Ferne Gestade

Ferne Gestade

Roman. Nobelpreis für Literatur 2021

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16670

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,1 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16670

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,1 cm

Gewicht

650 g

Originaltitel

By the Sea

Übersetzer

Thomas Brückner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60260-6

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3 Bewertungen

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Eine andere Flüchtlingsgeschichte

Bewertung aus Villach am 15.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein alter Mann aus Sansibar landet in London, ein Flüchtling. Er gibt den Behörden gegenüber an, dass er kein Wort Englisch spricht. Bei seinem Weggang aus Afrika wurde ihm gesagt, dass dies die beste Strategie ist. Nur Asyl und Flüchtling möge er sagen. Er besitzt einen gefälschten Pass, auf einen falschen Namen ausgestellt. Sansibar ist eine Insel im Osten von Afrika, mit Ethnien aus Indien, Arabien, Europa und Afrika, und damit eine Insel mit verschiedenen Religionen, Mythen, Aberglauben und Traditionen. Die Menschen treiben vor allem Handel, sind Kaufleute und richten ihre Reisen auf die Insel nach dem Monsun. Unverhofft trifft der alte Mann in London auf einen Landeskollegen. Damals, in Sansibar, waren die beiden sich feindlich gegenüber eingestellt, war doch die Familie des einen für das Schicksal des anderen verantwortlich und umgekehrt. Jeder der beiden kennt nur einen Teil der Geschichte, die sich damals zugetragen hat. In London nutzen sie die Möglichkeit, ihr Unwissen und ihre Lücken zu füllen. Plötzlich stellt sich die Vergangenheit in einem anderen Licht dar. Eine Geschichte, die einerseits faszinierend ist, andererseits Längen hat und so richtig konnte mich der Roman nicht einnehmen. Irgendwie hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes eine andere Erwartung an die Flüchtlingsgeschichte der beiden. Also: für mich nicht so ganz überzeugend.

Eine andere Flüchtlingsgeschichte

Bewertung aus Villach am 15.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein alter Mann aus Sansibar landet in London, ein Flüchtling. Er gibt den Behörden gegenüber an, dass er kein Wort Englisch spricht. Bei seinem Weggang aus Afrika wurde ihm gesagt, dass dies die beste Strategie ist. Nur Asyl und Flüchtling möge er sagen. Er besitzt einen gefälschten Pass, auf einen falschen Namen ausgestellt. Sansibar ist eine Insel im Osten von Afrika, mit Ethnien aus Indien, Arabien, Europa und Afrika, und damit eine Insel mit verschiedenen Religionen, Mythen, Aberglauben und Traditionen. Die Menschen treiben vor allem Handel, sind Kaufleute und richten ihre Reisen auf die Insel nach dem Monsun. Unverhofft trifft der alte Mann in London auf einen Landeskollegen. Damals, in Sansibar, waren die beiden sich feindlich gegenüber eingestellt, war doch die Familie des einen für das Schicksal des anderen verantwortlich und umgekehrt. Jeder der beiden kennt nur einen Teil der Geschichte, die sich damals zugetragen hat. In London nutzen sie die Möglichkeit, ihr Unwissen und ihre Lücken zu füllen. Plötzlich stellt sich die Vergangenheit in einem anderen Licht dar. Eine Geschichte, die einerseits faszinierend ist, andererseits Längen hat und so richtig konnte mich der Roman nicht einnehmen. Irgendwie hatte ich nach dem Lesen des Klappentextes eine andere Erwartung an die Flüchtlingsgeschichte der beiden. Also: für mich nicht so ganz überzeugend.

