Kelly soll ein magisches Artefakt für eine Ausstellung in Philadelphia aus Deutschland abholen. Es handelt sich um einen Gürtel aus Wolfsfell, der laut einer uralten Sage seinen Träger in einen Werwolf verwandelt. Die angehende Wissenschaftlerin glaubt weder an Magie noch an Werwölfe. Deshalb hat sie keine Ahnung, dass längst ein Wolf Jagd auf sie macht. An die Liebe glaubt sie übrigens auch nicht. Doch dann ist da dieser seltsame Ben von Thalberg, der sie völlig aus dem Konzept bringt.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mein Lieblingszitat:
„Es roch nach Trost und wohliger Wärme.“
Meine Meinung:
Zuerst zum Cover und Klappentext. Das Cover sieht bereits sehr magisch aus und hat mich gemeinsam mit dem spannenden Klappentext sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist sehr toll und gepaart mit den kurzen Kapiteln sehr schön zu Lesen. Die Kurzgeschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Charaktere und deren Geschichte war sehr gut ausgearbeitet und hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Mir kam es zwischendurch zum Schmunzeln (Bsp. --> Spoiler: Ihr sagt eure Regeln auf Englisch), aber sie Spannung und Mystery hat doch nicht gefehlt. Vorher hatte ich wenn, dann nur Werwölfe in Filmen bzw. Serien gesehen oder in Geschichten, in denen es aber vor allem um die Liebesbeziehung zwischen den Alpha und einer normalen Person geht. Das hat mir grundsätzlich auch an der Geschichte sehr gut gefallen und zwar, dass die Liebesgeschichte zwar vorhanden war, aber nur als nette, kleine Nebengeschichte. Wodurch Kelly für mich als Person interessanter wurde und nicht auf ihre Liebesgeschichte reduziert wurde. Generell, fand ich Kelly Klasse und sehr sympathisch. Zum Abschluss der Geschichte gab es noch Gedanken zu dem Thema Werwölfe, was nach der so realistischen Geschichte wirklich spannend war und mich zum Nachdenken gebracht hat.
Ich kann jeden Fantasy Liebhaber die Geschichte von Herzen empfehlen. Wirklich toll! Man spürt die Arbeit, die dahinter steckt. Ein schönes, mystisches und kurzweiliges Leseerlebniss.
Mona
5/5
16.12.2021
eBook (ePUB)
Großes Lesevergnügen in einer…
Großes Lesevergnügen in einer perfekten Länge für zwischendurch Inhalt: Als Kelly, eine Mitarbeiterin eines Museums in Philadelphia, ein Artefakt für eine Ausstellung aus ihrer alten Heimat Deutschland holen soll, ahnt sie nicht, dass sich die als gefährliches Unterfangen erweist. Denn ein Wolf hat es längst auf sie und den Gürtel aus Wolfsfell abgesehen. Dieser besitzt angeblich magische Kräfte und soll seinen Träger in einen Werwolf verwandeln. Nur glaubt Kelly so gar nicht an Magie oder Werwölfe oder die große Liebe. Dies ändert sich aber als sie auf den mysteriösen Ben von Thalberg trifft. Meinung: Oh wow! Ich habe diese wunderschöne Fantasy Novelle gerade in einem Rutsch gelesen und mich dann direkt hier hingesetzt, um meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Ich bin sprachlos und einfach nur begeistert von der Kunst eine so schöne Geschichte mit so viel Inhalt auf so wenig Seiten zu bannen ohne dass es gehetzt wirkt. Die Story entwickelt sich in genau dem richtigen Tempo immer passiert irgendwas aber man kann als Leser allem problemlos folgen. Durch mehrere Perspektivwechsel bekommt man die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln geliefert und hat so einen guten Überblick. Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd, dass man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann und nicht merkt wie die Zeit beim Lesen verfliegt. Das Werwolf Thema ist perfekt ausgearbeitet und passt sich wunderbar in die Geschichte ein. Sehr gefreut habe ich mich über einen kurzen Überblick am Ende des Buches, in dem uns die Autorin ihre Quellen für die verschiedenen Mythen der Werwolflegenden auflistet und ihre Interpretation erklärt. Dabei wird einem erst richtig klar wie viel Arbeit und Mühe sich mit der Recherche gegeben wurden. Jedes kleinste Detail des Werwolf Mythos, das in dem Buch thematisiert wird ist einfach perfekt auf das Gesamtbild abgestimmt und so überzeugend geschildert, dass man als Leser fast vergisst, dass es eben nur Fiktion ist. Man könnte nach dem Lesen fast meinen, dass Werwölfe wirklich existieren. Das I-Tüpfelchen der Geschichte ist eine kleine unaufdringliche Lovestory am Rande. Die merklich da ist und eine schöne Entwicklung hat aber nie zu prägnant und aufdringlich wirkt. So steht immer noch die Geschichte im Vordergrund, die dadurch aber das gewisse Etwas erhält. Wolfsversprechen ist das perfekte kurzweilige Leseerlebnis für einen ruhigen Abend vor dem Kamin mit einer schönen Tasse Tee, dass ich jedem empfehlen kann, der sich ein bisschen Mythos und Magie in seiner Welt wünscht.
