Untersuchung über die Arbeitsbelastung von Feuerwehrbeamten. Die Laufbahngruppe 1.2 bei Feuerwehren mit und ohne Tätigkeit im Rettungsdienst
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.11.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
94 (Printausgabe)
Dateigröße
3074 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346538673
Feuerwehrbeamten ohne Tätigkeit im Rettungsdienst?"
Ein Feuerwehrbeamter übt in seinem Job mehrere Berufe gleichzeitig aus. Neben der handwerklichen Ausbildung und der Feuerwehrausbildung besitzen sie zudem teilweise die Ausbildung als Rettungsassistent oder Notfallsanitäter. Seitdem der Notfallsanitäter den Rettungsassistenten im Jahr 2014 abgelöst hat, werden dem Notfallsanitäter immer mehr Kompetenzen abverlangt. Hinzukommen für den Feuerwehrbeamten die zunehmende Anzahl an Einsätzen und die Vielseitigkeit der Einsätze. Die Brandbekämpfung einer Feuerwehr ist längst nicht mehr die einzige Aufgabe. Viele berufliche Feuerwehren üben zugleich den Rettungsdienst aus. Der Notfallsanitäter ist ein komplett eigenständiger Beruf. Für die Mitarbeiter bedeutet dies einen Wechsel zwischen zwei komplett unterschiedlichen Berufsbildern. Mit den Worten "Das ist so, als ob man den Gärtner zum Schmied macht" beschreibt ein Berufsfeuerwehrmann die Situation, dass zwei Berufe innerhalb eines Dienstes ausgeübt werden.
Dementsprechend sind die Arbeitsbelastungen komplett unterschiedlich. Im Rettungsdienst ist Feingefühl und Einfühlungsvermögen gefragt, während bei der Feuerwehr mit schwerem technischen Gerät gearbeitet wird. Bei der Feuerwehr kommt es zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall mit Schwerverletzten oder einem Schadenfeuer zu Extrembelastungen. Zusätzlich zählt der Arbeitsalltag zu den Belastungen. 70 % der Feuerwehrleute finden den Arbeitsalltag belastender als die Einsätze. Im Rettungsdienst hingegen herrscht kein strukturierter Arbeitsalltag. Dort dominiert eine hohe Einsatzfrequenz. Eine weitere Belastung durch den Rettungsdienst ist das Heben und Tragen. Andererseits gaben Einsatzkräfte an, durch den Rettungsdienst flexibler zu sein und nicht nur auf der Wache gebunden zu sein.
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