Produktbild: Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch

Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch Wie globale Krisen gelöst werden müssen

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12,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1542 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843727211

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1542 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843727211

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  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    13.08.2023

    eBook (ePUB)

    Umfangreich und innovativ

    Klappentext: Immer noch dominieren alte, weiße, westliche Männer die Politik sowie Theorie und Praxis der internationalen Beziehungen. Dadurch werden die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten permanent ignoriert. Die Welt ist voller Kriege, Krisen und Unrecht. Kristina Lunz tritt mit ihrem „Centre for Feminist Foreign Policy” an, das zu ändern. Die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Entrepreneurin denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt sie Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen. Realpolitik wird gegen Utopien ausgetauscht, und Botschafterinnen gibt es genauso viele wie Botschafter. So kann das Gegeneinander der Nationen endlich abgelöst werden, und alle werden in größerer Sicherheit und mit weniger Konflikten leben können. Meinung: Dieses Buch ist so wichtig und so voller Infos, dass man es immer nur in kleinen Teilen lesen kann, so ging es zumindest mir. Schließlich wollte ich alles verstehen und aufsaugen, denn die Autorin vereint wirklich so viel wichtiges und auch so viel für mich Neues auf diesen guten 300 Seiten. Dadurch liest es sich stellenweise etwas anstrengend, aber das ist sicherlich auch dem Thema geschuldet. Trotzdem habe ich mich immer wieder auf das nächste Kapitel gefreut und mir viel markiert, um nichts zu verpassen. Für alle also, die an einer gerechteren Außenpolitik, Innenpolitik oder generell einfach Politik oder Feminismus interessiert sind, ist dieses Buch eine große Empfehlung.

  • Nicole Korzonnek

    aus Hamburg

    4/5

    01.04.2022

    eBook (ePUB)

    Für mehr Gleichheit auf der Welt - und ein friedlicheres Miteinander

    Sobald der Begriff Feminismus fällt, haben viele mittel- bis alte weiße cis-Männer ja schon automatisch einen Beißreflex. Dieser allein ist schon Beweis genug, dass der Weg der Gleichberechtigung nach wie vor noch lang ist. Beim Gendern wird aus dem Beißen dann schnell ein flegelhaftes Kotzen. “Gender-Ideologie!”, wird dann schnell gerufen. Diskussionen zwecklos. Wusstet ihr, dass der Begriff Gender-Ideologie in den 1990er-Jahren vom Vatikan geprägt wurde? Also ich wusste das nicht. Ich habe das erst dank dieses Buches von Kristina Lunz erfahren. Auch war mir nicht bewusst, dass die Feministische Außenpolitik schon eine längere Tradition hat. Ich dachte bis dato immer, dass dieser besondere diplomatische Form erst 2014 aufkam, als Margot Wallström Schwedens erste Außenministerin wurde und im Zuge dessen verkündete, dass die Außenpolitik des Landes fortan feministisch sein wird. Dabei fing die Feministische Außenpolitik bereits 1915 im Rahmen des ersten Frauen-Friedenskongresses an. Doch erst knapp 100 Jahre später wurden die Prinzipien dank Wallström erstmals umgesetzt. Kanada und Frankreich folgten. Und auch Mexiko. Und ja, das hat mich auch gewundert, denn die Innenpolitik ist dort ja extrem konservativ und leider noch voll und ganz dem Patriat verpflichtet. Na ja, und dank Annalena Baerbock setzt jetzt auch Deutschland auf eine Feministische Außenpolitik. Womit wir erstmal bei der Frage wären: Was ist das eigentlich? Einfach erklärt: die Politik wird von Männern dominiert, für die die nationalstaatliche Sicherheit im Vordergrund steht. Dadurch liegt der Fokus auf dem Militär. Bei der Feministischen Außenpolitik indes steht die menschliche Sicherheit im Fokus. Und damit dann auch Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Die These: während die gängige Außenpolitik für Gewalt und Aufrüstung steht, setzt die Feministische Außenpolitik auf Verhandlung und Deeskalation. Nun ist das Buch von Kristina Lunz leider ein Opfer der aktuellen Zeitumstände. Denn als es im Druck war, hatte Putin seinen Angriffskrieg auf die Ukraine noch nicht gestartet. Die Welt schrammt die Tage immer wieder am Dritten Weltkrieg vorbei und erstarrt vor nuklearen Drohgebärden. Wie kann eine Feministische Außenpolitik solch eine Situation entschärfen? Von allein kann ich mir das leider nicht ableiten, denn Feministische Außenpolitik setzt auf reine Vernunftbegabung und Logik. Mit beidem kann man Putin nicht kommen. Er handelt genau nach dem Gegenteil. Anwendbar sind da alle Argumente des Buchs leider nicht. Was aber nichts daran ändert, dass es extrem wertvoll ist. Denn lässt man sich auf die feministische Sichtweise ein, erscheint ein Horizont tatsächlich eine Welt, die so viel besser und harmonischer ist, weil sie den Menschen an sich nicht nur als Humankapital oder Wirtschaftsmotor sieht, sondern tatsächlich ganzheitlich betrachtet. Und zwar unter der Prämisse, dass jeder Mensch gleich wertvoll ist. In einer Welt, in der nur 3% der Bevölkerung unter diesen Voraussetzungen leben (freie Meinungsäußerung, fast gelungene Chancengleichheit, Pressefreiheit, Recht auf Selbstbestimmung etc.), ist das leider nach wie vor noch ein langer Weg. Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, wie privilegiert ich bin, weil ich einem derart freien und wohlhabenden Land geboren wurde. Etwas, das ich allzu leicht und schnell als Selbstverständlichkeit sehe, was es aber wahrlich nicht ist. Das hat mir Kristina Lunz einmal mehr sehr nachdrücklich gezeigt. Auch wenn der wohl wichtigste aktuelle Aspekt hier dank des unglücklichen Timings fehlt: absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend, persönlich und doch...

