Produktbild: Saugut und ein wenig wie wir

Saugut und ein wenig wie wir Eine Geschichte über das Schwein

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2022

Herausgeber

Günther Frauenlob + weitere

Verlag

Westend

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,9 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Originaltitel

Litt som oss Litt som oss - En fortelling om grisen

Übersetzt von

Günther Frauenlob + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-357-5

Beschreibung

Rezension

"Die Beziehung von Mensch und Schwein erforscht Endresen ohne Vorurteile. "Saugut und ein wenig wie wir" heißt sein Buch. Der Titel ist eine Provokation, denn viele Züchter lehnen genau das ab: die Vermenschlichung von Schweinen. Dabei teilen Schweine viele Eigenschaften mit uns."
ARD / titel, thesen, temperamente

"Kristoffer Hatteland Endresen hat einen Wurf Mastferkel ihr kurzes Leben lang begleitet. Dabei lernt er tolle Charaktere kennen – und ein System, worin solche Begegnungen nicht vorgesehen sind."
Perspective Daily

"Eine vielfältige, aufschlussreiche und erfreulich persönliche Kulturgeschichte des Schweins."
Bücher & Bilder

"Wie dringend sich etwas ändern muss, zeigt Endresens aufrüttelndes Buch."
Der Freitag

"Die Lektüre lohnt sich."
Die Presse

"Dies ist ein Sachbuch, in dem man nicht nur etwas über das Schwein, sondern auch viel über den Menschen lernt."
scharf links

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.02.2022

Herausgeber

Verlag

Westend

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,9 cm

Gewicht

472 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Originaltitel

Litt som oss Litt som oss - En fortelling om grisen

Übersetzt von

  • Günther Frauenlob
  • Frank Zuber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-357-5

Herstelleradresse

Westend
Waldstraße 12a
63263 Neu-Isenburg
DE

Email: info@westendverlag.de

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    14.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenswertes über das Schwein

    Dieses Sachbuch aus dem Westend-Verlag habe ich gerne gelesen. Autor Kristoffer Hatteland Endresen ist dem Wesen des Hausschweins auf den Grund gegangen. Dazu hat er sich ein gutes halbes Jahr auf einem Bauernhof quasi als Knecht verdingt. Er hat einen Wurf Schweine von ihrer Geburt bis zu ihrer Schlachtung begleitet. Dabei hat er Bekanntes und Unbekanntes über Schweine und ihre Halter entdeckt und berichtet schonungslos über diese Erlebnisse. In 17 Kapiteln erzählt er über das Schwein und seine Beziehung zum Menschen. Er beginnt bei den ersten Höhlenmalereien, die eine solche Koexistenz bereits seit 44.000 Jahren belegen. In seinem Epilog philosophiert Endresen über die Parallelen des Corona-Virus und des Erregers der Schweinepest, deren Verbreitung durchaus ähnlich erscheinen. Meine Meinung: Bereits in der Antike hat die Medizin, vor allem Galen, entdeckt, dass Mensch und Schwein einander ähneln, also einiges am Aufbau des Körpers. Sowohl der Mensch als auch das Schwein sind echte Allesfresser, die auch vor Artgenossen nicht Halt machen. Bei den Menschen verhindert ein anerzogener Moralkodex den Kannibalismus, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Wegen dieser Ähnlichkeiten ist es nicht verwunderlich, dass so manches „Ersatzteil“ für den menschlichen Körper aus Zellen des Schweines erzeugt wird. Das meiste ist noch im laboratorischen Versuchsstadium. Doch erst vor wenigen Wochen hat ein Patient, dem ein für menschliche Bedürfnisse adaptiertes Schweineherz transplantiert worden ist, Schlagzeilen gemacht. Ob das die Zukunft sein wird? Seit die Genschere erfunden und die letzten Geheimnisse des Genoms entschlüsselt worden sind, scheint es hier kaum Grenzen zu geben. Doch zurück zum Buch und dem Schwein. Neben seiner sachlichen Darstellung der Schweinezucht und Schweinemast berichtet Endresen über die Symbolkraft des Schweines, die ziemlich ambivalent ist. Einerseits wird das Schwein als Glückssymbol verehrt, andererseits ist es Symbol für alles Unreine. Religionen wie der Islam oder das Judentum verbieten den Genuss von Schweinefleisch. Doch auch in unserer christlichen Welt wurde das Schwein immer wieder verfolgt und „vor Gericht gestellt“. Ein Procedere, das uns heute ein wenig abstrus erscheint. Endresen berichtet von Massentierhaltung, von unwürdigen Haltungsbedingungen wie kupierten Schwänzen und Spaltenböden. Allerdings gibt es auch Landwirtschaften, in denen die Tiere beinahe artgerecht gehalten werden. Warum nur beinahe? Das Hausschwein ist seit Jahrtausenden domestiziert, sodass es mit seiner Wildform, nur wenig Ähnlichkeit hat. In manchen Bauernhöfen dürfen die Schweine tagaus tagein im Freien leben. Doch das ist eher die Ausnahme und nur für eine überschaubare Anzahl von Tieren möglich. Wie ähnlich Mensch und Schwein sind, hat schon George Orwell in seiner Parabel „Animal Farm“ entdeckt. Hier ist mir der Zeichentrickfilm von John Halas und Joy Batchelor aus dem Jahr 1959 in Erinnerung, bei dem am Ende die Grenzen zwischen Mensch und Schwein verschwimmen. Fazit: Ein interessantes Sachbuch über das Schwein, dem ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.

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  • Produktbild: Saugut und ein wenig wie wir
  • Inhalt

    Prolog7

    Eine unmögliche Begegnung9
    Ein gutes Schwein frisst alles19
    Quarantäne33
    Die erste Begegnung43
    Das Tier, das sich selbst zähmte57
    Nicht auf einer Wellenlänge73
    Das verbotene Tier87
    »Allah ist allvergebend und barmherzig«101
    Appetit und Aversion109
    Nackt und eingesperrt121
    Wider die Natur135
    Das Menschenmodell155
    Keine Schönheit169
    Ist da jemand?181
    Neuronen und Nervenbahnen193
    Tierleid – Was ist das?209
    Die Schlachtung221

    Epilog237

    Danksagung245

    Anmerkungen247

    Literatur257