Produktbild: Abschiedstour

Abschiedstour Eine Utopie

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Westend

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20/11,8/1,3 cm

Gewicht

154 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-370-4

Beschreibung

Rezension

"Eine bissige Satire auf unser kapitalistisches Ausbeutungssystem."
hr2

"Auf der Bühne wie im Buch geht es ihr um große Fragen – um gesellschaftliche Ausbeutung, um Solidarität und darum, welche Alternativen es gibt zu dem Bestehenden."
Deutschlandfunk Kultur

"Eine Bühnenshow in Schriftform."
thelittlequeerreview

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Westend

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20/11,8/1,3 cm

Gewicht

154 g

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-370-4

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@westendverlag.de

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Wäre auf der Bühne mit Mimik und Gestik top

booklover2011 aus ... am 14.07.2024

Bewertungsnummer: 2243849

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

3,5 Sterne Inhalt siehe Klappentext. Meinung: Christine Prayon hat Teile ihres Bühnenprogramms als (Hör-)Buch veröffentlicht. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Themen und verwendet dafür verschiedene Charaktere/Kunstfiguren, springt teilweise auch hin und her, so dass mir der rote Faden etwas gefehlt hat. Ab und zu gab es auch Wiederholungen. Hörbuch (ungekürzt): Es war größtenteils angenehm dem Erzählfluss zu folgen und der Autorin und Sprecherin zuzuhören. Die verschiedenen Stimmen der Personen hat sie so gut betont und dargestellt, dass sie für mich erkennbar/zuzuordnen waren. Teilweise waren die Kunstfiguren sehr überdreht. Mit ihrer Gestik und Mimik wäre es als Bühnenprogramm sicher top gewesen. Tolles Kabarett von Christine Prayon, leider fehlen Mimik und Gestik, so dass es aufgrund der oben genannten Kritikpunkte gute 3,5 von 5 Sternen gibt (bei Portalen ohne halbe Sterne aufgerundet) und eine Hörempfehlung für Fans des Kabaretts bzw. von Prayon. Fazit: Tolles Kabarett von Christine Prayon, leider fehlen Mimik und Gestik. Hörempfehlung für Fans des Kabaretts bzw. von Prayon. Mit ihrer Gestik und Mimik wäre es als Bühnenprogramm sicher top gewesen.

Wäre auf der Bühne mit Mimik und Gestik top

booklover2011 aus ... am 14.07.2024
Bewertungsnummer: 2243849
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

3,5 Sterne Inhalt siehe Klappentext. Meinung: Christine Prayon hat Teile ihres Bühnenprogramms als (Hör-)Buch veröffentlicht. Sie beschäftigt sich mit verschiedenen Themen und verwendet dafür verschiedene Charaktere/Kunstfiguren, springt teilweise auch hin und her, so dass mir der rote Faden etwas gefehlt hat. Ab und zu gab es auch Wiederholungen. Hörbuch (ungekürzt): Es war größtenteils angenehm dem Erzählfluss zu folgen und der Autorin und Sprecherin zuzuhören. Die verschiedenen Stimmen der Personen hat sie so gut betont und dargestellt, dass sie für mich erkennbar/zuzuordnen waren. Teilweise waren die Kunstfiguren sehr überdreht. Mit ihrer Gestik und Mimik wäre es als Bühnenprogramm sicher top gewesen. Tolles Kabarett von Christine Prayon, leider fehlen Mimik und Gestik, so dass es aufgrund der oben genannten Kritikpunkte gute 3,5 von 5 Sternen gibt (bei Portalen ohne halbe Sterne aufgerundet) und eine Hörempfehlung für Fans des Kabaretts bzw. von Prayon. Fazit: Tolles Kabarett von Christine Prayon, leider fehlen Mimik und Gestik. Hörempfehlung für Fans des Kabaretts bzw. von Prayon. Mit ihrer Gestik und Mimik wäre es als Bühnenprogramm sicher top gewesen.

Diffuse Kapitalismuskritik als Ideologie und Ende ihres Denkens.

