»Es gibt Menschen, die mich für einen Son- derling halten«, weiß Arthur Dold, und das liegt nicht nur an seinem aus der Mode gekommenen Beruf: Der Siebzigjährige handelt mit Landkarten, Atlanten und Globen, allesamt Dinge, die in unserer digitalen Zeit verstaubt wirken. In der Schule war er Einzelgänger, bis er einen Bruder im Geiste fand: Christian Aplanalp, aus dem später ein weltberühmter Maler werden sollte. Zum sechzigsten Geburtstag lädt Christian seinen Jugendfreund ein. Es ist ein seltsames Fest: in einem einsamen Landhaus im irischen County Donegal, wie am Ende der Welt, und Arthur ist der einzige Gast. Unerklärliche Dinge ereigneten sich - etwas verschwindet, taucht anderswo wieder auf, mit der Haushälterin Bernadette verbringt Arthur eine Nacht, die ihm später wie ein Traum vorkommt. Arthur zweifelt mehr und mehr an seiner Wahrnehmung, an seinem Verstand. Bis zu dem Abend, an dem die Jugendfreunde beim Absinth zusammensitzen und die »grüne Fee« die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum, Gegenwart und Vergangenheit vollkommen verwischt. Ein Abend, der nicht nur Arthur für immer verändert.
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30.10.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unheimliche Kurzgeschichte
Arthur wird von seinem Schulfreund Christian in dessen Landsitz nach Irland eingeladen. Sie haben einander längere Zeit nicht mehr gesehen. Christian ist ein bekannter, weitgereister Künstler geworden. Arthur betreibt ein kleines Antiquariat in der Schweiz. Von Beginn an erlebt Arthur seltsame Dinge, die dann am Ende in einer Katastrophe enden und ihn auch nach 10 Jahren nie losgelassen haben.
Mich hat es fasziniert wieviel der Autor in 85 Seiten packen konnte. Wie sich die Geschichte langsam steigerte. Letztlich habe ich aber nicht das Gefühl, dass sich nur ein Geheimnis gelüftet hat. Im Gegenteil, es kam noch eines dazu. Irgendwie schreit es förmlich nach einem zweiten Teil. Obwohl es mich bei diesem Büchlein seltsamer weise nicht einmal stört, dass ich noch in der Luft hängen gelassen werde. Vielleicht liegt es daran, dass die Geschichte so kurz ist?
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