Ein packender Esoterik-Thriller mit dem schrägste Kriminalisten-Duo im Wilden Osten seit Bonnie und Clyde - grandioser Humor, ursächsisch und international zugleich.
Polizeistudent Max, schwer gestört durch Kampfeinsätze in Afghanistan, und seine Evi, eine kleinkriminelle Bäckereifachverkaufsgehilfin aus der Oberlausitz, gehen auf Spurensuche.
Während sie im pulsierenden Elbflorenz Giftmörder jagt, begleitet er den Starastrologen Scultetus als Bodyguard bis ans Ende der Welt.
Jugendstilpalast in Prag, Chinesische Pagode auf den Kanaren, Himmelspriester der Sahara, Istanbuler Horoskopgelehrte, Alpenschloss mit Gruselhexe, Planetenalleen am Atlantik, schottische Druidenkreise, Sternenburg im Öresund, Geheimstudien in Warschau, Prüfung durch granitschädelige Görlitzer Logenbrüder und Irrfahrt durchs Zittauer Bergland, Flucht und Rückkehr nach Dresden.
Showdown auf dem Dach der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main. Und weiter, immer weiter, bis zur Stadt der Morgenröte im fernen Indien.
+++ Eine gänzlich wahre Geschichte +++
»Carlotta Piacelli lässt grüßen«, stand vor einigen Jahren im Betreff einer E-Mail. Ich zermarterte mir das Hirn. Den Namen kannte ich. Doch woher bloß? Erste Anzeichen von Altersverblödung?
Weit gefehlt: ein Testleser-Feedback auf die Romanfassung des Spielfilms AstroEuros. Die Nachricht kam von Otto, meinem ersten Astrologielehrer. Allerdings reichlich verspätet, denn inzwischen hatte ich auf Rat eines Freundes entschieden, die gute Festivalchefin ermorden zu lassen, und in Aurora Celestico umgetauft.
Der alte Sterndeuter war in die Pampa des untergegangenen Gulaschkommunismus gezogen. Dort gibt es noch traditionelle Ackerwirtschaft, ganz im Gegensatz zu den Mais-Monokulturen, die sein ehemaliges Bauernhaus in Südfrankreich dank EU-Agrarförderung mittlerweile bis zum Horizont umzingeln.
Auf verschlungenen Wegen hatte ihn mein kiloschweres Romanmanuskript erreicht. Er las einige Seiten und brach völlig entkräftet zusammen. Sein englischer Nachbar, auch so ein Naturliebhaber aus dem goldenen Westen, hatte zum Nachmittagskaffee die Schweinegrippe mitgebracht. Das haute den guten Otto nachhaltig von den Beinen.
Die giftspuckende Planetenfest-Chefin halluzinierte in Fieberkrämpfen vor seinem inneren Auge. Es dauerte Wochen, bis der Sterndeuter aus dem Grab hervorkriechen konnte und mir obige Mail schrieb. Womit bewiesen wäre, dass Testleser gefährlich leben.
GörlitZgorzelec
im Mittsommer 2021
JGH Hoppmann
Kundinnen und Kunden meinen
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Cover: Teuflisch zwigespalten,…
Claudia R. aus Berlin am 09.04.2024
Bewertungsnummer: 2851981
Bewertet: eBook (ePUB)
Cover: Teuflisch zwigespalten, wie Sonne und Mond, schwarz und weiß werden hier bereits im Cover verschiedene Elemente geschickt miteinander vereint bzw. in Kontrast gestellt. Die Umsetzung ist interessant gemacht und das Cover auf jeden fall ein Hingucker und man entdeckt mehr und mehr Details beim Betrachten. Auch die Farbwahl ist gut gelungen und umgesetzt. Meinung: Kein Standardwerk oder Thriller, der einfach so dahin plätschert, viele verschiedene Aspekte der Astrologie, aber auch der Politik spielen hier mit rein und werden geschickt miteinander verwoben. Eine gänzlich unwahre Geschichte erscheint jedoch nicht immer so und vereint Fiktion, Realität mit Astrologie, Politik und jede Menge Humor. Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details zum Buch zurück. Wer Sternenkunst und Horoskope mag, wird bei diesen Ermittlungen sicherlich seine Freude haben und auch so manches Schmunzeln nicht verleugnen können. Anfänglich fand ich es jedoch nicht ganz einfach hinein zukommen und an manchen Stellen auch durchaus etwas langatmig, aber im großen und ganzen ist es gut recherchiert, fantasievoll und kreativ umgesetzt und auch die Ermittlungen eine Mischung aus spannend und humorvoll, was auf jeden Fall für gute Unterhaltungsmomente sorgt. Die Figuren, aber auch das Drumherum ist teils skurril und irgendwie auch herrlich. Man kann es kaum in Worte fassen, da es eine Mischung aus viel Kreativität, aber auch realen Aspekten beherbergt. Eine andere Art von Geschichte, die man so vielleicht nicht erwartet, der einen auch irgendwie nicht loslässt. Auch die Einordnung und Zuordnung fällt einem hier eher schwer, es ist schlecht und schwer in nur ein Genre zu packen. Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Auch die Perpektivwechsel machen es sehr spannend und bringen Tempo hinein. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich. Auch die Anfänge sind sehr schön gestaltet und dadurch deutlich erkennbar. Die Strukturen und Symbole zu Beginn der Kapitel sind toll gewählt. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Schwierig finde ich hier jedoch die Zuordnung, für mich ist es kein Thriller im eigentlichen Sinne, zumindest nicht derart von blutrünstiger Gänsehaut Natur, sondern eher eine Art Wissenschafts-Polit-Thriller, der auf jeden Fall bewegt und nachdenklich stimmt. Fazit: Kein Thriller im eigentlichen Sinne, aber eine bewegende und nachdenkliche Wissenschafts-Polit-Geschichte mit Thrillerelementen, zwischen Fantasie und Realität.
