Produktbild: Unter Träumen
Band 3

Unter Träumen

Aus der Reihe Montagsnächte-Trilogie
8

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Verlag

Verlag duotincta GbR

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

430 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946086-78-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Verlag

Verlag duotincta GbR

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/2,2 cm

Gewicht

430 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-946086-78-9

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Email: info@bod.de

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  • Speedleser

    aus Landkreis Zwickau

    5/5

    13.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Roman zum Träumen

    Das Buch Unter Träumen von Kathrin Wildenberger ist der letzte Band der Trilogie  über Ania und ihrem Freund Bernd. Ein Buch einer starken Frau die in der Erinnerung schwelgt , wie sie in den 1986er Jahren und dem Mauerfall und Demos teilgenommen hat und Bernd ihre erste große Liebe kennengelernt hat. Erst im 3. BAND nach 30Jahren erfährt sie vom Freitod ihres ehemaligen Freundes und fährt zur Beerdigung in den Südharz. Das Buch ist der Abschluss der Trilogie und endet in der Gegenwart.  Das Buch ist flüssig geschrieben ich konnte gut mitlesen,  trotz dass ich die ersten beiden Bände nicht mitgelesen habe. Mein Fazit sind 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung. 

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    tolle Geschichte

    Klapptext: Spätsommer 2016. Beinahe 30 Jahre ist es her, seit die Mauer fiel, Ania Hochlinger an den Montagsdemonstrationen in Leipzig teilnahm und in der Nikolaikirche ihrer ersten Liebe Bernd wiederbegegnete. Ania, eine so starke wie suchende Frau in der Mitte ihres Lebens, wird jäh mit dieser Vergangenheit konfrontiert, als sie von Bernds Freitod erfährt und in das gemeinsame Heimatdorf im Südharz zur Bestattung fährt. Warum wollte Bernd sterben? Und was hat sein Tod mit Ania zu tun? Meine Meinung: Dies ist der letzte Teil der Montagsnächte-Trilogie von Kathrin Wildenberger.Ich kannnte die vorherigen Teile schon und war immer total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht.Wieder wurde ich in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich freute mich viele Protagonisten aus den vorherigen Teilen wieder zu treffen.Sie wurden wieder sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es war für mich sehr interessant zu erfahren was aus ihnen geworden ist. Die Geschichte wird in der Gegenwart geschrieben und durch Rückblicke in die Vergangenheit bereichert.Der Leser erhält Einblicke in die Zeit der Wende durch Erinnerungen und Tagebucheintragungen von Ania.Man erfährt einiges über die Beziehung zu Bernd. Viele Themen zu dieser Zeit verarbeitet die Autorin in dieser Geschichte.Da geht es um Wünsche,Hoffnungen,Vergangenheitsbewältigung,Familie und Ängste.Da ich auch die Zeit der Wende selbst miterlebt habe,kamen natürlich auch bei mir Erinnerungen hoch.Vieles kam mir bekannt vor.Die Autoren hat es hervorragend verstanden Gefühle und Gedanken zum Ausdruck zu bringen.Das hat mir sehr gut gefallen.Als Leser wird man zum Nachdenken angeregt.Die Handlung blieb durchweg einfach sehr interessant.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig. Ich hatte viele lesenswerte und interessante Stunden mit dieser Lektüre.Es war für mich eine Reise in die Vergangenheit.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Lugau

    5/5

    15.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    gelungener Abschluss der Montagsnächte - Trilogie

    „Dieser Tag heute schien Ania inzwischen offen für lang unterdrückte Fragen und Antworten. Ihr war, als würden sich Türen öffnen, in ihr und den anderen.“ (s. S. 130) Ein Dorf im Südharz im Sommer 2016: Ania kehrt für wenige Tage zurück in ihr Heimatdorf um an der Bestattung ihrer Jugendliebe Bernd teilzunehmen, der den Freitod wählte. Bernd‘s Tod wirft viele Fragen auf, weckt aber auch Erinnerungen, lässt gemeinsam Erlebtes wieder wach werden… Am Grab und im Dorf trifft Ania auf ihre Eltern und ihre Schwester Brit und deren Familie, auf Suse, die Freundin aus Schulzeiten, auf Louise, die Frau mit der Bernd zuletzt zusammen lebte… In Begegnungen und Gesprächen tauchen plötzlich Familiengeheimnisse auf, werden Meinungen und Standpunkte vehement vertreten, aber auch Beziehungen neu vertieft… „Unter Träumen“ ist der Abschluss der Montagsnächte – Trilogie. Ich kenne die beiden Vorgängerbücher und so sind mir viele „alte Bekannte“ begegnet. Der Roman beschreibt eigentlich nur die kurze Zeitspanne eines Wochenendes und dennoch umfasst er ein halbes Leben. Immer wieder wechselt die Geschichte zwischen dem Heute und Erinnerungen an die Wendezeit, ebenso erfährt der Leser viel über Ania und wie sie die Jahre verbracht hat und – Dank vieler Tagebucheinträge – auch etwas über Bernd. Ania und Bernd – Bernd und Ania… Liebende, aber auch Getriebene, immer auf der Suche, doch nie lange zusammen… Mich hat das Buch sehr berührt. Es ist schön zu erfahren was aus den Protagonisten der ersten beiden Romane wurde, es macht mich aber auch nachdenklich und traurig, dass Vieles so anderes kam als erhofft. So macht es Mut, dass endlich Familiengeheimnisse ausgesprochen wurden, dass zwischen Ania und Louise eine zarte Freundschaft beginnt, dass Ania und Brit sich näher kommen… aber da sind auch die Fragen, die offen bleiben und ein „Zu spät“ für manche Worte und Begegnungen... Das Buch ist keine leichte Lektüre, dafür ist die Thematik zu schwer. Aber ich habe es gern gelesen, mag den sachlichen, teils auch poetischen Schreibstil der Autorin. Für mich ist „Unter Träumen“ ein gelungener Abschluss der Montagsnächte – Trilogie.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    11.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unter Träumen

