Kardinal Cesare Baronio und das Kurienzeremoniell des posttridentinischen Papsttums Ein Beitrag zur Geschichte der römischen Kurie während der zweiten Hälfte des Cinquecento
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.12.2021
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
592 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110741162
Innerhalb der Forschung mangelt es immer noch an einer kritischen Neuauswertung der Arbeiten des Oratorianers und Kardinals Cesare Baronios sowie seiner kirchlichen Laufbahn innerhalb der römischen Kurie. Deshalb geht es in der hier dargelegten Untersuchung darum, eine vertiefte, auf die verfügbaren Quellen gestützte und die historischen Disziplinen sowie Methoden des 21. Jahrhunderts bündelnde Geschichte von Liturgie, Zeremoniell und Kirchenhistoriographie der katholischen Kirche während der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vorzulegen. Das Konzil von Trient (1545-1563) schuf die Grundlagen für eine Reform, mit welcher die Kurie die liturgischen Bücher bearbeiten und mit Hilfe derselben ihre eigene Zeremonialkultur neu organisieren konnte. Auf diese Neufassung des Kurienzeremoniells zwischen den Pontifikaten Pius' V. und Gregors' XIII. soll der Schwerpunkt der Untersuchung gelegt werden, indem Kirchen-, Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte zu einer Einheit verschmelzen. Der Beitrag Baronios steht in engstem, aber bisher noch kaum bemerktem Zusammenhang mit der Entstehung seiner zwölfbändigen "Annales Ecclesiastici", mit denen die katholische Kirchengeschichtsschreibung für Jahrhunderte gültige Referenztexte vorlegte.
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