3 Sterne

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Es ist ein später Novembernachmittag, als Saleh Omar auf dem Flughafen Gatwick landet. In einer kleinen Tasche, dem einzigen Gepäck, das der Mann aus Sansibar bei sich trägt, liegt sein wertvollster Besitz: eine Mahagonischachtel mit Weihrauch. Eben noch war Omar Inhaber eines Geschäftes, er besaß ein Haus, war Ehemann und Vater. Jetzt ist er ein Asylbewerber, und Schweigen ist sein einziger Schutz. Während Omar von einem Beamten ins Verhör genommen wird, lebt nicht weit entfernt, zurückgezogen in seiner Londoner Wohnung, Latif Mahmud. Auch er stammt aus Sansibar, hatte jedoch bei der Flucht aus seiner Heimat einst den Weg über den »sozialistischen Bruderstaat« DDR gewählt. Als Mahmud und Omar Jahre später in einem englischen Küstenort aufeinandertreffen, entrollt sich beider Vergangenheit: eine Geschichte von Liebe und Verrat, von Verführung und Besessenheit, und von Menschen, die inmitten unserer wechselvollen Zeit Sicherheit und Halt suchen.“ Dies war mein erstes Buch von Schriftsteller Abdulrazak Gurnah. Die Geschichten rund um Saleh Omar und Latif Mahmud haben ihre gewisse Spannung und ihre Faszination aber dennoch konnten sie mich nicht so einnehmen wie erhofft. Vieles blieb unausgesprochen, vieles blieb unvollendet, vieles war zum wirr und unglaubwürdig und so einige Dinge liesen mich einfach ratlos zurück. Auch wenn die Geschichte bereits 2002 veröffentlich wurde, hat sie an Aktualität nichts verloren. Der Autor nimmt einen auf besondere Weise an die Hand und führt uns in eine andere Welt. Richtig wohl fühlt man sich dort nicht und genau das ist der Punkt. Omar und Mahmud müssen genau dies und man versucht ihnen zu folgen. Dies wird leider nur nicht immer leicht für den Leser, da zu viele verschachtelte Sätze das Lesen etwas erschweren. Zur Story an sich will ich gar keine weiteren Inhaltsangaben machen - die muss man einfach selbst erlesen. Jeder wird hier andere, für sich wichtige, Punkte finden die entweder für oder gegen das Buch sprechen. Die Geschichte hat den gewissen Biss aber Abdulrazak Gurnah verzettelt sich in zu vielen Nebensächlichkeiten und Personen, dass es schwer fällt, hier am Ball zu bleiben. Die Geschichte ist gut (3 Sterne) aber mehr auch nicht.

3 Sterne

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Es ist ein später Novembernachmittag, als Saleh Omar auf dem Flughafen Gatwick landet. In einer kleinen Tasche, dem einzigen Gepäck, das der Mann aus Sansibar bei sich trägt, liegt sein wertvollster Besitz: eine Mahagonischachtel mit Weihrauch. Eben noch war Omar Inhaber eines Geschäftes, er besaß ein Haus, war Ehemann und Vater. Jetzt ist er ein Asylbewerber, und Schweigen ist sein einziger Schutz. Während Omar von einem Beamten ins Verhör genommen wird, lebt nicht weit entfernt, zurückgezogen in seiner Londoner Wohnung, Latif Mahmud. Auch er stammt aus Sansibar, hatte jedoch bei der Flucht aus seiner Heimat einst den Weg über den »sozialistischen Bruderstaat« DDR gewählt. Als Mahmud und Omar Jahre später in einem englischen Küstenort aufeinandertreffen, entrollt sich beider Vergangenheit: eine Geschichte von Liebe und Verrat, von Verführung und Besessenheit, und von Menschen, die inmitten unserer wechselvollen Zeit Sicherheit und Halt suchen.“ Dies war mein erstes Buch von Schriftsteller Abdulrazak Gurnah. Die Geschichten rund um Saleh Omar und Latif Mahmud haben ihre gewisse Spannung und ihre Faszination aber dennoch konnten sie mich nicht so einnehmen wie erhofft. Vieles blieb unausgesprochen, vieles blieb unvollendet, vieles war zum wirr und unglaubwürdig und so einige Dinge liesen mich einfach ratlos zurück. Auch wenn die Geschichte bereits 2002 veröffentlich wurde, hat sie an Aktualität nichts verloren. Der Autor nimmt einen auf besondere Weise an die Hand und führt uns in eine andere Welt. Richtig wohl fühlt man sich dort nicht und genau das ist der Punkt. Omar und Mahmud müssen genau dies und man versucht ihnen zu folgen. Dies wird leider nur nicht immer leicht für den Leser, da zu viele verschachtelte Sätze das Lesen etwas erschweren. Zur Story an sich will ich gar keine weiteren Inhaltsangaben machen - die muss man einfach selbst erlesen. Jeder wird hier andere, für sich wichtige, Punkte finden die entweder für oder gegen das Buch sprechen. Die Geschichte hat den gewissen Biss aber Abdulrazak Gurnah verzettelt sich in zu vielen Nebensächlichkeiten und Personen, dass es schwer fällt, hier am Ball zu bleiben. Die Geschichte ist gut (3 Sterne) aber mehr auch nicht.

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Ferne Gestade

von Abdulrazak Gurnah

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