Chancen und Grenzen tiergestützter Pädagogik. Wie können Schulhunde die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern fördern?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
03.12.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
131 (Printausgabe)
Dateigröße
2724 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346550651
Seit der Jahrtausendwende ist eine starke Zunahme an Schulhund-Lehrkraft-Teams im deutschsprachigen Raum wahrzunehmen. Der Schulhund-Einsatz hat im Laufe der Zeit an Bedeutung sowie an Professionalität zugenommen. Bisher gibt es keine einheitlichen und rechtlich bindenden Vorgaben hinsichtlich des Schulhund-Einsatzes. Aufgrund dessen zeigt sich in der Praxis noch immer eine ausgeprägte Heterogenität der Angebote, Strukturen und Akteure. Dennoch gehen aus der Literatur Kriterien hervor, die als wesentlich für einen qualifizierten Schulhund-Einsatz angesehen werden. Auf Grundlage eines professionellen Schulhund-Einsatzes kann die tiergestützte Arbeit mit einem Schulhund vielfältige Fördermöglichkeiten bieten. Es wird davon ausgegangen, dass sich im Zuge der Tiergestützte Pädagogik insbesondere im Bereich der emotionalen und sozialen Kompetenzen vielfältige Möglichkeiten der Förderung ergeben können.
Emotionale und soziale Kompetenzen sind von hoher Relevanz für eine Vielzahl von unterschiedlichen Lebensbereichen. Insbesondere in sozialen Beziehungen nehmen sie einen zentralen Stellenwert ein. Aber ebenso sind sie im Hinblick auf die schulische Entwicklung von hoher Relevanz. Inwieweit emotionale und soziale Kompetenzen entwickelt sind, beeinflusst nicht nur die einzelne Person. Ferner stellen emotionale und soziale Kompetenzen grundlegende Kompetenzen für ein demokratisches Miteinander dar. Die Entwicklung von sozial-emotionalen Kompetenzen vollzieht sich ein Leben lang. Die Entwicklung einer Vielzahl wichtiger sozial-emotionaler Kompetenzen beginnt in der Kindheit. Neben den Eltern und anderen Familienangehörigen nehmen weitere Bezugspersonen, wie Lehrkräfte und Peers, wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der sozial-emotionalen Kompetenzen.
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