochgewachsenen Männer zu sehen. Und es war so schön, mit welcher Liebe und Achtung die beiden Männer Esther behandelt haben. Leider war es mir nicht vergönnt, sie noch ein zweites Mal live zu erleben. Und es war ein Schock für mich, als ich 11. Juli 2021 erfuhr, dass diese wunderbare Frau die Erde für immer verlassen hat. Ich habe sie ein Stück auf ihrer letzten Reise begleitet, indem ich als Zaungast bei ihrer Beerdigung war, wo ihr langjähriger Freund und kleiner Bruder im Geiste Rolf Becker so liebevoll an sie erinnert hat. Das werde ich nie vergessen. Im Januar 2022 ist dann noch ein Buch herausgekommen, das Esther Bejarano leider nicht mehr beenden konnte. „Nie Schweigen“ ist ein Gespräch zwischen Esther Bejarano, Sascha Hellen (Journalist), Florian Bessel und Kay Moritz Ebbinghaus. Sie haben am 13. Juni 2022 das letzte Mal mit Esther Bejarano an dem Buch gearbeitet. Florian Bessel war zu dem Zeitpunkt 16 Jahre alt und Kay Moritz Ebbinghaus 18 Jahre alt. Sie setzen sich schon seit Jahren aus persönlichem Interesse mit dem Thema Antisemitismus auseinander. Wer das Buch „Erinnerungen“ von Esther Bejarano gelesen hat, wird von ihrer Seite aus nichts wirklich Neues erfahren, außer wie wichtig es ihr war, dass die jungen Menschen ihre Erinnerungen weitertragen und dafür sorgen, dass so etwas wie die Shoa nie wieder geschehen darf. Was aber an diesem Buch besonders ist, sind die Fragen der jungen Männern und die Fußnoten. Die Fußnoten erklären Begriffe, die den Erwachsenen geläufig sein sollten, aber vielen jungen Menschen vielleicht nicht. Da das Buch leider nicht so beendet werden konnte, wie es sich die beiden jungen Männer und der Autor es sich vorgestellt hatten, haben sie sich zur Abrundung des Themas noch um ein Interview mit dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster bemüht, der einiges zum Leben jüdischer Menschen in Deutschland beigesteuert hat. Sascha Hellen mich ziemlich zum Ende des Buches noch überrascht. Er spricht das aus, was ich persönlich während der Lesung auch wahrgenommen habe. „Während sie über diese unsägliche Nummer auf ihrem Arm spricht, verzieht Esther Bejarano keine Miene. Generell wirkt sie sehr streng. Über Strecken gar hart, auch mit sich selbst. […] Die Jugendlichen vermissen manchmal eine Herzlichkeit, das ist deutlich zu spüren.“ (S. 90). Ich habe bei der Lesung auch diese Härte und Strenge wahrgenommen, und Emotionen vermisst. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass sie nur so über das Thema sprechen kann, wenn sie es aus einer anderen Perspektive betrachtet – so als ob sie es nicht selber erleben musste, sondern von einer anderen Person berichtet Ich finde, dass dieses Buch ein wunderbares Vermächtnis für eine tapfere, unbeugsame Frau ist, die nie Angst hatte zu polarisieren. Und es ist ein gutes Buch für junge Menschen, die sich einmal mit dem Thema Holocaust beschäftigen möchten. Ich vermisse diese Frau, die sich als Jüdin „erdreistet hat“, israelkritisch zu sein und dann war sie auch noch Kommunistin in Deutschland. Eine Frau, die bis zum Ende gegen das Vergessen und das Schweigen angekämpft hat.

Kundinnen und Kunden meinen

5

3

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Nie schweigen