Bewertung
5/5
16.12.2021
eBook (ePUB)
Großes Lesevergnügen in einer perfekten Länge für zwischendurch
Inhalt:
Als Kelly, eine Mitarbeiterin eines Museums in Philadelphia, ein Artefakt für eine Ausstellung aus ihrer alten Heimat Deutschland holen soll, ahnt sie nicht, dass sich die als gefährliches Unterfangen erweist. Denn ein Wolf hat es längst auf sie und den Gürtel aus Wolfsfell abgesehen. Dieser besitzt angeblich magische Kräfte und soll seinen Träger in einen Werwolf verwandeln. Nur glaubt Kelly so gar nicht an Magie oder Werwölfe oder die große Liebe. Dies ändert sich aber als sie auf den mysteriösen Ben von Thalberg trifft.
Meinung:
Oh wow! Ich habe diese wunderschöne Fantasy Novelle gerade in einem Rutsch gelesen und mich dann direkt hier hingesetzt, um meine Gedanken dazu aufzuschreiben.
Ich bin sprachlos und einfach nur begeistert von der Kunst eine so schöne Geschichte mit so viel Inhalt auf so wenig Seiten zu bannen ohne dass es gehetzt wirkt.
Die Story entwickelt sich in genau dem richtigen Tempo immer passiert irgendwas aber man kann als Leser allem problemlos folgen. Durch mehrere Perspektivwechsel bekommt man die Handlung aus verschiedenen Blickwinkeln geliefert und hat so einen guten Überblick.
Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd, dass man das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen kann und nicht merkt wie die Zeit beim Lesen verfliegt.
Das Werwolf Thema ist perfekt ausgearbeitet und passt sich wunderbar in die Geschichte ein. Sehr gefreut habe ich mich über einen kurzen Überblick am Ende des Buches, in dem uns die Autorin ihre Quellen für die verschiedenen Mythen der Werwolflegenden auflistet und ihre Interpretation erklärt. Dabei wird einem erst richtig klar wie viel Arbeit und Mühe sich mit der Recherche gegeben wurden. Jedes kleinste Detail des Werwolf Mythos, das in dem Buch thematisiert wird ist einfach perfekt auf das Gesamtbild abgestimmt und so überzeugend geschildert, dass man als Leser fast vergisst, dass es eben nur Fiktion ist. Man könnte nach dem Lesen fast meinen, dass Werwölfe wirklich existieren.
Das I-Tüpfelchen der Geschichte ist eine kleine unaufdringliche Lovestory am Rande. Die merklich da ist und eine schöne Entwicklung hat aber nie zu prägnant und aufdringlich wirkt. So steht immer noch die Geschichte im Vordergrund, die dadurch aber das gewisse Etwas erhält.
Wolfsversprechen ist das perfekte kurzweilige Leseerlebnis für einen ruhigen Abend vor dem Kamin mit einer schönen Tasse Tee, dass ich jedem empfehlen kann, der sich ein bisschen Mythos und Magie in seiner Welt wünscht.
Bewertung
aus Eisenach
4/5
21.12.2021
eBook (ePUB)
Vegetarier und andere Wölfe
Da ihre Chefin durch eine Verletzung ausfällt, soll Kelly für das Museum, bei dem sie arbeitet, eine wertvolle Leihgabe in Deutschland abholen. Dass sie durch ihre Großeltern Deutsch spricht, kommt ihr da zugute. Schon auf der Anreise lernt sie einen mysteriösen Mann kennen, der auch noch dasselbe Ziel hat. Könnte der hinter dem kostbaren Artefakt her sein? Aber wer glaubt schon ernsthaft an Werwölfe? Das ist doch schließlich nur ein Volksglaube!
Wer Klara Bellis’ „Trywwidt“-Trilogie kennt, weiß natürlich, dass sie sich in der Vampir-Population ihrer Umgegend auskennt. Da liegt es natürlich nahe, dass sie ihren Lesern jetzt auch Einblicke in die heimische Werwolf-Gesellschaft vermittelt. Eine deutschstämmige Kanadierin soll in dieser Geschichte ein wertvolles Artefakt abholen, das in engem Zusammenhang mit dem Werwolfglauben steht. Allerdings stehen den Urban-Fantasy-Elementen auch deutliche Romantik-Einflüsse zur Seite. Handlungsort ist genau wie in den „Trywwidt“-Büchern das fiktive Bergstadt, das allerdings recht leicht als Inkarnation Magdeburgs zu identifizieren ist. Und wenn wir schon am Vergleichen sind: Auch wenn diese Novelle als gelungene Urban Fantasy bezeichnet werden kann, erreicht sie doch nicht den Suchtfaktor und den gelungenen Humor der Vampir-Trilogie um die Elfe Trywwidt und den Vampir Korwin Schwarzvogel.
