Alexanderzug 13 Stationen Alexander des Großen von 334-326 v. Chr.
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
30.12.2021
Abbildungen
mit 108 Farbabbildungen
Herausgeber
Jan Hendrik NiemeyerVerlag
BoD – Books on DemandSeitenzahl
152
Maße (L/B/H)
30,3/21,5/1,6 cm
Gewicht
1252 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7557-5491-6
Darunter kunsthistorisch wohl erstmalige Darstellungen der 326er Stationen der Schlacht gegen Poros am Hydaspes als Alexanders größtem Sieg, gefolgt von der weltgeschichtlichen Zäsur der von den eigenen Truppen erzwungenen Umkehr-Entscheidung am Hyphasis als, so Peter G. Tsouras 2004, seiner "einzigen je erlittenen Niederlage", und seinem "heroischsten Augenblick" an der Mauer von Multan.
Sichtbar machend an Hand sich ergänzender Arbeiten Charles Le Bruns, François Verdiers und J. E. Ridingers den sich in 17./18. Jhdt. vollziehenden Wandel des Alexander-Bildes vom heldenmütigen König zum schließlichen "Ein Bild vom wilden Sieger schaun". Bei durchaus ganz wesentlichen Zwischentönen, auch wieder über die Verdammnis hinaus. Zeichnerisch zur Geltung gebracht seitens des 25jährigen Ridingers als mit dem König praktisch gleichaltrig, diesen aber nach zeitentsprechender anfänglicher Bewunderung erst in seiner Umkehrentscheidung, dann objektiv in seinen Taten reflektierend. Und damit zugleich das Historienbild von der Darstellung heldenhafter Taten zur Reflexion über dieselben bereits zwei Generationen vor Jacques Louis David fortentwickelnd.
Feinheiten der Nebenwege also gegenüber dem Marschtritt der Heerstraßen. Bis hin zum eingebetteten Rückgriff auf Albrecht Altdorfers "Alexanderschlacht" der Alten Pinakothek München als eines "wahren Wunderwerks der Kunst" (G. K. Nagler 1835) mit nicht zuletzt seiner 400jährigen Vorwegnahme eines expressionistischen Himmels sondergleichen (Pia F. Cuneo 1998). Begründend analog zur neueren Literatur unter Ausschluß von selbst noch Wolfgang Schöne (1983) hiesigerseits dessen Sonne als unter-, nicht aufgehend. Der eine orientalische siegreiche Sonne des expressionistischen Urgesteins Franz Heckendorf gegenüberstellen zu können der Zufall händlerischen Lagers ermöglichte.
Gewidmet von Autor wie Herausgeber dem Gedenken ihres Groß- und Urgroßvaters Magnus Welchert. Oldenburggebürtig erst Zeitungsverleger, dann Kumpel unter Tage, verstorben zu Castrop-Rauxel 1923. Buch Daniel 11, 4 läßt grüßen. Wes Ebene immer es sei.
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