    Dies ist nun der dritte Teil der Montagsnächte-Trilogie und ich bin wieder begeistert davon, obgleich das Buch sehr schwermütig ist und dem Leser viel Grund zum Nachdenken und überlegen gibt. Es ist wirklich kein Buch zum schnell mal lesen, sondern man muß sich mit der ganzen Materie auseinandersetzen. Vor 30 Jahren fiel die Mauer, Ania hat die 40 schon überschritten als sie erfährt, dass sich ihre erste große Liebe, der Mensch, der sie auf die politische Lage in der damaligen DDR aufmerksam gemacht hat, der sie mit nach Leipzig zu den Montagsmärschen mitgenommen hat, seinem Leben ein Ende gesetzt hat, nicht mal 50 Jahre alt ist er geworden. Sie fährt zur Beerdigung in das kleine Dorf im Südharz und kommt bei ihren Eltern unter. Hier wird sie wieder an alles erinnert, was sie einst mit Bernd verband, Als sie ihn kennenlernte, war er Filmvorführer im Bürgersaal. Warum er sich umgebracht hat, bleibt offen. Eigentlich hatte er keinen Grund dazu. Er hatte eine nette Lebensgefährtin, war vor einiger Zeit aus Berlin zurückgekommen und betrieb hier ein Fotogeschäft und er schien zur Ruhe gekommen zu sein. Ania trifft sich mit ihrer einst besten Freundin Suse, aber von der Freundschaft scheint nicht viel übrig geblieben zu sein, Auch ihre Schwester Brit ist in ihrer Ehe nicht mehr glücklich, ihr Mann ist der AFD beigetreten und hat sich so Jetzt seine eigene Meinung zusammengereimt. Das Dorf scheint so wie früher und dennoch ist es anders, es brodelt unter seiner Schläfrigkeit. Ania, die auf der Welt viel herumgekommen ist, sieht alles mit anderen Augen. Und während des Wochenendes, das sie bei ihrer Familie verbringt, werden so einige Familiengeheimnisse gelüftet, andere bleiben weiterhin verborgen, über gewisse Dinge wird nicht gesprochen. Und dann darf Ania Bernds Tagebücher lesen, er hat sie also nicht vergessen und wieder wird hier vieles erzählt, das erstmal verarbeitet werden muß. Da ich die beiden Vorgängerbände gelesen habe und die Personen und ihre Lebensläufe kannte, fiel es mir sehr leicht, ins Buch hineinzufinden. Es war sehr interessant zu erfahren, wie sich die Protagonisten in den über 30 Jahren entwickelt haben. Das Lesen ist ziemlich kurzweilig, da immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit genommen werden und man so alles erklärt und erläutert bekam. Ania, Brit, Bernd und Suse sind mehr im Laufe des Lesens sehr ans Herz gewachsen, teilweise konnte ich deren Entscheidungen gut verstehen. Viele im Osten verloren über den Wegfall der Mauer und der alten Strukturen in ein tiefes Loch, waren sie dieses andere Leben doch nicht so gewohnt. Mir haben die Bücher uinheimlich gut gefallen, denn man hat hier so vieles erfahren, was man sonst irgendwie nie gewußt hätte Der Einband mit den vielen blauen Margeriten ist sehr freundlich gehalten. Und am Ende fragt man sich: Haben sich die Träume erfüllt, die diese Jugendlichen damals hatten?

  • Bewertung

    5/5

    11.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Was bleibt vom Leben?

    Die Protagonistin Ania kommt nach längerer Abwesenheit wieder in ihr Heimatdorf, um Bernd, ihrer ersten Liebe, die letzte Ehre zu erweisen. Er hat den Freitod gewählt, eine Tatsache, die in seinem Umfeld nur schwer zu verstehen ist. Sie trifft auf ihre Eltern,ihre Schwester Brit und deren Familie,ihre alte Freundin Suse und Louise ,die Lebensgefährtin von Bernd.In vielen Gesprächen und eigenen Erinnerungen wird nun das Leben in Vergangenheit und Gegenwart aufgeblättert. Außerdem werden immer wieder Tagebucheinträge von Bernd eingefügt. Da ich die beiden vorhergehenden Bücher und damit die Protagonisten kannte, fiel mir der Einstieg in die Geschichte leicht. Jedoch war konzentriertes lesen angesagt, da es immer wieder Zeitsprünge gibt, die allerdings gut gekennzeichnet waren. In großer Offenheit und ziemlich ungeschönt blickt die Autorin vor und hinter die Fassaden der einzelnen Personen,zeigt ihre Wünsche ans Leben und was letztendlich daraus geworden ist,auf.Neben den ganzen privaten Problemen ,Geheimnissen und Träumen findet auch das politische Geschehen einen kleineren Raum. Für mich ein sehr gelungener Abschluss und in meinen Augen das beste Buch dieser Reihe.

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