Die Autorin erzählt ihre Story aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers, wobei ihre Protagonistin stets im Zentrum des Geschehens verbleibt. Am Ende erscheint die Geschichte ‚auserzählt‘, sodass eine Fortsetzung nicht allzu wahrscheinlich erscheint.
Fazit:
Werwölfe im Harz? Tragen Werwölfe Gürtel? Diese Urban-Fantasy-Novelle geht diesen wichtigen Fragen auf den Grund.
Bewertung
3/5
03.03.2022
eBook (ePUB)
Werwolf mit historischer Backstory
Das Buch „Wolfsversprechen“ erschien am 23.11.2021 im BookRix Verlag und wurde von der Autorin Klara Bellis verfasst. Das Buch beschreibt in 120 Seiten, wie die angehende Wissenschaftlerin Kelly B. Houseman nach Deutschland reist, um ein Artefakt abzuholen. Dabei kommt sie mit dem Mythos in Berührung, den das Artefakt umgibt
Inhalt: Kelly B. Houseman muss nach Deutschland, um einen Gegenstand für eine Ausstellung abzuholen. Im besagten Land lernt sie mehrere neue Menschen kennen, die alle in Verbindung mit dem Gegenstand zu stehen scheinen. Kurz darauf nehmen die Dinge ihren Lauf und die simple Abholung eines alten Gürtels entwickelt sich zu einem Abenteuer, dass vor allem Kellys Leben von Grund auf verändert.
Schreibstil: Klara Bellis Schreibstil ist durchweg spannend und leicht verständlich. Zwar ist am Anfang die er/sie-Perspektive etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach einem Kapitel war dies kein Thema mehr. Man konnte sich gut in die Geschichte hineinversetzen, sodass man während des Buches schon fast ein Kopfkino hatte. Am Anfang sind die Sätze sehr kurz und werden kettenartig aneinandergehängt. Dies ändert sich allerdings nach ein paar Seiten. Besonders gut haben mir die Perspektivwechsel gefallen, denn dadurch bekam man ein besseres Verständnis der Geschichte.
Geschichte: Das Thema der Mensch-Tier-Verschmelzung, das in diesem Buch behandelt wird, finde ich persönlich sehr interessant. Klara Bellis ist dabei nicht nur auf den eigentlichen Verwandlungsvorgang eingegangen, sondern auch auf deren historischen Hintergrund. Ich habe viel Neues dazu gelernt. Außerdem hat sie im Buch Details versteckt, die bei genauerer Betrachtung eine tiefergehende Bedeutung haben. Diese erklärt sie im Anhang noch zusätzlich zu weiteren Informationen. Allerdings ist die Geschichte sehr schnell aufgebaut. Kaum, dass Kelly in Deutschland ist, passieren in zwei Tagen so viele in Dinge, dass man nicht mehr wirklich hinterherkommt. Klara Bellis hätte der Geschichte etwas mehr Zeit geben können. Außerdem werden im Buch öfters Bemerkungen gemacht, von denen man denkt, dass diese wichtig sind, da sie ja so oft wiederholt werden. Doch leider werden aus diesen Bemerkungen keine Handlungen und man versteht nicht, was das eigentlich sollte.
Protagonisten: nach dem was ich über sie erfahren habe, fand ich die Hauptprotagonisten Kelly B. Houseman und Ben von Thalberg sympathisch. Kelly ist eine Amerikanerin mit deutschen Wurzeln. So wie ich sie einschätze ist sie abenteuerlustig und immer offen für Neues. Ben von Thalberg ist ein Beschützertyp, der für den Schutz seiner Lieben alles machen würde. Doch leider erfährt man nicht viel über den Charakter von Kelly und noch weniger von dem von Ben. Ich denke, beide haben deutlich mehr Potenzial als das Oberflächliche, das man von den Beiden erfahren hat. Gestört hat mich allerdings, dass Kelly von einem Tag auf den anderen eine komplette Charakterveränderung hat. Dies ist für mich sehr unrealistisch, egal wie stark sich die Lebensumstände ändern.
Der Nebencharakter, Sina von Thalberg, (die Schwester von Ben) ist eine ziemlich lustige und lebensfrohe junge Frau. Doch auch von ihr erfährt man zu wenig. Der in meinen Augen interessanteste Charakter ist Markus Weber. Erst durch ihn kommt Schwung in die Geschichte. Von Anfang bis Ende wusste ich nicht, ob er eine Schraube locker hat, oder wirklich ein Werwolf ist.
Cover: Das Cover passt natürlich, wie angegossen. Der zähnefletschende Wolf gibt einem schon den Hinweis auf das Thema wie auch der Titel. Auch das Blau passt zu dem Wolf auf dem Cover.
Fazit: Obwohl dieses Buch einige Schwächen hat, würde ich sie denjenigen empfehlen, die gerne den historischen Hintergrund der Mensch-Tier-Verschmelzung erfahren und Zeit und Lust auf eine kurze und leichte Lektüre für Zwischendurch haben. Aufgrund der oben genannten Schwächen gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.
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