BK am 14.02.2026

Bewertungsnummer: 3045503

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ihre Kritik erschöpft sich in Schlagworten und einer in die Länge gezogenen Mimik, die überraschend ist. Im Buch leider schlecht zu transportieren. Gleich zu Beginn hören wir ein Papierrascheln, eine gute Analogie der Gedanken dieser Autorin. Sie raschelt mit leerem Papier, legt aber wenig bis keine wirklichen Gedanken offen. Ich kontrastiere sie mal mit Enzensberger, nicht biografisch, sondern denkstilistisch – genau dort liegt der Unterschied. Prayon: Die Haltung steht fest, bevor der Text beginnt. Kapitalismuskritik ist Voraussetzung, nicht Ergebnis. Enzensberger: Denken beginnt ohne Garantie. Er wusste, dass jede Haltung korrumpiert, sobald sie sicher wird. Enzensberger misstraute seiner eigenen Moral. Prayon verlässt sich auf sie. Enzensberger nutzt Ironie als Sprengstoff. Prayon aktiviert sie als Polster. Kapitalismus erscheint bei Brayon als moralischer Mangelzustand. Kaum Analyse, viel Tonfall. Enzensberger: Sah früh, dass Kapitalismuskritik selbst zur Ideologie werden kann – bequem, folgenlos, selbstgerecht. Er hätte gefragt: Wer lebt eigentlich wovon, während er den Kapitalismus verachtet? Enzensberger schrieb, um herauszufinden, was er denkt. Prayon schreibt, um zu zeigen, was sie denkt. Ihre Mimik und die Pausen sind ihr stärkstes, aber oft leeres Mittel zum Transport ihrer Sichtweisen. Enzensberger hatte Zweifel und Stil. Prayon hat Haltung und Routine. Gute Satire lebt von Ambivalenz, von der Möglichkeit, dass auch der Sprecher selbst getroffen wird. In Abschiedstour fehlt diese Gegenbewegung. Die Autorin steht außerhalb des kritisierten Systems, obwohl sie faktisch davon lebt, eine Unternehmerin in Sachen Contra-Kapitalismus ist. Schlau nutzt sie werbliche Effekte schon im Titel, man denkt es sei ihre letzte Aussage. Weit gefehlt: sie wird nicht müde, ihre Haltungen in Mimik erstarren zu lassen. Diese blinde Stelle bleibt unbearbeitet. Kapitalismus ist immer „die anderen“, nie der eigene Resonanzraum. Abschiedstour ist kein Abschied, sondern eine Bestätigung: von Haltungen, die im Kulturbetrieb ohnehin Konsens sind. Verunsichert durch das Corona Dingsbums. Die permanente Kapitalismuskritik, aufgequollen mit dem Virus, wirkt nicht radikal, sondern konform – und genau deshalb ermüdend. Wer die intellektuelle Leistungsfähigkeit dieser Autorin testen möchte, nehme sich ihr Interview in sachlich richtig zur Brust. Ich habe den Eindruck, die Autorin denkt nach und wacht langsam auf. Bei den Worten Kapitalismuskritik zuckt sie zusammen und merkt, ha, ja, jetzt dämmert es mir, ich bin ja selbst eine Unternehmerin. Vielleicht heißt ihr nächstes Buch: Abschied von meiner diffusen Kritik.

Diffuse Kapitalismuskritik als Ideologie und Ende ihres Denkens.

BK am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3045503
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ihre Kritik erschöpft sich in Schlagworten und einer in die Länge gezogenen Mimik, die überraschend ist. Im Buch leider schlecht zu transportieren. Gleich zu Beginn hören wir ein Papierrascheln, eine gute Analogie der Gedanken dieser Autorin. Sie raschelt mit leerem Papier, legt aber wenig bis keine wirklichen Gedanken offen. Ich kontrastiere sie mal mit Enzensberger, nicht biografisch, sondern denkstilistisch – genau dort liegt der Unterschied. Prayon: Die Haltung steht fest, bevor der Text beginnt. Kapitalismuskritik ist Voraussetzung, nicht Ergebnis. Enzensberger: Denken beginnt ohne Garantie. Er wusste, dass jede Haltung korrumpiert, sobald sie sicher wird. Enzensberger misstraute seiner eigenen Moral. Prayon verlässt sich auf sie. Enzensberger nutzt Ironie als Sprengstoff. Prayon aktiviert sie als Polster. Kapitalismus erscheint bei Brayon als moralischer Mangelzustand. Kaum Analyse, viel Tonfall. Enzensberger: Sah früh, dass Kapitalismuskritik selbst zur Ideologie werden kann – bequem, folgenlos, selbstgerecht. Er hätte gefragt: Wer lebt eigentlich wovon, während er den Kapitalismus verachtet? Enzensberger schrieb, um herauszufinden, was er denkt. Prayon schreibt, um zu zeigen, was sie denkt. Ihre Mimik und die Pausen sind ihr stärkstes, aber oft leeres Mittel zum Transport ihrer Sichtweisen. Enzensberger hatte Zweifel und Stil. Prayon hat Haltung und Routine. Gute Satire lebt von Ambivalenz, von der Möglichkeit, dass auch der Sprecher selbst getroffen wird. In Abschiedstour fehlt diese Gegenbewegung. Die Autorin steht außerhalb des kritisierten Systems, obwohl sie faktisch davon lebt, eine Unternehmerin in Sachen Contra-Kapitalismus ist. Schlau nutzt sie werbliche Effekte schon im Titel, man denkt es sei ihre letzte Aussage. Weit gefehlt: sie wird nicht müde, ihre Haltungen in Mimik erstarren zu lassen. Diese blinde Stelle bleibt unbearbeitet. Kapitalismus ist immer „die anderen“, nie der eigene Resonanzraum. Abschiedstour ist kein Abschied, sondern eine Bestätigung: von Haltungen, die im Kulturbetrieb ohnehin Konsens sind. Verunsichert durch das Corona Dingsbums. Die permanente Kapitalismuskritik, aufgequollen mit dem Virus, wirkt nicht radikal, sondern konform – und genau deshalb ermüdend. Wer die intellektuelle Leistungsfähigkeit dieser Autorin testen möchte, nehme sich ihr Interview in sachlich richtig zur Brust. Ich habe den Eindruck, die Autorin denkt nach und wacht langsam auf. Bei den Worten Kapitalismuskritik zuckt sie zusammen und merkt, ha, ja, jetzt dämmert es mir, ich bin ja selbst eine Unternehmerin. Vielleicht heißt ihr nächstes Buch: Abschied von meiner diffusen Kritik.

Kundinnen und Kunden meinen

Abschiedstour

von Christine Prayon

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  • Produktbild: Abschiedstour
  • Inhalt

    Vorwort 7

    Falls wir jetzt doch noch Kapitalismus haben 15

    Utopia oder:
    Das Kabarett ist eh tot 19

    Der GröCoZ 29

    Die Nachrichten I 35

    Der Brennpunkt 39

    Gespräch in der Garderobe 47

    Pause 49

    Radio Diarrhoe 53

    Kurze Zwischenfrage 69

    Schlandfunk 71

    #gänsehaut 73

    Letztes Kapitel 77

    BONUSMATERIAL 95