Wissenschafts-Polit-Thriller
Claudia R. aus Berlin am 09.04.2024
Bewertungsnummer: 2173855
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Klappentext / Inhalt:
Großes Europäisches Planetenfest Dresden: Ein Serienkiller verschickt Gifthoroskope.
Polizeistudent Max, schwer gestört durch Kampfeinsätze in Afghanistan, und seine Evi, kleinkriminelle Bäckereifachverkaufsgehilfin aus der Oberlausitz, gehen auf Spurensuche.
Während sie im pulsierenden Elbflorenz Giftmörder jagt, begleitete er den Starastrologen Scultetus als Bodyguard bis ans Ende der Welt.
Jugendstilpalast in Prag, Chinesische Pagode in den Kanaren, Himmelspriester der Sahara, Istanbuler Horoskopgelehrte, Alpenschloss mit Gruselhexe, Planetenalleen am Atlantik,
schottische Druidenkreise, eine Sternenburg im Öresund, Geheimstudien in Warschau, Prüfung durch granitschädelige Logenbrüdern und Irrfahrt durchs Zittauer Bergland,
Flucht und Rückkehr nach Dresden.
Cover:
Teuflisch zwigespalten, wie Sonne und Mond, schwarz und weiß werden hier bereits im Cover verschiedene Elemente geschickt miteinander vereint bzw. in Kontrast gestellt. Die Umsetzung ist interessant gemacht und das Cover auf jeden fall ein Hingucker und man entdeckt mehr und mehr Details beim Betrachten. Auch die Farbwahl ist gut gelungen und umgesetzt.
Meinung:
Kein Standardwerk oder Thriller, der einfach so dahin plätschert, viele verschiedene Aspekte der Astrologie, aber auch der Politik spielen hier mit rein und werden geschickt miteinander verwoben. Eine gänzlich unwahre Geschichte erscheint jedoch nicht immer so und vereint Fiktion, Realität mit Astrologie, Politik und jede Menge Humor.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details zum Buch zurück.
Wer Sternenkunst und Horoskope mag, wird bei diesen Ermittlungen sicherlich seine Freude haben und auch so manches Schmunzeln nicht verleugnen können. Anfänglich fand ich es jedoch nicht ganz einfach hinein zukommen und an manchen Stellen auch durchaus etwas langatmig, aber im großen und ganzen ist es gut recherchiert, fantasievoll und kreativ umgesetzt und auch die Ermittlungen eine Mischung aus spannend und humorvoll, was auf jeden Fall für gute Unterhaltungsmomente sorgt. Die Figuren, aber auch das Drumherum ist teils skurril und irgendwie auch herrlich. Man kann es kaum in Worte fassen, da es eine Mischung aus viel Kreativität, aber auch realen Aspekten beherbergt. Eine andere Art von Geschichte, die man so vielleicht nicht erwartet, der einen auch irgendwie nicht loslässt. Auch die Einordnung und Zuordnung fällt einem hier eher schwer, es ist schlecht und schwer in nur ein Genre zu packen.
Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Auch die Perpektivwechsel machen es sehr spannend und bringen Tempo hinein. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich. Auch die Anfänge sind sehr schön gestaltet und dadurch deutlich erkennbar. Die Strukturen und Symbole zu Beginn der Kapitel sind toll gewählt. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen.
Schwierig finde ich hier jedoch die Zuordnung, für mich ist es kein Thriller im eigentlichen Sinne, zumindest nicht derart von blutrünstiger Gänsehaut Natur, sondern eher eine Art Wissenschafts-Polit-Thriller, der auf jeden Fall bewegt und nachdenklich stimmt.
Fazit:
Kein Thriller im eigentlichen Sinne, aber eine bewegende und nachdenkliche Wissenschafts-Polit-Geschichte mit Thrillerelementen, zwischen Fantasie und Realität.
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