    Spannend, persönlich und doch hoch professionell berichtet Lunz von ihrem Werdegang und ihrer Arbeit in der internationalen Politik und erläutert schlüssig warum es so wichtig ist gerade die Außenpolitik feministisch zu denken.

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Visionen für Gegenwart und Zukunft mit historischem Abriss

    Die Wissenschaftlerin und Frauen- und damit Menschenrechtsaktivistin Kristina Lunz postuliert in ihrem Buch eine (Außen-) Politik, die feministischen Grundzügen folgt und das Versprechen in sich trägt, die Welt und ihre Gesellschaften gerechter, friedlicher und sicherer zu machen als dies Jahrzehnte patriarchalisch geprägter Außenpolitik offenbar vermocht haben. So frustrierend wie wichtig zu kennen sind ihre Berichte eigener sexistischer Anfeindung, seit sie öffentlich gegen männliche Übergriffe in jeglicher Form auftritt. Sehr lehrreich sind ihre historischen Brückenschläge, etwa zum Frauenkongress 1915 in Den Haag, wo mitten im ersten Weltkrieg tausende Frauen forderten, Kriegshandlungen als völkerrechtswidrig einzustufen. Ein Plädoyer, das Hoffnung gibt, den sprichwörtlichen alten, weißen Männern könne eine erneuernde Kraft entgegengesetzt werden. Auch und gerade für Männer empfehlenswert, ideal zum Hören beim Sport oder auf dem Weg zur Arbeit.

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Blick in eine gerechtere Zukunft

    Feministische Außenpolitik ist keine neue Idee. Der geschichtliche Teil dieses Buches zeigt, dass es schon vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs Bestrebungen seitens Frauenbünden, Frauenbewegungen usw. gab, die Welt gerechter zu gestalten, als nach und nach die Welt in nationalistischer Kriegsstimmung entflammte. Damals, auf dem ersten internationalen Frauen-Friedens-Kongress, plädierten Frauen visionär für Abrüstung, Kinderrechte und ein neues internationales Rechtssystem, in dem unter anderem Krieg als illegal und völkerrechtswidrig verankert wurden. Viele der dort formulierten Forderungen hat Präsident Woodrow Wilson im 14-Punkte-Programm im Zuge der Gründung des Völkerbundes aufgenommen, ohne auf die essentielle Arbeit der Feministinnen hinzuweisen. 2014 verkündete die schwedische Außenministerin Margot Wallström als erstes Land weltweit eine feministische Außenpolitik. Mittlerweile gibt es sieben Staaten, die offiziell eine feministische Außenpolitik verkündet haben. Aber was ist feministische Außenpolitik eigentlich? Feministische Außenpolitik setzt auf Deeskalation, Verhandlung und Abrüstung. Für die feministische Außenpolitik ist die seit dem Kalten Krieg praktizierte Strategie der nuklearen Abschreckung zutiefst patriarchal (und zudem eigentlich wirkungslos), weil sie auf genau die Dominanz setzt, die der Feminismus mit einer Gleichberechtigung abbauen will. Feministische Außenpolitik versucht allumfassend und inklusiv zu denken, und so hat das Buch noch viele weitere gute Ansätze, die in dieser Rezension jedoch den Rahmen sprengen würden. Ich habe für mich einiges an Wissen und Ideen mitgenommen und kann dieses Buch nur jede:m nahelegen zu lesen!

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